Produktbild: Truboy

Truboy Mein Sommer mit Truman Capote

9

18,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

16.08.2024

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2295 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996769

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

16.08.2024

Verlag

Kein & Aber Digital

Seitenzahl

352 (Printausgabe)

Dateigröße

2295 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783036996769

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  • Literatursprechstunde

    aus Göttingen

    5/5

    07.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Nicht nur für Capote-Fans eine außergewöhnliche Leseerfahrung!

    Kennt Ihr bereits Truman Capote?! Am bekanntesten ist wohl sein Werk „Frühstück bei Tiffany“. Anuschka Roshani nimmt nun mit „Truboy“ sein Leben und wichtige Weggefährten Capotes unter die Lupe. Sie begibt sich auf die Suche in die USA nach seinem letzten Manuskript und wird - man mag es kaum glauben - fündig! Roshani hat bereits Truman Capotes Gesamtwerk beim Kein & Aber Verlag herausgegeben und arbeitet auch an ihrer Dissertation über ebensolchen. Ein schillerndes Leben führte Capote von 1924 bis 1984, umringte sich gerne mit Stars und Sternchen wie Andy Warhol, Gloria Vanderbilt oder Joanne Carson und galt als absolutes literarisches Ausnahmetalent. Solltet Ihr noch nichts von ihm gelesen haben, kann ich Euch seine Werke nur dringend ans Herz legen - wie zum Beispiel den Tatsachenroman „Kaltblütig“, „Die Grasharfe“ oder ein Interviewbuch mit dem aussagekräftigen Titel „Ich bin schwul. Ich bin süchtig. Ich bin ein Genie.“ Anushka Roshani ging einen Sommer lang ihrem selbstauferlegten Ziel nach sein verschollenes Manuskript „Erhörte Gebete“ in den USA wiederzufinden - und hatte Erfolg! Da er darin mit seinen einflussreichen New Yorker Freunden abrechnet, ist einigen Menschen daran gelegen, dass es unauffindbar bleibt - umso freudiger erlebt Roshani dessen Wiederentdeckung. Wir erfahren in „Truboy“ viele pikante Details, Privates und Persönliches von Truman Capote. Anushka Roshani nimmt Kontakt mit Wegbleitern auf, wälzt Notizbücher und recherchiert fleißig - absolut lohnenswert, denn sie lässt Capote auf diese Weise wieder lebendig werden. Keine einfache Kindheit hatte der im falschen Körper geborene, vernachlässigte kleine Junge, den sogar seine Mutter von sich wegschob, schlicht nicht haben wollte. Durch sein feminin geprägtes Erscheinungsbild zog er stets die Blicke auf sich und seine eher babyhafte Stimme trug ihr übriges dazu bei, dass man ihn quasi nicht wahrnehmen oder übersehen konnte. Selbstvertrauen zog er u.a. aus seiner Intelligenz - ihm wurde in seiner Grundschulzeit der höchste jemals gemessene und wissenschaftlich belegte IQ von 215 attestiert. Zu seinen Vorbildern zählt er Gustave Flaubert und Marcel Proust. Truman Capote führte ein wahres Jetset-Leben - doch wer hoch fliegt, kann auch tief fallen und so zollen seine Suchterkrankungen (Alkohol-, Tabletten-, und Drogensucht) schließlich ihren Tribut. Anuschka Roshani zeichnet mit „Truboy“ ein sensibles, nahbares Bild eines außergewöhnlichen Menschen, dass meine bisherige Wahrnehmung von Truman Capote stark geprägt und verändert hat. Er führte ein extraorbitantes, außergewöhnliches Leben und Roshani fängt die Essenzen und Wendepunkte perfekt ein - ein Buch nicht nur für Capote Fans! Fazit: Absolut lesenswert! Große Leseempfehlung!

