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Erdbeeren und Zigarettenqualm Roman | Coming-of-Age, weiblicher Schmerz und Frauenfreundschaft | Ein großer Generationenroman speziell für die GenZ

87

18,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

37893

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

Friends To Lovers + weitere

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Gender Theory

Übersetzt von

Yasemin Dinçer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0114-2

Beschreibung

Rezension

Atemloser Roman übers Suchen, Straucheln und Sich-doch-noch-Finden. ("Lesen Magazin")
»Der Roman der jungen Autorin ist [...] weder trockene Lektüre noch literarischer Kitsch, sondern eine rasante Gefühlsachterbahn mit immer tiefer werdenden Tälern.« ("Sax Stadtmagazin")

Produktdetails

Verkaufsrang

37893

Einband

Taschenbuch

Book Tropes

  • Friends To Lovers
  • Queer Romance
  • Found Family

Altersempfehlung

ab 12 Jahr(e)

Erscheinungsdatum

25.02.2025

Verlag

Ecco Verlag

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

21,1/13,1/2 cm

Gewicht

286 g

Farbe

Grau

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Gender Theory

Übersetzt von

Yasemin Dinçer

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7530-0114-2

Herstelleradresse

Ecco
Valentinskamp 24
20354 Hamburg
DE

Email: GPSR Kontakt

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  • Bewertung

    aus Wilhelmshaven

    5/5

    23.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    nah und ehrlich

    Mit diesem Buch ist Madeline Docherty gelungen in eine völlig neue Welt einzutauchen. Eine Welt, in der ich selbst nie gelebt habe, die ich aber durch dieses Buch hautnah und ehrlich entdecken durfte. Die Protagonistin erlebt in diesem Buch hauptsächlich ihre Studienzeit. Dabei lässt sie gefühlt keine Erfahrung aus: Tinderdates, Drogen und viele verrückte Menschen spielen eine große Rolle und die ein oder andere Wendung werden den Leser überraschen. Ein jedes mal, wenn man denkt, dass das Leben der Protagonistin wieder in geordnete Bahnen gerät, kommt wieder irgendetwas unerwartetes. Immer an ihrer seit, egal was wieder passiert ist, ist Ella. Ella die beste Freundin, die scheinbar unendlich verzeiht und wieder da ist. Beeindruckt hat mich an diesem Buch nicht nur der ungewöhnlich Schreibstil, welche keine fünf Seiten benötigt, um sich an ihn zu gewöhnen, sondern wie gut mit dem Thema Endomitose umgegangen wird. Ein Thema, welches viele Frauen betrifft und das Aufmerksamkeit verdient. Die Autorin bindet es einen nicht auf die Nase sondern klärt ruhig, mit dem Verlauf der Geschichte auf. Ein wunderbares Buch, welches definitiv einen Platz in meiner Bibliothek verdient hat.

  • Bewertung

    5/5

    12.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Emotionaler Roman

    Madeline Docherty hat mir bis zu diesem Roman gar nichts gesagt. "Erdbeeren und Zigarettenqualm" wird aus der zweiten Person singular heraus erzählt, mit der direkten "du"-Ansprache, sodass sich de die Leser*innen direkt angesprochen fühlen. Für mich wirkte es so, als spräche die Protagonistin in der Form der "Du"-Erzähung zu sich selbst. Die Protagonistin lernt Ella an der Universität kennen, sammelt sexuelle Erfahrungen und berichtet alles Ella. Die beiden sind sich sehr nah und Ella weiß quasi alles von der Protagonistin, die die Diagnose Endometriose erhält. In den folgenden Jahren, während des Studiums und danach, hat die bisexuelle Protagonistin diverse Jobs, sexuelle Begegnungen und Beziehungen. Die einzige Konstante in ihrem Leben ist Ella. Und auch mit ihr gibt es manchmal stillere Phasen. Die Protagonistin spürt im Laufe der Jahre, dass das Band der Freund*innenschaft zu Ella immer dünner wird, sieht jedoch auch den gesteigerten Bedarf, sich ihr mitzuteilen und somit eine gesteigerte Notwendigkeit. Als Leserin habe ich zwischen den Zeilen oftmals ein Knirschen gehört und mich gefragt, wie zwei Personen so schlecht miteinander kommunizieren können. Für mich ein absolutes Highlight dieses Jahr. "Erdbeeren und Zigarettenqualm" hat mich berührt und mich durch diverse Emotionen gebracht. Ich mag die Zartheit, die Verletzlichkeit und gleichzeitig die Sicherheit, die die Freund*innenschaft vermeintlich vermittelt. Ein sehr emotionales Buch, das eine besondere Facette von Freund*innenschaft zeigt.

