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Urlaub vom Patriarchat Wie ich auszog, das Frausein zu verstehen | Eine bewegende Reise nach Mexiko und zu mir selbst

98

20,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

46680

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2025

Abbildungen

2 schwarzweisse -Illustrationen

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/13,4/2,7 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Hellbraun / Beere

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00628-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»'Urlaub vom Patriarchat' ist keine seichte Urlaubslektüre, sondern eine inspirierende Einladung, die eigenen Vorstellungen von Geschlecht, Macht und Zusammenleben zu überdenken.« Judith Reinbold SWR Kultur 20250613

Produktdetails

Verkaufsrang

46680

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

08.05.2025

Abbildungen

2 schwarzweisse -Illustrationen

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,5/13,4/2,7 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Hellbraun / Beere

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00628-5

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Leavyax

    aus Koblenz

    5/5

    19.03.2026

    Buch (Taschenbuch)

    must read

    „Urlaub vom Patriarchat“ von Friederike Oertel hat mich schnell gepackt. Es handelt von ihrer persönlichen Reise und ihrer klugen Auseinandersetzung mit dem Patriachart und dem Matriarchat. Sie reist nach Mexiko und setzt sich mit einer Lebensweise außerhalb des Patriacharts auseinander. Dabei verknüpft sie ihre eigenen Erfahrungen mit feministischen Themen und der Forschung. Ihr Schreibstil ist angenehm zu lesen, direkt, ehrlich und humorvol. Was mir besonders gut gefallen hat, sie ist nie belehrend und gibt somit die Chance, sich reflektiert mit der Thematik auseinanderzusetzen. Sie beschreibt ihre Reise und ihre fantastische Beschreibung macht es leicht, sich in die Situationen mit hineinzuversetzen. Gerade ihre Erfahrungen in Deutschland konnte ich leicht nachvollziehen. Ihren Aufenthalt in Juchitán beschreibt sie ungeschönt und macht damit deutlich, dass kein System makellos ist. Auch das Cover ist wunderschön gestaltet. Generell ist das Buch für mich eine gelungene Mischung aus persönlicher Entwicklung und gesellschaftlicher Reflexion. Ich konnte für mich einiges neues dazulernen und kann es jedem empfehlen, der sich mit gesellschaftlichen Strukturen auseinandersetzen möchte.

  • kerstin_liest

    5/5

    16.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Raus aus alten Mustern

    Urlaub vom Patriarchat hat mich genau dort abgeholt, wo viele von uns gerade stehen: müde vom Alltag, genervt von ständigen Erwartungen und auf der Suche nach anderen, gerechteren Lebensmodellen. Friederike Oertel reist nach Juchitán in Mexiko, eine Stadt, die oft als eines der letzten Matriarchate der Welt beschrieben wird. Ihre Hoffnung: Abstand gewinnen vom patriarchalen Dauerzustand, von Frauen vor Ort lernen und mit neuen Blickwinkeln zurückkommen. Was mir besonders gefallen hat: Das Buch romantisiert nichts, weder das Patriarchat noch das Matriarchat. Oertel zeigt sehr klar, wie erschöpfend und begrenzend patriarchale Strukturen wirken, gerade im eigenen Alltag. Gleichzeitig macht sie deutlich, dass ein Leben jenseits davon möglich ist, auch wenn es nicht perfekt oder frei von Widersprüchen ist. Das Matriarchat erscheint hier nicht als Utopie, aber ganz klar als ein Schritt in eine menschlichere, solidarischere Richtung. Besonders stark ist, wie offen die Autorin ihre eigenen Erwartungen, Zweifel und Aha-Momente beschreibt. Ihre Beobachtungen vor Ort, Gespräche mit Frauen, sowie ihre persönlichen Reflexionen greifen ineinander, ohne belehrend zu wirken. Man liest keinen theoretischen Gegenentwurf, sondern einen ehrlichen Erfahrungsbericht, der zum Weiterdenken einlädt. Der Schreibstil ist leicht, direkt und nahbar. Feministische Fragen werden nicht abstrakt verhandelt, sondern ganz konkret im Alltag sichtbar gemacht: Wer hat Macht? Wer trägt Verantwortung? Und wie fühlt sich ein Leben an, in dem Frauen selbstverständlich Raum einnehmen? Für mich zeigt Urlaub vom Patriarchat sehr deutlich, dass es Alternativen zum Patriarchat gibt. Ein kluges, ehrliches und inspirierendes Buch, das nicht nur analysiert, sondern Mut macht, festgefahrene Strukturen zu hinterfragen. Absolute Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    29.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Auf der Suche nach etwas anderem

