Elsa steht das Wasser bis zum Hals. Die Kinder treiben sie in den Wahnsinn, aus ihrer Ehe ist die Luft raus und ihr soziales Engagement erschöpft sie zunehmend. Als auch noch die Frau auftaucht, die ihr in der Kindheit das Leben zur Hölle gemacht hat, trifft sie eine spontane Entscheidung: Um durchzuatmen, reist sie allein nach Barcelona. Doch statt Ruhe und Erholung findet sie Hinweise darauf, dass ihre Mutter sie vierzig Jahre lang belogen hat. Gemeinsam mit einer blinden Katze, einem goldenen Engel und einem Literaturübersetzer, der seine Leidenschaft unter der Haut trägt, begibt sie sich auf die Suche nach ihrer Rolle als Tochter, Mutter, Ehefrau und sich selbst – und weiß bald nicht mehr, ob sie dabei untergehen wird oder der Oberfläche entgegenschwimmt, um endlich Luft holen zu können.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Bibabuch
aus Lüneburg
5/5
24.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Absolut lesenswert
Selten fühle ich so sehr mit bei einem Roman, wie bei „Bevor uns die Luft ausgeht“. Viele Situationen konnte ich hautnah nachempfinden, da es mir ähnlich ergangen ist. Wir brauche einfach mehr Romane, die das Leben von Frauen im mittleren Alter erzählen. Hut ab! Ein gelungener Roman, der absolut lesenswert ist.
Bewertung
5/5
11.06.2024
Buch (Taschenbuch)
sehr bewegend
Elsa hat in einigen Lebenslagen zu kämpfen. Ihre Ehe gibt es zwar noch, doch sie lebt mit ihrem Mann nur zusammen weil es eben so ist. Ihre Kinder rauben ihr den letzten Nerv. Sie engagiert sich im sozialen Bereich, aber auch das nimmt ihr jegliche Energie. Als ihre alte Schulkameradin Kerstin auftaucht, ist das Fass am überlaufen. Kerstin hat sie damals richtig fertig gemacht und sie wollte sie nie wiedersehen. Elsa beschließt nach Barcelona zu reisen, denn sie hat dort eine Wohnung von ihrem Vater geerbt. Doch in Barcelona soll es keinesfalls ruhiger werden, denn Elsa findet zu ihren Wurzeln zurück...
Ich habe Elsa von Anfang an sehr gemocht. Ihre Alltagssituationen wurden gut beschrieben und so konnte ich direkt mit ihr fühlen. Die Reise nach Barcelona hat sie verändert. Es war richtig, dass sie allein gereist ist und zu sich selbst gefunden hat. Der authentische und flüssige Schreibstil ist einfach wunderbar. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und habe mich stets an der Seite von Elsa gefühlt. So viele Emotionen haben mein Herz berührt. Ein sehr bewegendes Buch mit einer tiefgründigen Geschichte.
NiniSte
aus Kiel
5/5
05.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Absolut empfehlenswert, berührend und authentisch
In ihrem neuesten Roman ,, Bevor uns die Luft ausgeht " nimmt Astrid Töpfner die Leserschaft auf absolut authentische und gefühlvolle Weise mit in das Leben von Elsa , Ehefrau und Mutter .
Elsas Leben dreht sich permanent um die Familie, ihre Posten im Elternbeirat der Schule und Fußballverein. Mit viel Hingabe und Engagement erfüllt sie die Aufgaben und organisiert Veranstaltungen . Für sich selbst bleibt kaum Zeit und Luft zum Atmen. Der 20jährigen Tochter Caro ist die ,,Helikopter-Mama " zuviel, während der Teenager Mats froh ist , sich um nichts weiter als sein Handy kümmern zu müssen. Auch für ihren Ehemann Finn läuft alles super. Doch Elsa wird es langsam alles zuviel, sie steht kurz vorm Burnout. Als auch noch Kerstin in auftaucht, kommen sehr unschöne Erinnerungen hoch. Ständige Hänseleien und Mobbing waren an der Tagesordnung und haben Elsa sehr verletzt und geprägt. Durch diese Erfahrung und das Gefühl, von ihrer Mutter Anna und dem Vater nicht geliebt zu werden , lechzt sie nach Anerkennung. Plötzlich ist da der eine Tropfen , der das Fass zum Überlaufen bringt. Elsa packt kurzentschlossen eine Tasche und fliegt , ohne jemandem Bescheid zu sagen ,nach Barcelona, wo sie wegen einer Erbschaft zu einem Notartermin eingeladen wurde. Was sie dort erfährt, bringt ihr ganzes Leben , ihre Vergangenheit durcheinander. Was steckt dahinter und warum hat ihre Mutter nie etwas davon gesagt? Das belastet das ohnehin schlechte Verhältnis zu ihrer Mutter Anne. Während sich zuhause in Cuxhaven Finn und die Kinder alleine zurechtfinden müssen, macht Elsa in Barcelona Bekanntschaft mit Ivan und Mirinda, die auch rin Päckchen zu tragen haben. . Durch die Erlebnisse und die Zeit ohne Verpflichtungen kommt Elsa dazu , über Leben nachzudenken. Wird sie zurückkehren und so weitermachen wie bisher?
Mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil, den so großartig authentischen Beschreibungen von Elsas Leben, Gedanken und Gefühle, war ich schon nach wenigen Sätzen mittendrin in den Geschehnissen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Fast in einem Rutsch habe ich die fesselnde Geschichte genossen. Durch die wechselnden Perspektiven konnte ich mich in Elsa und Anne sehr gut hineinversetzen, die Rückblicke in die Vergangenheit haben zusätzlich für Spannung gesorgt. Die Beschreibungen der Handlungsorte in Barcelona sind wunderbar bildhaft und machen Lust auf eine Reise dorthin.
Mit viel Feingefühl spricht Astrid Töpfner die schwierigen Themen wie Mobbing, Burnout, Einsamkeit , Loslassen , Verzeihen und die Suche nach sich selbst an. Und das gelingt ihr , ohne anzuklagen oder mit dem Finger darauf zu zeigen und dabei zu sagen: das ist falsch oder so geht es richtig. Sie zeigt durch Elsa und ihre Geschichte, wie wichtig es ist , auf sich selbst und seine Bedürfnisse zu achten, sich selbst treu zu bleiben und zu lieben und nicht nur agieren, um anderen zu gefallen.
Die Überschriften der einzelnen Kapitel: eintauchen, untergehen, nach oben schwimmen und Luft holen, gefallen mir sehr gut. Sie sind perfekt gewählt und symbolisieren Elsas Gefühle und ihren Weg.
Im Verlauf der Geschichte macht Elsa eine wunderbare Entwicklung durch , die mir sehr gefallen hat. Ich bin mir sicher, daß es vielen ähnlich geht wie mir, und sich in Elsa wiederfinden. Arbeiten , für alle Mitglieder der Familie und Freunde da zu sein, zu helfen , wo es nötig ist und manchmal fällt es ziemlich schwer Nein zu sagen , wenn es zuviel wird.
Mich hat diese berührende und tiefgründige Geschichte, authentisch und einfühlsam erzählt, begeistert. Sie regt zum Nachdenken an und gibt dem ein oder anderen Leser gewiss einen Anlass, um über das eigene Leben nachzudenken und vielleicht etwas zu verändern.
Von ganzem Herzen gibt es eine absolute Leseempfehlung für diese großartige Geschichte, die mich begeistert hat.
Ganz herzlich bedanke ich mich bei Astrid Töpfer für das Rezensionsexemplar.
niniste
aus Kiel
5/5
05.06.2024
Buch (Taschenbuch)
Großartiger Lesegenuss , von…
Großartiger Lesegenuss , von Beginn an fesselnd. Ich konnte tief in Elsas Leben eintauchen und mit ihr fühlen In ihrem neuesten Roman ,, Bevor uns die Luft ausgeht " nimmt Astrid Töpfner die Leserschaft auf absolut authentische und gefühlvolle Weise mit in das Leben von Elsa , Ehefrau und Mutter . Elsas Leben dreht sich permanent um die Familie, ihre Posten im Elternbeirat der Schule und Fußballverein. Mit viel Hingabe und Engagement erfüllt sie die Aufgaben und organisiert Veranstaltungen . Für sich selbst bleibt kaum Zeit und Luft zum Atmen. Der 20jährigen Tochter Caro ist die ,,Helikopter-Mama " zuviel, während der Teenager Mats froh ist , sich um nichts weiter als sein Handy kümmern zu müssen. Auch für ihren Ehemann Finn läuft alles super. Doch Elsa wird es langsam alles zuviel, sie steht kurz vorm Burnout. Als auch noch Kerstin in auftaucht, kommen sehr unschöne Erinnerungen hoch. Ständige Hänseleien und Mobbing waren an der Tagesordnung und haben Elsa sehr verletzt und geprägt. Durch diese Erfahrung und das Gefühl, von ihrer Mutter Anna und dem Vater nicht geliebt zu werden , lechzt sie nach Anerkennung. Plötzlich ist da der eine Tropfen , der das Fass zum Überlaufen bringt. Elsa packt kurzentschlossen eine Tasche und fliegt , ohne jemandem Bescheid zu sagen ,nach Barcelona, wo sie wegen einer Erbschaft zu einem Notartermin eingeladen wurde. Was sie dort erfährt, bringt ihr ganzes Leben , ihre Vergangenheit durcheinander. Was steckt dahinter und warum hat ihre Mutter nie etwas davon gesagt? Das belastet das ohnehin schlechte Verhältnis zu