Produktbild: Berge des Winters
Band 1
Artikelbild von Berge des Winters
Jaro Zohar

1. Berge des Winters

Berge des Winters Flammende Zeichen

Aus der Reihe Berge des Winters
5

19,95 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei


Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

Gesprochen von

Dino Manuel + weitere

Spieldauer

15 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Hörtyp

Lesung

Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

Anzahl Dateien

48

Verlag

Audio4You

Sprache

Deutsch

EAN

9783988183217

Beschreibung

Produktdetails

Family Sharing

Ja

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Gesprochen von

Spieldauer

15 Stunden und 57 Minuten

Abo-Fähigkeit

Nein

Erscheinungsdatum

15.05.2024

Hörtyp

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Fassung

ungekürzt

Medium

MP3

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48

Verlag

Audio4You

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Deutsch

EAN

9783988183217

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  • phantastische_fluchten

    aus Walzbachtal

    5/5

    16.04.2025

    Hörbuch-Download

    ein spannender und intensiver Auftakt

    Die Bojaren wurden von Großmutter Winter erträumt. Das ist ihr fester Glauben. Und auch, wenn sich die drei Sippen mittlerweile entzweit haben, bleibt dieser Glaube stark in ihnen. Als sich eine große Bedrohung dem Land der Bojaren nähert, versucht Elija von der Sippe der Dovrac, die drei Stämme zu vereinen, denn er weiß, dass die Dovrac alleine gegen den Feind nicht bestehen können. Doch Arun, der Anführer der Pruzzen, verweigert sich einem Bündnis. Er glaubt an die Stärke seines Stammes und die in der Vergangenheit zugefügten Schmähungen seines Volkes kann und will er nicht verzeihen. Die dritte Sippe, die Kal‘ Chen haben ihre Hilfe zugesagt. Das von einer Matriarchin geführte Volk verfügt über mächtige Glyphen Binderinnen, deren Zauberkräfte legendär sind. Kein Mann vermag es, die Glyphe zu binden und die Natur zu beeinflussen. Im Sturm des aufkommenden Krieges entscheidet sich das Schicksal mehrerer Menschen. Die Waise Chenka, die Fellwandlerin Anuscha, der Schmied Ignati, der Zauberer Markov, die Einsiedlerin Namtara sowie Elija und Arun werden zum Zentrum dieser Auseinandersetzung und jeder hat seine Rolle zu tragen. Werden diese Menschen das Bojarenland retten können oder ist es dem Untergang geweiht? Kommentar: Jaro Zohar war so mutig, mir das Buch einfach zuzuschicken. Es hätte durchaus sein können, dass ich es nicht lese aber das wäre schade gewesen. Ich habe für das Buch lange gebraucht. Das lag aber nicht daran, dass die Geschichte nicht fesselnd oder zäh war. Man braucht für diese Geschichte Zeit und Ruhe. Täglich nur ein bis zwei Seiten zu lesen wird dem Buch nicht gerecht. Die Bojaren leben seit Jahrhunderten alleine in ihrer Welt. Als die Potwaren ihr Land angreifen, müssen sie erfahren, dass eine Welt außerhalb des Korjakengebirgen existiert und dass diese größer ist als sie gedacht haben. Ich werde auf die Personen eingehen, die das Schicksal des Bojarenlandes beeinflussen. Im Buch sind diesen Personen die Kapitel gewidmet. Ein stetiger Wechsel sorgt für Spannung und ab Mitte des Buches finden diese Charaktere dann so langsam zueinander. Das ist ein guter Kniff, der Autor kann somit jede einzelne Person und ihre Beweggründe ausreichend vorstellen und es erhöht die Spannung, da man unbedingt wissen möchte, wie sich alles zusammenfügt. Elija ist der Erbe des Nashdad der Dovracs. Sein Vater ist schon lange bettlägerig und senil, so muss der junge Mann, der gleichzeitig auch ein Priester seines Volkes ist, der nahenden Bedrohung standhalten. Sein Talent ist das reden und so versucht er, die beiden anderen Stammesführer zu überzeugen, den alten Zwist beizulegen und gemeinsam zu kämpfen. Er ist ein liebenswerter junger Mann, dessen Herz über jeden Verlust blutet. Leider gelingt es ihm nicht, Arun, den Anführer der Pruzzen, von einem gemeinsamen Kampf zu überzeugen. Die Angreifer lassen ihn an seinem Weltbild zweifeln, trotzdem versucht er alles, um sein Volk zu