    Die Autorin Friederieke Oertel begibt sich in diesem Buch auf eine Reise nach Schlupflöchern im Patriarchat. Was bietet sich da besser an, als die Suche nach dem direkten Gegenmodell, einem echten Matriarchat. Und dieses soll es tatsächlich auch geben, nur halt am anderen Ende der Welt im Süden Mexikos. Die Autorin lässt also alles hinter sich, um nach dieser alternativen Lebensform zu suchen und diese zu erleben. In der Stadt Juchitán redet und lebt sie mit Frauen, Männern und allem dazwischen. Sie erlebt eine mystifizierte Normalität, die nicht ihren Idealen entspricht und doch eine Alternative darstellt. Mit Abstand zu ihrem Alltag reflektiert Friederike Oertel eigene Muster sowie gesellschaftliche Rollen und zeigt der Leserin spannende Ansatzpunkte auf. In einem sehr einfühlsamen Stil geschrieben, fesselt dieses Buch, welches sich zwischen Reisebericht und Gesellschaftskritik bewegt.

  • Bewertung

    aus Wermelskirchen

    5/5

    15.07.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Weibliche Wut hat einen schlechten Ruf

    Frederike Oertel hat ein spannendes Buch geschrieben, dass voller Fragen und Denkanstöße steckt und mich immer wieder überrascht hat. „Zu verstehen und anzuerkennen, dass ich Teil dieser Welt bin, dass mich das Patriarchat prägt, beeinflusst und kleinhält, ob ich will oder nicht – und dabei nicht den Mut zu verlieren, es infrage zu stellen und verändern zu wollen.“ (S. 174) Die Autorin schreibt eine Art biografische Erzählung über ihre Reise nach Juchitán in Mexiko, um das dort gelebte Matriarchat kennenzulernen. Sie berichtet von dem Zwiespalt, den sie erlebt. Einerseits treten die Frauen selbstbewusst in der Öffentlichkeit auf und zum Beispiel scheint die non-binäre Lebensform der so genannten Muxes kein Problem zu sein, andererseits gibt es dort Traditionen, wie den Jungfräulichkeitstest und den ausgeprägten Machismo. Besonders gut gefallen haben mir auch die zahlreichen theoretischen und essayistischen Einschübe zu feministischen Fragestellungen. Dabei geht sie immer wieder auf die Entstehung und aktuelle Ausprägung von Gesellschaftsstrukturen ein. Sie erklärt zum Beispiel, wie das Rechtsinstitut der Ehe historisch gewachsen ist, nämlich schon im römischen Recht als Kaufvertrag, um die rechtliche, wirtschaftliche und politische Entrechtung der Frau juristisch zu verankern. Auch das Thema Gewalt gegen Frauen ist sehr aufschlussreich. Und Wut als gegenderte Emotion? Ein gutes Mädchen muss brav und geduldig sein? Das passt nicht recht in unsere Zeit, aber weibliche Wut als Widerstandsform findet man noch viel zu selten. Das Buch steckt voller Fragestellungen, Informationen und Fakten, die zum Nachdenken anregen. Von mir gibt es eine ganz große Leseempfehlung!

  • Bewertung

    5/5

    29.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Gute Mischung aus Sachbuch und Reisebericht

    Das Buch ist eine gelungene Mischung aus einem Reisebericht der Autorin nach Juchitán, Mexiko, in eines der letzten Matriarchate der Welt und allgemeinen Informationen und Zahlen zu den Themen Matriarchat, Feminismus, Mutterschaft und vielem mehr. Außerdem erzählt sie immer wieder von ihren eigenen Erfahrungen in ihrer Kindheit und Jugend als Mädchen bzw. Frau in unserer Gesellschaft, in denen sich bestimmt Viele wieder erkennen können. Die Autorin schafft es wirklich gut, ihre Eindrücke von Juchitán bildlich zu beschreiben. So hatte ich das Gefühl, mit ihr mitzureisen und sowohl die Stadt als auch einzelne Bewohner mit ihren Traditionen und Problemen kennenzulernen. Da ich mich schon mit dem Thema Feminismus auseinandergesetzt haben, wusste ich schon einige Sachen, aber ich konnte auch viel Neues lernen, gerade in Bezug auf Mexiko und den Begriff des „Matriarchats“. Auch die beschriebenen gesellschaftlichen Entwicklungen über Jahrhunderte fand ich spannend zu lesen. Es ist nicht immer leichte Kost, aber der Autorin gelingt es, einfühlsam damit umzugehen. Ich kann das Buch wirklich nur jedem empfehlen, weil es durch die persönliche Note einfach etwas Besonderes ist.

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