  • literarisches.seemannsgarn

    aus Rostock

    5/5

    30.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    der weibliche Schmerz

    dieses Buch tut wahrlich weh und zugegeben hätte ich mir gerne eine Zigarette angezündet um das zu verkraften; erstaunlich, da ich noch nie geraucht habe. Auch dieses Buch gibt dem (weiblichen) Schmerz Raum und Madeline eine Stimme diese Geschichte zu erzählen. Der Stil ist sehr persönlich und nahbar, mit hohem Potential an Eigenidentifikation. Es liest sich, als wenn man selbst durch diese Erlebnisse geht. Zugegeben, welche Frau/weiblich gelesene Person kennt es nicht, nicht ernstgenommen zu werden von Ärzten/medizinischen Personal. Und durch dieses Buch gibt auch Madeline Docherty dem Schmerz, der Ungerechtigkeit, dem Thema eine Präsenz. Ich persönlich fand das Buch sehr spannend und mitreißend erzählt - in einer gut dosierten Länge. 500 Seiten über das Thema könnte ich zum Beispiel nicht lesen. Weswegen ich eine uneingeschränkte Leseempfehlung aussprechen kann. Für Betroffene, für Interessierte und für Ignorante der Medizin. Das Buch ist für euch.

  • flowers.books

    5/5

    18.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein intensives Debüt über…

    Ein intensives Debüt über Freundschaft, Selbstfindung und Schmerz Meine Meinung und Inhalt "In deinem Inneren empfindest du es als zutiefst beschämend, etwas zu genießen und das auch zuzugeben. Du bist ganz anders als Ella, die schnell und offen weint und ohne einen Hauch von Ironie uncoole Musik hört. Du hast noch nie irgendetwas getan, ohne Sorge zu haben, es könnte falsch sein." (ZITAT) Madeline Dochertys Debütroman "Erdbeeren und Zigarettenqualm" bietet einen schonungslosen Einblick in das Leben einer jungen Frau, die zwischen Selbstfindung, intensiver Freundschaft und den Herausforderungen einer chronischen Krankheit balanciert. Einer Krankheit, von der mehr Frauen betroffen sind und vielleicht zu weniger darüber gesprochen wird. Die Protagonistin teilt ihre intimsten Erlebnisse, wie den Verlust ihrer Jungfräulichkeit, sofort mit ihrer besten Freundin Ella. Diese enge Bindung wird jedoch durch exzessiven Alkoholkonsum, wilde Partys und nächtliche Anrufe auf eine harte Probe gestellt, wodurch die Grenzen ihrer Beziehung zunehmend verschwimmen. Besonders hervorzuheben ist Dochertys Entscheidung, die Geschichte in der Du-Perspektive zu erzählen. Dieser erzählerische Kniff zieht die Lesenden direkt in die Gefühlswelt der Protagonistin und schafft eine intensive Nähe. Der rohe und ehrliche Schreibstil der Autorin ermöglicht es, Themen wie Frausein, Intimität und die Auswirkungen chronischer Erkrankungen authentisch zu erleben. Insgesamt überzeugt "Erdbeeren und Zigarettenqualm" als beeindruckendes Debüt, das die Höhen und Tiefen des Erwachsenwerdens, "Du dachtest, mit deinem achtzehnten Geburtstag würden sich alle Probleme lösen, und der Besitz eines gültigen Personalausweises wäre der einzige Talisman, den du für ein aufregendes Leben bräuchtest, ein Leben, in dem du über Macht und Einfluss verfügst und dich bedienen lassen kannst. Heutzutage vermisst du die Qualen der Jugend und würdest sofort wieder dorthin zurückkehren, um der Realität des Erwachenseins zu entkommen." (ZITAT) sowie die Intensität von Freundschaften und die Herausforderungen des Lebens mit einer chronischen Krankheit eindrucksvoll beleuchtet. Ein Buch, das nachhallt und zum Nachdenken anregt. Inhalt Du verlierst deine Jungfräulichkeit an einen Jungen aus deinem Gendertheorieseminar, und die erste Person, der du davon erzählst, ist Ella. Ella ist mit dir auf der Party, als du zum ersten Mal ein Mädchen küsst. Und Ella bringt dich in die Notaufnahme, als du die erste Diagnose erhältst. In den nächsten Jahren hast du eine Reihe von Beziehungen und Jobs, lebst ein schnelles, unstetes Leben, aber du kannst dich immer darauf verlassen, dass Ella für dich da ist – bis der Alkoholkonsum und die Partys, die Krankenhausbesuche und die nächtlichen Anrufe die Grenzen eurer Freundschaft verwischen und daraus etwas Unausgewogenes und Fragiles entsteht, das Gefahr läuft, ganz zu zerbrechen. Das Schlimme daran ist, dass du es kommen siehst. Das Schlimmste daran ist, dass du nicht weißt, wie du es verhindern kannst ... Über die Autorin Madeline Docherty ist 23 und lebt in Glasgow. »Erdbeeren und Zigarettenqualm« schrieb sie, um ihre eigenen Erfahrungen mit dem Frausein und chronischer Krankheit zu verarbeiten. Sie gewann den Preis der North Literary Agency der Universität Glasgow. Docherty arbeitet in der Kommunikationsbranche und leitet Workshops in Kreativem Schreiben für die Charity-Organisation Mind Waves.

