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Mia Gatow

1. Rausch und Klarheit

Rausch und Klarheit Der Alkohol, meine Familie, die Gesellschaft und ich

Gesprochen von
11

21,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Mia Gatow

Spieldauer

8 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.09.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

116

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844551884

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie Hörbücher innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Hörbuch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Hören durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um Hörbücher zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei einem tolino-Buchhändler haben.

Gesprochen von

Mia Gatow

Spieldauer

8 Stunden und 55 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

16.09.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

116

Verlag

Der Hörverlag

Sprache

Deutsch

EAN

9783844551884

Herstelleradresse

Der Hörverlag
Neumarkter Str. 28
81673 München
Deutschland
Email: info@service.penguinrandomhouse.de
Url: www.penguinrandomhouse.de
Telephone: +49 800 5003322
Fax: +49 89 41363333

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  • ElenasZeilenZauber

    aus Hamburg

    4/5

    02.10.2024

    Hörbuch-Download

    Rausch und Klarheit

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘ In Mias Familie ist es gang und gäbe, Alkohol zu trinken und viele sind Alkoholiker. Statistisch werden viele Kinder aus solchen Familien auch alkoholabhängig und Mia ist ein Beispiel dafür. Alkohol ist an der Tagesordnung und gehört dazu. Es wird ausschweifend erzählt, wer wie in die Abhängigkeit fand. Ich erlebte hautnah mit, was geschah und wie Mia ihr Leben erlebte. Zu Beginn fand ich es noch interessant, wenn manische Wortgewalt geboten wurde. Doch das nutzte sich mit der Zeit ab und ich empfand Mia nur noch als Drama-Queen. Egal um was es geht, sie schafft es, es aufzubauschen und statt Dinge zu lösen oder zu beheben, sich im Problem zu wälzen. Dann kamen „depressive“ Passagen, in denen sie echt einschläfernd rüberkam. Also im Endeffekt genau wie sie ihr Leben erlebte. Dies war auch in Gatows Lesart genau nachzuvollziehen. Es nervte, dass sie sich dabei häufig wiederholte und ja, ich habe kapiert, dass sie sich ihr Umfeld passend zu ihrem Alkoholkonsum ausgesucht hat. Dass sich alles wiederholte und sie sich zwar mit dem Thema „Wie viel ist zu viel“ beschäftigte, immer Ausreden fand zu trinken und sich nie an ihre aufgestellten Regeln hielt, aber das ist genau das, was Süchtige ausmacht. Es war ermüdend, dies in immer wiederkehrenden Schleifen zu hören. Dabei inszenierte sich Gatow als Rebellin, Partygirl und Freigeist und ich verdrehte innerlich meine Augen, denn damit lieferte sie wundervolle Ausreden für andere Alkoholiker. Ich bin wirklich nicht prüde, aber Mia erzählte immer wieder von ihren Sex-Eskapaden, wenn sie mal wieder nach einem Filmriss bei einem Typen aufwachte und mit wem sie alles hemmungslos rumvögelte usw. usf. Echt jetzt? Braucht das Thema „Alkoholismus“ diese Effekthascherei? Da hätte ich dann eher die gesundheitlichen Aspekte erwartet, die nur einmal kurz am Ende angesprochen wurden. Auch fehlten mir die negativen Seiten bei der Sucht. Mal wurde im Nebensatz auf den Kater am nächsten Morgen eingegangen, aber nie auf den harten Tag, der darauf folgte. Mias Leben war, so wie es in diesem Hörbuch rüberkommt, immer total smooth, besoffen, aber smooth. Definitiv nicht die Art und Weise, in der meiner Meinung nach Alkoholismus präsentiert werden sollte. Ja, Alkohol ist eine gesellschaftlich anerkannte Droge, die weitaus gefährlicher ist, als sie aussieht. Ja, es gibt viele funktionale Alkoholiker, die erst auf den zweiten Blick erkannt werden. Und ja, es muss sich bei der Suchtprävention viel tun. Aber dieses Buch erzählt nur von dem Leben einer Alkoholikerin und wie grandios es in den Jahren war. Okay, ganz Drama-Queen schildert sie auch, wie hyper-genial sich alles anfühlt, wenn sie es nüchtern erlebt. Doch das ist nur ein kleiner Teil des Buches. Wer also erleben will, wie eine Alkoholikerin ihr Leben erlebt hat, ist hier richtig. Wer den Aspekt „Welche Vorteile das nüchterne Leben hat“ lesen bzw. hören will, ist hier falsch. Wegen der Einseitigkeit gibt es von mir nur 4 unberauschte Sterne. ‘*‘ Klappentext ‘*‘ Mia ist die jüngste Tochter in einer langen Dynastie von Trinkenden. Auch sie selbst liebt Rotwein, aber so schlimm wie bei ihrer verrückten Oma und ihrem rätselhaften Vater, die sich mit dem Trinken umgebracht haben, ist es bei ihr noch lange nicht, denkt sie. Sie ist eben ein Partygirl, eine Rebellin, eine Künstlerseele. Bei der Arbeit als Barkeeperin im Berliner Nachtleben lernt sie, zu trinken, von einem älteren Mann lernt sie Sex und Drama. Als es Zeit ist erwachsen zu werden, befreit sie sich von der toxischen Beziehung, dem Nachtleben und dem Liebesrausch. Das Trinken aber bleibt. Mit Anfang Dreißig hat sich ihr Leben entschleunigt und scheint in die richtige Richtung zu gehen. Trotzdem hängt eine dunkle Wolke über ihr und sie spürt, dass das mit dem Alkohol zu tun hat. Nach dem tausendsten Kater findet sie sich bei den Anonymen Alkoholikern wieder und sagt: »Hi, ich bin Mia - ich bin Alkoholikerin.«