retten. Arun verachtet die Dovrac, die in Häusern leben und sich – in seinen Augen- ein bequemes Leben eingerichtet haben. Er ist ein naturverbundener Mensch, stark und fest in seinen Überzeugungen und er ist sich sicher, den Feind vernichten zu können. Beim ersten Angriff auf das Tal wird sein Glaube allerdings stark erschüttert. Chenka ist ein Mischling, ihre Mutter eine Dovrac, ihr Vater ein Kal‘ Chen, etwas, was nicht sein darf. Beziehungen außerhalb der Sippen sind verboten. Daher wächst Chenka isoliert auf, ihr Mutter versteckt sie vor der Welt und warnt sie vor den Kal‘ Chen. Als ihre Mutter bei einem Überfall der Potworen stirbt, flieht das Mädchen. Sie trifft auf Namtara, die sie den Gebrauch der Glyphen lehrt. Ignati ist ein Schmied. Einer der wenigen Pruzzen, der je seine Heimat verlassen hat. Auf der Suche nach einem starken Feuer, welches das Eisenerz des Gebirges zum schmelzen bringen kann, reist er sowohl zu den Dovrac als auch zu den Kal‘ Chen. Dafür wird er von seiner Sippe und von Arun verstoßen und lebt nun alleine im Korjakengebirge, wo er sich eine gewaltige Schmiede eingerichtet hat. Er erreicht die höchste Schmiedekunst und schmiedet Waffen, die denen seines Volkes weit überlegen sind. Als der Feind angreift gibt Ignati seine Isolation auf, um seinem Volk zu helfen, stößt bei Arun aber auf heftigen Widerstand. Der sture, geradlinige Anführer der Pruzzen kann weder vergeben noch vergessen. Und last but noch least Anuscha. Sie entstammt dem Volk der Pruzzen. Aufgrund einer Gabe, vor der alle Menschen Angst haben, wird sie von ihrem Volk ebenso verstoßen wie Ignati. Sie durchlebt grausame und einsame Momente, bis sie auf einen alten Mann trifft, der ihr hilft, ihre Gabe zu akzeptieren, zu verstehen und anzuwenden. Auf Markov werde ich nicht eingehen, denn jedes Wort wäre ein Spoiler. Was es für mich etwas schwierig gemacht hat die Geschichte zu lesen, ist das durchgehende Präsens, eine seltene Form des Erzählens. Die Welt ist sehr gut durchdacht. Es gibt eigene Begriffe zum Beispiel „Ziaw“ und weitergehend „Ziaw der Mauer“ oder „Ziaw des Mundes“etc. Allerdings gibt es einige kleine Wiederholungen, die es nicht gebraucht hätte. Die Beschreibung der Kleider der Sehnengarde, die Beschreibung der Thornburg, vor allem, wenn man auf sie zureitet und noch ein paar kleine Stellen mehr. Einige ausführliche Beschreibungen allerdings bringen uns die Welt und die Personen näher. Auf Seite 130 geht der Autor sehr intensiv auf die Glyphen ein und seine Darstellung ist sehr poetisch und einprägsam. Zitat: Sie spürt die Wachstumsringe im Holz, sie kann die Zeit sehen, in der es gewachsen ist, den Wind, der es gestreichelt hat, den Regen, der es gewässert hat, den Sturm, der es gebogen hat. Sie fühlt die Sonne des Sommers und die Kälte des Winters auf der Rinde. Und den Tod, als der Baum gefällt wurde. Diese Passage zeigt uns, wie tiefe die Bojaren mit dem Land verwurzelt sind und wie die Glyphen Binderinnen, mit ihrem Verständnis der Dinge, diese Natur beeinflussen können. Am Ende des Buches gibt es noch ein Personenregister und eine Karte des Landes. Die Karte stammt aus der Feder von Amalia Zeichnerin, von der ich übrigens auch schon einige Bücher gelesen habe. Vor jedem Kapitel gibt es einen poetischen Auszug aus dem Kalevala, ich denke, dass es eine heilige Schrift ist, leider wird das nicht näher erklärt. Und bis zum Ende des Buches fragen wir uns, was die Potworen antreibt, das Land der Bojaren erobern zu wollen. Was veranlasste sie, ihre Heimat zu verlassen. Wie auch Elija, erhalten wir keine Antwort. Daher wird es sicher einen weiteren Band geben. Ich hoffe, dass der Autor dort auf Redundanzen verzichtet und darauf vertraut, dass seine Leserinnen und Leser so tief in die Geschichte eingetaucht sind, dass keine Wiederholungen nötig sind. Fazit: Das Buch braucht Zeit und sollte nur begonnen werden, wenn man sich voll drauf einlassen kann. Obwohl die Geschichte nur im Bojarenland spielt, ist sie doch sehr komplex mit einem faszinierendem Weltenaufbau, drei starken Völkern und komplexen Charakteren. Für mich, als Fan der epischen Fantasy, genau richtig.