  • nessabo

    5/5

    15.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine temporeiche, schmerzhafte Coming-of-Age-Geschichte

    [TW: Endometriose, starke Blutungen, extreme Schmerzen, Abtre!bung] Wie schon von anderen angemerkt, halte ich den Titel der deutschen Übersetzung für eine Entscheidung, die dem Umfang des Buches nicht gerecht wird. Er vermittelt eine Banalität des Lebens, die sich in diesem wirklich tollen Debüt zwar auch finden lässt, welche mich aber nicht vorbereitet hat auf den vielschichtigen Schmerz, den die Geschichte transportiert. Die junge Protagonistin begleiten wir von Anfang bis Mitte 20. Irgendwie also kein klassisches Coming-of-Age, aber ich habe es trotzdem als eines empfunden. Aufgrund ihrer lange unerkannten chronischen Erkrankung und der damit einhergehenden Herausforderungen im Alltag verschiebt sich das tatsächliche Erwachsenwerden nämlich spürbar. Die Geschichte ist in der 2. Person Singular geschrieben, was zu Beginn zwar gewöhnungsbedürftig scheint, mich aber ganz schnell für sich eingenommen hat. Ich habe das Buch in einem Rutsch gelesen, auch wenn das Leben der Protagonistin durchaus so schmerzhaft ist, dass ich eigentlich eine Pause gebraucht hätte. Doch der Sog des Erzählstil ist wirklich bemerkenswert. Zentral in der Handlung ist eine Freundinnenschaft, die sich verändert. Während die namenlose Protagonistin neu eingeschlagene Wege auf verschiedene Weisen immer wieder abbricht, scheint ihre beste Freundin Ella alles im Griff zu haben - und damit ist auch das Leben der Erzählerin gemeint. Wenn deren Welt nämlich wieder einmal auseinanderzubrechen droht, fängt Ella sie auf - bis sie es nicht mehr tut. Die Protagonistin testet währenddessen ihre eigene Sexualität aus, sucht verzweifelt den passenden Job, struggelt mit ihrem Alltag und ihrer Zukunft. All das wäre schon herausfordernd genug, wird aber von extremen Schmerzen bis hin zur Ohnmacht begleitet. Irgendwann wird sie, einige Jahre nach der eigentlichen Diagnose von Endometriose, von einer Ärztin endlich richtig ernstgenommen und mit Medikamenten eingestellt. Daraufhin erteilt sie sich auch selbst die Erlaubnis, ihren Umgang mit sich selbst zu hinterfragen. Davor, und besonders im letzten Viertel, reihen sich die Exzesse nahtlos aneinander. Dieser Teil sorgte in mir für tiefe Verzweiflung angesichts einer Protagonistin, die sich immer tiefer in die Sch**** reitet und war mir fast ein bisschen zu arg. Besonders der exzessive Alkohol- und Drogenkonsum ist mir persönlich fremd und ich wünsche mir bei aller Authentizität wirklich, dass das Thema literarisch kritischer eingeordnet wird. Dafür ziehe ich einen halben Stern ab. Das Ende ist nicht ganz so versöhnlich, wie mein Herz es sich gewünscht hat, doch ich halte es für die exakt richtige Wahl. Es ist spürbar, dass Madeline Docherty hier Persönliches hat einfließen lassen. Ob nun die Wohnsituation in Glasgow, Bullshit-Jobs nach dem Studium, sexistische Abwertung oder Studipartys mit reichlich Drogen. Ein ehrliches, schmerzhaftes Debüt über Wachstum, erwachsene Verantwortungsübernahme und die Grenzen einer Freundinnenschaft mit einem klaren Appell daran, sich selbst aber auch Endo-Betroffene generell ernst zu nehmen. 4,5 ⭐️

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