Band 2 der epischen High-Fantasy-Trilogie Ein Krieg, der das Land zerreißt, und drei Freunde, die sich gegeneinander wenden müssen. Nach König Arrens Verrat ruft Elogast mit voller Wut zur Rebellion auf und entfesselt einen Krieg. Zu Skedis Entsetzen ist Inara fest entschlossen, zu kämpfen. Je mehr er versucht, sie abzuhalten, desto schwächer wird das Band zwischen ihnen. Und nicht nur das – Skedi entdeckt, dass er nicht der einzige Gott ist, mit dem Inara eine Bindung eingehen kann. Währenddessen hat Kyssen keine andere Wahl, als sich gegen ihre Freunde zu richten: Sie muss den König um jeden Preis retten … #1 Sunday-Times-Bestseller und TikTok-Sensation Zu Band 1: »Düster, gewaltig und unglaublich fesselnd.« The Fantasy Hive »Kaners Debüt hat alles, was Fantasy Fans sich wünschen und noch mehr: Es ist voll von Blutbädern, Dämonen und Magie, während zeitgenössische Werte und Inklusion zelebriert werden.« Financial Times »Ein wundervolles, gewaltiges und explodierendes Debüt, welches im Kern eine klassische Quest mit einem ungleichen Trio trägt.« Daily Mail Band 1: Godkiller Band 2: Sunbringer
Kundinnen und Kunden meinen
3.6/5.0
Bewertung
5/5
17.12.2024
Buch (Taschenbuch)
Hat mir sehr gut gefallen. War...
Hat mir sehr gut gefallen. War spannend.
Bewertung
aus Wilburgstetten
5/5
31.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Heftige Fortsetzung
Mit Sunbringer, dem zweiten Teil der Godkiller-Trilogie, entführt Hannah Kaner den Leser
in ein düsteres, von inneren Konflikten und Verrat gezeichnetes High-Fantasy-Abenteuer
zurück. Kaner baut ihre Welt & ihre Charaktere weiter aus und verschärft die Spannung
zwischen den Protagonisten – Elogast, Inara, Skedi und Kyssen. Durch die
überraschende Richtung, in die sich die Beziehungen entwickeln, wird eine emotionale
und moralische Tiefe aufgebaut, was mir sehr gefallen hat.
Die Handlung ist sehr emotional gestaltet, sei es Wut, Vertrauen, Liebe oder Verrat.
Ohne zu viel zu spoilern kann ich sagen, dass ich emotional gesehen auf meine Kosten
gekommen bin und sehr mit den Protagonisten mitgefiebert & mitgefühlt habe.
Besonders spannend empfand ich den Handlungsstrang rund um Kyssen. Das Dilemma,
vor dem sie steht, ist packend und ihre Art damit umzugehen hat ihr noch mehr Tiefe
verliehen.
Der Schreibstil in Sunbringer ist wie auch schon im ersten Band sehr bildgewaltig,
düster & poetisch. Kaners direkter und doch lyrischer Stil trägt zur dunklen Atmosphäre
und dem epischen Setting bei. Die Action-Sequenzen sind kraftvoll und tragen zur
unbarmherzigen Stimmung des Romans bei! Die Plottwists haben mich begeistert und
ich dachte mir wirklich oft „nein das kann jetzt nicht sein“!
Für mich einer der stärksten zweiten Bände die ich bisher gelesen habe. Mit Sunbringer
beweist Hannah Kaner, dass ein Mittelband nicht bloß als Lückenfüller dienen muss.
Wer Godkiller mochte, wird Sunbringer lieben – und wie ich sehnsüchtig auf Band 3
warten!
Bewertung
Orell Füssli Book Circle Community
4/5
23.07.2026
eBook (ePUB 3)
Die Götterjagd geht weiter...
Der zweite Band der Godkiller-Trilogie hat mich wieder komplett in seinen Bann gezogen.
Nachdem Band 1 letztes Jahr bereits ein absolutes Highlight war, konnte sich nun auch der Folgeband auf dem Treppchen einreihen. Und das, obwohl der Start in das Buch gar nicht so einfach war.
Leider fiel mir der (Wieder-)einstig in die Story tatsächlich etwas schwer. Teilweise war dies definitiv dem Fakt geschuldet, dass Band eins schon ein Jahr her war bei mir und ich eine Weile gebraucht habe, um alle Namen, Götter, Beziehungen etc. wieder einzuordnen.
