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Die Gabe Roman | Die feministische Entdeckung aus Japan

9

22,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/1,5 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Gifuteddo

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397547-5

Beschreibung

Rezension

[Eine] dichte und zugleich elliptische Novelle [...], bedient [...] sich eines nüchternen (traditionell männlich konnotierten) Hardboiled-Stils, unter dessen Oberfläche die Verletzungen und widerstreitenden Emotionen vibrieren. ("ZEIT Online")
Ein kurzer, beeindruckender Roman, der es absolut in sich hat und international schon hohe Wellen schlug! ("Elle")
[...] ihre teils unterkühlte Sprache, wenn sie etwa über Ohnmacht, unerfüllte Träume und mütterliche Gewalt schreibt, [gewinnt] an stiller Wucht. ("kulturnews")
[...] ein sehr emotionales Buch über Grausamkeit, und es ist aber emotional so zurückhaltend erzählt, dass man selber die Möglichkeit hat, dem wirklich zu folgen ("diepresse.com")
[...] [umkreist] eine komplizierte Mutter-Tochter-Beziehung [...], auf sanfte, dennoch intensive Weise. ("Die Presse")
[...] schildert [...] das unterschiedliche Verständnis von weiblicher Selbstermächtigung - mit Sogwirkung. ("Ruhr-Nachrichten")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

29.01.2025

Verlag

S. Fischer Verlag

Seitenzahl

112

Maße (L/B/H)

20,8/12,8/1,5 cm

Gewicht

192 g

Farbe

Bordeaux

Auflage

2. Auflage

Originaltitel

Gifuteddo

Übersetzt von

Katja Busson

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-10-397547-5

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

Email: produktsicherheit@fischerverlage.de

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Schwierige Mutter-Tochter-Beziehung glasklar beschrieben

V aus München am 20.07.2025

Bewertungsnummer: 2544252

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein spannender Roman über eine komplizierte Mutter-Tochter Beziehung, geschrieben aus der Sicht der Tochter. Das Buch spielt in Japan, die Tochter verdingt sich als Hostess im Rotlichtmilieu, als ihre schwerkranke Mutter zu ihr zieht, weil die Schriftstellerin dort in der Wohnung der Tochter ihr letztes Gedicht schreiben möchte. Das Buch hat mich gepackt, man erfährt viel über die schwierige Beziehung der beiden, über die Misshandlungen, die die Mutter der Tochter zufügte und das Leben der Mutter, die ihre Tochter als alleinerziehende Schriftstellerin durchbringen musste. Sehr gut geschrieben, vor allem aber nicht nur für Fans japanischer Literatur.

Schwierige Mutter-Tochter-Beziehung glasklar beschrieben

V aus München am 20.07.2025
Bewertungsnummer: 2544252
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Ein spannender Roman über eine komplizierte Mutter-Tochter Beziehung, geschrieben aus der Sicht der Tochter. Das Buch spielt in Japan, die Tochter verdingt sich als Hostess im Rotlichtmilieu, als ihre schwerkranke Mutter zu ihr zieht, weil die Schriftstellerin dort in der Wohnung der Tochter ihr letztes Gedicht schreiben möchte. Das Buch hat mich gepackt, man erfährt viel über die schwierige Beziehung der beiden, über die Misshandlungen, die die Mutter der Tochter zufügte und das Leben der Mutter, die ihre Tochter als alleinerziehende Schriftstellerin durchbringen musste. Sehr gut geschrieben, vor allem aber nicht nur für Fans japanischer Literatur.

Berührende und Fragen aufwerfende Mutter-Tochter-Beziehung in Japans Hostess-Welt

