Produktbild: Vielleicht kannst du nachkommen

Vielleicht kannst du nachkommen Roman

10

14,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

30.08.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

398 (Printausgabe)

Dateigröße

1591 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751761185

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Nein

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  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Inhalt auch ohne Farbwahrnehmung verständlich dargestellt

Erscheinungsdatum

30.08.2024

Verlag

Lübbe

Seitenzahl

398 (Printausgabe)

Dateigröße

1591 KB

Auflage

1. Auflage 2024

Sprache

Deutsch

EAN

9783751761185

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  • Shilo

    aus Ulm

    4/5

    29.09.2024

    eBook (ePUB)

    Beeindruckend

    Am Tag ihrer Volljährigkeit erfährt die 21-jährige Anneliese, dass ihr leiblicher Vater ein englischer Soldat ist, der von 1945-1946 in Bonn stationiert war. Erika, Annes Mutter, verliebte sich in den jungen George aus London. Erst nachdem George nach England zurückberufen wurde, bemerkte Erika ihre Schwangerschaft. Jetzt macht sich Anneliese auf nach London, um ihren Vater aufzusuchen und kennenzulernen. Dieser Roman, der in die direkte Nachkriegszeit aber auch in die späten 1960er Jahre führt, gibt einen tiefen Einblick in die Denk-und Verhaltensweise der Menschen. Besatzerkinder wuchsen vaterlos auf und wurden zusammen mit ihren Müttern diskriminiert. Auch Erika wird mitsamt der kleinen Tochter von ihrem Vater vor die Tür gesetzt. Sarah Kurz hat die Protagonisten nachvollziehbar und glaubhaft in Szene gesetzt. Vor allen Dingen hat mich der erste Teil des Buches berührt, in dem die junge Erika gegen die Vorurteile der dörflichen Gemeinschaft und der eigenen Familie zu kämpfen hat. Doch auch der zweite Teil, der in England spielt, hat mich beeindruckt. Hier wird die Gefühls-und Gedankenwelt von Anne mit all seinen Konsequenzen klar und authentisch zum Ausdruck gebracht. Mit einem flüssigen Schreibstil führt die Autorin durch die bewegende Handlung. Mich hat dieses Buch sehr gut unterhalten und mir angenehme und spannende Lesestunden bereitet. 4 Sterne und eine Leseempfehlung.

  • Sabine K.

    5/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zwei berührende Geschichten in einem

    Anne erfährt von ihrer Mutter an ihrem 21. Geburtstag , dass ihr leiblicher Vater ein britischer Soldat ist. Er war damals in Berkum bei Bonn stationiert und ihre Mutter Erika verliebte sich in ihn. Bevor er von Erikas Schwangerschaft erfahren konnte, musste er wieder zurück in seine Heimat und die beiden haben sich nie wieder gesehen. Anne ist total überrumpelt von dieser Neuigkeit, aber doch wird ihr dadurch auch so einiges klar. Zum Beispiel auch warum sie immer das Gefühl hatte ihr „Vater“ würde sie nie ganz akzeptieren. Daher beschließt sie ihren leiblichen Vater George aufzusuchen. Doch in England wird sie erstmal mit deutlicher Abwehr von seiner Ehefrau konfrontiert… Doch nicht nur Ablehnung erfährt Anne in England. Sie lernt auch ihren Halbbruder und dessen besten Freund kennen. Und gerade wie vorurteilsfrei diese jungen Leute sich begegnen und wirklich kennen lernen und ihre gegenseitigen Geschichten verstehen möchten, fand ich besonders berührend. Aber zuerst beginnt das Buch mit der Geschichte von Erika. Es ist sehr ergreifend geschrieben wie sich Erika und George ineinander verlieben, obwohl sie das nicht dürfen. Auch wenn sie offensichtlich Feinde sind, erkennen sie das die „andere“ Seite auch aus Menschen mit Gefühlen besteht. Es war schön zu lesen wie Erika diese junge Liebe erleben durfte, obwohl sie sich gerade in so einer schrecklichen Zeit befand. Und auch die Ablehnung von ihrer Familie, als sie von dem unehelichen „Soldatenkind“ erfahren, schmerzt beim Lesen. Umso bewundernder ist die Stärke von Erika, die sich und ihr Kind nicht aufgibt. Sie trifft dabei auch auf viele Menschen, die es gut mit ihr meinen. Und genau das macht diese Geschichte auch trotz der Kriegsthematik zu einem schönen Roman. Das hier viele besondere Charaktere auftreten, die alle das Herz am rechten Fleck haben. Die Gedankengänge, Gefühle und Handlungen der Personen konnte ich immer gut nachvollziehen und wurden plausibel erklärt, so das ich mit allen Figuren aber natürlich besonders mit Erika und Anne mitfühlen konnte. Ich lese gern historische Geschichte, die auf zwei Zeitebenen spielen. Und das hier erst die Geschichte der Mutter und dann der Tochter erzählt wird, fand ich gut gelöst. Sie haben beide ihre eigene Sprache und Erzählweise und berühren doch gleichermaßen. Es ist definitiv ein Buch das die Kriegsjahre und dessen Folgen für die Menschen nicht beschönigt, aber sich auf die Menschlichkeit und Hoffnung fokussiert und voller großer Gefühle und Spannung erzählt wird. Daher kann ich dieses Buch jedem Fan historischer Liebesromane ans Herz legen.

