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Air Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

24001

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/14,8/2,8 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00457-1

Beschreibung

Rezension

»Es gab schon lange keinen Roman, der mit solcher Radikalität und Fabulierlust die Eingengesetzlichkeit von Literatur vorführte.« ("ZEIT Online")
»Diese Literatur, das merkt man schnell, ist kostbarste Ware.« ("Berliner Zeitung am Wochenende")
»Christian Kracht hat mit ›Air‹ einen verrätselten, ja ›airratischen‹ Roman geschrieben, ein modernes Märchen, eine Sage, für die, die noch an solche glauben mögen.« ("NDR Kultur")
»›Air‹ ist gleichermaßen ein typischer Kracht-Roman und ein außergewöhnliches Stück Literatur, das wunderbar und wie ein Solitär aus der zeitgenössischen Produktion herausragt.« ("Tagesspiegel Online")
»›Air‹ ist ein eskapistischer Roman, von sprachlich prägnanter, zeitloser Eleganz, die besonders verstört, wenn Grausames erzählt wird (und es wird oft Grausames erzählt).« ("Die Zeit")
»Kracht entfaltet diese zwischen den Zeitebenen balancierende Fantasygeschichte in einer so luziden wie präzisen Sprache.« ("musikexpress")
»Der Wunsch nach dem unverfälschten Leben, wahr geworden in einer naiven Fantasywelt: Das ist der reaktionäre Traum, den Kracht in diesem literarischen Glasperlenspiel buchstäblich zusammenfaltet.« ("WOZ Die Wochenzeitung")
»Christian Kracht gelingt es, mit seinem aktuellen Buch einen wahren Lesesog zu erzeugen. Einmal in der Hand, fällt es schwer, sich seiner Anziehung zu entziehen.« ("monopol")
»Die zarte Sprache und das sagenhafte Szenario sind eine Wohltat für von Politik ausgefreakte Hirne.« ("Emotion")
»Dieser Roman nimmt uns mit in luftige Höhen.« ("Cicero")

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Verkaufsrang

24001

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

13.03.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

224

Maße (L/B/H)

20,8/14,8/2,8 cm

Gewicht

424 g

Farbe

Anthrazit / Messing

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00457-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    15.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für eine dargestellte Welt!

    Das war mein erster Roman von Christian Kracht – ich bin total begeistert. Eine so außergewöhnliche Geschichte, das lässt sich schon vom Cover ablesen. Zuerst einmal zur Geschichte: Paul, Innenarchitekt, liebt den nordischen minimalistischen Stil beim Einrichten und lebt auf einer der schottischen Orkney Inseln. Paul hat die Zeitschrift „Kūki“ abonniert, die genau seinen Stil vertritt und von dieser Zeitschrift wird Paul kontaktiert, um eine Cloud-Speicherhalle mit dem „perfekten Weiß“ zu streichen. Für diesen Auftrag reist Paul ins norwegische Stavanger. Als Paul die Halle betritt, gibt es durch ein Sonnenereignis einen Kurzschluss. Ein zweiter Strang erzählt die Geschichte von Ildr, einem neunjährigen Mädchen, das versehentlichen einen fremden Mann mit Pfeil und Bogen angeschossen hat. Sie rettet diesen Fremden, muss jedoch mit ihm fliehen, weil er von Soldaten des Herzogs gesucht wird. Gefühlt spielt dieser Teil der Geschichte im Mittelalter, aber es lässt sich nicht genau einordnen. Dieser atmosphärische Roman ist eine Mischung aus Märchen, Dystopie und Fantasy in einer sehr klaren, plastischen Sprache. Es gelingt beim Lesen ganz einfach, sich die beschriebenen Gegenden, den Hunger, die Kälte und auch den Geschmack von Walfischtran vorzustellen. Ich habe das Buch eingesogen und den Inhalt vergesse ich so schnell sicher nicht…

  • yellowdog

    5/5

    26.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Innenarchitekt der Literatur

    Der Innenarchitekt Paul ist ein ambivalenter Typ. Zum Beispiel mag er keine Katzen, kümmert sich dann aber doch sehr um eine einäugige Katze, die ihm zugelaufen ist. Kracht erzeugt mit seiner Sprache großartige Bilder auch aus dem Alltäglichen, z.B. wie Paul in Schottland sich auf dem Fahrrad den Weg hinaufkämpft und dann auf dem Rückweg die Fahrt mit den Füssen in der Luft geniest. Es gibt einen realistische Plotanteil, und einen der mit fantastischen Elementen angereichert ist. Das wechselt sich kapitelweise ab, bis es gegen Ende geschickt zusammengeführt wird. Wirklich beeindruckend. Christian Kracht ist ein Innenarchitekt der Literatur.

  • Bewertung

    5/5

    22.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ich habs geliebt...