ihrer Mutter Anne. Während sich zuhause in Cuxhaven Finn und die Kinder alleine zurechtfinden müssen, macht Elsa in Barcelona Bekanntschaft mit Ivan und Mirinda, die auch rin Päckchen zu tragen haben. . Durch die Erlebnisse und die Zeit ohne Verpflichtungen kommt Elsa dazu , über Leben nachzudenken. Wird sie zurückkehren und so weitermachen wie bisher? Mit ihrem leichten und flüssigen Schreibstil, den so großartig authentischen Beschreibungen von Elsas Leben, Gedanken und Gefühle, war ich schon nach wenigen Sätzen mittendrin in den Geschehnissen. Ich bin regelrecht durch die Seiten geflogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Fast in einem Rutsch habe ich die fesselnde Geschichte genossen. Durch die wechselnden Perspektiven konnte ich mich in Elsa und Anne sehr gut hineinversetzen, die Rückblicke in die Vergangenheit haben zusätzlich für Spannung gesorgt. Die Beschreibungen der Handlungsorte in Barcelona sind wunderbar bildhaft und machen Lust auf eine Reise dorthin. Mit viel Feingefühl spricht Astrid Töpfner die schwierigen Themen wie Mobbing, Burnout, Einsamkeit , Loslassen , Verzeihen und die Suche nach sich selbst an. Und das gelingt ihr , ohne anzuklagen oder mit dem Finger darauf zu zeigen und dabei zu sagen: das ist falsch oder so geht es richtig. Sie zeigt durch Elsa und ihre Geschichte, wie wichtig es ist , auf sich selbst und seine Bedürfnisse zu achten, sich selbst treu zu bleiben und zu lieben und nicht nur agieren, um anderen zu gefallen. Die Überschriften der einzelnen Kapitel: eintauchen, untergehen, nach oben schwimmen und Luft holen, gefallen mir sehr gut. Sie sind perfekt gewählt und symbolisieren Elsas Gefühle und ihren Weg. Im Verlauf der Geschichte macht Elsa eine wunderbare Entwicklung durch , die mir sehr gefallen hat. Ich bin mir sicher, daß es vielen ähnlich geht wie mir, und sich in Elsa wiederfinden. Arbeiten , für alle Mitglieder der Familie und Freunde da zu sein, zu helfen , wo es nötig ist und manchmal fällt es ziemlich schwer Nein zu sagen , wenn es zuviel wird. Mich hat diese berührende und tiefgründige Geschichte, authentisch und einfühlsam erzählt, begeistert. Sie regt zum Nachdenken an und gibt dem ein oder anderen Leser gewiss einen Anlass, um über das eigene Leben nachzudenken und vielleicht etwas zu verändern. Von ganzem Herzen gibt es eine absolute Leseempfehlung für diese großartige Geschichte, die mich begeistert hat.
lielo99
aus Bad Münstereifel
5/5
30.05.2024
Buch (Taschenbuch)
Das Buch macht Mut
Es ist Sonntag und die ganze Familie sitzt am Frühstückstisch. Das sind Elsa und Finn, ihr Mann, mit dem sie seit 20 Jahren verheiratet ist, sowie ihre beiden Kinder Caro 19 und Mats 15 Jahre alt. Eigentlich ist es ein friedliches und liebgewordenes Ritual. Eigentlich. Heute aber überhaupt nicht. Die Meinungsverschiedenheiten zwischen Elsa und Caro stören die Ruhe und, was noch schlimmer ist, Mats, der Vater und Ehemann hält sich raus. Das bringt Elsa auf die Palme. Sie will nur noch weg.
Eine Auszeit von Kindern, Mann und Haushalt. Wie oft träumen gestresste Frauen davon. Elsa macht es wahr und das ist gut so. Astrid Töpfner schreibt Probleme an, die es in vielen Familien gibt. Es wird nichts beschönigt und auch nichts übertrieben. Dabei ist es keineswegs eine oberflächliche Geschichte. Hier geht es um mehr als überstrapazierte Mütter. Lebenslügen und Überfürsorge sind nur zwei Fakten, die hier Thema sind.
Der Stil ist wie bei allen Büchern von Frau Töpfner bildhaft und abwechslungsreich. Dass sie Spanien liebt, merke ich bei jedem ihrer Romane und das steckt an. Das Buch macht allen Frauen Mut, die sich aktuell überfordert fühlen. Es ist viel mehr als ein Schmöker für lange Sommerabende.
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