helena aus Potsdam am 31.01.2025

Bewertungsnummer: 2399951

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die sich in Tokyo in Clubs als Hostess verdingt. Sie hat nur wenige und lockere Freundinnen, von denen eine weggezogen ist und eine andere sich unlängst das Leben genommen hat. Gleichzeitig ist ihre Mutter, eine eher unbekanntere Dichterin, schwer an Krebs erkrankt. Sie liegt im Sterben und möchte noch ein letztes Gedicht zu Papier bringen. Die junge Frau kümmert sich um ihre Mutter, erst bei sich zu Hause, dann im Krankenhaus. Zugleich lässt sie uns teilhaben an ihren Gedanken, die sich vor allem um ihre Beziehung zu ihrer Mutter und ihr Alltagsgeschehen drehen. Die Mutter hatte ihre eigenen Herausforderungen, als Alleinerziehende. Die Tochter spürte nie die Liebe ihrer Mutter, fühlte sich ungeliebt und gehasst. Es gab eine traumatisierende Situation zwischen ihnen, die nie wirklich aufgearbeitet wurde. Letztlich tut die Tochter genau das, was ihre Mutter für sich selbst nie wollte- sich und ihren Körper verkaufen. Das Buch liest sich fesselnd und berührend. Das Setting und die Personen sind interessant gezeichnet. Man erfährt alles aus der Ich Perspektive der Tochter. Doch war ich der jungen Frau selten richtig nah, da sie sowohl zu sich als auch zum Leben Distanz wahrt. Die Themen werden umkreist, so dass ich sie erstmal nicht so recht zum Fassen bekam. Warum war die Beziehung zu ihrer Mutter so wie sie war? Warum handelte die Mutter so, wie sie handelte ? Warum sprachen sie so wenig miteinander? Warum waren sie so beziehungslos? Warum förderte sie ihre Tochter nicht, warum setzte sie kaum Grenzen? Wo sind die Trennlinien zu den eigenen Kindern? Inwiefern gehören sie den Eltern? Wieviel Wert bzw. welchen Preis hat ein Körper? Welche Rolle spielt die Schöhnheit von Frauen? Am Ende war ich voller Emotionen und aufgerüttelt, auch aufgrund meiner vielen Fragen und las daher den kurzen Roman ein zweites Mal, diesmal aufmerksamer und zielgerichteter. Dadurch konnte ich tiefer einsteigen und Antworten erhalten. Da mir bislang die Szene der Hostess und Host Clubs in Japan fremd waren, wurde ich zudem angeregt, hierüber zu recherchieren, um das Setting besser zu verstehen. Fazit: Ein kurzer, schön erzählter, durchaus auch herausfordernder Roman, den man aufmerksam lesen sollte, der aufrüttelt, berührt, beeindruckt und nachhallt. Das Buch würde sich zudem gut für einen Buchclub, zum Lesen mit Austausch, eignen, da es Fragen, Interpretations- sowie Diskussionsmöglichkeiten aufwirft.

Berührende und Fragen aufwerfende Mutter-Tochter-Beziehung in Japans Hostess-Welt

helena aus Potsdam am 31.01.2025
Bewertungsnummer: 2399951
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, die sich in Tokyo in Clubs als Hostess verdingt. Sie hat nur wenige und lockere Freundinnen, von denen eine weggezogen ist und eine andere sich unlängst das Leben genommen hat. Gleichzeitig ist ihre Mutter, eine eher unbekanntere Dichterin, schwer an Krebs erkrankt. Sie liegt im Sterben und möchte noch ein letztes Gedicht zu Papier bringen. Die junge Frau kümmert sich um ihre Mutter, erst bei sich zu Hause, dann im Krankenhaus. Zugleich lässt sie uns teilhaben an ihren Gedanken, die sich vor allem um ihre Beziehung zu ihrer Mutter und ihr Alltagsgeschehen drehen. Die Mutter hatte ihre eigenen Herausforderungen, als Alleinerziehende. Die Tochter spürte nie die Liebe ihrer Mutter, fühlte sich ungeliebt und gehasst. Es gab eine traumatisierende Situation zwischen ihnen, die nie wirklich aufgearbeitet wurde. Letztlich tut die Tochter genau das, was ihre Mutter für sich selbst nie wollte- sich und ihren Körper verkaufen. Das Buch liest sich fesselnd und berührend. Das Setting und die Personen sind interessant gezeichnet. Man erfährt alles aus der Ich Perspektive der Tochter. Doch war ich der jungen Frau selten richtig nah, da sie sowohl zu sich als auch zum Leben Distanz wahrt. Die Themen werden umkreist, so dass ich sie erstmal nicht so recht zum Fassen bekam. Warum war die Beziehung zu ihrer Mutter so wie sie war? Warum handelte die Mutter so, wie sie handelte ? Warum sprachen sie so wenig miteinander? Warum waren sie so beziehungslos? Warum förderte sie ihre Tochter nicht, warum setzte sie kaum Grenzen? Wo sind die Trennlinien zu den eigenen Kindern? Inwiefern gehören sie den Eltern? Wieviel Wert bzw. welchen Preis hat ein Körper? Welche Rolle spielt die Schöhnheit von Frauen? Am Ende war ich voller Emotionen und aufgerüttelt, auch aufgrund meiner vielen Fragen und las daher den kurzen Roman ein zweites Mal, diesmal aufmerksamer und zielgerichteter. Dadurch konnte ich tiefer einsteigen und Antworten erhalten. Da mir bislang die Szene der Hostess und Host Clubs in Japan fremd waren, wurde ich zudem angeregt, hierüber zu recherchieren, um das Setting besser zu verstehen. Fazit: Ein kurzer, schön erzählter, durchaus auch herausfordernder Roman, den man aufmerksam lesen sollte, der aufrüttelt, berührt, beeindruckt und nachhallt. Das Buch würde sich zudem gut für einen Buchclub, zum Lesen mit Austausch, eignen, da es Fragen, Interpretations- sowie Diskussionsmöglichkeiten aufwirft.

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Die Gabe

von Suzumi Suzuki

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