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Thomas Mann macht Ferien Ein Sommer am See | "Ein federleichtes, wunderschönes Sommerbuch" Elke Heidenreich

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22,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

26051

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.04.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,3/11,9/2,6 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00671-1

Beschreibung

Rezension

»Wir sind ganz nah dran, Kerstin Holzer schreibt, als hätte sie alles mit Liebe und Humor vom Nebentisch aus beobachtet [...] ein federleichtes, wunderschönes Sommerbuch.« ("Kölner Stadtanzeiger")
»Kerstin Holzers Roman ist unbedingt lesenswert.« ("Die Tagespost")
»Dieses Buch liest sich wie eine Sommerfrische des Geistes.« ("Tagesspiegel Online")
»Ein liebevoll erzähltes, zartes Sommerbuch über das Leben eines Genies im Familienbetrieb, mit viel Atmosphäre und historischem Feingefühl verfasst.« ("WDR 4 Bücher")
»›Thomas Mann macht Ferien‹ schafft eine Atmosphäre, die den Leser wie ein mit leichten Strichen gepinseltes Aquarell ins Leben der Manns und in die Landschaft des Tegernsees hineinzieht.« ("Die Glocke")
»ein ebenso überraschendes wie lesenswertes Buch« ("FAS")
»Ein Psychogramm über den wohl berühmtesten deutschen Schriftsteller ist Kerstin Holzer gelungen. Gleichermaßen unterhaltsam wie historisch interessant schreibt sie über diesen Sommer 1918.« ("BR Abendschau")
»Kerstin Holzer schreibt in ›ThomasMann macht Ferien‹ zugewandt und mit leichter Hand darüber« ("MDR Kultur")
»Ihr Buch darüber ist historisch wertvoll und unterhaltsam!« ("BR 24 Kulturleben")
»Ein überaus amüsanter und kluger Einblick ins Privatleben des Großschriftstellers Thomas Mann.« ("Freundin")

Produktdetails

Verkaufsrang

26051

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

10.04.2025

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

19,3/11,9/2,6 cm

Gewicht

249 g

Farbe

Ozeanblau / Silbergrau

Auflage

7. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-00671-1

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

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  • Bewertung

    aus Vaihingen

    5/5

    27.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Klein und fein !

    Ein Büchlein, so recht passend für die Ferien-Erholung. Sowohl stilistisch als auch inhaltlich bereichernd. Warmherzig und mit reichhaltigen Assoziationen schildert die Autorin den Sommer 1918 am Tegernsee. Zwar drohen im Hintergrund enorme politische Veränderungen und der Hunger in der Nachkriegszeit verschont auch die Familie Mann nicht, aber "privilegiert" sind sie schon. Es sind die kleinen Nöte des Alltags - Zahnschmerzen, Kinder-Trubel, Hunde-Eigenheiten, Schwiegermutter-Kommentare etc., die uns Lesern auch dieses Leben allzu menschlich erscheinen lässt.

  • Christopher Bahn

    Book Circle Community

    5/5

    08.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Inhaltsreiche Ferienlektüre

    Ein sehr schönes Buch über eine Sommerreise der Familie Mann an den Tegernsee 1918, bevor sich die Welt und auch das Leben und die Einstellungen Thomas Manns grundlegend ändern. Mir hat die gute und umfangreiche Recherche und der gute Schreibstil der Autorin sehr gut gefallen. Ein amüsantes und lesenswertes Buch.

  • Manuelas_seeseiten

    5/5

    19.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    "Tegernsee lebt noch in mir"

