Produktbild: Triebwasser

Triebwasser Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Volk Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,2 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86222-503-3

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Volk Verlag

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,6/13,1/2,2 cm

Gewicht

310 g

Farbe

Messing / Anthrazit

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-86222-503-3

Herstelleradresse

Volk Verlag
Neumarkter Straße 23
81673 München
DE

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  • Bewertung

    5/5

    05.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Roman über den Fortschritt und den Stillstand

    Das Cover finde ich gut gestaltet, der Titel hat mich neugierig auf die Geschichte gemacht. Der Hintergrund mit den Umrissen gefällt mir gut. Die Haptik des Hardcover Buches ist sehr ansprechend. In dem Buch geht es um eine Dorfgemeinschaft Ende 1918. Der erste Weltkrieg ist vorbei und die Folgen sind noch deutlich zu spüren. Es soll ein neues Elektrizitätswerk am Walchensee gebaut werden, auch im kleinen Dorf Desselgrub stehen Veränderungen an. Viele möchten diese Veränderungen nicht, obwohl das Leben im Dorf mehr als anstrengend und mühsam ist. Doch das Projekt von Oskar von Millers würde den Bewohnern auch die Möglichkeit geben gutes Geld zu verdienen. Die Lage im Dorf droht zu eskalieren und dann verschwindet auch noch eine Dorfbewohnerin... Das Buch konnte mich sofort fesseln. Die Rauheit und Schwere wurde gut in dem Buch vermittelt. Die Charaktere hatten alle Ecken und Kanten. Der Schreibstil war treffend und schonungslos ehrlich. Für mich ein tiefgründiges Buch, ich empfehle es auf jeden Fall weiter.

  • Bewertung

    aus Lichtenstein

    5/5

    30.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Drohendes Unheil

    Dieser sehr berührende historische Roman hat mir echt gut gefallen. Durch die bildhafte Sprache und die anschaulichen Schilderungen hat man beim Lesen ein lebendiges Bild vor Augen, kann sich alles gut vorstellen. In Bayern auf dem Land, kurz nach dem Ersten Weltkrieg, hatte die Dorfbevölkerung ein hartes Leben. Es war von Armut, Entbehrungen und oft menschlicher Härte geprägt. Das bekommen einige der Bewohner besonders stark zu spüren. Jetzt, wo wenigstens der unbarmherzige Krieg zu Ende ist, soll es endlich wieder aufwärts gehen. Doch leider bahnt sich schon die nächste Katastrophe an.

  • Bewertung

    4/5

    08.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    düstere Stimmung

    Als im November 1918 am Walchensee die Bauarbeiten für eins der größten Elektrizitätswerke der Welt beginnen, ändert sich einiges für die Bewohner von Desselgrub. Sie sind gegen dieses Projekt, doch müssen sich damit abfinden oder anfreunden. So lernt man als Leser die Dorfgemeinschaft nach und nach kennen. Es gibt große Konflikte und düstere Stimmung im Dorf. Als die Frau des Fischers plötzlich verschwindet wird es dramatisch. Das Buch beschreibt die düstere Stimmung im Dorf zu dieser besonderen Zeit. Ich konnte mir alles gut vorstellen, auch wenn mir die Personen nicht eng vertraut waren. Ich konnte zu keinem Protagonisten einen engen Bezug aufbauen. Dennoch finde ich das Thema interessant und der Lesefluss war stets da. Es ist ein guter Roman über die drastische Veränderung durch den Bau des Elektrizitätswerks und die Verstrickungen im Dorf.

  • Bewertung

    aus Alfter

    4/5

    04.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster und wenig fortschrittlich