  • Zimtstern's Bücherregenbogen

    aus Mönchengladbach

    5/5

    08.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Bewegend & emotional

    Heidelberg 1967. An ihrem 21. Geburtstag erfährt Anne das ihr leiblicher Vater ein britischer Soldat ist. Da Sie ihren Vater kennenlernen möchte reist sie nach London. & nimmt mit ihm Kontakt auf. In London angekommen freut sich nicht jeder über diesen Besuch. Von George's Frau bekommt Sie nur Ablehnung. Doch ist da noch ihr Halbbruder der sich darauf freut sie kennenzulernen. Dann gibt es noch die Geschichte von Anne's Mutter Erika. 21 Jahre vorher. Es ist kurz nach Kriegsende als Erika den Soldaten George kennenlernt. Dieses Buch hat mir wirklich sehr gefallen. Gut hat mir gefallen das die Geschichte aus zwei Zeitebenen spielt. Die Protagonisten haben mir sehr gut gefallen. Sie sind sympathisch, authentisch & sehr gut beschrieben. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig, angenehm, leicht & fesselnd. Eine sehr bewegende Geschichte.

  • Büchertanz.de

    aus Freiburg

    5/5

    25.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine starke Geschichte von Familie und Versöhnung

    Heidelberg 1967: Als Anne an ihrem 21. Geburtstag erfährt, dass ihr leiblicher Vater ein britischer Soldat ist, fällt sie aus allen Wolken. Mit Hilfe der Tagebuchaufzeichnungen ihrer Mutter wirft Anne einen Blick in die Vergangenheit: Nach Kriegsende verliebte sich Erika in Berkum bei Bonn in den jungen britischen Soldaten George. Eine Liebe, die nicht sein durfte – denn George galt als Angehöriger der Besatzungsmacht und somit in den Augen von Erikas Familie als Feind. Überrascht von dieser Enthüllung reist Anne nach London, um ihren Vater aufzusuchen. Doch sie trifft dort nicht nur auf offene Arme. George hat eine Familie gegründet und seine Ehefrau empfängt sie mit deutlicher Ablehnung. Denn die Vergangenheit hat bei allen Spuren hinterlassen – vor allem bei Anne. Bei der Ausgabeart handelt es sich um ein hochwertiges Hardcover mit Schutzumschlag und 400 Seiten. Das schlichtgehaltene Cover zeigt ein Paar vor einem türkisfarbenen Hintergrunde, welches in einer innigen Umarmung versunken ist. Über dem Paar steht in orangefarbener Schrift der aussagekräftige und wunderschöne Buchtitel „Vielleicht kannst du nachkommen“. Auf der vorderen Klappe des Schutzumschlages findet sich ein stimmungsvoller Textauszug, auf der hinteren Klappe wird die Autorin mit einem Text und Foto vorgestellt. Der Prolog des Buches setzt in Heidelberg im Mai 1967 an und wird aus der direkten Sicht von Anne erzählt. Nach dem Prolog beginnt der erste Teil der Geschichte, der von 1945 bis 1946 größtenteils in Berkum, Bonn und Heidelberg spielt und über insgesamt 23 Kapitel verfügt. In diesem Teil steht Erika (Annes Mutter) im Mittelpunkt, durch deren Augen die Geschichte größtenteils erzählt wird. Der zweite Teil spielt von 1967 bis 1968 in Heidelberg und London und verfügt über 37 Kapitel und einen Epilog. In diesem zweiten Teil steht Anne im Mittelpunkt der Geschichte, viele ( aber nicht alle) der Kapitel werden aus ihrer Sicht erzählt. Mit einem Personenverzeichnis und einem Nachwort