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Gesicht aus Stein Die Wiederentdeckung einer großartigen literarischen Stimme und eine einzigartige Perspektive auf das Massaker von Paris 1961

3

24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,4/12,8/3 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Stone Face

Übersetzt von

Gregor Runge

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01350-0

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.05.2025

Verlag

Nagel & Kimche

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

18,4/12,8/3 cm

Gewicht

416 g

Farbe

Aubergine

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

The Stone Face

Übersetzt von

Gregor Runge

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-312-01350-0

Herstelleradresse

Nagel & Kimche
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: [email protected]

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Must Read

Lea am 17.12.2025

Bewertungsnummer: 2679586

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Jahreshighlight. Punkt. Dieses Buch hat mich komplett auseinandergenommen. Ich habs gelesen, in mich aufgenommen, gegoogelt, gestaunt, geweint und bin am Ende einfach nur da gesessen mit dem Gefühl: Warum hat mir das nie jemand erzählt? Warum wusste ich nichts vom Pariser Massaker an Algerier:innen 1961? Warum war das kein Thema in der Schule, im öffentlichen Gedenken? William Gardner Smith reißt mit „Gesicht aus Stein" genau diese vergessene Wunde auf und tut das mit so viel Klarheit, Schmerz und literarischer Wucht, dass es sich eingebrannt hat. Wir folgen Simeon Brown, einem schwarzen Journalisten aus Philadelphia, der nach rassistischen Gewalterfahrungen in die „Stadt des Lichts“ flieht. Voller Hoffnung, dort endlich frei atmen zu können. Was er findet, ist vermeintliche Freiheit. Zigaretten auf Caféterrassen. Gespräche mit anderen Exilant:innen. Liebe. Aber auch: die Erkenntnis, dass das Weißsein Frankreichs auf kolonialer Gewalt gebaut ist. Dass Polizeischikane, Schläge und staatlicher Terror einfach andere Zielscheiben gefunden haben. Diesmal die Algerier:innen. Und dass Wegschauen eine Entscheidung ist. Dieses Buch ist schmerzhaft aktuell. Koloniale Kontinuitäten, antimuslimischer Rassismus, strukturelle Gewalt. Alles, was Smith hier beschreibt, hat in unserer Zeit einen anderen Namen, aber dieselben Muster. Und ich finde es fast skandalös, wie lange „Gesicht aus Stein" in Vergessenheit lag. Großer Dank an Esra Abla, ohne deren Empfehlung ich dieses Buch vielleicht nie entdeckt hätte. Und Danke an HarperCollins für das Rezensionsexemplar. ALLE LESEN. ES IST SO SO GUT! Rezensionsexemplar

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Lea am 17.12.2025
Bewertungsnummer: 2679586
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein Jahreshighlight. Punkt. Dieses Buch hat mich komplett auseinandergenommen. Ich habs gelesen, in mich aufgenommen, gegoogelt, gestaunt, geweint und bin am Ende einfach nur da gesessen mit dem Gefühl: Warum hat mir das nie jemand erzählt? Warum wusste ich nichts vom Pariser Massaker an Algerier:innen 1961? Warum war das kein Thema in der Schule, im öffentlichen Gedenken? William Gardner Smith reißt mit „Gesicht aus Stein" genau diese vergessene Wunde auf und tut das mit so viel Klarheit, Schmerz und literarischer Wucht, dass es sich eingebrannt hat. Wir folgen Simeon Brown, einem schwarzen Journalisten aus Philadelphia, der nach rassistischen Gewalterfahrungen in die „Stadt des Lichts“ flieht. Voller Hoffnung, dort endlich frei atmen zu können. Was er findet, ist vermeintliche Freiheit. Zigaretten auf Caféterrassen. Gespräche mit anderen Exilant:innen. Liebe. Aber auch: die Erkenntnis, dass das Weißsein Frankreichs auf kolonialer Gewalt gebaut ist. Dass Polizeischikane, Schläge und staatlicher Terror einfach andere Zielscheiben gefunden haben. Diesmal die Algerier:innen. Und dass Wegschauen eine Entscheidung ist. Dieses Buch ist schmerzhaft aktuell. Koloniale Kontinuitäten, antimuslimischer Rassismus, strukturelle Gewalt. Alles, was Smith hier beschreibt, hat in unserer Zeit einen anderen Namen, aber dieselben Muster. Und ich finde es fast skandalös, wie lange „Gesicht aus Stein" in Vergessenheit lag. Großer Dank an Esra Abla, ohne deren Empfehlung ich dieses Buch vielleicht nie entdeckt hätte. Und Danke an HarperCollins für das Rezensionsexemplar. ALLE LESEN. ES IST SO SO GUT! Rezensionsexemplar