    ...kann aber die gemischten Meinungen nachvollziehen. Kurz nachdem ich das Buch beendet habe, hätte ich 4 oder sogar nur 3.5 Sterne gegeben. Kracht hat da definitiv schon besseres hervorgebracht. Allerdings hat mich Air einfach nicht mehr losgelassen und ich habe das Buch kurzerhand noch ein zweites Mal gelesen. Und da war es um mich geschehen. Im Buch gibt es zwei Handlungsstränge die nach und nach immer mehr zusammenfliessen. Einmal kriegen wir die gewohnte, für Kracht so typische, Popliteratur. Und in einem zweiten Handlungsstrang befindet sich der Leser in einer nordisch angehauchten Fantasiewelt. Man könnte es als magischen Realismus bezeichnen. Beim ersten Mal lesen ist man einfach nur verwirrt. Zwar im positiven Sinne, aber trotzdem. Wenn man das Buch dann aber noch ein zweites oder vielleicht sogar ein drittes Mal liest fallen einem einfach so viele Kleinigkeiten auf die bei der einfachen Lektüre nicht wirklich auffallen. Mittlerweile bin ich mir sicher dass Air in meine diesjährige Top 3 kommen wird. Ich kann aber auch die negativen Stimmen verstehen, das Buch ist nicht für jedermann.

  • Bewertung

    aus Sindelfingen

    4/5

    10.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wilder Scifi-Game-Traum

    Dass Christian Kracht auch Fantasy bzw. Scifi schreiben kann, hat er bereits in seinem Buch "Ich werde hier sein im Sonnenschein und im Schatten" bewiesen. Mit seinem neusten Werk „Air“ entführt er uns als LeserIn zuerst auf eine schottische Insel, dann nach Norwegen und in einem grellen Fiebertraum dann in eine mittelalterliche Fantasywelt. Ist es das Jenseits oder ein Paralleluniversum? Diese Frage wird (wie ein paar weitere) nicht beantwortet, darauf sollte man sich als LeserIn einstellen. Doch wer sich einlässt auf Krachts virtuos geschriebene Lektüre, der wird entführt in eine bildgewaltige Geschichte über Freundschaft, Werte und Natur. Im Buch gibt es Elemente aus Mittelalter-Epen, actionreiche Kampfszenen und gefühlvolle Dialoge, gleichzeitig aber auch wieder die für Kracht so typischen Doppeldeutigkeiten. Um das Werk etwas mehr zu verstehen und die Ebene darunter zu erkennen, werde ich es noch mehr als einmal lesen müssen. Fazit: Mit seinem eigenwilligen Schreibstil schafft Kracht hier eine ganz neue Art und unklassische Art von Scifi-Roman, mit dem vermutlich einige nicht so viel anfangen können. Doch selbst, wenn man nicht so viel mit der Geschichte anfangen kann, lohnt sich das Buch schon allein wegen der starken Atmosphäre!

  • Klaus Effing

    aus Köln

    4/5

    25.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein anspruchsvolles Buch, das viele Erwartungen erfüllen soll

    Krachts neuer Roman Air ist ein faszinierendes Spiel aus Realität, Fantasie, Sprachkunst und Symbolik – gefeiert von der Kritik, gelobt für seine Dichte und Intertextualität. Für mich persönlich jedoch blieb das Buch trotz seiner gefeierten Brillanz seltsam auf Distanz und hat mich nicht „gepackt“. Im Mittelpunkt steht Paul, ein Inneneinrichter, der zurückgezogen mit einer einäugigen Katze (Anspielung auf Edgar Allan Poe) auf den Orkney-Inseln bei Schottland lebt. Seine Aufträge sind offenkundig nicht zwingend notwendig, sondern „in“ – etwa das Streichen einer Halle für Cloudserver in schlichtem Weiß. Doch plötzlich ändert sich alles: Paul verschwindet, offenbar aus der Cloudhalle und findet sich in einer archaischen Welt wieder. Dort begegnet er der neunjährigen Idr, einer vermeintlich kindlichen Kämpferin mit Energie und klarem Instinkt, die allein aufwächst. Idr ist gleichzeitig mysteriös und konkret, nahbar und rätselhaft. Idr schießt mit Pfeil und Bogen auf ein Reh und trifft Paul, der offenbar durch Metamorphose das Reh ersetzt. Er wird schwer verletzt und Idr pflegt ihn. Gemeinsam fliehen sie vor einem mordenden Herzog und seinen Söldnern durch eine Steinwüste und erreichen ein Volk, das wie aus einem anderen Mythos zu stammen scheint. Die Geschichte ist sprachlich virtuos und voller Anspielungen (von der klassischen Heldensage bis zur Künstlichen Intelligenz). Auch der Titel Air lädt zum Interpretieren ein: Luft, Geist, aber wohl auch eine Anspielung auf „AI“, künstliche Intelligenz. In der Literaturkritik gilt das Buch als herausragend – wegen seiner Vielschichtigkeit, seiner literarischen Bezüge, seines intellektuellen Anspruchs. Und das alles erkenne ich an. Trotzdem habe ich es vor allem als Unterhaltung gelesen – in diesem Licht wirkt es dann fast schlicht, vielleicht sogar ein wenig überfrachtet. Ich habe versucht, mich auf das Symbolische, das Rätselhafte einzulassen – doch am Ende war mir das zu diffus. Für mich bleibt Air ein kluges, aber auch distanziertes Buch. Ein literarisches Kunstwerk, das Bewunderung wecken kann – aber nicht unbedingt Nähe, da es zu viel auf wenigen Seiten will. Und fand persönlich mehr Tiefe und Nähe in Wackelkontakt von Wolf Haas, das mit einer ähnlichen Doppelstruktur arbeitet, aber zugänglicher bleibt

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