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Die Sehnsucht, die bleibt

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14,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2024

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

447

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,1 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Elfenbein / Bernstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71557-6

Beschreibung

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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

10.12.2024

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

447

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,1 cm

Gewicht

522 g

Farbe

Elfenbein / Bernstein

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71557-6

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  • Markus Voll

    aus Giengen

    5/5

    10.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Leben in Portugal

    Am 10.12.2024 erschien diese Paperback bei Tinte & Feder. Es wurde von Kerstin Lange geschrieben. Das Buch hat 447 Seiten. Die Autorin: Kerstin Lange, geboren 1966 im Bergischen Land, arbeitete viele Jahre als Bilanzbuchhalterin, ehe sie sich ganz dem Schreiben widmete. Neben mehreren Krimis hat sie zahlreiche Kurzgeschichten veröffentlicht, für die sie mehrfach ausgezeichnet wurde. Kerstin Lange lebt mit Mann und Hund in Düsseldorf. Nach »Eine Ahnung von Glück« ist »Die Sehnsucht, die bleibt« ihr zweiter Roman. Inhalt: Ein bewegtes Leben zwischen Wien und Lissabon: der neue gefühlvolle Roman von Kindle-#1-Bestsellerautorin Kerstin Lange Wien 1953: Die zehnjährige Reni lebt in ärmlichen Verhältnissen. Als der Pfarrer sie für das Caritas-Programm vorschlägt, mit dem kranke und schwache Kinder zur Erholung geschickt werden, ändert sich für Reni alles. Bei einer wohlhabenden Familie in Portugal blüht sie auf. Zum ersten Mal hat sie genug zu essen und in ihrer Ziehschwester Marissa findet sie eine beste Freundin. Reni ist überglücklich, als sie langfristig in Portugal bleiben kann. Doch als sie sich, inzwischen eine junge Frau, in den Landarbeiter João verliebt, ist ihr Ziehvater gegen die Verbindung. Eigentlich will Reni um ihre Liebe kämpfen, doch ausgerechnet jetzt besteht ihre Mutter auf ihrer Anwesenheit in Wien. Kann sie jemals nach Portugal zu João zurückkehren? Fazit: Das Buch ist der 1. Teil der Serie Portugiesische Schicksalsjahre. Es ist eine berührende Geschichte über eine Frau, die ihr Leben lebt und etwas daraus macht. Die Geschichte beginnt 1953 in Wien und führt dann die junge Reni nach Portugal. Das Cover ist einfach gehalten, man sieht Orangen auf dem Cover und eine junge Frau mit Koffer, die wohl Reni darstellen soll. Das Cover passt sehr gut zu der Geschichte. Die Geschichte fand ich sehr interessant, denn ich lese sehr gerne auch mal solche historischen Geschichten, die die Zeit früher gut darstellen. Das passiert in diesem Buch und man kann sich mit dem Charakter der Reni auch gut identifizieren. Die Geschichte wird spannend erzählt und hat mir sehr gut gefallen. Wertung 5/5 Punkte

  • Detlef Knut

    5/5

    07.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Sehnsucht nach einem Zuhause - wunderbar erzählt

