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Teddy Ein bewegender Roman über Selbstbestimmung und Emanzipation

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24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3,4 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Messing / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

Ulrike Wasel + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00059-6

Beschreibung

Rezension

Ein bewegender Roman über Selbstbestimmung und Emanzipation ein tief blickendes Gesellschaftsporträt. ("Studiosus Intern")
Emily Dunlay nimmt uns mit nach Italien und hat mit ihrer Geschichte über eine Heldin aus den 60ern direkt ins Schwarze getroffen. Ein absolut gelungener Erstlingsroman. ("SWR")
Teddy ist ein vielschichtiger Gesellschaftsroman mit Krimirahmen, der durch kunstvolle Einwürfe aus Kunst, Philosophie und Literatur bereichert wird. Dunlay schafft es, eine dichte Atmosphäre zu erzeugen, die den Leser bis zum Ende fesselt. ("Rheinische Post")
Eine kluge, kunstvolle Dekonstruktion weiblicher Rollenerwartung, verpackt in einen spannenden und atmosphärisch dichten Roman. ("Dülmener Zeitung")
Angereichert mit ein wenig „Eine Frage der Chemie“-Vibes, ist „Teddy“ ein bemerkenswertes Debüt. ("Die Presse am Sonntag")
Wie Emily Dunlay ihre Figuren zeichnet, vor allem Teddy, ist großes Kino. ("ntv.de")
Sexismus, Korruption, Roms La Dolce Vita und US-amerikanischer Konservativismus in den 1969er-Jahren prallen in diesem schillernden und fesselnden Roman ... aufeinander ... Der Autorin Emily Dunlay gelingt ein toller Mix aus Gesellschaftsroman und Einblick in die Psyche einer Frau dieser Zeit. ("der-kultur-blog.de")
Elegant und aufwühlend, wie US-Autorin Emily Dunlay dieses Spannungsfeld in die Eskalation führt. ("Brigitte")
In Emily Dunlays Debüt ist nichts wie es scheint, und Teddy, die Betty-Daper-ähnliche Frau eines US-Diplomaten, ist eine unzuverlässige Erzählerin, die sich selbst kaum traut. ("Emotion")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.05.2025

Verlag

Rowohlt Kindler

Seitenzahl

384

Maße (L/B/H)

20,7/13,2/3,4 cm

Gewicht

429 g

Farbe

Messing / Dunkelbraun

Auflage

1. Auflage

Übersetzt von

  • Ulrike Wasel
  • Klaus Timmermann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-463-00059-6

Herstelleradresse

Kindler Verlag
Kirchenallee 19
20099 Hamburg
DE

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  • Bewertung

    5/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Keine seichte Glanz-und-Glamour-Geschichte

    "Teddy" spielt im Sommer 1969 in Rom. Wir begleiten Teddy Carlyle, die hier zusammen mit ihrem Ehemann, einem amerikanischen Botschafter, in ihrem neuen Leben. Gehen mit ihr auf Partys und Empfänge und schauen zu, wie sie versucht sich ein neues, gutes Leben aufzubauen - bis es am 4. Juli zu einem großen Skandal kommt und alles um sie herum zusammenzubrechen droht. Teddy ist eine sehr vielschichtige Protagonistin, die öfter mal naiv oder zu demütig daher kommen mag, aber das ist eindeutig ihrer Zeit verschuldet und ich finde es sehr positiv, dass ihr Verhalten auch wirklich in ihre Zeit passt - so schwer zu ertragen, das manchmal auch sein mag. Sie hat oft mit Depressionen und Einsamkeit und ganz besonders mit dem damaligen Verständnis der Rolle als Frau zu kämpfen. So sommerlich leicht das Cover auch daher kommen mag - der Roman ist es definitiv nicht. Besonders gut gefallen hat mir auch die Kulisse - ich liebe Rom und die Autorin hat den Zauber dieser Stadt ganz wunderbar zwischen die Seiten gebannt. Der Sommer, die Hitze, Glamour und Ruinen, all das fühlt sich sehr real an und ich habe die Atmosphäre sehr genossen. Mir hat "Teddy" großen Spaß gemacht. Der Roman ist mehr als nur ein schönes Cover und definitiv keine seichte Glanz-und-Glamour-Geschichte, sondern stellt wichtige Themen und Fragen in den Fokus.

