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Band 1

Die Spur der Sehnsucht

Aus der Reihe Die Ostfriesland-Saga
55

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2024

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,2 cm

Gewicht

540 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71521-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

12.11.2024

Verlag

Tinte & Feder

Seitenzahl

461

Maße (L/B/H)

18,6/12,6/3,2 cm

Gewicht

540 g

Farbe

Cool Grey / Grau

Sprache

Deutsch

ISBN

978-2-496-71521-7

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  • Bettina Hertz Lesehertzen

    aus Brandenburg

    5/5

    14.02.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Spur der Sehnsucht

    Die Spur der Sehnsucht ist der erste Band der zweiteiligen Ostfrieslandsaga von Jaane Janssen. Im Mittelpunkt steht Sventje, Ehefrau eines Walfängers. Die Autorin führt uns ins Jahr 1775 auf die Insel Borkum. Sventje führt ein arbeitsreiches Leben, ihr Ehemann Lian ist meist monatelang auf See, sie mit den drei Kindern allein, das vierte ist unterwegs. Unterstützung bekommt sie vom Gutsherrn Valentin, der immer ein Auge auf die kleine Familie wirft, da er sich sehr zu Sventje hingezogen fühlt. So treffen beide immer wieder aufeinander und Sventje ist verwirrt über ihre nicht standesgemäßen Gefühle für Valentin. Außerdem sehnt sie sich nach einem besseren Leben. Der Schreibstil ist sehr mitreißend, emotional und bildhaft. Jaane Janssen gelingt es hervorragend, den Leser in eine andere Zeit eintauchen zu lassen. Das Leben auf der Insel, die Entbehrungen, das kräftezehrende Warten der Ehefrauen der Walfänger ist richtig gut beschrieben. Man merkt eine sehr gut Recherche zum Buch. Die Perspektiven wechseln zwischen Sventje, Lian und Valentin, was ich sehr gelungen finde. Lians Perspektive sind oft Logbucheinträge seiner Seefahrten, dadurch erfährt man viel über den Walfang und über die Zeit an Bord. Außerdem gibt es unterschiedliche Zeitebenen, in denen man das Kennenlernen zwischen Lian und Sventje bzw. Valentin und Sventje erfährt. Die Figuren sind durchweg gut gezeichnet. Neben Sventje, Lian und Valentin gibt es noch einige Nebencharaktere, wie Valentins Geschwister oder die Hebammen Fenna und Tomke. Alle leben in unterschiedlichen Gesellschaftsschichten und unterliegen auf beiden Seiten den gesellschaftlichen Zwängen. Das Ende empfand ich tieftraurig, dennoch gebe ich Valentin Recht, dass es gut ist. Zumindest für den Moment, denn es sind noch einige Fragen offen, doch genau das macht neugierig auf den zweiten Band. Für diesen Auftakt spreche ich gerne eine Leseempfehlung aus.

  • anke3006

    5/5

    31.08.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Sventje - Eine starke Frau mit Träumen

    Jaane Janssen hat eine historische Ostfriesland-Saga geschrieben. Die Leser*innen erleben Sventje und ihre Familie auf Borkum. Ihr Mann ist Walfänger und das Leben ist im Jahr 1775 auf Borkum hart. Mir gefällt der Erzählstil von Jaane Janssen. Sie fängt die Zeit und die Gefühlswelt sehr gut ein. Die Autorin hat wirklich gut recherchiert und die Lebensumstände sehr bildlich wiedergegeben. Es wird immer wieder aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, dadurch erhält der/die Leser*innen immer wieder andere Einblicke. Es ist spannend erzählt und und macht neugierig auf den 2. Teil. Wer historische Romane mit einer kleinen Liebesgeschichte liebt ist hier genau richtig.

  • Manuelas_seeseiten

    5/5

    07.06.2025

    Buch (Taschenbuch)

    So berührend

    Diese Geschichte hat mich die volle Bandbreite der Gefühle durchleben lassen. Sventjes Verzweiflung und Wut, weil Lian als Walfänger immer auf See ist. Ihre Angst und Panik, als das Baby vor der Zeit kam. Die Unsicherheit und Anziehungskraft gegenüber Valentin. Lians schlechtes Gewissen seiner Frau und den Kindern gegenüber. Das Misstrauen gegen Valentin. Die Aufregung während der Fahrt mit dem Schiff. Valentins Sehnsucht nach Liebe und Sventje. Der Unmut gegenüber seiner Rolle als Lismann. Die Überforderung in seiner Rolle als Gutsherr, als Kind und jetzt. Und so vieles mehr. Die Geschichte ist in 2. Teile unterteilt und ich musste nach Teil 1 erstmal ein paar Tage Pause machen, so hat mich dieser Teil gefordert und zerrissen. Ich hatte solche Angst um Sventje und ihre Familie, dass ich nicht weiterlesen konnte. Die Autorin schildert so eindrucksvoll die Entbehrungen auf der Insel Borkum und die wirklich widrigen Lebensumstände der Walfängerfrauen. Da konnte ich es absolut verstehen, dass Sventje oft verzweifelt war. Dass sie trotzdem nicht aufgegeben hat, ist bewundernswert. Ich habe nicht nur einmal den Hut vor ihr gezogen. Die Geschichte von Sventje, Lian und Valentin ist so viel mehr, sie hat so viel Tiefgang und so unglaublich viele Emotionen und Gedanken, es ist so wundervoll zu lesen und doch kaum auszuhalten. Ich kann das Buch nur allem wärmstens empfehlen, die gerne historische Romane mit viel Tiefgang lesen. Ich freu mich schon darauf den zweiten Teil zu lesen und zu erfahren, wie es mit Valentin, Sventje und Lian und ihren Familien weitergeht. So sehr wünschte ich jedem ein persönliches Happy End!

