Produktbild: Das Versprechen eines neuen Tages

Das Versprechen eines neuen Tages Roman

11

18,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.07.2024

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/3,1 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869504-6-0

Beschreibung

Rezension

„Dieses Buch hat mich sehr bewegt. Ein wunderbar emotional erzähltes Stück deutscher Geschichte über eine Zeit, die niemals in Vergessenheit geraten darf." Christine Jende (Bibliothekarin)

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

30.07.2024

Verlag

Gerth Medien

Seitenzahl

336

Maße (L/B/H)

21,1/13,4/3,1 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Beige / Kaffee

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9869504-6-0

Herstelleradresse

Gerth Medien GmbH
Dillerberg 1
35614 Aßlar
DE

Email: info@scm-verlagsgruppe.de

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  • lucy.liest

    5/5

    27.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Roman mit Tiefgang

    Die ungarische Halbjüdin Betti wird gefangen genommen, von ihrer Familie getrennt und nur mit ihrer jüngeren Schwester, unter unmenschlichen Bedingungen, nach Deutschland deponiert. Dort wird sie mit vielen anderen Frauen gezwungen in einer geheimen Firma, Kriegsflugzeuge mit zu bauen. Dabei lernt sie den deutschen Flugzeugwart Konrad kennen. Konrad fühlt sich zu Betti hingezogen und überlegt, wie er ihr helfen kann. Es ist gar nicht so einfach, da sie noch nicht mal die gleiche Sprache sprechen. Hat die sich daraus entwickelnde Liebe überhaupt eine Chance? Es ist ein sehr bewegender Roman, der unglaublich gut recherchiert ist und in dem viele wahre Begebenheiten verarbeitet sind. Dorothea verschönert nichts in ihrem Roman und ich war oft entsetzt wie die Menschen damals behandelt wurden. Sie hat es so gut beschrieben, das ich die Wut und Verzweiflung von Betti und Konrad mitfühlen konnte. Dann ist der Krieg vorbei! Wie verarbeitet man solche Traumata. Darüber habe ich mir bis jetzt wenig Gedanken gemacht. Das wurde in diesem Roman auch bearbeitet. Wie kann man mit so einer Vergangenheit abschließen? Wie findet man wieder Frieden und lässt sich nicht von Hass und Bitterkeit zerfressen? Betti wendet sich an Gott und er hilft ihr auf diesen Weg. Ein Roman der wirklich nicht einfach zu lesen ist, da es viele schreckliche Begebenheit beinhaltet, aber andererseits ein Roman, den gelesen werden sollte, damit sowas nicht in Vergessenheit gerät und sich wiederholt.

  • Schneiderlein

    5/5

    02.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein sehr berührender Roman wider das Vergessen

    Der Roman „Das Versprechen eines neuen Tages“ von Dorothea Morgenstern startet im Jahr 1960 und wechselt beim Laufen immer wieder zwischen diesem Jahr und dem Jahr 1945 hin und her. Geschildert wird die Geschichte um die beiden Protagonisten Betti und Konrad. Betti, ursprünglich aus Ungarn, arbeitet gegen Ende des 2. Weltkrieges als jüdische Zwangsarbeiterin in einer geheimen Flugzeugfabrik in Süddeutschland, während Konrad dort als deutscher Flugzeugwart beschäftigt ist. Konrad und Betti kommen sich trotz oder wegen der widrigen Umstände näher und so plant Konrad Bettis Flucht. Durch das Eintreffen der amerikanischen Streitkräfte werden die beiden dann jedoch getrennt und treffen erst 15 Jahre später in England wieder aufeinander. Dorothea Morgenstern ist mit diesem Roman ein wunderbares Zeitzeugnis gelungen. Die beiden Protagonisten werden sehr überzeugend dargestellt und schnell ist man als Leser in dieser schrecklichen Zeit gefangen – zum Glück nur als Zuschauer. Der Leser erfährt um die furchtbaren Bedrängnisse und leidvollen Erfahrungen der damaligen überwiegend jüdischen Zwangsarbeiter, die kurz vor dem Verhungern stehen. Man fiebert bei den Fluchtplänen für Betti mit und ist dann gespannt, wie die beiden wieder aufeinandertreffen und ob es eine gemeinsame Zukunft für beide geben wird. Die Geschichte um Betti und Konrad basierend auf wahren Begebenheiten. Es wurde super recherchiert und so kann man sowohl von realen, historischen, als auch fiktiven Personen, Orten und Ereignissen lesen. Das Buch hat mich absolut in seinen Bann gezogen und beim Lesen sehr betroffen gemacht. Es ist absolut empfehlenswert und ein wichtiger Baustein gegen das Vergessen der unrühmlichen deutschen Geschichte.