  • Mette

    5/5

    29.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Weg aus dem Nebel

    Mia Gatow erzählt eindrucksvoll von ihrer persönlichen Auseinandersetzung mit Alkohol, geprägt durch familiäre Vorbelastungen und gesellschaftliche Normen. Mit schonungsloser Offenheit beschreibt sie, wie der Alkohol schleichend Teil ihres Lebens wurde und wie sie schließlich den Weg zur Nüchternheit fand. Dabei beleuchtet sie nicht nur ihre eigene Geschichte, sondern auch die kulturellen Mythen rund um den Alkoholkonsum und die oft unsichtbaren Mechanismen der Sucht. Gatows Sprache ist kraftvoll und präzise, ihre Reflexionen tiefgründig und ehrlich. Sie bricht mit dem Klischee von „typischen Alkoholiker:innen“ und zeigt, dass Sucht viele Gesichter hat und oft im Verborgenen beginnt. Ihr Buch ist nicht nur ein persönlicher Erfahrungsbericht, sondern auch ein gesellschaftskritischer Beitrag, der zum Nachdenken anregt und Mut macht, eingefahrene Muster zu hinterfragen. Ein bewegendes und wichtiges Buch, das die Leser:innen ermutigt, den eigenen Umgang mit Alkohol zu reflektieren und die Schönheit eines klaren Lebens zu entdecken.

  • Bewertung

    5/5

    02.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eines der Bücher das nicht enden soll

