Enna tickt ein bisschen anders. Im Moment vor allem anders als ihre Mutter Stella, mit der sie halsüberkopf aus dem gutbürgerlichen Stadtviertel in den 14. Stock einer Hochhaussiedlung umzieht. Während die erschöpfte Stella die neue Wohngegend als Ghetto bezeichnet, wittert Enna ihre Chance: Auf einen aufregenden Neuanfang, auf neue Freunde! Doch als gleich in der ersten Woche Ennas nagelneues Rad aus dem Fahrradraum geklaut wird, scheinen Stellas Vorurteile bestätigt und Enna sieht ihr neues Leben in Gefahr. Sie beschließt, den Dieb auf eigene Faust zu schnappen. Und sie bleibt mit ihrem Vorhaben nicht lange alleine: Mit Vivien, Firuz und den Zwillingen Jack und Joy, die alle im selben Turm wohnen, gründet sie eine Bande, die sie nach der Hochhaussiedlung 'Neue Heimat' nennen - und gemeinsam machen sie sich auf die turbulente Spurensuche.
Kundinnen und Kunden meinen
4.7/5.0
Bewertung
5/5
30.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Umzug und Neubeginn
Für Enna und ihre Mutter beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Leider ist das kein Grund zur Freude, denn die neue Wohnung liegt in einem Hochhaus und einem eher unbeliebten Viertel.
Doch bald findet Enna auch hier Freunde und meist freundliche Nachbarn. Sie erkennt, dass nicht nur Geld und Besitz entscheidend sind, auch Zusammenhalt, Freundschaft und gute Nachbarschaft können einiges bewirken.
Spannende Handlung, unterhaltsam und witzig geschrieben.
Bewertung
5/5
29.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gelungener Auftakt zur Kinderkrimi-Reihe
Das Cover des Buchs "Neue Heimat 1404" von Frauke Angel, erschienen im Tulipan Verlag, ist mir positiv aufgefallen und vor allem die Hauptfigur mit dem Wuschelkopf und dem roten Pulli. Eine rote Zora, die sofort eine Bande um sich scharrt. Das Buch ist ein wunderbarer Krimi im sozialen Brennpunkt. Die Hauptfigur zieht erst dorthin und muss sich einleben und neue Freunde finden: den Panda, die Zwillinge und das Pufferjackenmädchen. Sie sind alles liebenswerte Figuren und man begleitet die Kinder gerne beim Ermitteln. Sie finden heraus, wer im Wohnturm die ganzen Sachen entwendet.
Die Figuren sind eigenwillig und spannend kreiert. Das Buch ist flüssig zu lesen und humorvoll geschrieben. Das Buch liest sich gut und die Geschichte kommt in Schwung. Ich mag die Figuren und, wie sie miteinander agieren. Ich persönlich finde die Genderei ja sehr löblich, aber der Lesefluss im Roman wird während der Stelle, in der Enna und das Pufferjackenmädchen Nachrichten austauschen, gestört. Und mal ehrlich, wie authentisch sind die pädagogisch richtigen Formulierungen wirklich?
Das Buch ist dennoch sehr gelungen! Ganz nebenbei wird Verständnis für das Tourette-Syndrom geweckt. Die Kinder finden sich zu einer Gruppe zusammen und wollen Ennas verschwundenes Rad wiederfinden. Die Kinder sind nicht auf den Kopf gefallen und wissen sich zu helfen. Heimat ist nicht unbedingt ein Ort, sondern viel mehr ein Gefühl, das man hat, wenn man sich sicher und geborgen fühlt. Dieses Gefühl stellt sich ein, wenn man Menschen vertrauen kann und ein Ort einem vertraut vorkommt. Durch die Menschen, die sich an diesem Ort aufhalten. Das erlebt Enna, die mit Mutter Stella nach deren Trennung umziehen muss.
Fazit: Echte Freunde sind Gold wert! Enna, die zuvor keine Freunde gefunden hat, findet sie dort, wo sie diese niemals vermutet hätte. Eine hoffnungsvolle Geschichte, die Spaß macht und einem das ein oder andere Lächeln entlockt.