Andererseits muss man leider aber auch sagen, dass sich das erste Drittel des Buches etwas zieht und insbesondere Inaras Sicht aufgrund ihrer zunehmend naiven, bockigen Art mich stellenweise etwas genervt hat. Doch spätestens in der Hälfte war ich wieder total gefangen und konnte das Buch fast nicht mehr weglegen.
Zuerst einmal: Wow, diese Charakterentwicklungen! So kindisch wie Inara zu Anfang noch wirkt, umso stärker ist ihre Entwicklung in solch kurzer Zeit. Sie und auch ihr göttlicher Begleiter Skedi wachsen zunehmend über sich heraus und Inara entdeckt endlich ihre wahre Macht.
Das Worldbuilding war in Band eins schon beeindruckend, wird in “Sunbringer” nur noch weiter vertieft. Die Schauplätze werden bildhaft und detailliert beschrieben, ohne zu langweilen. In jeder Szene hatte ich eine deutliche Vorstellung der Welt unserer Godkillerin und Gefährten.
Allgemein hat mir der Schreibstil wieder sehr gut gefallen, die Sicht der verschiedenen Protagonisten mit ihren jeweiligen Erzählsträngen und wie sich am Ende alles wieder zusammenfügt - Für mich wieder ein fantastisches Leseerlebnis.
Definitiv werde ich dieses Mal jedoch nicht wieder so viel Zeit verstreichen lassen, bis ich mich dem grossen Finale der Trilogie widme. Auch in “Sunbringer” passiert wieder so viel, dass es sicher ratsam wäre, die Fortsetzung zu lesen, solange die Ereignisse aus Band zwei noch einigermassen frisch in Erinnerung sind :-)
Jenny Wons
aus Bergheim
4/5
23.04.2026
Gebrauchtbuch (Taschenbuch)
Bildgewaltig
Die Geschichte beginnt unmittelbar nach den dramatischen Geschehnissen des Vorgängers. Die Gruppe ist auseinandergerissen, und genau diese Trennung prägt den Großteil des Romans. Während Kissen allein unterwegs ist und sich in ihrer alten Heimat mit neuen wie vertrauten Gefahren auseinandersetzen muss, kämpfen Inara, Elogast und Skediceth mit Trauer, Schuld und dem wachsenden Druck eines bevorstehenden Krieges.
Parallel dazu verdichtet sich die Bedrohung durch König Arren, dessen Streben nach göttlicher Macht eine zentrale Rolle einnimmt. Die Handlung verlagert sich dabei größtenteils in die Stadt Lesscia, ein faszinierendes Zentrum des Wissens, in dem Geschichte, Religion und Politik aufeinandertreffen. Hier wird deutlich, dass der Krieg nicht nur mit Waffen geführt wird, sondern auch mit Wissen, Ideologien und alten Geheimnissen.
Allerdings ist der Spannungsbogen ungleichmäßig. Gerade die erste Hälfte des Buches ist deutlich ruhiger und stärker auf Aufbau ausgerichtet. Viele Handlungsstränge wirken wie vorbereitende Züge auf einem Schachbrett, was zwar dramaturgisch sinnvoll ist, aber das Tempo merklich drosselt. Erst gegen Ende nimmt die Handlung Fahrt auf – allerdings endet der Roman dann relativ abrupt, was klar zeigt, dass Sunbringer vor allem als Vorbereitung für den finalen Band dient.
Charaktere und Entwicklung
Kissen bleibt eine der faszinierendsten Protagonistinnen der Reihe. Als Godkillerin ist sie von Hass und Verlust geprägt, doch in diesem Band wird ihre Perspektive nuancierter. Sie erkennt zunehmend, dass Glaube nicht einfach ausgelöscht werden kann. Diese Einsicht stellt ihre gesamte Identität infrage. Besonders eindrucksvoll ist ihr innerer Konflikt: Sie ist stark, trotzig und scharfzüngig, zeigt aber gleichzeitig eine verletzliche, mitfühlende Seite – etwa in ihrem Umgang mit Tieren oder ihrer Loyalität gegenüber Inara. Dennoch bleibt ein kleiner Kritikpunkt: Ihre Präsenz ist im Vergleich zum ersten Band reduziert, was sie für viele Leser:innen etwas vermissen lässt.
