Die »Lange Nacht der Wissenschaften« auf dem Telegraphenberg in Potsdam lockt jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit zahlreiche Besucher an. Doch in diesem Jahr störte den Ablauf der Langen Nacht etwas. Ein Toter trieb in dem großen Aquarium des Alfred-Wegener-Instituts für Klima-und Polarforschung. Der junge Mann, der mit weit aufgerissenen Augen im eiskalten Wasser zu schweben schien, war ein wissenschaftlicher Assistent. Linthdorf, der zufällig als Besucher mit seiner kleinen Familie auf dem Gelände weilte, sollte sich um die Aufklärung des Falls kümmern. Kein Problem für den Zweimetermann, wenn da nicht die seltsamen Umstände wären, die den Fall verzwickt machten. Verwirrung stifteten dabei die Phantome, bekannt auch als die »Riesen« vom Telegraphenberg, ein paar ebenfalls recht großgewachsene Männer, die als Entertainer und lesende Autoren zur Staffage der »Langen Nacht« gehörten. Sie verschwanden plötzlich. Das große Versteckspiel erreichte seinen Höhepunkt als weitere Tote auftauchen. Linthdorf muss alle Fäden noch fester in den Händen behalten, um die seltsamen Ereignisse endlich einordnen zu können. Am Ende der Suche muss er eine Entscheidung treffen…
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