    Ich liebe den Tegernsee sehr und schon deshalb lese ich so gut, wie alle Bücher, die hier spielen. Natürlich musste deshalb auch "Thomas Mann macht Ferien - Ein Sommer am See" von Kerstin Holzer gelesen werden! Und was soll ich sagen? Es hat mich voll erwischt, hier mitten ins Herz, wie Kerstin Holzer die Stimmungen hier am See beschreibt. Wie liebevoll sie die Familie Mann skizziert hat. Wie wundervoll so vielen Künstlern hier am Tegernsee zu begegnen. Aber von vorne: Thomas Mann macht von Juli bis September 1918 Urlaub am Tegernsee, genauer gesagt in Wiessee, das damals noch kein Bad war. Er rudert täglich mit seiner Frau Katia zur Ringseeinsel, spaziert mit Hund Bauschan und er genießt die Zeit mit seinen Kindern. Denn in München plagtrn ihn die Sorgen, wegen seines kriegsverherrlichenden Buches, das er über Jahre geschrieben hat und das jetzt zum Kriegsende eigentlich gar nicht mehr passt. Mann beginnt sein Buch "Herr und Hund" und widmet es seinem treuen Gefährten. Die Familie empfängt Besuch, spielt im Garten und die Eltern besteigen den Hirschberg, der fast direkt hinter ihrem Sommerdomizil, der Villa Defregger aufragt. Aber auch die unsichere politische Lage, der Lebensmittelknappheit und den Zahnschmerz von Thomas bekommt die Familie zu spüren. Ich habe mir Thomas Mann immer, als biederen strengen Herrn vorgestellt. Doch Holzer zeichnet ihn, als mit sich hadernden Schriftsteller, liebevollen Ehemann und Vater, als Genussmensch und Freund der einfachen Leute und der Künsterler hier am See. Auch schildert die Autorin das Tal vor 100 Jahren wunderbar detailreich. Wie es war, bevor alles zugebaut wurde und wie es auch heute noch ist, den Argwohn der Einheimischen gegenüber den "Zuagroastn". Genau so kenne und liebe ich meine Heimat und ich bin auch stolz darauf, dass wir hier so große Künstler beherbergen durften! Die Sprache, die die Autorin verwendet, war für mich so unglaublich passend zu dieser Zeit. Auch die Einschübe von Vergangenheit und Zukunft, die mich noch tiefer in das Leben von Thomas Mann eintauchen ließen, waren wunderbar eingestreut. Von gibt es eine absolute Leseempfehlung!

  • birdies_buecherwelt

    5/5

    05.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Literarische Sommerfrische

    In diesem Roman begleiten wir Thomas Mann, seine Frau Katia, die fünf Kinder und Hund Bauschan im Sommer 1918 am Tegernsee. Die Familie verbringt dort ihre Sommerfrische. Es soll eine ruhige, unbeschwerte Zeit werden. Doch der Erste Weltkrieg steht kurz vor dem Ende, die politische Lage ist angespannt und auch für Thomas Mann ist es eine Phase des Zweifelns und Umdenkens. Kerstin Holzer erzählt diese Wochen sehr einfühlsam und mit einem Blick hinter die Fassade: Thomas Mann als Familienvater, der manchmal unbeholfen wirkt, als Ehemann, der sich auf Katias Verlässlichkeit stützt, und als Schriftsteller, der zwischen Projekten, politischen Fragen und Selbstzweifeln schwankt. Die Beschreibung des Familienalltags, das Miteinander mit den Kindern und der Hund Bauschan, der zur literarischen Inspiration wird - all das macht den Roman lebendig und atmosphärisch. Dabei bleibt immer spürbar, dass sich in diesem scheinbar ruhigen Sommer vieles verändert, sowohl in der Welt als auch in Thomas Mann selbst. Auch eine so privilegierte Familie wie die Manns bleibt von den Auswirkungen des Krieges nicht verschont: Lebensmittel sind knapp, Kleidung für die Kinder nicht immer verfügbar, die Preise auf dem Schwarzmarkt steigen. Die Unsicherheit dieser Zeit zieht sich leise, aber deutlich durch den Alltag. Der Schreibstil ist angenehm zu lesen, nicht zu schwer, aber trotzdem literarisch und gut recherchiert. Man merkt, wie intensiv sich Kerstin Holzer mit der Familie Mann beschäftigt hat. Einziger kleiner Kritikpunkt: Einige Passagen, die etwas vom Geschehen rund um die Familie wegführen, hätte ich nicht unbedingt gebraucht. Insgesamt aber eine sehr schöne, stimmige Lektüre. Unterhaltsam, nachdenklich und mit vielen interessanten Einblicken. Nicht nur für Thomas-Mann-Fans, sondern auch für alle, die Lust auf einen besonderen historischen Sommer haben.

