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Die Bibliothek der verlorenen Geschichten Roman

9

14,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2,7 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Dunkellila / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Malinverno

Übersetzt von

Anja Mehrmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00720-6

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

416

Maße (L/B/H)

18,9/12,3/2,7 cm

Gewicht

314 g

Farbe

Dunkellila / Ozeanblau

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Malinverno

Übersetzt von

Anja Mehrmann

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00720-6

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: produktsicherheit@kiwi-verlag.de

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  • Alrik Gerlach

    aus NordWestMecklenburg

    4/5

    08.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein literarisches Abenteuer, das zum Nachdenken anregt

    „Die Bibliothek der verlorenen Geschichten“ – wer auf literarische Abenteuer, die die Grenzen zwischen Fantasie und Realität verschwimmen lassen, steht, wird hier fündig. Timpamara, ein kleines, italienisches Dorf, könnte direkt aus einem Roman gefallen sein – und es gibt wohl keinen besseren Ort für Astolfo Malinverno, Bibliothekar und neuerdings auch Friedhofswärter, um sich in seine eigentümliche Geschichte zu verstricken. Astolfo lebt für Bücher – und dann trifft er auf ein Foto einer schönen Frau auf einem Grabstein. Und was macht er? Natürlich: Er verliebt sich in sie. Wer braucht schon reale Menschen, wenn man eine literarische Traumfrau haben kann? Aber Moment, dann taucht tatsächlich Ofelia auf, die seine ideale Frau wie aus einem Buch zu sein scheint. Irgendwie ist das alles zu viel für einen einfachen Bibliothekar. Doch die Geschichte wird noch verrückter, als ein Tontechniker auftaucht, der angeblich die Stimmen von Verstorbenen aufnimmt. Und plötzlich stehe ich als Leser da und frage mich, ob die Bücher wirklich tot sind oder ob sie uns noch flüstern, wenn wir nur genau zuhören. Domenico Dara bringt uns mit einem Augenzwinkern in die Magie der Literatur – und das Ganze ist nicht nur spannend, sondern auch unheimlich charmant und ein bisschen verrückt. Der Stil des Buches ist eine Mischung aus sanfter Melancholie und schrägem Humor, und die Übersetzung von Anja Mehrmann bringt die Atmosphäre perfekt rüber. Es ist ein Buch für die, die gerne den Kopf in den Wolken haben und die Verbindung zwischen Literatur und Leben nicht nur als Traum, sondern als lebendige Realität verstehen. Eine klare Leseempfehlung für alle, die mehr als nur eine Geschichte suchen – hier findet man eine Reise in die tiefsten Ecken der Fantasie.

  • Bewertung

    3/5

    09.03.2025

    Buch (Taschenbuch)