    Der Roman von Kerstin Lange spielt in der jüngeren Vergangenheit und beschreibt die Geschichte eines sogenannten Caritas-Mädchens, eines Mädchens welches aus gesundheitlichen Gründen und teils auch wegen Unterernährung zusammen mit tausend anderen Kindern nach Portugal verschickt wurde, um dort in einer Pflegefamilie aufgepäppelt zu werden. Renis Geschichte beginnt in Wien 1953. Reni stimmt stammt aus ärmlichen Verhältnissen und ist gerade zehn Jahre alt. Sie hat noch zwei Brüder, aber der Altersunterschied zu denen ist so enorm, dass sie eigentlich keinen Kontakt zu ihnen hat. Die Mutter ist depressiv und melancholisch und verlässt kaum das Bett. Aber die Großmutter sorgt für die Kinder. Sie wohnt bei Ihnen und kümmert sich um alles. Als Reni vom Pfarrer und von der Großmutter erfährt, dass sie nach Portugal geschickt werden soll, ist sie tief traurig. Sie möchte nicht dorthin, denn sie fühlt sich verantwortlich für ihre Familie und sie möchte nicht ihre Oma alleine zurücklassen. Als sie dann aber schließlich in Portugal ankommt und von einer Familie aufgenommen wird, kann die Überraschung nicht größer sein. Die Familie ist eine sehr reiche Familie und hat drei Töchter. Die jüngste Tochter ist etwa im Alter von Reni. Reni wird überaus liebevoll und wohlwollend in diese Familie aufgenommen. Sie konnte sich gar nicht vorstellen, dass es innerhalb einer Familie so viel Liebe gibt und dass sie sich auch keinerlei Sorgen um das Essen machen muss, wie sie es zu Hause in Wien erlebt hat. Hier in Lissabon findet sie ein Zuhause, wie sie es sich schon immer gewünscht hatte. Sorgenfrei und mit Freundinnen. Auch, nachdem sie wieder mit den anderen Kindern nach Österreich zurück musste, haben der Pflegevater sowie ihre Oma und der Pfarrer zu Hause Wege gefunden, sie erneut nach Portugal zu schicken. Kerstin Lange erzählt die bewegende und fesselnde Lebensgeschichte eines jungen Mädchens, die den Leser in ihren Bann zieht. Die Hauptfigur erlebt zahlreiche Konflikte und positive Wendungen, sodass das Interesse an der Erzählung niemals schwindet. Immer wieder hofft man, dass es dem Mädchen gut geht und sich alles zum Positiven wendet. Die Autorin beschreibt die Reise nach Portugal für ihre Protagonistin als ein Symbol der Hoffnung und des Neuanfangs. Während Reni die warmen Strahlen der Sonne auf ihrer Haut spürt, erkennt sie, dass sie nicht allein ist. Die Liebe und Unterstützung ihrer neuen Familie geben ihr den Mut, ihre Ängste zu überwinden. Gleichzeitig bleibt die Erinnerung an ihre alte Heimat ein ständiger Begleiter, der sie dazu anregt, ihre Träume zu verfolgen. Mit jedem Tag in Portugal wächst ihr Selbstvertrauen, und sie beginnt, an sich selbst zu glauben. Doch leider gibt es auch sehr viel düsteres in im Leben von Reni. So freut man sich immer wieder, wenn sie ein wenig Glück erfährt. Die Geschichte »Die Sehnsucht, die bleibt« ist sehr vielschichtig, weil sie auch in zwei verschiedenen Familien spielt. Nur die Protagonistin ist die Brücke zwischen ihrer Familie in Wien und der Familie in Lissabon. Obwohl Reni später auch Freunde in Wien hat, so zieht es sie immer wieder nach Lissabon. Das Leben dieses Mädchens ist von Kerstin Lange sehr spannend erzählt. Die Dramaturgie macht es zu einem Pageturner, obwohl es kein Thriller ist. © Detlef Knut, Düsseldorf 2026

  • Bewertung

    5/5

    26.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr berührendes Buch

    Für mich war es ein sehr emotionales und bewegendes Buch, mit einigen geduschten Augen bei mir. Es ist die Geschichte von Reni, einem Caritas Kind von vielen Kindern die von Österreich zur Erholung nach Portugal geschickt wurden. Einer fiktiven Handlung mit realem Hintergrund, denn die Caritas Kinder und auch die Verschickung der Kinder nach Portugal waren zu der Zeit real. Die Autorin hat sehr emotional, authentisch und tiefgründig hier an Hand der Protagonistin Reni deren Werdegang über einige Jahre erzählt. Warum Reni ein Caritas Kind wurde, über ihre Familie, die Zustände im Österreich der Nachkriegsjahre und über ihren Aufenthalt in Portugal. Freude, Angst, Gesundheit, Träume die platzen, das alles kam bei mir als Leserin so real an. Auch erfährt man einiges über die politische Situation in Portugal. Man muss keine politischen Kenntnisse besitzen. Die Hintergründe zu diesem Buch sind sehr gut recherchiert und auch erklärt. Im Nachwort erklärt uns die Autorin was sie zu dieser Geschichte inspiriert hat. Ein tolles Cover das zum Buch und der Geschichte passt. Ein Buch das sich lohnt zu lesen. Ein Buch wo ich nicht über Kapitellängen, Schreibstil und Länge rezensieren will. Einfach beim Lesen das Buch wirken lassen. 5 Sterne ++ von mir

  • Bewertung

    5/5

    08.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    ein wunderbares Buch

    In diesem Buch geht es zum einen um Reni, welche als zehnjähriges Mädchen im Jahr 1953 in Wien lebt. Sie kommt aus einem armen Elternhaus und durch ein Caritas-Programm wird sie nach Portugal geschickt. Dort kommt sie in eine wohlhabende Familie, die ihr nicht nur ausreichend Mahlzeiten sondern auch viel Liebe gibt. Sie hat das Glück eine Weile dort bleiben zu können und verliebt sich sogar in den Landarbeiter João. Doch dann muss sie zurück zu ihrer Mutter. Wird sie ihren João wiedersehen? Was habe ich mit Reni mitgefiebert, mit ihr gelitten aber auch mit ihr das neue Leben in Portugal genossen! Reni ist so eine wunderbare Protagonistin, mit der man einfach mitfühlen muss. Die Autorin versteht es, sich mit einer ganz besonderes Schreibweise und detaillierten Beschreibungen, in das Leserherz zu schleichen. Ich konnte mir alles bildlich vorstellen und bin in Gedanken nach Portugal gereist. Ein wunderbares Buch, was ich sehr gerne weiterempfehle!

