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Fun Roman

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24,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

47356

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/3,5 cm

Gewicht

456 g

Farbe

Anthrazit / Eisblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27513-3

Beschreibung

Rezension

»Dieses Buch wird für Diskussionen sorgen, auch weil er, ein männlicher Rockstar, es geschrieben hat.« ("Claudio Armbruster, ZDF Heute Journal")
»Das Buch entwickelt eine moralische Wucht....Mich hat dieser Roman verblüfft, auch verstört, und am Ende hat er mich überzeugt.« ("Juliane Bergmann, NDR Kultur")
»Als 62-jähriger Musiker über Machtmissbrauch im Musikgeschäft aus vor allem weiblicher Perspektive zu schreiben, das hätte gründlich schief gehen können. Ist es aber nicht.« ("Nadine Kreuzahler, rbb Inforadio")
Das Buch macht »die weibliche Perspektive bei diesen Fällen von Machtmissbrauch wirklich begreifbar, auch für Männer, die sich darüber vielleicht noch nicht so viele Gedanken gemacht haben.« ("Christoph Lindemann, Bayern2")
»Dieses Buch hat einen Sog, dass man die ganze Zeit denkt, ja, könnte alles wahr sein, könnte aber auch nicht sein. Das Thema ist eben das wichtige.« ("Eleni Efthimiou, Radioeins (rbb)")
»Fun ist ein wichtiges Buch über frauenverachtende Folgen patriarchaler Strukturen.« ("Stephan Rehm Rozanes, Musikexpress")

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Verkaufsrang

47356

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.01.2025

Verlag

Heyne

Seitenzahl

368

Maße (L/B/H)

20,3/12,9/3,5 cm

Gewicht

456 g

Farbe

Anthrazit / Eisblau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-453-27513-3

Herstelleradresse

Heyne Verlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
DE

Email: produktsicherheit@penguinrandomhouse.de

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  • Bewertung

    5/5

    02.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Still having fun?

    In dem Buch begleitet der Leser eine gefeierte wie kontroverse deutsch Rockband für eine ganze Woche. Sie leben ganz nach dem Motto Sex, Drugs and Rock 'n Roll aber das Groupies schon längst nicht mehr zeitgemäß sind und Aftershow-Partys mit ausgewählten Mädchen bei Presse und Community absolut nicht gut ankommen ist den Mitgliedern der Band genauso egal wie die Tatsache das nicht alles was hinter der Bühne geschieht einvernehmlich ist... In einer Woche kann sehr viel passieren und so sehen sich die Künstler bald mit den Konsequenzen ihrer Taten konfrontiert. Dabei ging es doch eigentlich nur darum ein bisschen Spaß zu haben oder? Bela betont auch immer wieder das es sich hier nicht um einen Einzelfall handeln soll oder eine spezifische Gruppe betrifft, es geht um einige patriarchische Strukturen und Künstler welche ihre Machtposition schamlos ausnutzen und das solch ein Verhaltensmuster als Rockstar über die Jahre längst Sitte geworden ist. Ein wirklich sehr schweres Buch welches durch die humorvolle Art des Autors aufgelockert wird, es regt jedoch auf jeden Fall zum Nachdenken an. Meiner Meinung nach von den Autoren sehr gut umgesetzt.

  • Starlight.of.Books

    aus Hessen

    5/5

    22.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Aus dem Leben einer Rockband

    „Fun“ von Bela B Felsenheimer ist ein Roman mit bedrückenden Themen: Frauenfeindlichkeit, Machtmissbrauch, Alkohol- und Drogenprobleme. Die Kapitel sind kurz und knackig, die Sprache modern und flüssig. Wir erfahren wie es bei der Rockband nbl/nbl Backstage so zu geht und wie Frauen extra dafür ausgesucht werden. Außerdem beinhaltet das Buch noch eine weitere Geschichte, von einer unglücklichen Familie, am Ende ergibt aber alles einen Sinn und passt zusammen. Da die Kapitel alle recht kurz sind hatte ich das Buch schnell gelesen. Ich denke es ist wichtig auch über solche Probleme zu schreiben, dann man ja oft davon hört und sie immer aktuell sind. Das Buch war interessant und ich hatte eine abwechslungsreiche Lesezeit.

  • Mareike Kollenbrandt

    aus Jülich

    5/5

    02.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Und ist das nun falsch oder gehört es zum Punkrock dazu?

    Ein schwieriges Thema. Als Roman aber gut umgesetzt und kurzweilig zu lesen. Aber dennoch bleibt die Frage: Ist das wirklich ok? Und, wer schützt die Opfer? Es geht um die Dinge, die nach einem Konzert passieren. Hinter der Bühne, im Backstage. Dafür werden die Girls ausgesucht. Und sie wissen, warum sie dabei sein wollen. Einmal ihren Star treffen und vielleicht mehr. Vielleicht entwickelt sich ja was. Aber bleibt dann nicht trotzdem ein Nein das was es ist, ein Nein? Ich mag wie Bela schreibt. Es wird nichts schöngeredet und seine eigene Position ist klar. Lesenwert!