    eine Geschichte voller Liebe zur Literatur

    Domenico Dara nimmt uns in seinem Buch mit in das fiktive Dorf Timpamara in Kalabrien. Dort lebt und liebt man Literatur, viele Namen erinnern an literarische Figuren und allen ist es eine Herzensangelegenheit schöne Geschichten und Bücher vor der Presse der Papierfabrik zu retten. „Über all in Timpamara, auf Fensterbrettern und Bänken, auf Kofferräumen und Müllsäcken, ja sogar auf den Hüten der Damen, konnte eine Seite aus einem Roman landen. Wenn sie jemand aufhob, sie las, und wenn sie ihm nicht gefiel, warf er sie nicht weg, sondern legte sie irgendwo ab, im Blumenkasten auf dem Bürgersteig oder, mit einem Stein beschwert, auf einer Stufe, damit jemand anderes sie aufhob…“ (S.12) Einer von ihnen ist Astolfo Malinverno, leidenschaftlicher Leser und Bibliothekar. Das beschauliche Bücherleben von Astolfo gerät ins Wanken, als er unerwartet neben seiner Aufgabe als Bibliothekar auch noch zum Friedhofswärter ernannt wird. Pflichtbewusst übernimmt er die Tätigkeit und wird mit den Geschichten der Verstorbenen und Hinterbliebenen konfrontiert. Ein namenloses Grab mit einem Foto hat es ihm besonders angetan, er verliebt sich in das Bild der unbekannten Frau, die ihn an Emma Bovary erinnert und er beginnt nach ihrer Geschichte zu suchen. Auf der Suche begegnet er Ofelia, die der Unbekannten ähnlichsieht und einem Tontechniker, der die Stimmen der Verstorbenen aufnimmt. Wird Astolfo die Geschichte der unbekannten Frau finden? „Wir sind es, die entscheiden, was wahr ist und was nicht, wir allein.“ (S.38) „Die Bibliothek der verlorenen Geschichten“ ist eine Hommage an die Literatur. Domenico Daro erzählt behutsam von der Macht der Bücher und der Liebe, überwindet die Grenzen zwischen Literatur und Realität und nimmt den Lesenden mit an einen besonderen Ort. Ich mag Geschichten, die die Liebe zum Buch widerspiegeln und der Autor bringt viele kleine und große Hinweise auf wunderbare Werke der Literatur in seine Erzählung ein, die Atmosphäre des Buches ist stark von der Liebe zu Büchern geprägt. Lebhafte Beschreibungen der Charaktere und Orte, die rätselhafte Suche nach der Geschichte einer unbekannten Frau und gediegene Figuren … alles wunderbare Zutaten für eine besondere Geschichte, die bestimmt viele Buchmenschen begeistern wird.

  • Bewertung

    5/5

    11.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    berührend auf unterschiedliche Weisen

    Ich hab mich quasi schon in den Titel des Buch verliebt, also war es eigentlich nicht verwunderlich, dass ich auch den Rest geliebt habe. Es ist eine wundersame, verträumte Geschichte, über einen besonderen Ort, die Liebe zu Büchern und die Nostalgie der Liebe. Wer sich auf dieses Buch einlässt, wird sein Leben bereichern, denn ich denke, dies ist eins dieser die hängen bleiben und an die man immer wie zurückdenkt. Zum Inhalt: Timpamara, ein kleines Dorf in Italien. Eine Papierfabrik und später eine Papierpresse waren der Grund, warum die Leute im Ort in Büchern nicht nur eine Lebensgrundlage gefunden haben, sondern ihnen auch ihre ungewöhnlichen Namen verdanken. Astolfo Malinverno war das Kind eines Fabrikanten und einer Frau die Bücher liebte. Und jetzt ist der Bibliothekar. Doch als er plötzlich auch zum Friedhofswärter wird, nimmt sein Leben eine ungeahnte Wendung und Aastolfo erfährt, was Liebe bedeutet. Ich mochte den ruhigen, völlig unaufgeregten Erzählstil. In Timpamara nehmen die Dinge einfach ihren Lauf und die Menschen ebenso. So skurril wie der Ort selbst, die Namen seiner Einwohner und das zentrale Freidhofs-Thema zuerst anmuten mögen, so schaffen sie doch schnell ein Bild der Vertrautheit. In Timpamara hat alles seinen Platz- vor allem der Tod. Das Ableben als Leitmotiv scheint erstmal ein merkwürdiger Ausgangspunkt für eine Liebesgeschichte zu sein, gibt ihr aber gleichzeitig auch etwas philosophisches, einen Hauch Nostalgie und eine Prise Was-wäre-wenn. Hat mir richtig gut gefallen, dass Astolfos Idealisierung der ihm unbekannten Emma überhaupt nichts Anstößiges hat, sondern stattdessen sanftmütig und ehrehrbietend wirkt. Die Melancholie des Todes ist an vielen Stellen im Buch präsent, wird von die Figuren aber angenommen, was dem Tod seinen Schrecken nimmt. Gleichzeitig hatte das Buch etwas schelmisches, da auf dem Friedhof nicht nur Tote beerdigt werden und die von Astolfo verfassten, literarischen Todesanzeigen waren mein kleines Highlight. Aber auch die rästselhafte Geschichte um die schöne Unbekannte konnte mit abholen und begeistern. Ein Buch, das nachklingt und mir wahnsinnig gut gefallen hat.