endet das Buch. Die Geschichte entwickelt bereits im Prolog eine ganz eigene Dynamik und Sogwirkung, die mich sehr schnell mitgenommen und mitgerissen hat. Ich wollte unbedingt wissen, wie es zu all den Umständen gekommen ist und legte das Buch deshalb nur sehr ungern aus den Händen. Sarah Kurz hat einen sehr ruhigen Sprachstil, der schnell großartige Bilder von den Figuren und Handlungsorten in den Köpfen der Leser und Leserinnen entstehen lässt. „In diesen Minuten vergaß ich alles, was mich bedrückte: Meine geheime Liebe, die ich nicht mit meiner Familie teilen durfte, meine festgefahrene Zukunft, meine Sorge um Otto. Alles flog davon, löste sich auf und ließ mich genauso lächelnd zurück, wie meine Cousine.“ [Erster Teil, Kapitel 12, Seite 81] Erika ist die zentrale Figur im ersten Erzählstrang, der 1945 beginnt und 1946 endet. Ihr älterer Bruder ist noch nicht aus dem Krieg zurück, weshalb auf ihren Schultern viel Verantwortung lastet. Zusammen mit ihrer Familie führt sie einen Bauernhof, eine Arbeit, die Erika nicht erfüllt. Sie seht sich zurück in die Zeit, als sie in der Stadt eine Ausbildung zur Krankenschwester machen durfte. Doch sie wird auf dem elterlichen Hof gebraucht. Immer wieder hört Erika, dass die britische Soldaten der Feind sind, von denen sie sich unbedingt fern halten muss. Doch sie verliebt sich in George – und George sich in sie. Es ist allerdings eine Liebe, die nicht sein darf: Denn die Fraternisierung ist auf beiden Seiten verboten und verpönt. Ich mochte Erika sehr gerne und konnte gleich eine Beziehung zu ihr aufbauen. Dadurch, dass die Geschichte aus Erikas Sicht geschrieben ist, konnte ich mich sehr gut in ihre Gefühls- und Gedankenwelt hineinversetzen. Einerseits liebt sie ihre Familie und weiß, dass sie diese unterstützen muss. Gleichzeitig möchte sie gerne raus aus dem engen Dorf und ihr eigenes Leben leben und ihre Träume verwirklichen. Doch es kommt alles ganz anders. George ist ein britischer Soldat und zusammen mit seinem besten Freund Brian in Bonn stationiert. Auch wenn der Leser/ die Leserin George fast nur durch die Augen von Erika kennenlernt, konnte ich mich auch in ihn gut reinversetzen. Auch die Briefe von George lassen in sein Inneres, in seine Gefühlswelt blicken. George ist ein herzensguter und freundlicher Mensch, den man einfach gerne haben muss. Auch die vielen weiteren Figuren in diesem Erzählstrang fügen sich gut in die Geschichte ein und geben ein gutes Bild der damaligen Gesellschaft wieder. Es gibt die wunderbaren und sympathischen Figuren, aber auch die weniger freundlichen Figuren. „»Ich bin nicht gekommen, um mir eine Erbschaft zu erschleichen oder Unterhaltszahlungen oder sonst etwas. Ich möchte nur wissen, ob George Wright tatsächlich mein Vater ist, und wenigstens einmal von Angesicht zu Angesicht mit ihm sprechen. Ich muss wissen, woher ich komme.