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Die Wahrheiten meiner Mutter Roman

87

15,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,1 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Graublau / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Er mor død

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71037-9

Beschreibung

Rezension

[..] in einer glasklaren und direkten, wunderbaren Sprache ("Südwestrundfunk/Lesenswert")
Das Buch macht etwas mit einem. ("3sat Buchzeit")
In klarer Sprache jagen Johannas Gedanken über die Seiten, die so dicht und zwingend sind, dass wir uns ihnen nicht entziehen können. ("Stern")
„Die Wahrheiten meiner Mutter“ ist starker Tobak. [...] Die Wirkung ist allemal radikal. ("Österreichischer Rundfunk, Ö1 (Ex libris)")
Denn es ist [...] der literarische Zugriff, der Hjorths Bücher so packend macht; ihre Fähigkeit, für tiefe psychologische Zusammenhänge eine glasklare, unsentimentale Sprache zu finden [...]. ("NZZ am Sonntag")
Eine tobende sprachgewaltige Geschichte voll Besessenheit und Dringlichkeit. Northern Noir! ("Kleine Zeitung")
Es wird höchste Zeit, diese leidenschaftliche norwegische Existenzialistin zu entdecken. ("ZEIT Literatur")
[...] Vigdis Hjorth schreibt tastend und ohne zu urteilen über große Fragen [...]. ("DONNA")
Ihre Romane brennen wie Salz in einer offenen Wunde. ("Brigitte")
Ein Roman mit der Qualität einer wichtigen Erfahrung. Was gäbe es Besseres über ein Buch zu sagen? ("Bayern 2 (Diwan)")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Verlag

Fischer Taschenbuch Verlag

Seitenzahl

400

Maße (L/B/H)

18,8/12,4/3,1 cm

Gewicht

346 g

Farbe

Graublau / Dunkellila

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

Er mor død

Übersetzt von

Gabriele Haefs

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-596-71037-9

Herstelleradresse

FISCHER Taschenbuch
Hedderichstr. 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Edith Berger

    5/5

    14.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Großes Leseerlebnis

    30 Jahre ist es her, seit Johanna ihre Heimat verlassen hat. Geflüchtet vor einem Leben mit ihrem frisch angetrauten Mann. Vor einem, von ihren Eltern für sie vorgesehenen Lebensentwurf. Vor allem aber vor ihrer Mutter. Kontakt hat es in dieser Zeit nur anfangs gegeben. Nun kehrt sie als erfolgreiche Künstlerin zurück. Sie möchte die Sprachlosigkeit zwischen sich und ihrer Mutter überwinden. Sie will herausfinden, was hinter den ganzen Verletzungen und der Ablehnung liegt. „Marguerite Duras schreibt irgendwo, dass jede Mutter in jeder Kindheit den Wahnsinn darstellt. Dass die Mutter der seltsamste Mensch ist und bleibt, dem wir jemals begegnet sind“

  • Bewertung

    5/5

    13.08.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein faszinierendes Buch

    Die Wahrheiten meiner Mutter – Vigdis Hjorth aus dem Norwegischen übersetzt von Gabriele Haefs „Wenn man wüsste, wenn man in jungen Jahren verstünde, wie entscheidend die Kindheit ist, würde man niemals wagen, selbst Kinder zu bekommen.“ Die Erzählerin kehrt nach 30 Jahren in ihre Heimat Norwegen zurück. Der Kontakt zur Familie war abgebrochen, als sie sich aus Liebe zu ihrem Mann und der Entscheidung für ihre Kunst zu leben, von ihrer Heimat und ihrer Vergangenheit löst. „Aber das Schlimmste von allem: Vater starb, und ich kam nicht zur Beerdigung.“ Sie möchte den Kontakt zu Mutter und Schwester wiederherstellen In eindringlicher Sprache reflektiert die Erzählerin ihre Kindheit sowie die Verlogenheit der Eltern, im Besonderen das problematische Verhältnis zu ihrer Mutter. „Mutter war von ihren wahren Gefühlen abgeschnitten, sie lernte in allgemeinen Redeweisen zu kommunizieren, in Floskeln und konventionellen Gesten.“ Die Entfremdung zwischen Mutter und Tochter ist tragisch „…die Mutter ist ein Spiegel, in dem die Tochter sich selbst in der Zukunft sieht, und die Tochter ist ein Spiegel, in dem die Mutter ihr verlorenes Ich sieht…“ und zurück bleibt ein Kind mit einem gebrochenen Herzen. Während die Erzählerin versucht, Kontakt zur Mutter herzustellen, stellt sie sich vor, wie die Mutter jetzt lebt. Es ist ein liebevoller, versöhnlicher Blick auf die alte Frau, gepaart mit dem Wunsch einer Aussprache. Der Wunsch nach einer realen Begegnung wird zur Obsession und so beobachtet sie minutiös ihre Mutter und deren Leben, solange, bis sie endlich Ruhe findet. Die Norwegerin Vigdis Hjorth, eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen der norwegischen Gegenwartsliteratur, hat ein eindringliches Buch über eine schwierige Mutter-Tochter-Beziehung geschrieben. Ich bin im gleichen Jahr wie die Autorin geboren und kann die Härte und Kälte dieser Elterngeneration nachvollziehen, Kinder und Jugendliche, die sich aus der Enge der Moralvorstellungen und gesellschaftlichen Zwänge befreien müssen. Es gelingt der Autorin nicht nur inhaltlich, sondern auch sprachlich diesen Konflikt zu bewältigen.