Ein Buch wie ein Weckruf, aktueller denn je

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.07.2025

Bewertungsnummer: 2538531

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir schreiben das Jahr 1961, Simeon Brown begibt sich nach Paris, er fühlt sich als Afroamerikaner in Amerika immer wieder rassistischen Angriffen ausgesetzt und hofft auf eine bessere Zukunft in Frankreich. Schnell findet er Freunde und Gleichgesinnte, verliebt sich in Maria, eine polnische Schauspielerin, die das Konzentrationslager überlebt hat.   William Gardner Smith behandelt in diesem Buch sehr wichtige Themen wie Rassismus, Identität und das Leben inmitten der Gewalt während der Allgerienkriegszeit. Simeons Geschichte hat mich tief berührt. Er verliert die Hoffnung nicht, erkennt jedoch bald, dass auch in Paris nicht alles so gut läuft, wie erhofft.  Die Geschehnisse im Algerienkrieg spitzen sich extrem zu und Simeon mittendrin. Mich haben viele Szenen im Buch tief erschüttert, die Gewalt an Menschen und die gleichzeitige emotionslose Gleichgültigkeit der Menschen, liessen mich teilweise sprachlos zurück. Smith schafft es hier kraftvoll und unverblümt eine realistische Geschichte zu erzählen. Für mich trotz der extrem schweren Themen, ein Buch, dass mich tief berührt hat. Ich habe die damaligen Zeiten nicht miterlebt und bin familiär nicht betroffen, doch gerade deshalb ist es wichtig zu sehen, dass Menschenfeindlichkeit auch heute noch existiert und aktueller denn je ist. Ein Buch das unter die Haut geht, ein Buch das lange nachhallen wird.

Ein Buch wie ein Weckruf, aktueller denn je

Bewertung (Mitglied der Book Circle Community) am 13.07.2025
Bewertungsnummer: 2538531
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Wir schreiben das Jahr 1961, Simeon Brown begibt sich nach Paris, er fühlt sich als Afroamerikaner in Amerika immer wieder rassistischen Angriffen ausgesetzt und hofft auf eine bessere Zukunft in Frankreich. Schnell findet er Freunde und Gleichgesinnte, verliebt sich in Maria, eine polnische Schauspielerin, die das Konzentrationslager überlebt hat.   William Gardner Smith behandelt in diesem Buch sehr wichtige Themen wie Rassismus, Identität und das Leben inmitten der Gewalt während der Allgerienkriegszeit. Simeons Geschichte hat mich tief berührt. Er verliert die Hoffnung nicht, erkennt jedoch bald, dass auch in Paris nicht alles so gut läuft, wie erhofft.  Die Geschehnisse im Algerienkrieg spitzen sich extrem zu und Simeon mittendrin. Mich haben viele Szenen im Buch tief erschüttert, die Gewalt an Menschen und die gleichzeitige emotionslose Gleichgültigkeit der Menschen, liessen mich teilweise sprachlos zurück. Smith schafft es hier kraftvoll und unverblümt eine realistische Geschichte zu erzählen. Für mich trotz der extrem schweren Themen, ein Buch, dass mich tief berührt hat. Ich habe die damaligen Zeiten nicht miterlebt und bin familiär nicht betroffen, doch gerade deshalb ist es wichtig zu sehen, dass Menschenfeindlichkeit auch heute noch existiert und aktueller denn je ist. Ein Buch das unter die Haut geht, ein Buch das lange nachhallen wird.

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Gesicht aus Stein

von William Gardner Smith

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