  • friederickes Bücherblog

    aus Berlin

    5/5

    02.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine beeindruckende Geschichte

    Die Geschichte: Borkum 1775: Sventje eine junge Mutter und Ehefrau, gerade wieder schwanger, muss mit ihren Kindern das karge Leben auf Borkum meistern, während ihr Ehemann Lian als Walfänger auf See ist. Sie hofft, dass er zur Geburt wieder da ist, aber sicher ist das nicht. Hilfe bekommt sie vom Gutsherrn Valentin von Halversberg, der immer im richtigen Moment da ist und beschützend die Hand über sie und ihre Familie hält. Als sich dann verwirrende und nicht standesgemäße Gefühle für den verschlossenen Gutsbesitzer entwickeln, bekämpft sie diese. Ihre Sehnsucht nach einem besseren Leben bleibt. Das Cover: Das Cover hat mich auf den ersten Blick direkt angesprochen, mir suggeriert, dass ich das Buch lesen sollte. Die Kinder, das Meer, die Wellen, das Schiff. Zusammen mit dem Klappentext ist die Darstellung eine perfekte Buchpräsentation. Meine Meinung: Mich haben das Cover und der Klappentext angesprochen und so war ich neugierig auf die Geschichte. Fein gezeichnete Protagonisten, allen voran Sventje, Valentin und Lian haben mich sehr beeindruckt. Aber auch alle anderen Figuren haben sich glaubhaft eingefügt. Sie alle haben mir gestattet, dabei zu sein, mit ihnen zu fühlen. Jaane Janssen schreibt in einer leicht lesbaren und flüssigen Sprache, unter Berücksichtigung der damaligen Zeit. Die gut recherchierte Zeitgeschichte wurde von der Autorin gekonnt mit der Geschichte verwoben. Auch die Schauplätze sind bildhaft stark beschrieben. Die gewählten Perspektivwechsel, sowie die überraschenden Wendungen halten den Spannungsbogen bis zum Schluss hoch. Mein Fazit: Eine Saga, die das harte Leben eines Walfängers und seiner Familie auf Borkum schildert. Historisch gut recherchiert, tiefgründig und zu Herzen gehend. Ein sehr gelungener Auftakt der Saga. Ich gebe sehr gern meine Leseempfehlung. Heidelinde von Friederickes Bücherblog

  • Bewertung

    5/5

    26.04.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Frau, eine Insel und ein Leben voller Entscheidungen