  • Jürg K.

    4/5

    26.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Aufwühlend und emotional

    In diesem Buch wird eine Geschichte von zerrütteten Beziehungen Sehnsucht, Enttäuschung und Vergangenheit erzählt. Johanna hat die Familie verlassen, um sich zu retten. Nach dreissig Jahren kehrt sie zurück. Jetzt sucht sie die Nähe und will den Kontakt zu ihrer Mutter erzwingen. Doch diese lässt sie abblitzen. Johanna zieht in eine einsame Hütte am Fjord, um ihre Verhältnisse neu zu ordnen und sich von den familiären Zwängen zu lösen. Als ich begann dieses Buch zu lesen wurde mir schnell klar, dass ich diese Geschichte nicht so schnell vergessen werde. Die Schilderung wie Johanna die Geschehnisse und Konflikte ans Licht bringt wird hier ohne Tabus und ohne Schonungslosigkeit geschildert. Einiges ging mir sehr unter die Haut und hat mich nachdenklich gemacht. Das Lesen dieses etwas anspruchsvollen Buches ist nicht leicht, aber dennoch sollte man es lesen. Vieles was da geschrieben steht entspricht der Realität. Ein Buch das ich sehr empfehlen kann.

  • Bewertung

    aus Oranienburg

    2/5

    29.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    traurige Geschichte, aber…

    Die Autorin schreibt das Buch aus Johannas Sicht in der Ich-Form. Nur in Bruchstücken erfährt der Leser, wie es ihr in ihrer norwegischen Familie ergangen ist. Vieles bleibt nebulös. Dabei ist das der Grund, warum sie vor 30 Jahren ihr Leben selbst in die Hand genommen hat, Land und Familie hinter sich ließ, dass sie ihren Traum, Künstlerin zu werden, umsetzen und ein selbstbestimmtes ehrliches Leben führen will. Ihre Bilder haben über die Landesgrenzen Erfolg und auch mit ihrer kleinen Familie, Mann und Kind, ist sie glücklich. Ohne dabei jemals ihre Vergangenheit Anfänglich gab es noch sehr unterkühlten Glückwunschaustausch, der dann aber von ihrer Familie eingestellt wurde. Nun ist hinter sich lassen zu können. Nun ist ihr Mann verstorben, der Sohn nach Europa gezogen und sie hat eine neue Ausstellung in ihrer Heimat. Vielleicht sieht sie es als Chance, nun wieder mit ihrer Mutter in Kontakt zu treten, Altes aufzuarbeiten und Neues zu knüpfen. Als Leser fand ich die Rückblenden in Johannas Kindheit und Jugend noch ganz interessant, jedoch sind davon nur sehr wenige zu finden. Viel umfangreicher, für mich aber nicht unbedingt spannender sind die Ausführungen zu Johannas aktuellen Versuchen mit der Mutter Kontakt zu finden. Außer Abweisungen und Enttäuschungen ist da aber leider nichts. Vielleicht wollte die Autorin durch die vielen Wiederholungen die innere Zerrissenheit der Hauptfigur damit besonders herausarbeiten. Immer wieder vermischen sich auch Rückblenden mit der Gegenwart. Nur habe ich diese ganzen Beschreibungen und vielfachen Wiederholungen als ermüdend und wenig unterhaltsam empfunden. Die innere Zerrissenheit von Johanna ist mir dadurch nicht nähergekommen. So gibt es von mir auch nur 2 Lese-Sterne.

  • Mandel61118

    2/5

    29.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Anstrengende Reflektionen…

    Anstrengende Reflektionen über eine Mutter-Tochter-Beziehung Nach Jahrzehnten kehrt Johanna nach Norwegen zurück. Vor 30 Jahren hat sie ihre Familie und ihre Ehe verlassen, um mit ihrer großen Liebe, dem Amerikaner Mark, nach Utah zu ziehen. Seitdem herrscht, von wenigen schriftlichen Nachrichten abgesehen, Funkstille zwischen ihr, ihrer Mutter und ihrer Schwester Ruth. Nun ist Johanna zurück in der alten Heimat, ihr ganzes Denken dreht sich nun um einen möglichen Kontakt mit der Mutter. Ich stellte große Erwartungen an diesen Roman, da ich Mutter-Tochter-Beziehungen grundsätzlich sehr spannend finde. Beim Lesen wurde ich jedoch sehr bald ernüchtert. Das ganze Buch besteht aus inneren Monologen Johannas, die sich um die Frage drehen, was Mutter denkt, was sie gerade tut. Ansonsten passiert recht wenig. Es gibt Rückblicke in die Vergangenheit, durch die man Johannas Elternhaus und ihre Beziehung zu den Eltern besser kennenlernt. Die Schreibweise ist recht nüchtern, und vom Erzählbogen her gibt es weder Höhepunkte noch irgendetwas, das mich emotional berührt hätte. Die Gefühlswelt Johannas bleibt mir als Leserin fremd. Insgesamt fand ich die Lektüre recht anstrengend, vor allem da sehr bald absehbar war, dass es immer wieder zu Wiederholungen und wenig Neuem kommt.

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