  • Bewertung

    5/5

    10.02.2026

    eBook (ePUB)

    Eine Legende erwacht

    “Berge des Winters - Flammende Zeichen” ist das Erstlingswerk von Jaro Zohar und der Auftakt zu einer epischen Reise in die von Grossmutter Winter erträumte Welt der Bojaren. Ein alter Feind regt sich und bedroht die Heimat der drei entfremdeten Sippen. Doch um ihn zurückzuschlagen, bedarf es vereinter Kräfte. Und des geeinten Wissens um die gemeinsamen Legenden. Und um zu retten, was ihnen am Herzen liegt, müssen Elija, Chenka, Anuscha und Ignati erst ihre ganz eigenen Wege gehen - und jeder den persönlichen Preis dafür bezahlen. Obwohl die Rahmenhandlung und damit die Ereignisse von aussen, also vom Feind, angestossen und oft von diesem gelenkt sind, ist “Berge des Winters” für mich ein zutiefst charaktergetriebenes Werk. Die vier Perspektivfiguren sind detail- und facettenreich ausgearbeitet und dargestellt. Persönlichkeiten, Motive, Entscheidungen und Handlungen greifen kongruent ineinander und erwecken bei mir das Bild authentischer und eben menschlicher Figuren. Ich habe den Eindruck, dass ich während der Geschichte tief in die Gedanken- und Gefühlwelt aller Perspektivfiguren abgetaucht bin und sie auf eine sehr persönliche Art und Weise kennenlernen durfte. Und weil diese Auseinandersetzung der Figuren mit sich selbst und den Umständen in ihrer ganzen Komplexität zugänglich gemacht wird, dauert es eben seine Zeit, bis der Eindruck entsteht, dass die PortagonistInnen allmählich Kontrolle über die Ereignisse erlangen. Dies mag stellenweise zu etwas zähen Momenten führen, wenn man auf rasantes Pacing aus ist. Dafür wird man mit Geheimnissen entschädigt, die in vielerlei Gestalt - als Mythen und Legenden, Visionen und Träumen - in den Plot verwoben sind und zum Mitdenken und Spekulieren einladen. Das Mitleiden und -Denken lohnt sich dann schlussendlich auch. Während die verschiedenen Haupt- und Nebencharaktere allmählich zueinanderfinden, fallen die einzelnen Puzzlestücke an ihren Platz und enthüllen das gut durchdachte Gesamtbild. Die Perspektiven ergänzen sich, verleihen den jeweils anderen noch mehr Tiefe und Eindringlichkeit. Die Dynamik der Geschichte verändert sich, die Handlung nimmt rasant Fahrt auf. Der Autor belohnt das Publikum mit geschickt eingefädelten und gut vorbereiteten Plottwist und Enthüllungen und einem überzeugenden Zusammenspiel der aufgebauten Perspektiven. Einzig die Beschreibungen von Gewalt und Kampfhandlungen - die Bilder des Leidens - sind für mich in ihrer Ausführlichkeit etwas grenzwertig dargestellt. Eingebettet sind Handlung und Charaktere in ein imposantes Berglandsetting und eine interessante Sippenkultur. Die allgegenwärtige Magie der Ahnen, die diese Welt durchdringt, zeigt sich auf unterschiedliche - teils subtile, teils offensichtliche - Weise in verschiedenen Formen und Personen. Und bleibt trotz dieser Diversität ein stimmiges Gesamtkonzept. Dadurch entstand bei mir beim Lesen dieses Gefühl, in ein mystisches Zeitalter eingetaucht zu sein, vielleicht sogar die Entstehung einer Legende zu verfolgen. Zu diesem Eindruck trägt auf jeden Fall auch der Schreibstil bei. Zugegeben, etwas gewöhnungsbedürftig war dieser beim Einstieg schon. Die Sprache, die Jaro Zohar für dieses Buch erschafft, ist stilistisch markant und wirkt auf mich äusserst atmosphärisch. Obwohl der Stil altertümlich anmuten mag, wirkt er nicht gekünstelt oder aufgesetzt - und wird vor allem konsequent angewendet.

