Produktbild: The Lost City of Z
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The Lost City of Z A Legendary British Explorer's Deadly Quest to Uncover the Secrets of the Amazon

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

35574

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2024

Verlag

Simon & Schuster

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,1/12,7/3 cm

Gewicht

278 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-398-54066-8

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

35574

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.06.2024

Verlag

Simon & Schuster

Seitenzahl

352

Maße (L/B/H)

19,1/12,7/3 cm

Gewicht

278 g

Sprache

Englisch

ISBN

978-1-398-54066-8

Herstelleradresse

Libri GmbH
Europaallee 1
36244 Bad Hersfeld
DE

Email: [email protected]

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Spannend, aber nicht ganz unproblematisch

Bewertung aus Zürich am 24.06.2020

Bewertungsnummer: 1343850

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Grann erzählt die Geschichte eines britischen "Entdeckers" und seinem Wahn die versunkene Stadt Z inmitten des Amazonas zu finden. Der Autor hat viele Primärquellen durchforstet und historisch eine meisterhafte Arbeit geleistet. Man wird vom ähnlichen Fieber gepackt, wie andere "Entdecker" zuvor, denn nichts regt die menschliche Fantasie mehr an, als Geheimnisse und sagenumwobene Orte. Jedoch ist diese Kolonialromantik auch ein negativer Punkt, da er einen eurozentrischen, kolonialistischen und rassistischen Blick auf die Geschichte wirft und auch wenn Grann sein Bestes versucht, es kann sich nicht gänzlich von der Vorstellung eines heroischen Europäers, der "wilde" und "primitive" Ecken der Welt "erforscht", obschon dort seit tausenden von Jahren hochentwickelte Kulturen und Menschen leben. Das Ende kratzt nochmal ein wenig die Kurve und erklärt kurz die neusten archäologischen Erkenntnisse und wie Kulturen im Amazonas komplexe Städte mit geometrisch angeordneten Strassen, Dämmen und Gräben schufen, die jedoch nur noch als geologische Reste übrig sind, da Europäer die Menschen ausgerottet, Städte zerstört und Kulturen ausgelöscht haben. Der Schaden des Kolonialismus war unermesslich und Grann versucht wenigstens ein bisschen dem gerecht zu werden. Aber am Ende bleibt es zu oberflächlich für eine bessere Bewertung. Definitiv spannend und gut recherchiert, aber die Kolonialromantik zieht die Qualität runter.

Spannend, aber nicht ganz unproblematisch

Bewertung aus Zürich am 24.06.2020
Bewertungsnummer: 1343850
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Grann erzählt die Geschichte eines britischen "Entdeckers" und seinem Wahn die versunkene Stadt Z inmitten des Amazonas zu finden. Der Autor hat viele Primärquellen durchforstet und historisch eine meisterhafte Arbeit geleistet. Man wird vom ähnlichen Fieber gepackt, wie andere "Entdecker" zuvor, denn nichts regt die menschliche Fantasie mehr an, als Geheimnisse und sagenumwobene Orte. Jedoch ist diese Kolonialromantik auch ein negativer Punkt, da er einen eurozentrischen, kolonialistischen und rassistischen Blick auf die Geschichte wirft und auch wenn Grann sein Bestes versucht, es kann sich nicht gänzlich von der Vorstellung eines heroischen Europäers, der "wilde" und "primitive" Ecken der Welt "erforscht", obschon dort seit tausenden von Jahren hochentwickelte Kulturen und Menschen leben. Das Ende kratzt nochmal ein wenig die Kurve und erklärt kurz die neusten archäologischen Erkenntnisse und wie Kulturen im Amazonas komplexe Städte mit geometrisch angeordneten Strassen, Dämmen und Gräben schufen, die jedoch nur noch als geologische Reste übrig sind, da Europäer die Menschen ausgerottet, Städte zerstört und Kulturen ausgelöscht haben. Der Schaden des Kolonialismus war unermesslich und Grann versucht wenigstens ein bisschen dem gerecht zu werden. Aber am Ende bleibt es zu oberflächlich für eine bessere Bewertung. Definitiv spannend und gut recherchiert, aber die Kolonialromantik zieht die Qualität runter.

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The Lost City of Z

von David Grann

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