    „Triebwasser“ – so der Name des Romans von Sandra Altmann – ist das Wasser, das in einem Elektrizitätswerk das Wasser zur Stromgewinnung antreibt, vereinfacht erklärt. Um den Bau eines solchen geht es in dem Roman. Dieser sorgt unter den Einwohnern des kleinen Dörfchens am Wallersee für Konflikte. Da sind die, die am Fortschritt teil- und Nutzen von ihm haben wollen. Und da sind die anderen, die darin eine Gefährdung ihres Bestandes sehen. Allerdings geht es beiden Seiten weniger um den Nutzen, den der Fortschritt im Allgemeinen für die Gemeinschaft haben könnte, oder dessen Schaden. In der Regel geht es um persönliche Belange, um Gewinnsucht, Existenzangst, durchmischt von Aberglauben, der auch zur Erhaltung des Status quo und zur Erziehung eingesetzt wird. Schon die Kinder lassen sich in ihren Handlungen vom Aberglauben leiten, beschwören Naturgötter zur Heilung der kranken Mutter, sehen in Naturgewalten das Wirken von Naturgeistern. In der Regel zur Strafe für vermeintliche Sünden. Schon dadurch entsteht ein lastender Druck auf der Gemeinschaft. Liebe und Eifersucht, Neid und Missgunst, Trunksucht und Grobheit tun ihr übriges die Dynamiken im Dorf aufs äußerte zu spannen, bis sich in einem unerwarteten Ende die Spannung auf tragisch-komische Weise entläd. Jeweils abwechselnd wird die Handlung in einem Kapitel pro Monat entfaltet und dann in Anlehnung daraus eine der Figuren aus dem Dorf: sieben Männer, drei Frauen und sechs Kinder aus drei Familien vorgestellt, indem die Autorin sie aus ihrer eigenen Perspektive heraus erzählen lässt. So ergibt sich ein interessanter multiperspektivischer Blick auf die Geschehnisse. Dabei verleiht sie jeder Figur eine authentische Sprache, mit Hilfe der diese ungeschönt ihre Gedanken verrät. Dabei geht es häufig derb und lieblos zu, was schon eine gewisse abschreckende Wirkung auf den Leser hat. Die Kinder wirken häufig dumm, zänkisch oder auch vom Aberglauben hysterisch. Die Frauen sind verhärmt vom Schicksal, häufig gefühlskalt oder gar bösartig. Die Männer, die gerne über den Durst trinken, sind grob, lieblos, triebgesteuert oder auch von hinterlistiger Schläue. Es gibt kaum eine Figur, die den Leser zur Identifikation einläd. Man kann sich schon vorstellen, dass ein hartes, der Natur abgerungenes Lebens als Fischer oder Holzbauer Menschen so werden lässt, aber eigentlich möchte man sich das so gar nicht so gerne vorstellen. Dass es der Fortschritt schwer hat bei solchen Menschen, ist offensichtlich. Auch der Lehrer, der sich immer mehr der Dorfgemeinschaft assimiliert, vermag kaum, einen rationaleren oder humaneren Standpunkt zu vermitteln. Die Geschichte verliert sich immer mehr in der Atmosphäre eines düsteren Heimatromans à la Andrea Maria Schenkel oder Franz Xaver Krötz und verliert den Anbruch einer neuen Zeit zunehmend aus den Augen. Eine nicht unspannende, düstere, allerdings wenig erbauliche Lektüre!

  • leseleucht

    aus Alfter

    4/5

    04.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Düster und wenig fortschrittli…

    Düster und wenig fortschrittlich „Triebwasser“ – so der Name des Romans von Sandra Altmann – ist das Wasser, das in einem Elektrizitätswerk das Wasser zur Stromgewinnung antreibt, vereinfacht erklärt. Um den Bau eines solchen geht es in dem Roman. Dieser sorgt unter den Einwohnern des kleinen Dörfchens am Wallersee für Konflikte. Da sind die, die am Fortschritt teil- und Nutzen von ihm haben wollen. Und da sind die anderen, die darin eine Gefährdung ihres Bestandes sehen. Allerdings geht es beiden Seiten weniger um den Nutzen, den der Fortschritt im Allgemeinen für die Gemeinschaft haben könnte, oder dessen Schaden. In der Regel geht es um persönliche Belange, um Gewinnsucht, Existenzangst, durchmischt von Aberglauben, der auch zur Erhaltung des Status quo und zur Erziehung eingesetzt wird. Schon die Kinder lassen sich in ihren Handlungen vom Aberglauben leiten, beschwören Naturgötter zur Heilung der kranken Mutter, sehen in Naturgewalten das Wirken von Naturgeistern. In der Regel zur Strafe für vermeintliche Sünden. Schon dadurch entsteht ein lastender Druck auf der Gemeinschaft. Liebe und Eifersucht, Neid und Missgunst, Trunksucht und Grobheit tun ihr übriges die Dynamiken im Dorf aufs äußerte zu spannen, bis sich in einem unerwarteten Ende die Spannung auf tragisch-komische Weise entläd. Jeweils abwechselnd wird die Handlung in einem Kapitel pro Monat entfaltet und dann in Anlehnung daraus eine der Figuren aus dem Dorf: sieben Männer, drei Frauen und sechs Kinder aus drei Familien vorgestellt, indem die Autorin sie aus ihrer eigenen Perspektive heraus erzählen lässt. So ergibt sich ein interessanter multiperspektivischer Blick auf die Geschehnisse. Dabei verleiht sie jeder Figur eine authentische Sprache, mit Hilfe der diese ungeschönt ihre Gedanken verrät. Dabei geht es häufig derb und lieblos zu, was schon eine gewisse abschreckende Wirkung auf den Leser hat. Die Kinder wirken häufig dumm, zänkisch oder auch vom Aberglauben hysterisch. Die Frauen sind verhärmt vom Schicksal, häufig gefühlskalt oder gar bösartig. Die Männer, die gerne über den Durst trinken, sind grob, lieblos, triebgesteuert oder auch von hinterlistiger Schläue. Es gibt kaum eine Figur, die den Leser zur Identifikation einläd. Man kann sich schon vorstellen, dass ein hartes, der Natur abgerungenes Lebens als Fischer oder Holzbauer Menschen so werden lässt, aber eigentlich möchte man sich das so gar nicht so gerne vorstellen. Dass es der Fortschritt schwer hat bei solchen Menschen, ist offensichtlich. Auch der Lehrer, der sich immer mehr der Dorfgemeinschaft assimiliert, vermag kaum, einen rationaleren oder humaneren Standpunkt zu vermitteln. Die Geschichte verliert sich immer mehr in der Atmosphäre eines düsteren Heimatromans à la Andrea Maria Schenkel oder Franz Xaver Krötz und verliert den Anbruch einer neuen Zeit zunehmend aus den Augen. Eine nicht unspannende, düstere, allerdings wenig erbauliche Lektüre!

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