«“ [Zweiter Teil, Kapitel 04, Seite 187] Im zweiten Band steht Anne, Erikas Tochter, im Mittelpunkt der Geschichte. Viele Kapitel werden aus ihrer Sicht geschrieben und so wird schnell klar, dass Anne ein zutiefst verletzter Charakter ist. Sie hat nie väterliche Liebe und Anerkennung erfahren. Durch die überraschende Enthüllung ihrer wahren Herkunft, muss sich Anne ihrer eigenen und auch der Vergangenheit ihrer Mutter stellen und muss sich über ihre eigenen Wünsche, Träume und Ziele in ihrem Leben klar werden. In diesem Erzählstrang kommen einige neue Figuren hinzu, wie zum Beispiel Paul und Annes sympathischer Halbbruder James. Einige der Figuren des zweiten Erzählstranges sind bereits aus dem ersten Erzählstrang bekannt, sie haben sich alle weiterentwickelt und führen ihre Leben, in denen sie alle mehr oder weniger angekommen sind. Mit ihren vielfältigen Figuren schafft Sarah Kurz ein gutes und authentisches Bild der unmittelbaren Nachkriegszeit und der 1960er Jahre. Sie verknüpft die historischen Hintergründe mit den Geschichten und Erlebnissen ihrer Charaktere und nimmt die Leser und Leserinnen mit auf eine emotionale Zeitreise. Sarah Kurz stellt die historischen Hintergründe sehr bildhaft und und nachvollziehbar da. Während einige dieser Hintergründe nur am Rande thematisiert werden, bilden andere das zentrale Leitmotiv der Figuren. So wird Geschichte erlebbar – vor allem aber fühlbar. „»Ich habe den Krieg nicht miterlebt, vielleicht bin ich deshalb so unbedarft, Jedenfalls freue ich mich darüber, dass es genug Menschen gibt, die sich auf die Zukunft konzentrieren, auf das Morgen, nicht auf die Vergangenheit.«“ [Zweiter Teil, Kapitel 15, Seite 257] Am Ende dieser Rezension möchte ich mich ganz herzlich bei Sarah Kurz für dieses gelungene Leseerlebnis bedanken – und auch nochmals herzlichen Dank für das signierte Rezensionsexemplar. Dieses wunderbare Buch wird im Bücherregal und in meinem Herzen einen ganz besonderen Platz bekommen. Fazit: Sarah Kurz erzählt auf zwei Zeitebenen eine emotionale und starke Familiengeschichte, die mich ab der ersten Seite mitgenommen, nein eher mitgerissen hat und direkt auf der Liste „Highlights 2024“ gelandet ist. Sehr sehr lesens- und empfehlenswert für alle Leser und Leserinnen von Teresa Simon und Barbara Leciejewski.

  • Bewertung

    5/5

    30.08.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Vielleicht kannst du nachkommen

    Anne erfährt an ihrem 21. Geburtstag, dass ihr leiblicher Vater ein britischer Soldat ist. Dieses Geständnis kommt für Anne sehr überraschend. Sie beschließt Kontakt zu ihrem leiblichen Vater George aufzunehmen und reist nach London. Dort wird sie von Georges Ehefrau wenig freundlich begrüßt. Jedoch freut sich ihr Halbbruder sehr sie kennen zu lernen. Sarah Kurz ist es gelungen eine sehr bewegende und berührende Familiengeschichte zu schreiben. Erzählt wird die Geschichte in zwei Zeitebenen. Einmal von Annes Mutter kurz nach Kriegende und von Anne 21. Jahre später. Ich war von der ersten Seite an diesen Roman gefesselt. Der Schreibstil hat sich sehr schön und flüssig lesen lassen. Die Protagonisten waren sehr genau beschrieben und sehr authentisch, was mich noch tiefer in die Geschichte hat blicken lassen. Es ist der Autorin wirklich gelungen eine schöne Geschichte, die sehr bewegend und einfühlsam erzählt wird zu schreiben. Von mir somit eine ganz, ganz klare Leseempfehlung!

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