  • Ninja_Turtles

    Thalia Book Circle Community

    5/5

    05.12.2025

    Hörbuch-Download

    Schicksal oder Planung

    Meinung: Als Erstes habe ich mich gewundert, dass es keinen Klappentext gibt, aber dann hätte das Bild nicht hinten drauf gepasst. Am Anfang gibt es eine Zusammenfassung von Band 1 und 2, was mir dann doch sehr geholfen hat, auch wenn manches noch im Gedächtnis war. Es gibt wieder drei Erzählstränge: Chenka, Elijja und Arun, aber sie werden aus der Erzählersicht geschrieben, sodass man nicht sehr nah bei den Charakteren ist. Aber das hat mich bei diesem Buch gar nicht weiter gestört. Der Schreibstil ist - wie immer - total poetisch, herausfordernd und authentisch. Es gilt hier, die letzte Schlacht zu schlagen. Kopfkino war hier mal wieder angesagt - krasser Schei#! Mir haben Elija, Arun und Chenka am besten gefallen, aber ein klein bisschen Elija besser. Der Fantasie ist keine Grenzen gesetzt, es gibt hier sogar Alben und Saytr, einen Albenwald, der total türkisch ist und so manchen seine Sinne beraubt. Die Se#szene war für mich jetzt überflüssig, aber sie ist so wahnsinnig toll geschrieben - voll poetisch und gefühlvoll. Jeder Charakter hat noch einmal eine enorme Wandlung durchgemacht und ich bin total traurig, dass es jetzt Ende ist, denn es gibt noch total viele offene Fragen, die ich bitte noch gern beantwortet hätte. Es wird angedeutet, dass in diesem Unsiversum noch eine weitere Geschichte entstehen könnte, es aber noch nicht sicher ist - manno ^^! Wer diese Geschichte liest, braucht Ausdauer, Geduld und ein feines Gespür für Worte. Jedes Kapitel wird mit einem Gedicht eingeleitet, und eins davon ist mir noch in lebhafter Erinnerung: • Ihr Heulen hallt ins Tal hinab, die Nacht erzittert, voller Pein. Kein Jäger, der die Ruhe gab, Kein Opfer, das ihr je entkam. Doch sie, die Schrecken laut entfacht, Ist einsam wie der Mond, der wacht. Verloren sucht sie in der Nacht, Den Frieden, den sie nie gebracht. Fazit: Ein würdevoller und emotionaler, poetischer Abschluss, der noch so viele Fragen offen lässt, die ich gern beantwortet hätte.  Jeder Charakter bekommt ein Ende, das würdevoll ist, aber auch noch weitergehen könnte.