  • buecherwurm_01

    aus Heinsberg

    4/5

    17.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Spurensuche

    Die Autorin zeigt in diesem Buch ihre Leidenschaft für einen exzentrischen Schriftsteller aus dem Amerika der Nachkriegszeit. Sie verbringt einen Sommer in den USA, auf der Suche nach einem verlorenen Manuskript von Truman Capote. Dazu nimmt sie Kontakt zu einigen seiner noch lebenden Weggefährten auf. Sie gibt die Interviews detailgetreu wieder. Es ist keine herkömmliche Biographie, aber man lernt vieles über den Autor, sein Leben, sein Innenleben und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Ob die Suche von Erfolg gekrönt ist, möchte ich nicht vorweg nehmen. Der Untertitel „Mein Sommer mit Truman Capote“ trifft ziemlich genau zu. Der Schreibstil ist für ein Sachbuch ungewöhnlich, denn er ist eher bildhaft und erzählend. Das Cover gefällt mir sehr gut, es scheint den Schriftsteller genauestens wieder zu geben. Einschränkend ist für mich das letzte Viertel des Buches, die Autorin schießt meines Erachtens mit ihrer Begeisterung etwas über das Ziel hinaus. Wer sich für Truman Capote und sein Werk interessiert, erfährt so einiges über ihn als Person und über sein Werk und sollte dieses Buch lesen.

  • buecherwurm_01

    aus Heinsberg

    4/5

    17.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Interessante Spurensuche Die…

    Interessante Spurensuche Die Autorin zeigt in diesem Buch ihre Leidenschaft für einen exzentrischen Schriftsteller aus dem Amerika der Nachkriegszeit. Sie verbringt einen Sommer in den USA, auf der Suche nach einem verlorenen Manuskript von Truman Capote. Dazu nimmt sie Kontakt zu einigen seiner noch lebenden Weggefährten auf. Sie gibt die Interviews detailgetreu wieder. Es ist keine herkömmliche Biographie, aber man lernt vieles über den Autor, sein Leben, sein Innenleben und die zwischenmenschlichen Beziehungen. Ob die Suche von Erfolg gekrönt ist, möchte ich nicht vorweg nehmen. Der Untertitel „Mein Sommer mit Truman Capote“ trifft ziemlich genau zu. Der Schreibstil ist für ein Sachbuch ungewöhnlich, denn er ist eher bildhaft und erzählend. Das Cover gefällt mir sehr gut, es scheint den Schriftsteller genauestens wieder zu geben. Einschränkend ist für mich das letzte Viertel des Buches, die Autorin schießt meines Erachtens mit ihrer Begeisterung etwas über das Ziel hinaus. Wer sich für Truman Capote und sein Werk interessiert, erfährt so einiges über ihn als Person und über sein Werk und sollte dieses Buch lesen.

  • Klaus

    4/5

    13.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sehr persönliche Spurensuche