  • Chris

    5/5

    07.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Portrait einer Frau, einer Stadt und einer Zeit

    Rom in den 60ern muss eine faszinierende Location gewesen sein. Nie war das Dolce Vita greifbarer als damals. Teddy Carlyle allerdings ist auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit, in ein scheinbar besseres Leben. Da das Buch allerdings mit einem Verhör beginnt, wird dem Leser schnell klar, dass das wohl nicht so reibungslos funktioniert hat. Denn auch hier schafft es Teddy, sich in Schwierigkeiten zu bringen, allerdings eher ungewollt. Ohne zu viel von der Geschichte zu verraten: Das hier ist ein fantastisches Buch. Teddy teilt alle Gedanken mit uns. Sei es der Umgang mit Frauen in der damaligen Zeit (Waschen, putzen, kochen und wenn sie ganz viel Glück hatten, dann vielleicht noch Sekretärin) oder Vorurteilen, denen man ganz ungeniert freien Lauf gelassen hat. Teddy leidet darunter und will doch eigentlich nur ein schönes Leben, steht sich mit ihren Entscheidungen aber selbst im Weg, bis hin zu mächtigen Schwierigkeiten mit Botschaftern und Regierungsbehörden. Spannend, tragisch, schön und ehrlich. Diese Buch hat alles, um ein kleiner Klassiker zu werden.

  • Island

    aus Nürnberg

    5/5

    21.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Traum vom Dolce Vita

    Wie das Cover bereits vermuten lässt, spielt der Roman Ende der 60er Jahre. Teddy Carlyle hat für die damalige Zeit spät geheiratet und zieht mit ihrem Ehemann, der für die amerikanische Botschaft arbeitet, nach Rom. Von Italien erhofft sie sich Dolce Vita und Glamour, ihr Ehemann scheint darauf aber wenig Lust zu haben. Zugleich hat sie wenig Mitspracherecht, was die Gestaltung des gemeinsamen Lebens und das Geldausgeben angeht, obwohl sie selbst ein gewisses Vermögen mit in die Ehe gebracht hat. Als sie ohne ihren Mann auf einer Feier in der Botschaft ist, schießt ein Paparazzi eine kompromittierende Aufnahme von ihr und dem amerikanischen Botschafter und Teddy hat eine Menge Probleme zu lösen. Ich fand die Zeitreise ins Rom Ende der 60er Jahre sehr unterhaltsam und es war interessant, mehr über das Leben von Teddy als Diplomatengattin zu erfahren, das in der damaligen Zeit nicht so glamourös war, wie man meinen könnte. Teddy wirkt teilweise etwas naiv, nichtsdestotrotz muss man sie einfach mögen und leidet mit ihr mit, wenn sie sich in ungute Situationen manövriert. Was die Handlung angeht, gibt es immer wieder überraschende Wendungen. Der Schreibstil ist gut nachvollziehbar und anschaulich. Ich habe das Hörbuch gehört und fand die Sprecherin passend gewählt. Man konnte ihrer Vortragsweise gut folgen und ihre Stimme harmonierte mit dem Erzählten.

  • Bewertung

    5/5

    21.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Spannendes Debut

    „Teddy“ hat mich vor allem durch das Setting in Rom 1969 angesprochen – zwischen Diplomatie, Dolce Vita und kaltem Krieg bekommt man hier eine besondere Atmosphäre geboten, die ich sehr mochte. Teddy als Protagonistin fand ich spannend, wenn auch manchmal ein bisschen anstrengend. Ihr Erzählstil ist sehr ausschweifend und springt oft zwischen Gedanken und Erinnerungen hin und her. Anfangs fand ich das interessant, später hat es mich stellenweise etwas ungeduldig gemacht. Inhaltlich baut sich die Spannung langsam auf, aber das letzte Drittel hat mich dann wirklich gepackt. Was mir besonders gefallen hat, war das Italien-Flair und die Auseinandersetzung mit den Rollenbildern der Zeit. Auch wenn Teddy viele Fehler macht, konnte ich gut mit ihr mitfühlen – gerade, weil sie keine perfekte Figur ist. Insgesamt ein besonderer Roman mit starkem Setting und einer vielschichtigen Hauptfigur. Wer Geschichten über Frauen in schwierigen gesellschaftlichen Rollen mag, sollte „Teddy“ eine Chance geben.