  • Iris S.

    5/5

    18.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    ein bewegender historischer Roman über den Holocaust und die Hoffnung auf Versöhnung.

    Die Ungarin Betti landet im zweiten Weltkrieg wegen ihrer jüdischen Abstammung mütterlicherseits als Zwangsarbeiterin in einem Rüstungsbetrieb in Süddeutschland. Versteckt im Wald werden kriegswichtige Flugzeuge hergestellt, von denen - selbst in den letzten Wochen 1945 von deutscher Seite noch gehofft wird, dass sie den Krieg für die Deutschen noch einmal wenden können. Unter diesen Umständen lernt Betti den deutschen Soldaten Konrad kennen, der am Bau der Flugzeuge mitarbeitet. Unter diesen schwierigen Umständen kommen sich die beiden näher und es entsteht eine romantische Beziehung. Konrad plant die gemeinsame Flucht, aber diese Pläne werden durch den Einmarsch der US Streitkräfte zunichte gemacht. Erst 15 Jahre später treffen die beiden wieder aufeinander. Hat ihre Liebe eine Zukunft oder trennen die Gräuel des Nazi-Regimes die beiden für immer? Romane über das 3.Reich und den Holocaust zu schreiben ist immer eine Gratwanderung. Der Autorin Dorothea Morgenroth schafft es, gut recherchiert, die tatsächliche Situation der Juden im Untergrund, in den Lagern, als Zwangsarbeiter und auf der Flucht zu beschreiben. Die Grausamkeiten werden nicht beschönigt. Durch das Schicksal der beiden Protagonisten erfahren wir, dass es Hoffnung gibt. In diesem menschenverachteten System entscheiden sich Menschen dazu, zu helfen. Aber es gibt auch die andere Seite, wo Soldaten oder Lageraufseher noch grausamer zu werden. Für Betti und Konrad gibt es ein Wiedersehen. Aber für viele Millionen Juden gab es das nicht. Auch das wird deutlich. Eine klare Leseempfehlung von mir!

  • meister06

    aus Altenkirchen

    5/5

    06.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Und die Liebe bleibt ...