    Die Spur der Sehnsucht von Jaane Janssen entführt den Leser auf eine bewegende Zeitreise ins 18. Jahrhundert. In diesem ersten Band der Ostfriesland-Saga tauchen wir ein in das raue Inselleben auf Borkum im Jahr 1775 – eine Welt voller Hoffnung, Entbehrung und heimlicher Gefühle. Hier der offizielle Klappentext Borkum, 1775: Klaglos bewältigt die junge Friesin Sventje das harte Leben auf der Insel, oft monatelang allein, während ihr Ehemann als Walfänger auf See ist. Sie hofft, dass Lian es zur Geburt ihres vierten Kindes diesmal rechtzeitig nach Borkum schafft. Hilfe bekommt sie nur vom Gutsherrn Valentin von Halversberg, der stets im richtigen Augenblick zur Stelle ist. Mit aller Macht bekämpft Sventje ihre verwirrenden, nicht standesgemäßen Gefühle für den verschlossenen Einzelgänger. Welten trennen sie voneinander, aber in Sventje brennt eine Sehnsucht nach einem anderen, besseren Leben, das ihr bisher verwehrt blieb... Im Mittelpunkt der Geschichte steht Sventje, deren Alltag auf der windgepeitschten Nordseeinsel Borkum von harter Arbeit und Einsamkeit geprägt ist. Ihr Mann Lian ist monatelang als Walfänger auf See, während Sventje zu Hause die Kinder versorgt und auf seine Rückkehr hofft. Die Autorin zeichnet Sventjes Leben so lebendig nach, dass ich richtig mit ihr mitgefiebert habe – besonders als die Geburt ihres vierten Kindes naht und ungewiss ist, ob Lian rechtzeitig heimkehrt. In diesen Momenten spürt man förmlich Sventjes Sehnsucht nach einem besseren Leben und ihre innere Zerrissenheit. Als Leser*in fühlt man sich ihr schnell nah, denn ihre Träume, Ängste und ihre Stärke in schwierigen Zeiten gehen ans Herz . Gleichzeitig taucht mit Gutsherr Valentin ein weiterer wichtiger Charakter auf: ein wohlhabender Einzelgänger, der Sventje seit Kindertagen kennt und ihr in der Not beisteht. Die verbotene Spannung zwischen den beiden – Sventje ist verheiratet und aus einfachem Stand, Valentin adlig und allein – verleiht der Handlung eine knisternde Dynamik. Ich war fasziniert, wie behutsam und glaubwürdig Jaane Janssen diese komplizierten Gefühle beschreibt, ohne dass es kitschig wirkt. Stattdessen steht die Frage im Raum: Folgt Sventje ihrem Herzen oder der Vernunft? Dieser innere Konflikt treibt die Geschichte voran und hält die Spannung hoch. Besonders beeindruckt hat mich, wie authentisch das Leben auf Borkum anno 1775 geschildert wird. Man bekommt ein Gefühl für den entbehrungsreichen Alltag der Inselbewohner – von den gefährlichen Walfangreisen auf stürmischer See bis zum einsamen Warten der Familien zuhause. Die raue Nordsee, endlose Dünen und das einfache Inselleben werden so bildhaft dargestellt, dass man beim Lesen die stürmische Brise beinahe selbst spüren kann. Jaane Janssen spart auch die Schattenseiten nicht aus: Eine verheerende historische Sturmflut und die harte Arbeit der Walfänger fließen in die Handlung ein und machen die Geschichte umso greifbarer . Diese detailreiche Einbettung realer Gegebenheiten verleiht dem Roman viel Atmosphäre und Glaubwürdigkeit. Gleichzeitig erfährt man nebenbei etwas über die Geschichte Ostfrieslands, ohne dass es jemals trocken wird. Im Gegenteil – die historischen Details (etwa wie ein Walfangschiff ausgestattet war oder wie eine Geburt auf einer abgelegenen Insel ablief) sind spannend in die Erzählung verwoben. Die Insel Borkum wird in diesem Roman mehr als nur Kulisse: Sie wird zu einem eigenen Charakter mit launischem Wetter, tosender See und zugleich idyllischen Momenten, die den Figuren kleine Atempausen gönnen. Der Roman liest sich sehr flüssig und emotional. Durch wechselnde Perspektiven – Sventje, Lian und Valentin kommen abwechselnd zu Wort – tauchen wir tief in die Gedanken und Gefühle aller Hauptfiguren ein. Ich fand es großartig, dass man so sowohl die Sicht der zurückgelassenen Sventje als auch die des fernen Ehemannes und des geheimnisvollen Helfers kennenlernt. Diese Erzählweise aus verschiedenen Blickwinkeln und sogar in unterschiedlichen Zeitebenen (es gibt einige Rückblenden in ihre gemeinsame Kindheit) macht die Lektüre abwechslungsreich und erhöht die Spannung spürbar . Zudem spürt man die gründliche Recherche der Autorin: Die Dialoge, Beschreibungen und Handlungen wirken stimmig für die Zeit. Ohne moderne Floskeln, dafür mit viel Gefühl und Verständnis für die historischen Umstände, entsteht ein lebendiges Bild des 18. Jahrhunderts. Dabei bleibt die Sprache aber schön leicht und angenehm lesbar. Trotz der wechselnden Erzählsprünge habe ich nie den Faden verloren, im Gegenteil, ich wollte immer sofort wissen, wie es mit jeder Figur weitergeht. Besonders am Herzen lag mir Sventje: Ihre Stärke und ihr Mut, sich trotz aller Widrigkeiten nach Glück zu sehnen, haben mich wirklich berührt. Die Spur der Sehnsucht ist ein wunderschöner Auftakt einer historischen Familiensaga, der mich mit seinem Mix aus Drama, Romantik und Zeitgeschichte komplett abgeholt hat. Das Buch hat genau die richtige Balance zwischen gefühlvoller Romantik und spannender Handlung – perfekt für gemütliche Lesestunden, in denen man sich in eine andere Zeit träumt. Ich habe einiges über das damalige Leben gelernt, ohne dass die Geschichte ihre Leichtigkeit verliert. Dieser erste Band ist in sich abgeschlossen und kann alleine gelesen werden, doch ich freue mich jetzt schon auf die Fortsetzung der Ostfriesland-Saga. Für alle, die sich gern von starken Frauenfiguren, historischen Inselabenteuern und einer Prise verbotener Liebe verzaubern lassen, ist dieses Buch ein echter Geheimtipp. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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