    Ich habe mich so oft in dem geschrieben wiedergefunden, dass es mir fast unheimlich ist. Gar nicht so sehr im ersten Teil in dem es um Mia Gatows persönlichen Erfahrungen (in Bezug auf den Rausch) geht, sondern der zweite Teil des Buches in dem es um die neue Klarheit geht. Eine Innerlichkeit und Romatisierung eines Mythos - bei mir war es La Bohème, eine Geschichte die es vielleicht gar nicht gibt, oder die zumindest wesenlich selbstzerstörerischer ist als eine Film Noir Fotografie. Das Buch ist unkonventionell, manchmal schroff und gleichzeitig weich und zerbrechlich. Kein Ratgeber aber Rat gebend (hehe). Thema Alkohol „ (...) ein langweiliger, einschläfernder Walzer, der sich immer nur um sich selber dreht." „ (...) obwohl ich erschöpft und kraftlos und ohne Hoffnung bin, fühle ich mich gleichzeitig auch seltsam sauber und leicht und vergangenheitslos, wie ein leeres Blatt Papier. Ich sage nein zum Sekt. Ich habe dieses Gefühl der Reinheit immer schon geliebt, und in den seltenen Gelegenheiten in denen ich es zu fassen bekomme, will ich es einbisschen länger festhalten." Große Empfelung ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  • hamburger.lesemaus

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    15.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    RAUSCH UND KLARHEIT Mia Gatow…

    RAUSCH UND KLARHEIT Mia Gatow „Bei mir war es auch noch nicht so schlimm. Die wichtigsten Punkte der Katastrophencheckliste waren bei mir noch offen. Nicht täglich getrunken. Nicht morgens getrunken. Keine zitternden Hände. Ich war das, was man nach unserer neoliberalen Verwertungslogik „funktional“ nennt. Ich hatte einen Hochschulabschluss, einen Job, einen Boyfriend, eine ebenmäßige Haut und Kleidergröße 36, und niemand, der mich kannte, dachte, dass ich besonders auffällig trank. Ich war eben ein Partygirl.“ (S. 18) Mia feierte einfach gern. In ihrer Familie war Alkohol immer präsent – das „Alkohol-Gen“ lag ihr quasi im Blut. Während ihre Urgroßmutter den „Stoff“ noch als Klosterfrau Melissengeist aus der Apotheke holte, war ihre Oma Martha Teil der Nachkriegsgeneration, die hart arbeitete und ebenso trank. Ihr Vater, dem sie ambivalent gegenüberstand, rauchte und trank ebenfalls. Während ihrer Kindheit war Mia oft damit beschäftigt, ihm Kippen und Bier von der Tankstelle zu holen. Warum sollte sie selbst also nicht trinken? In ihrer Generation und kulturellen Blase war Alkohol schließlich ein Symbol für Freiheit und Emanzipation. Selbst als Mia mit Anfang 30 dachte, sie hätte das wilde Partyleben hinter sich gelassen, das sie des Öfteren bei Fremden in Lederjacken aufwachen ließ, rutschte sie erneut ab und trank weiter, bis nur noch Schwarz und Weiß existierte. Wie genau diese Abwärtsspirale verlief und wie Mia es schaffte, sich von ihrer Sucht zu lösen, solltet ihr unbedingt selbst lesen! Dieses Buch ist einfach faszinierend! Ich habe mich in so vielen Szenen wiedergefunden und muss zugeben: Auch ich bin eine funktionale Alkoholikerin. Ich konnte gar nicht anders, als meinem Mann, meiner Mutter und sogar meiner Tochter immer wieder Passagen aus diesem Buch vorzulesen. Manche Beschreibungen sind so treffend – denn auch ich gehörte zu den kleinen, emsigen, umherfliegenden Zigaretten- und Bier-Kurieren, die sich von Vaters Restgeld am Kiosk eine Schlickertüte kaufen durften. Herzlichen Dank, liebe Mia für dein ehrliches und authentisches Buch. Ich drücke dir für deine Zukunft fest die Daumen. Ganz große Leseempfehlung für dieses wichtige Buch. 5/ 5

  • Bewertung

    5/5

    10.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Super

    Das Buch hat mich total mitgerissen und berührt. Ob nüchtern oder nicht, man sollte sich das Buch auf keinen Fall entgehen lassen. Es kann einen dazu bewegen, sein eigenes Trinkverhalten kritisch zu hinterfragen und das ohne dabei Panik zu bekommen, ein 'Alkoholiker' zu sein.

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Bewertungen (11)

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