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Einer geht noch Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Fischer

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Marine / Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949465-17-8

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

rau, warmherzig und oft entwaffnend komisch. [...] Sehr empfehlenswert! ("Salzstreuner")
Ein origineller, sehr lesenswerter Familienroman [...]. ("Ruhr-Nachrichten")
[...] ein ironisch-humorvolles Sittenbild, grundiert von tragischen Untertönen, dreier Generationen [...]. ("Trierischer Volksfreund")
[...] einfühlsam schildert er die Facetten des Lebens ("Schwarzwälder Bote")
fantasievoll und warmherzig ("Hildesheimer Allgemeine Zeitung")
Besonders die Szenen vom Ende des Krieges [...] sind sehr packend geschrieben. Und die Liebesgeschichte […] ist wirklich eine große Geschichte. ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

25.09.2024

Verlag

Fischer

Seitenzahl

304

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/3 cm

Gewicht

432 g

Farbe

Marine / Hellbraun

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-949465-17-8

Herstelleradresse

FISCHER, S.
Hedderichstraße 114
60596 Frankfurt
DE

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  • Ben @Buchkomet

    5/5

    19.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Einer geht noch...

    Leben und Tod gehören untrennbar zusammen – und doch fällt es uns oft schwer, über das Sterben zu sprechen. Einer geht noch von Hannes Finkbeiner schafft genau das auf eine besondere Art: Mit einer Mischung aus Humor, Tragik und philosophischer Leichtigkeit erzählt der Roman von Vergänglichkeit, Familie und Erinnerungen, die uns beinahe unsterblich machen. Die Geschichte beginnt mit einem Schockmoment: Alo Bergmann erlebt, wie sein Vater beim Abendessen einen Herzstillstand erleidet. Doch während man eine traurige Geschichte erwarten könnte, nimmt der Roman eine überraschende Wendung. Denn Alo wird von seinem Großvater Fidus auf eine Reise voller unglaublicher Erlebnisse mitgenommen – schließlich ist Fidus, nach eigener Aussage, bereits dreimal gestorben. Seine Erzählungen führen von der NS-Zeit, in der er sich mit einer jüdischen Familie verstecken musste, über die surrealen Kunstszene Barcelonas bis in die jüngere Vergangenheit. Besonders die erste Episode, die auf realen historischen Ereignissen basiert, hinterlässt einen starken Eindruck. Später wird die Geschichte verspielter und märchenhafter, doch stets bleibt der Erzählton charmant und voller Lebensweisheit. Obwohl die Geschichten gut gelungen sind, verlieren sie etwas an Schwung, im Gegensatz zur ersten Geschichte, die wirklich sehr bedrückend, aber auch stark erzählt ist. Finkbeiner meistert den schwierigen Spagat zwischen tiefgründigen Themen und humorvoller Leichtigkeit. Der Roman liest sich flüssig, die Dialoge sind pointiert, und Fidus’ unkonventioneller Blick auf das Leben regt zum Nachdenken an. Zwar verliert die Geschichte nach dem starken Einstieg etwas an Intensität, doch insgesamt ist Einer geht noch ein wunderbar vielschichtiger Roman, der gleichermaßen berührt und unterhält. Ein Buch über das Leben, den Tod und die Kraft der Erinnerung – mit Humor, Herz und Tiefgang erzählt. Wer gerne Romane liest, die sowohl nachdenklich als auch heiter sind, wird hier bestens unterhalten. 9/10 – Ein bewegendes, humorvolles Buch, das das Leben feiert.

  • Jürg K.

    4/5

    02.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eindrücklich und spannend

    Für den Studenten Alo Bergmann kommt es knüppeldicke. Sein Vater bricht beim Abendessen in einer Gaststätte zusammen. Herzstillstand. Rettungssanitäter bringen, Fred auf die Intensivstation. Alos Opa Fidus ist 93-jährig und beginnt seinem Enkel seine Geschichte von seinen drei Ableben zu erzählen. Es ist eine Geschichte voller Hoffnung, Eigenheit und Liebe. Kann das wahr sein? Alo beginnt nachzuforschen. Was er herausfindet, verändert sein Leben und auch dies seiner Familie. Man liest eine ergreifende, humorvoll und tragische Erzählung. Sie befasst sich mit Leben und Tod. Es ist eine aussergewöhnliche Geschichte, die man hier liest. Es ist eine Reise, vom Ende des Krieges in der Pfalz in das Barcelona Dalís und wieder zurück, in die man mitgenommen wird. Es ist eine Geschichte, die geprägt ist von Licht und Schatten des Lebens. Hannes Finkbeiner hat eine traurig, todkomisch und unendlich schöne Geschichte verfasst. Ich kann das Buch empfehlen.

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