Chris
aus Wuppertal
5/5
29.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Gelungener Auftakt zur…
Gelungener Auftakt zur Kinderkrimi-Reihe Das Cover des Buchs "Neue Heimat 1404" von Frauke Angel, erschienen im Tulipan Verlag, ist mir positiv aufgefallen und vor allem die Hauptfigur mit dem Wuschelkopf und dem roten Pulli. Eine rote Zora, die sofort eine Bande um sich scharrt. Das Buch ist ein wunderbarer Krimi im sozialen Brennpunkt. Die Hauptfigur zieht erst dorthin und muss sich einleben und neue Freunde finden: den Panda, die Zwillinge und das Pufferjackenmädchen. Sie sind alles liebenswerte Figuren und man begleitet die Kinder gerne beim Ermitteln. Sie finden heraus, wer im Wohnturm die ganzen Sachen entwendet. Die Figuren sind eigenwillig und spannend kreiert. Das Buch ist flüssig zu lesen und humorvoll geschrieben. Das Buch liest sich gut und die Geschichte kommt in Schwung. Ich mag die Figuren und, wie sie miteinander agieren. Ich persönlich finde die Genderei ja sehr löblich, aber der Lesefluss im Roman wird während der Stelle, in der Enna und das Pufferjackenmädchen Nachrichten austauschen, gestört. Und mal ehrlich, wie authentisch sind die pädagogisch richtigen Formulierungen wirklich? Das Buch ist dennoch sehr gelungen! Ganz nebenbei wird Verständnis für das Tourette-Syndrom geweckt. Die Kinder finden sich zu einer Gruppe zusammen und wollen Ennas verschwundenes Rad wiederfinden. Die Kinder sind nicht auf den Kopf gefallen und wissen sich zu helfen. Heimat ist nicht unbedingt ein Ort, sondern viel mehr ein Gefühl, das man hat, wenn man sich sicher und geborgen fühlt. Dieses Gefühl stellt sich ein, wenn man Menschen vertrauen kann und ein Ort einem vertraut vorkommt. Durch die Menschen, die sich an diesem Ort aufhalten. Das erlebt Enna, die mit Mutter Stella nach deren Trennung umziehen muss. Fazit: Echte Freunde sind Gold wert! Enna, die zuvor keine Freunde gefunden hat, findet sie dort, wo sie diese niemals vermutet hätte. Eine hoffnungsvolle Geschichte, die Spaß macht und einem das ein oder andere Lächeln entlockt.
Bewertung
aus Essen
5/5
24.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Freundschaft, Hochhaus und ein spannender Fall
Weil ihr Vater abgehauen ist landen Enna und ihre Mutter un der “Neuen Heimat”, einem Gebäudekomplex. Obwohl Emmas Mutter die Aussicht auf ihr neues Zuhause zunächst skeptisch betrachtet, da sie die geräumige Wohnung in einer wohlhabenden Gegend nicht länger finanzieren kann, erkennt Emma, die Tics hat, und deswegen unvermittelt Beleidigungen loslässt,das Potenzial ihres neuen Umfelds. Besonders fasziniert ist sie von Vivien, einem Mädchen in einer Pufferjacke, die sofort ihr Interesse weckt.
Ennas Neugierde wird jedoch bald auf eine andere Probe gestellt, als ihr Fahrrad gestohlen wird. Und so gelangt sie unverhofft in eine ulkige Bande, bestehend aus Firuz, den Zwillingen Jack und Joy, Vivien (aka dem Pufferjackenmädchen) und natürlich sich selbst. Da sich der Fall des gestohlenen Fahrrads und weitere Diebstähle im Haus mitten in der Corona-Pandemie ereignen, haben sie mehr als genug Zeit, sich der der Suche nach dem Dieb zu widmen und auch, um ihre besondere Art der Freundschaft zu festigen.
In der „Neuen Heimat“ treffen viele Leben und Geschichten Tür an Tür aufeinander, was zu einer außergewöhnlichen Mischung von Menschen und teilweise bizarren Situationen führt. Besonders die Zwillinge JJ, die im Singular angesprochen werden, da sie ohnehin immer im Einklang antworten, haben es mir angetan. Aber auch Firuz, den Enna mal als Panda beschreibt – bekannt für seine unzähligen Nebenjobs – sowie die freche Vivi, die auch im Hochsommer eine Pufferjacke trägt und deren Mutter für ihre wechselnden Liebhaber bekannt ist, haben schnell einen Platz in meinem Herzen gefunden.
Ennas Tics fallen in dem Hochhaus schon weniger auf, vielleicht, weil die Leute zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind.
Ein super unterhaltendes Buch, das zeigt, wie viel Spaß man trotz Handicaps in einem scheinbaren “Ghetto” haben kann.
Bewertung
5/5
22.03.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
kein Wunder das Enna sich sofort...
kein Wunder das Enna sich sofort in ihrer neuen Heimat wohlfühlt. doch dann wird ihr Rad geklaut und gemeinsam mit ihren neuen Freunden macht sie sich auf eine witzige Suche nach dem Dieb. Mich hat dieses Buch toll unterhalten und oft laut zum Lachen gebracht.
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