    Truman Capote, der legändere amerikanische Schriftsteller ist den meisten wohl durch sein Buch "Kaltblütig" bekannt, in dem er einen spektakulären Mordfall akribisch aufarbeitet, aber auch die Vorlage zu "Frühstück bei Tiffany" stammt aus seiner Feder. Natürlich kannte ich den großen Namen, muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich noch kein Buch des Autors gelesen habe, obwohl eben jenes "Frühstück bei Tiffany" schon länger auf meinem SUB schlummert. Hier nun bringt Anuschka Roshani dem Leser den Autor, sein Leben und sein Werk näher, begleiten wir sie doch auf ihrer Suche nach einigen verschollenen Kapiteln des wohl am meist polarisierenden Romans von Truman Capote, "Erhörte Gebete", in dem er schonungslos und meisterlich den Blick auf die feine Gesellschaft lenkt, in deren Kreisen er gern gesehener Gast war. Anuschka Roshani kennt sich aus mit dem Werk des Autors, hat sie doch mehrere seiner Bücher für den Kein & Aber Verlag herausgegeben. Sie ist glühende Anhängerin der These, dass der Autor sein spektakuläres Buch durchaus beendet hat und die fehlenden Kapitel in einem geheimen Banktresor auf ihre Entdeckung warten. Einige Kapitel des Romans sind bereits vorab erschienen und haben für großes Aufsehen und den Ausschluss des Autors aus eben jenen elitären Kreisen geführt, über die er hier schreibt. Der Fund der fehlenden Kapitel käme einer Sensation gleich. Die Autorin ist großer Fan Truman Capotes und seines Werks, das merkt man dem Buch auf jeder Seite an. Dementsprechend subjektiv sind auch ihre Betrachtungen in weiten Teilen des Buches. An sich finde ich das gar nicht so schlimm, schließlich ist das Buch keine Biografie und soll das Leben des Autors nicht neutral und wertfrei ablichten. Vielmehr handelt es sich hier um eine Spurensuche, die Suche nach Hinweisen auf die angeblich existierenden Manuskripte. Hilfe verspricht sie sich hierbei von Freunden und Wegbegleitern von Capote, von denen es leider nicht mehr all zu viele gibt. So besucht sie in den USA die Ziehtochter des Autors, oder auch seinen Anwalt und Nachlassverwalter, um mit ihnen zu sprechen. Die Aufzeichnungen der Gespräche sind, ebenso wie die Rückblicke auf Capotes bewegtes Leben, gut zu lesen und machen neugierig auf den Autor und seine Bücher. Leider fehlt dem Buch so ein bisschen der rote Faden was die Zeitabläufe angeht und so springt die Autorin immer wieder zu den verschiedensten Ereignissen in Capotes Leben und damit auch zu den verschiedensten Personen, die zu diesem Zeitpunkt teil dieses Lebens waren. Es ergibt sich so zwar ein gewisses Bild, aber eben ein sehr lückenhaftes und eben wieder subjektives. Die Arbeit und den Enthusiasmus der Autorin kann man nur bewundern. Sie begibt sich auf eine sehr persönliche Reise, angetrieben vom Wunsch, in Capotes umfangreichen Nachlass, Hinweise auf die Existenz der Romankapitel, oder deren Verbleib zu finden. Obwohl das Buch ein paar kleine Längen aufweist, habe ich sie auf dieser Reise gern begleitet und bin nun sehr neugierig auf den Menschen, den Autor Truman Capote geworden. Dankeschön dafür.

  • Bewertung

    aus Sundern

    4/5

    02.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Auf den Spuren Capotes

    Zum 100. Geburtstag von Truman Capote erschien dieses Buch von Anuschka Roshani, in dem sie sich auf Spurensuche nach dem verschollenen Romanmanuskript seines Gesellschaftsromans "Erhörte Gebete" begibt. Von dem Buch erschienen einige Kapitel in einer Zeitschrift, eines davon erregte großes Aufsehen in der New Yorker Society und führte zum Bruch Capotes mit einigen reichen Familien wie den Vanderbilts. Es ist aber nie geklärt worden, ob er das Buch überhaupt vollendet hat. Roshani trifft ehemalige Freunde Capotes, seine Ziehtochter und andere Menschen, diee ihm nahestanden. Dabei erweckt sie Capote, der schon mit 59 Jahren an Alkohol und Tabletten starb, wieder zum Leben. Man erfährt viel über seine schwierige Kindheit, seine ersten Schreibversuche, seine niemals versteckte Homosexualität, seine Freude am großen Auftritt und seine Treue zu seinen Freunden, die er niemals im Stich ließ. Trotz allem hatte ich den Eindruck, dass er für die New Yorker Haute Volée eher so etwas wie ein Hofnarr war, dessen Späßen sie gern beiwohnten, den sie aber nicht ganz für voll nahmen. Leider ist die Suche nach dem verschwundenen Manuskript erfolglos, aber man kommt Capote sehr nahe und erhält einen ganz neuen Zugang zu seinen Werken. Sie sind noch immer so frisch wie vor fünfzig oder sechzig Jahren und immer wieder lesenswert, auch weil sie ein Spiegel ihrer Zeit sind.

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