Günter Sehrbrock, geboren am 1.9.1925, machte nach Beendigung seiner Schulzeit in Münster-Mecklenbeck eine Maurerlehre. Danach begann er das Studium zum Bauingenieur. Nach dem zweiten Semester im Sommer 1943 wurde er zum Wehrdienst eingezogen. Im Anschluss an die Ausbildung zum Infanteristen und ersten Kampfeinsätzen in der Ostukraine machte er den gesamten Rückzug des deutschen Heeres als Sicherungssoldat der zugehörigen Artillerieabteilung quer durch die Ukraine, durch den Nordteil Ungarns und längs durch die Slowakei mit. Dabei geriet er am 12. Mai 1945 in der Tschechei in russische Gefangenschaft. Im Herbst 1949, nach 20 Monaten Kriegsdienst und vier Jahren Gefangenschaft, kam er nach Hause. Er arbeitete nach Beendigung des Studiums als Architekt und spezialisierte sich auf die Restaurierung alter Gemäuer. Diese Arbeiten führten ihn von Schleswig-Holstein über Nordrhein-Westfalen, Hessen, Oberfranken, der Oberpfalz und dem bayrischen Wald durch große Teile Deutschlands. Sein Schaffen beendete er 1988 und begab sich im Ruhestand zurück in seine Heimat Münster. Eine zunehmende Erblindung beendete das geliebte Zeichnen und Malen. Er begann mit dem Schreiben und brachte es bis jetzt auf 26 Bücher, von einer zweibändigen Autobiografie über Unterhaltungsromane bis zum Antikriegsbuch. Mit „Der Weg zum Hof“ vollendet er die Buchreihe über das bäuerliche Leben im Münsterland.
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