  • Dreamworx

    aus Berlin

    5/5

    27.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Auch der längste Marsch beginnt mit dem ersten Schritt. – Laozi

    1953 Wien. Die 10-jährige Reni lebt mit ihren älteren Brüdern und ihrer depressiven Mutter bei ihrer Großmutter in ärmlichsten Verhältnissen. Der Vater ist aus dem Krieg nie zurückgekehrt. Als der örtliche Pfarrer in der Schule von einem Austauscherholungsprogramm der Caritas für besonders mangelernährte Kinder berichtet, träumt Reni insgeheim davon, ein Teil davon zu sein, um endlich mal genug zu essen zu haben. Ihr Wunsch geht in Erfüllung, schnell befindet sie sich auf einem Schiff Richtung Portugal, wo sie von der freundlichen Familie Figueira nebst deren Tochter Marissa aufgenommen und gepäppelt wird. Die Zeit vergeht wie im Flug, Reni möchte am liebsten gar nicht zurück, verliebt sich sogar heimlich in den Bauerssohn Joao, doch ihre Mutter macht ihr einen Strick durch die Rechnung, so dass Reni nach Wien zurück muss… Kerstin Lange hat mit „Die Sehnsucht, die bleibt“ einen bewegenden historischen Roman vorgelegt, der dem Leser nicht nur die Entbehrungen der Menschen nach dem Krieg deutlich vor Augen führt, vor allem das Schicksal der Kinder steht hier im Vordergrund. Der flüssige, empathische und bildhafte Erzählstil stellt den Leser sofort an die Seite der 10-jährigen Reni, wo er sie drei Jahrzehnte begleitet und sowohl den Kontrast zwischen ihrer lieblosen Wiener Familie und ihrer warmherzigen portugiesischen Gastfamilie miterlebt als auch Renis Entwicklung in eine selbständige Frau, deren Gedanken- und Gefühlswelt wie ein offenes Buch vor ihm liegt. Reni ist schon in der Schule eine Außenseiterin, doch mit ihrer kindlich-offenen Art und dem Herz am richtigen Fleck trifft sie mitten in des Lesers Seele. Das Verhalten ihrer depressiven Mutter und der Egoismus ihrer Brüder sind unerträglich, einzig ihre Oma lässt ihr Liebe zuteilwerden. Reni lechzt regelrecht danach und findet diese in der Gastfamilie in Portugal. Als Leser kann man es ihr nicht verdenken, dass Reni am liebsten für immer dort bleiben möchte, aber der Tod der Oma bringt sie zurück nach Wien. Die Autorin schafft es mühelos, neben dem geschichtlichen Hintergrund beide Welten wunderbar in Szene zu setzen und dem Leser die gravierenden Unterschiede näher zu bringen, die Reni gefühlsmäßig in einen Zwiespalt bringen. Der Leser durchlebt eine Achterbahn der Gefühle, während die Seiten nur so durch seine Hände fliegen. Die Charaktere sind glaubwürdig und lebensnah ausgestaltet, so dass der Leser sich ihnen verbunden fühlt und ihnen nicht von der Seite weicht. Reni ist liebenswert und wissbegierig, sie besitzt Mut und Stärke, dabei aber auch eine tiefe innere Verletzlichkeit. Marissa ist eine tolle „Stiefschwester“, die alles mit Reni teilt. Renis Mutter ist die personifizierte Selbstsüchtigkeit, ebenso ihre Brüder, einzig die Oma wirkt zwar herrisch, kümmert sich aber besonders liebevoll um Reni. Ebenso tragen weitere Protagonisten wie Senor Duarte oder Joao dazu bei, die Handlung lebendig zu halten. „Die Sehnsucht, die bleibt“ erzählt nicht nur von den schlimmen Lebensumständen nach dem Krieg und dem Austauscherholungsprogramm für Kinder, sondern vor allem von Reni und ihrer Entwicklung, ihrer Suche nach Liebe, Glück und ihrem ganz eigenen Platz im Leben, wobei sie sich von Rückschlägen nicht aufhalten lässt. Wunderbar erzählt – absolute Leseempfehlung!!!

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