  • Bewertung

    aus Dresden

    5/5

    18.06.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zu gern hätte ich eine Teddy als Freundin!

    »Morgen oder spätestens übermorgen wird jeder wissen, was ich getan habe. Wer ich bin.« Teddy entstammt einer einflussreichen texanischen Familie mit großen politischen Ambitionen. Doch als Frau der 1960er Jahre ist ihr Weg vorgezeichnet: Heirat, Kinder und Haushalt sollen ihre Big Three im Leben sein. Im Stillen widersetzt sich Teddy, arbeitet in einer Galerie, vergnügt sich gelegentlich in Bars und trifft Männer. Wenig verwunderlich, dass ihre Familie aufatmet, als sie mit Mitte 30 endlich heiratet – und nach Rom zieht. Die Stadt, in der die Stars der Cinecittà auf der Via Veneto flanieren, erscheint Teddy wie ein Versprechen von Freiheit, hier will sie ihre unruhige Vergangenheit hinter sich lassen und eine gute Diplomatengattin sein: glamourös, diskret, stilsicher und stets höflich. Zunächst scheint es der schillernde Neuanfang zu sein, den sie sich gewünscht hat – mit Designerkleidern auf diplomatischen Empfängen und mondänen Sommerpartys. Doch ein Foto bringt alles ins Wanken … Emily Dunlays Romandebüt »Teddy« ist eine ebenso stilvolle wie vielschichtige Geschichte, die im Rom des Jahres 1969 spielt: Inmitten dieses Hexenkessels tummeln sich Spione in der Hitze, laden Hollywood-Stars zu extravaganten Events, setzen Menschen erste Modetrends. Es ist die Zeit des Kalten Krieges, doch daran denkt Teddy eigentlich nicht. In Rückblenden erzählt sie uns Lesenden von ihrem Leben – und der Bredouille, in die sie geraten ist. Dabei durchgehend zu spüren ist die Hitze des römischen Sommers, die Enge gesellschaftlicher Erwartungen und das Knistern unausgesprochener Geheimnisse. Die Stadt wird zu Teddys Bühne, die versucht, Kontrolle über ihre eigene Geschichte zurückzugewinnen. Dabei ist sie absolut fabelhaft: unterhaltsam, keck, erfrischend – zu gern hätte ich eine Teddy als Freundin! Und auch Dunlays präzises Gespür für Stil und gesellschaftliche Codes ist wunderbar unterhaltsam! Die detailreichen Beschreibungen von Mode, Schmuck, Gesten und Kulissen fügen dem Roman eine sinnliche Ebene hinzu. Teddy bewegt sich durch eine Welt, in der Äußerlichkeiten alles bedeuten – und genau diese Welt nutzt sie, um sich selbst zu behaupten. Dabei bleibt sie keine makellose Heldin: Sie ist verletzlich, manipulativ, manchmal naiv – und gerade dadurch so faszinierend. »Teddy« hat mich wahnsinnig überrascht: Die großen Themen des Romans – Wahrheit und Täuschung, Macht und Ohnmacht, Rolle und Identität – werden mit einer Leichtigkeit erzählt, die nie ins Banale kippt. Der Roman ist gleichzeitig fesselnde Unterhaltung, Gesellschaftsporträt und Charakterstudie. Seine glamouröse Oberfläche täuscht nicht darüber hinweg, dass es hier auch um Einsamkeit, soziale Kontrolle und weibliche Selbstbehauptung geht. Fazit: »Teddy« ist die perfekte Begleiterin für lange Sommernachmittage – stilvoll, atmosphärisch und spannend bis zur letzten Seite! Lebendig übersetzt von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann!

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