  • Johanna

    aus München

    5/5

    10.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Sommer 1918 mit der Familie Mann am Tegernsee

    Eine Liebeserklärung an den Tegernsee und seine Landschaft und an Thomas Mann und seine Familie. Kerstin Holzer schreibt mit ironischer Distanz über komische und ernste Episoden in Thomas Manns Sommerferien 1918. Ihr Buch ist eine kenntnisreiche Darstellung eines Wendepunktes im Leben des Schriftstellers. Sein Haus in Tölz hat er 1917 verkauft und das Geld ausgerechnet in Kriegsanleihen angelegt. Für die Sommerfrische 1918 muss die Familie also mieten. Hedwig Pringsheim, Katias Mutter, hat die Villa Defregger in Abwinkl vor der Ankunft der Familie inspiziert und für passend befunden. Mitte Juli bis Mitte September verbringt die siebenköpfige Familie samt Personal in dem Idyll am Ringsee, einem Teil des Tegernsees. „Ich genoß das Wasser, das uns in Tölz so gänzlich fehlte, das Rudern, den Badestrand etc. beinahe so sehr wie die Kinder und war, komisch zu sagen, zum ersten Mal in meinem Leben auf dem Gipfel eines höheren Berges, dem Hirschberg, 1670 m, mit kolossalem Fernblick bei Sonnenaufgang in die tiefsten Alpen. […] Geschrieben habe ich auch ein bißchen, nämlich an dem Prosa-Idyll ‚Herr und Hund‘, mit dem ich nun gleich fertig bin.“ (Thomas Mann: Briefe 1889-1936) Hitze, Regen Gewitter, Hagel. Der Sommer 1918 hat alles zu bieten. Die Kost ist karg, „Butterol“ aufs Brot oder Kunsthonig. Der Schwarzmarkt kann nicht viel helfen. Die Kinder sammeln Schnecken für den Mittagstisch. Der Vater arbeitet, rudert mit Katia über den Ringsee, geht täglich mit dem Hund Bauschan spazieren. Seine Erziehungsversuche an Bauschan schlagen allerdings fehl. Mit der Erziehung der Kinder hat er auch nicht viel zu tun. Das ist das Terrain von Katia. Die hat mit dem Haushalt, Personalproblemen und dem neuen Kind, der kleinen Elisabeth, genügend Arbeit. Die Großen sind sie sich selbst überlassen. Thomas Mann hat Sorgen. Seine „Betrachtungen eines Unpolitischen“ sollen bald erscheinen. Er fürchtet die Reaktionen auf seine antidemokratische Verklärung des Obrigkeitsstaates. Er lenkt sich ab, der See „bildet für ihn einen natürlichen Schutzraum abseits des Weltenlärms“ und er schreibt an seiner Hundegeschichte „Herr und Hund“ und schließlich auch am „Gesang vom Kindchen“. Die kleine Elisabeth hat ihn sanfter und zugänglicher, hellhöriger für kindliche Bedürfnisse gemacht. „In komischer Verzweiflung hatte ihr Vater zwar zuvor mitgeteilt, dass er sich im Fall einer fünften Schwangerschaft mit Petroleum übergießen und anzünden werde. Nun aber ist er hingerissen.“ Hier am See ist er nicht der „leberleidende Rittmeister“, wie ihn Katias Brüder genannt haben. Und am Ende des Sommers hat Katia schon wieder so ein Gefühl, als sei sie schwanger. „Thomas Mann ist eben nicht nur der Stararchitekt stilistisch makelloser Wendeltreppensätze.“ Klug zusammengestellt aus vielerlei Primärtexten und bestens recherchiert. Ausgestattet mit einer Auswahlbibliographie zu Autor, Werk und historischem Hintergrund. Eine leichte Lektüre im Thomas-Mann-Jahr, sehr zu empfehlen!

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