    Seit langem hat mich kein Buch mehr so sehr in den Bann gezogen wie „Das Versprechen eines neuen Tages“. Ich habe schon viele Geschichten über den zweiten Weltkrieg gelesen. Doch dieses Mal habe ich mich komplett mit Betti und Konrad identifizieren können. Ich habe mit Betti im Konzentrationslager gelitten. Ich konnte ihre Emotionen komplett nachvollziehen und habe nicht nur einmal zusammen mit ihr geweint. Diese Hoffnungslosigkeit, dieses Elend. Wo ist Gott? Wäre es nicht einfacher aufzugeben und ebenfalls zu sterben? Teilweise waren die Erlebnisse so authentisch geschildert, dass ich das Gefühl hatte, direkt neben Betti im Konzentrationslager zu stehen. Und dann ist da Konrad. Ein liebenswerter junger Mann, der die Not von Betti sieht und nach einem Blick in Ihre verzweifelten grünen Augen das Gefühl hat, als würde jemand an sein Herz fassen. Doch zwischen Konrad und Betti steht nicht nur der schreckliche Krieg, auch sprechen beide nicht dieselbe Sprache und können sich somit nicht verstehen. Ganz davon zu schweigen, dass Konrad zu den verhassten Deutschen gehört. Doch Konrad schafft es mit seinen kleinen Gesten, in denen er heimlich sein Brot mit Betti teilt und ihr immer wieder freundliche Worte zuflüstert, dass Betti plötzlich versteht, dass es da noch Menschen gibt, denen sie etwas wert ist. Und so findet Betti langsam wieder zu ihrer inneren Stärke und wagt es sich gegen das deutsche Regime aufzubäumen. Mit einer Flucht, die eigentlich keinerlei Aussicht auf Erfolg hat, versucht Betti endlich dem Feind zu entkommen. Doch dann kommt alles plötzlich ganz anders. Der Schreibstil der Autorin ist sehr flüssig. Die Seiten sind für mich nur so dahingeflogen. Tatsächlich hat die Geschichte für mich nach dem Ende des Krieges etwas an Fahrt verloren, aber ich fand das Ende dennoch sehr gut gelungen. Besonders den Reverend Morgan habe ich hier ins Herz geschlossen. Das Wort „dennoch“ hat für mich eine völlig neue Bedeutung bekommen. Doch ich möchte nicht allzu viel verraten. Auf jeden Fall habe ich der Autorin jedes einzelne Wort geglaubt. Als ich das Nachwort der Autorin gelesen habe, konnte ich verstehen, weshalb ihr das Buch selbst so wichtig geworden ist. Insbesondere auf Grund der aktuellen Kriege hat mich das Buch sehr nachdenklich gestimmt. Keine Meinungsverschiedenheit ist es wert, das Menschen sterben. Ich hoffe das der zweite Weltkrieg uns immer wieder vor Augen hält, wozu Menschen fähig sind. Möge Gott uns alle vor einer solch schrecklichen Zeit bewahren. Ich empfehle dieses Buch sehr gerne weiter.

  • Bewertung

    aus Wien

    5/5

    20.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ausdrucksstark-Bildgewaltig-Einnehmend

    Deutschland, Februar 1945: In einem Viehwaggon werden die ungarischen Jüdinnen Betti und ihre jüngere Schwester Eva transportiert. Nur kurz zuvor wurden sie von ihrer Mutter und dem kleinen Bruder getrennt. Eva ist verletzt und leidet sehr unter der Zugfahrt. Mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln versucht Betti ihrer Schwester zu helfen. Schließlich ist sie alles was sie noch hat. Im Konzentrationslager in Erlenbach angekommen werden die Häftlinge furchtbar behandelt. Es gibt nur sehr wenig Nahrung, die Baracken schützen kaum vor den winterlichen Wetterbedingungen und viele ansteckende Krankheiten quälen die bereits stark geschwächten Frauen. Alle Häftlinge, die noch ein wenig Kraft haben, müssen nun täglich in die Schichtarbeit in einer geheimen Fabrik. Nur schweren Herzens kann Betti sich von der kranken Eva trennen um zur Arbeit zu gehen. Als sie eines Tages zurück kommt, ist Eva nicht mehr da. Furchtbare Angst überkommt sie. Ihrer Schwester ging es mittlerweile so schlecht, dass sie in ein Krankenrevier gebracht werden musste. Dabei lernt Betti den Arzt Dr. Sternfeld kennen. Dieser möchte den beiden Mädchen unbedingt helfen. Doch wird er es schaffen Eva zu retten? In der Fabrik begegnet Betti Konrad, einem jungen deutschen Flugzeugwart. Trotz der sprachlichen Barriere und der unmöglichen Umstände kommen die beiden einander näher. Gerne würde er Betti bei ihrer Flucht aus dem Konzentrationslager helfen. Wird Betti es schaffen zu fliehen? Und was ist mit ihrer Mutter und dem Bruder passiert? Ob sie die Tortur der Nazionalsozialisten überlebt haben? Ich muss ehrlich sagen, dass mir beim Lesen mehrmals die Tränen in den Augen standen. Dorothea Morgenroth schreibt flüssig, bildgewaltig und gefühlvoll. Der Autorin gelingt es auf hervorragende Weise ihre exzellent recherchierte Geschichte dem Leser so zu erzählen, dass man während des Lesens das gesamte Spektrum des Gefühlsbarometers erlebt. Für mich ist es eines der Lese-Highlights in diesem Jahr, daher eine klare Leseempfehlung!

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