»Heute Abend wird in Beecham House ein Mord geschehen« - so das Motto der Einladung, die gerade in das Haus von Agatha Christie geflattert kam: Als neue Nachbarn der Queen of Crime geben sich die Wokesleys mit einem Krimidinner die Ehre. Da ihre Herrin abwesend ist, wird Phyllida Bright, Agatha Christies energische Hausdame, zugegen sein. Offiziell, um der überforderten Haushälterin der Wokesleys unter die Arme zu greifen. Vor allem aber will Phyllida ihrer Leidenschaft für kriminalistische Rätsel frönen. Ihr besonderer Spürsinn kommt schon bald zum Einsatz, als der Hausherr in der Rolle der Leiche auch im wahren Leben - tot ist ...
Kundinnen und Kunden meinen
3.9/5.0
Renas Wortwelt
5/5
03.01.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Herrlich englischer Krimi im Agatha-Christie-Stil
Der bisher, so finde ich, beste Band der inzwischen dreiteiligen Reihe um die mit viel detektivischem Spürsinn ausgestattete Haushälterin von Agatha Christie. Herrlich englisch, voller wunderbar skurriler Typen, mit viel unterschwelligem Humor und einer fein erzeugten Spannung.
Phyllida Bright ist Haushälterin und – im Geheimen – gute Freundin der berühmten Agatha Christie. Ihr Vorbild und Schwarm ist Hercule Poirot und wie dieser verfügt Phyllida über hohe Menschenkenntnis und ausgeprägten Spürsinn für das Verbrechen.
Welches ihr diesmal in Form des Mordes am Gastgeber eines Krimidinners begegnet. Der Arme, der das Zeitliche segnet, wollte dieses Dinner vor allem begehen, um als neu Zugezogener die Bekanntschaft der in seiner Nachbarschaft lebenden berühmten Autorin zu machen. Die jedoch statt ihrer selbst ihre Freundin Phyllida zu der Veranstaltung schickt. Bevor der Abend aber richtig beginnen kann, wird der Hausherr tot aufgefunden, was zuerst niemand bemerkt, da jeder annimmt, dies gehöre zum Krimi-Spiel.
Der anwesende Arzt findet recht schnell die Todesursache, welche eindeutig auf Mord verweist. Ein Sturm mit heftigen Regenfällen sorgt dafür, dass der Inspektor von außerhalb nicht kommen kann, so dass Phyllida, nur wenig eingeschränkt durch den örtlichen Constable, sogleich ihre eigenen Ermittlungen startet.
Natürlich haben alle geladenen Gäste hinreichend Motive, sich des Ermordeten zu entledigen. Etliche Geheimnisse kommen ans Tageslicht, nicht immer zur Freude der Beteiligten, was Phyllida am Ende auch selbst gefährlich deutlich zu spüren bekommt.
Zum Glück gibt es aber ja auch noch den Chauffeur Bradford, der immer dann zu Stelle ist, wenn man ihn braucht. Zwischen ihm und Phyllida knistert es erheblich, was für weitere große Unterhaltung in diesem kurzweiligen und überaus gut strukturieren Krimi sorgt.
Ein sehr witziger Running Gag in diesem Band ist der von Phyllida neu für den Haushalt gekaufte Staubsauger, eine gewaltige, allen bisher völlig unbekannte Neuerung. Durch die Wetterlage verzögert sich die Lieferung immer wieder, was von allen außer Phyllida herzlich begrüßt wird. Denn alle Zimmermädchen im Haushalt und auch einige der Hausdiener fürchten sich sehr vor diesem neumodischen Teufelsgerät. Das selbstverständlich im Zuge der Aufklärung des Mordes noch eine erhebliche Rolle spielen wird.
Bei aller Leichtfüßigkeit, die dieser Story innewohnt, entwickelt das Ganze hinreichend Spannung und sorgt mit Humor und vor allem dank des ganz wunderbar gezeichneten Figurentableaus voller typisch englischer Sonderlinge für beste Krimi-Unterhaltung.
Herrlich verschlungen, perfekt gelungen und das alles in typischem Agatha-Christie-Stil, ohne jedoch jemals eine bloße Kopie zu sein.
Unbedingt empfehlenswerte Krimireihe, die viel Lust auf den nächsten Band macht.