  • Bewertung

    aus Bamberg

    5/5

    09.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    »Unser freier Raum ohne Konventionen und Gesetze funktioniert nur, wenn keiner von ihm weiß«

    »Unser freier Raum ohne Konventionen und Gesetze funktioniert nur, wenn keiner von ihm weiß« Bereits während der wenigen Seiten des Prologs überkommt einen ein mulmiges Gefühl, es wird klar, in welche Richtung der Roman zielt und es erinnert deutlich an Rammstein. Dennoch soll der Roman, auch wenn es wirklich viele entsprechende Parallelen, wie z.B. die lyrisch, düsteren Texte, ein orchestrales Intro oder die Rekrutierung von Frauen, gibt, nicht ausschließlich auf diese Band zurückzuführen. Vielmehr beschäftigt sich dieser mit dem Machtmissbrauch in der Musikindustrie und wie z.B. das, was auf AfterShow-Partys passiert, geheim halten werden soll. Im Wesentlichen geht es auch um allgemeine patriarchale Strukturen, die überall zu finden sind. Dies macht der Autor deutlich, indem er neben der Rockband eine Familie in das Setting des Romans platziert, die teilweise mit den Musikern aufeinandertrifft und andererseits der Familienvater selbst seine Machtposition ausnutzt. Zudem wird deutlich wie aus anfangs einvernehmlichen Handlungen plötzlich solche werden, die es nicht mehr sind und wie schwierig es für Betroffene ist, damit umzugehen, geschweige denn dagegen vorzugehen. Noch dazu werden wir mit misogynen Polizisten konfrontiert, die lieber – da sie selbst Fans sind – mit der Band Fotos machen und sich auf die Gästeliste setzen lassen, anstatt die Anliegen der Betroffenen ernst zu nehmen. Nichts wird beschönigt, vielmehr ist es inhaltlich wirklich krass und nicht leicht zu lesen! Bela B. selbst sagte in einem Spiegel-Interview (Nr. 5/ 2025) über solchen Machtmissbrauch auf Konzerten, dass man es hätte entdecken können, wenn man hätte hinschauen wollen. Einzig mit den häufigen Perspektivwechseln und den vielen Namen der Band sowie der Crew, hatte ich einige Probleme und wusste öfters nicht, wer jetzt welche Position inne hat. Darüber hinaus hätte ich mir das Ende nicht allzu offen gewünscht. Trotz der Kritikpunkte ist es ein wichtiger Roman, der unbedingt gelesen werden sollte!!! »FUN! Ganz egal, wie hoch der Preis ist, den andere dafür zahlen.«

  • Manu

    Book Circle Community

    4/5

    19.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Beklemmend-packende Geschichte am Puls der Zeit

    Schonungslos, ungeschönt und aktuell – so lässt sich “Fun” von Bela B Felsenheimer beschreiben. Der Roman setzt sich intensiv mit dem Machtmissbrauch von Männern gegenüber Frauen auseinander, einem Thema, das leider auch heute nichts von seiner Brisanz verloren hat. Seien es Popstars, Chefs oder toxische Boyfriends, Felsenheimer erzählt keine distanzierte Geschichten, sondern konfrontiert Leser*innen direkt mit der Ohnmacht, die Frauen in solchen Situationen empfinden, und lässt dabei die Verletzlichkeit und Verzweiflung deutlich spürbar werden. Die Atmosphäre ist oftmals beklemmend und packend zugleich. Gerade diese Enge, dieses Unbehagen, zieht sich wie ein roter Faden durch das Buch und sorgt dafür, dass man auch scheinbar harmlose Situationen mit einem Kloss im Hals liest. Der Stil ist schnörkellos und direkt, manchmal rau, aber immer auf den Punkt gebracht – und passt damit hervorragend zum ernsten und unbequemen Thema. Trotz der Schwere der Thematik entwickelt der Roman eine Sogwirkung, die es schwer macht, das Buch aus der Hand zu legen. Felsenheimer versteht es, Leser*innen emotional einzubinden, ohne auf Effekthascherei zurückzugreifen. Die Dialoge sind erschreckend lebensnah und die Figuren realistisch - wenn auch teilweise etwas banal skizziert. Dass einem konstant Rammstein im Kopf herumgeistert, sei jetzt mal als Zufall deklariert. Das Ende wirkt plausibel und rundet die Geschichte ab, wenn es auch etwas überhastet erscheint. Vielleicht hätte ein paar Seiten mehr dem Buch gutgetan, um den Figuren und ihren Entwicklungen noch mehr Raum zu geben. Dennoch bleibt “Fun” ein starkes Werk, das lange nachhallt und zum Nachdenken anregt – über Macht, ihre Strukturen. Ein unbequemes, aber wichtiges Buch, das den Finger in die Wunde legt und die Leser*innen dazu zwingt, hinzuschauen – auch wenn es weh tut.

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