  • Bewertung

    5/5

    11.02.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ich hab mich quasi schon in…

    Ich hab mich quasi schon in den Titel des Buch verliebt, also war es eigentlich nicht verwunderlich, dass ich auch den Rest geliebt habe. Es ist eine wundersame, verträumte Geschichte, über einen besonderen Ort, die Liebe zu Büchern und die Nostalgie der Liebe. Wer sich auf dieses Buch einlässt, wird sein Leben bereichern, denn ich denke, dies ist eins dieser die hängen bleiben und an die man immer wie zurückdenkt. Zum Inhalt: Timpamara, ein kleines Dorf in Italien. Eine Papierfabrik und später eine Papierpresse waren der Grund, warum die Leute im Ort in Büchern nicht nur eine Lebensgrundlage gefunden haben, sondern ihnen auch ihre ungewöhnlichen Namen verdanken. Astolfo Malinverno war das Kind eines Fabrikanten und einer Frau die Bücher liebte. Und jetzt ist der Bibliothekar. Doch als er plötzlich auch zum Friedhofswärter wird, nimmt sein Leben eine ungeahnte Wendung und Aastolfo erfährt, was Liebe bedeutet. Ich mochte den ruhigen, völlig unaufgeregten Erzählstil. In Timpamara nehmen die Dinge einfach ihren Lauf und die Menschen ebenso. So skurril wie der Ort selbst, die Namen seiner Einwohner und das zentrale Freidhofs-Thema zuerst anmuten mögen, so schaffen sie doch schnell ein Bild der Vertrautheit. In Timpamara hat alles seinen Platz- vor allem der Tod. Das Ableben als Leitmotiv scheint erstmal ein merkwürdiger Ausgangspunkt für eine Liebesgeschichte zu sein, gibt ihr aber gleichzeitig auch etwas philosophisches, einen Hauch Nostalgie und eine Prise Was-wäre-wenn. Hat mir richtig gut gefallen, dass Astolfos Idealisierung der ihm unbekannten Emma überhaupt nichts Anstößiges hat, sondern stattdessen sanftmütig und ehrehrbietend wirkt. Die Melancholie des Todes ist an vielen Stellen im Buch präsent, wird von die Figuren aber angenommen, was dem Tod seinen Schrecken nimmt. Gleichzeitig hatte das Buch etwas schelmisches, da auf dem Friedhof nicht nur Tote beerdigt werden und die von Astolfo verfassten, literarischen Todesanzeigen waren mein kleines Highlight. Aber auch die rästselhafte Geschichte um die schöne Unbekannte konnte mit abholen und begeistern. Ein Buch, das nachklingt und mir wahnsinnig gut gefallen hat.

  • Bewertung

    5/5

    20.07.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Phantastisch, romantisch und voller Träume

    Ein junger Mann, durch einen kranken Fuss eingeschränkt, ist in einem kleinen italienischen Dorf sowohl für die Bibliothek als auch für den Friedhof zuständig. Seine grosse Liebe gilt den Büchern und er findet in ihnen Halt, da seine ganze Familie früh starb. Durch die Arbeit auf dem Dorffriedhof erweitert sich seine Wahrnehmung der Welt. Er trifft Menschen die er vorher nicht kannte. Und zwischen seinen Träumen und der Realität entwickeln sich neue Wege und Gedanken. Dieser kleine Roman hat eine Dramatik, die sich erst nach und nach entfaltet. Als Leser/in fühlt man sich schnell mit den Figuren verbunden da der Autor die grossen Themen ( Geburt-Leben- Tod) sehr literarisch und fantasievoll bearbeitet. Ein zeitloser und erstaunlicher Roman aus Italien.

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