Inara hingegen rückt stärker in den Mittelpunkt – und das völlig zu Recht. Ihre Entwicklung gehört zu den eindrucksvollsten Aspekten des Buches. Vom verängstigten Mädchen wandelt sie sich zu einer Figur, die aktiv Entscheidungen trifft und ihre eigene Identität sucht. Ihre Verbindung zu Skediceth wird dabei zunehmend komplexer: Was bedeutet es, wenn das eigene Selbst so eng mit einem anderen Wesen verknüpft ist? Inaras Wunsch nach Selbstbestimmung, nach Antworten und nach Kontrolle über ihre eigenen Kräfte verleiht ihrer Geschichte eine große emotionale Tiefe.
Elogast zeigt eine düstere, beinahe tragische Entwicklung. Geplagt von Schuld, Trauma und Verrat kehrt er zu seinem früheren Ich als Krieger zurück. Der einst sanfte Bäcker wird wieder zu einem Mann, der bereit ist, Gewalt auszuüben – nicht aus Überzeugung, sondern aus Notwendigkeit. Diese Rückkehr wirkt schmerzhaft und unausweichlich zugleich und macht ihn zu einer besonders komplexen Figur.
Auch Nebenfiguren wie Telle und Yatho gewinnen an Bedeutung und bringen zusätzliche emotionale Ebenen in die Geschichte ein. Besonders positiv fällt auf, wie selbstverständlich Diversität und unterschiedliche Lebensrealitäten in die Welt integriert sind, ohne dabei in den Vordergrund gedrängt zu werden.
Die Rolle der Götter und Themen
Ein herausragendes Element der Reihe bleibt die Darstellung der Götter. Kaner gelingt es, diese weder als rein gut noch als rein böse darzustellen. Sie sind abhängig vom Glauben der Menschen – und genau darin liegt ihre Stärke und ihre Schwäche zugleich.
Die zentrale Idee, dass Götter aus menschlichen Bedürfnissen, Ängsten und Hoffnungen entstehen, eröffnet spannende thematische Ebenen. Fragen nach Religion, Macht, Verantwortung und Identität ziehen sich durch den gesamten Roman. Besonders Kissen verkörpert diesen Konflikt: Als Godkillerin kämpft sie gegen etwas, das tief in der menschlichen Natur verwurzelt ist.
Schreibstil und Atmosphäre
Der Schreibstil von Hannah Kaner ist atmosphärisch dicht, bildhaft und oft poetisch. Ihre Sprache schafft es, sowohl die Brutalität als auch die Schönheit dieser Welt einzufangen.
Vor allem die Stadt Lesscia wird eindrucksvoll dargestellt: ein Ort voller Geschichte, Wissen und verborgener Geheimnisse. Die Beschreibungen verleihen der Welt eine fast greifbare Tiefe – man spürt förmlich, dass in jeder Ecke alte Geschichten verborgen liegen. Gleichzeitig wirkt die Atmosphäre oft ruhig und beinahe melancholisch, was den langsameren Erzählrhythmus zusätzlich unterstreicht.
Fazit
Sunbringer ist ein vielschichtiger, atmosphärischer und charaktergetriebener Fantasyroman, der vor allem durch seine Figurenentwicklung und seine tiefgründigen Themen überzeugt. Auch wenn das Tempo stellenweise leidet und die Handlung sich eher wie ein Übergang anfühlt, legt das Buch eine starke Grundlage für den finalen Band der Reihe.
Wer den ersten Teil geliebt hat, wird auch hier vieles wiederfinden, wenn auch in ruhigerer und nachdenklicherer Form. Die Welt bleibt faszinierend, die Figuren wachsen weiter – und das große Finale verspricht umso mehr.
4 von 5 Sternen!
Johanna H.
4/5
02.11.2025
eBook (ePUB 3)
Teil zwei der Godkiller-Trilogie
In "Sunbringer" sind unsere Protagonisten voneinander getrennt und müssen ihre eigenen Wege gehen. Dadurch ist die Handlung manchmal etwas langsam, kann aber trotzdem überzeugen. In Teil drei – Faithbreaker – geht es dann wieder etwas rasanter weiter!
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