  • phantastische_fluchten

    aus Walzbachtal

    5/5

    16.04.2025

    Hörbuch-Download

    Der Kampf geht weiter

    Die erste Schlacht ist gewonnen, aber Elija weiß, dass diese Schlacht nur der Beginn einer Invasion war. Die Feinde haben sich am Ufer des Habula zurückgezogen und bauen dort eine Festung. Täglich treffen neue Horden ein und die Zahl der Feinde wächst stündlich. Die Verteidiger der Thornburg wissen, dass sie diesen Massen nicht standhalten können. Nach einer Beratung fassen er und Arun einen Plan. Elija wird in den Nordosten aufbrechen, über die bekannten Grenzen hinaus. Dort soll das Flussvolk leben. Ein Volk, dass man bisher eher aus Sagen und Legenden kennt. Aber Elija hat die Hoffnung, es zu finden und von dort Hilfe im Kampf gegen die Potworen zu bekommen. Die Rezka, wie dieses Flussvolk genannt wird, sind bereit im Kampf zu helfen, doch Godava, die Anführerin der Rezka, verlangt von Elija einen Preis. Währenddessen begleitet Arun die beiden Frauen Anuscha und Chenka zu den Kal’Chen. Obwohl Chenka die Frauen der Kal’Chen fürchtet, möchte sie doch mehr über ihre Gabe erfahren. Dich sollte es nicht eher so sein, dass die Kal’Chen die junge Frau fürchten müssen? Kommentar: Das Buch ist voller Trauer und Verlust. Elija hat eine schwere Bürde zu tragen. Was sein Großvater und sein Vater leichtfertig zerstört haben, muss er nun richten. Er muss das Vertrauen aller Pruzzen gewinnen und sie zu einem gemeinsamen Kampf gegen die Potworen aufrufen. Er ist ein Priester, der nun ein Krieger sein muss. Doch jeder Tod, jeder Verlust, belastet seine Seele. Seine Frau Louhi befürchtet, dass Elija im Strom der Trauer untergeht. Die Reise zu den Rezka ist nicht nur eine Suche nach neuen Verbündeten, sondern auch ein Abenteuer. Zitat Seite 75: „ Der Habula war immer der Grenzstrom des Bojarenlandes. Alle Geschichten von jenseits waren Elija wie unglaubwürdige Märchen vorgekommen.“ Trotzdem nimmt er das Wagnis dieser Suche auf sich, denn dieses Flussvolk ist die einzige Hoffnung auf Rettung. Die Rezka sind völlig anders als erwartet, im Gegensatz zu Elija ist ihr Prinz, Ranuman, ein unbeschwerter Lebemann, der in allem etwas Positives sieht. Während Elija nur an den Schmerz, an die Trauer und an die Verluste denken kann, denkt Ranuman an die Ehre für die Krieger, Beute und glorreiche Siege. Welten prallen aufeinander. Als Leser ist man zwiegespalten, welcher der beiden Krieger sich richtig verhält. Sie sind die zwei Seiten einer Medaille, sie ich nicht nahekommen können, im Kampf aber vereint sind. Arun begleitet Chenka und Anuscha auf ihrer Reise zu den Kal’Chen. Er weiß, dass beide Frauen wichtig für den Kampf sind und er möchte sie beschützen. Der grimmige Krieger treibt seine Schar unbarmherzig voran, doch die Gefahr liegt nicht auf der Reise, sondern im Tal der Glyphenbinderinnen. Die Wendungen in der Geschichte haben mich sehr überrascht und an einigen Stellen hat es mir fast das Herz gebrochen. Es ist eine Geschichte voller Kampf, Krieg und Trauer. Es gibt wenige lichte Momente und sie gehen in der Düsternis fast unter. Die Erzählung wechselt ständig zwischen den Ereignissen der Reise von Elija und dem Tal der Kal‘ Chen hin und her, was ungemein die Spannung erhöht. Es kommt zu überraschenden Wendungen, durchaus nicht immer zum Guten.Da Buch hat nur 306 Seiten, doch die Geschichte ist episch. Sie wird dabei aber nicht künstlich aufgebläht, der Autor hat ein Ziel und dort strebt er ohne Umwege hin. Sehr zur Freude des Lesers. Ich habe ja schon oft geschrieben, dass ich immer wieder überrascht bin, welche Perlen sich unter den Selfpublishern finden. Jaro Zohar hat sicher das Rad nicht neu erfunden. Aber sein Weltenaufbau ist perfekt, der Glaube an Mutter Winter nachvollziehbar und die Historie der Völker verständlich. Sprachlich bewegt sich der Autor auf hohem Niveau und ich habe keine Fehler gefunden. Es wird noch ein weiterer Band folgen und ich bin gespannt, welche Reisen Elija und Arun noch bevorstehen. Sie wissen, dass sie Chadoka alleine nicht besiegen können. Karten und ein Glossar runden das Ganze ab. Fazit: Band zwei hat mir sogar noch besser gefallen als der Auftaktband. Die Personen gewinnen an Tiefe und man leidet mit ihnen. Nicht jede Geschichte kann den Leser so berühren. Ich freue mich auf Band 3.

  • Ninja_Turtles

    Thalia Book Circle Community

    4/5

    05.12.2025

    Hörbuch-Download

    Brennende Träume

    Meinung: Und das ist er schon; der zweite Teil. Habe mich sehr darüber gefreut, vom Autor wieder zu lesen. Diese Mal ist das Buch nicht von Kampf und Krieg geprägt, sondern von Bündnissen und hin und wieder von einer kleinen Schlacht. Es gibt wieder drei Erzählstränge, die am Anfang immer mit einem kleinen Gedicht starten. Die Geschichte und der Schreibstil sind wieder sehr gut lesbar, sehr gehoben und gut durchdacht. Die Charaktere müssen sich Herausforderungen stellen, die gar nicht so einfach zu bewältigen sind. Manches ist eher mit schweren Gedanken geprägt, und viele müssen ihr Leben lassen. Ich bin nach wie vor auf Elijas’ Seite, auch wenn Chenka und Anuscha auch eine Seite haben, die ich mochte - ihr Zusammenhalt! Ich bin gespannt, was im dritten Band passiert! Denn da müssen noch einige Fragen geklärt werden. Fazit: Nicht so stark wie der Vorgänger, aber trotzdem lesenswert! Elijah und Chenka haben viel vor sich - denn da wird noch eine Schlacht kommen

Kundinnen und Kunden meinen

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