Colleen Cambridge - Der Krimidinner Mord
aus dem Englischen von Angela Koonen
Lübbe, November 2024
Gebundene Ausgabe, 364 Seiten, 18,00 €
TochterAlice
aus Köln
5/5
15.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Phyllida ermittelt wieder…
Phyllida ermittelt wieder Nämlich Mordermittlung, ein Genre, in dem die Haushälterin der Krimilegende Agatha Christie schon zweimal ausgesprochen erfolgreich war und sich inzwischen einen gewissen Ruf erarbeitet hat - wenn auch nur in dem kleinen Dorf, in dem sie lebt und - wie bereits erwähnt - als Haushälterin bei Agatha Christie und ihrem zweiten Ehemann beschäftigt ist. Das Zepter liegt sicher in ihrer Hand und Agatha kann sich voll auf sie verlassen - allerdings kennen sich beide auch seit dem großen Krieg und sind einander in Freundschaft verbunden. Phyllida ist nicht gerade auf den Mund gefallen und denkt so schnell, dass manch einer nicht mitkommt. Doch nicht nur das passt zu ihrem Familiennamen Bright, sondern auch ihre leuchtend roten Haare. Diesmal vertritt Phyllida ihre Herrschaften bei einer Einladung neuer Dorfbewohner, wo ein Mord nachgestellt werden soll. Es sollte ein heiteres Spiel werden, nur dass das Opfer - der Hausherr - tatsächlich ermordet wird. Ganz klar, dass Phyllida dem ermittelnden Polizisten - sein Chef befindet sich gerade auf Reisen - bei den Verhören gerne zur Seite steht. Ein unterhaltsamer Krimi, wobei sich um die ermittelnde Haushälterin Phyllida auch so manches Geheimnis rankt. Es kommt eine ganze Armee von Charakteren vor - Gäste und Personal sowie noch einige mehr, aber es lohnt sich sehr, sich auf sie und auf die Erzählkunst der Autorin Colleen Cambridge einzulassen. Die Handlung spielt irgendwann in der Zwischenkriegszeit und hat mir auch diesmal - dies ist bereits der dritte Fall, den ich genießen durfte - Freude bereitet, wenn auch nicht so sehr wie die beiden vorherigen. Denn leider empfand ich die Auflösung schon früh als absehbar und auch einiges andere passte nicht so ganz. Dennoch im Rahmen der gesamten Reihe eine angenehme Lektüre!
Bewertung
5/5
14.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Phyllida Bright ermittelt wieder
Der Krimidinnermord von Colleen Cambridge ist der nunmehr dritte Teil um die Haushälterin von Agatha Christie, Phyllida Bright. Man könnte meinen Agatha Christie würde Colleen Collins beim Schreiben über die Schulter schauen und ihr den ein oder anderen Tipp zukommen lassen. Allerdings braucht sie das nicht wirklich, ihre bisher erschienenen Krimis dieser Reihe sind einfach exellent und haben mir einige spannende Lesestunden bereitet.
Im vorliegenden Buch erfährt man wieder etwas mehr aus der Vergangenheit von Phyllida und auch aus dem früheren Leben von Bradford, dem Chauffeur. So sehr ich auch alles über die beiden Protagonisten wissen möchte, so dankbar bin ich der Autorin, dass sie bis jetzt noch kein Licht in dieses Dunkel gebracht hat. So bleibt die Neugier auf einem hohen Level und ich befürchte mit dem Lösen dieser Rätsel ist die Reihe dann auch beendet. An dieser Stelle sei gesagt, dass jedes Buch für sich gelesen werden kann, auch wenn sie aufeinander aufbauen. Colleen Cambridge hat die Gabe die relevanten Informationen in den neuen Fall einfließen zu lassen, ohne dass es sich wie eine Wiederholung anfühlt.
Ihre Charaktere sind sehr detailreich ausgestattet, auch die Protagonisten, die nur einen kurzen Auftritt haben. Dadurch entsteht natürlich ein Gefühl der Zusammengehörigkeit mit dem " Stammpersonal " und man hat tatsächlich den Eindruck, sie wie richtige Personen zu kennen.
Der Mordfall in diesem Buch war recht spektakulär und die Aufklärung hatte so ihre Tücken. Am Ende wurden alle losen Fäden logisch zusammengeführt und die offenen Fragen wurden zufriedenstellend beantwortet. Sehr gut haben mir die Hinweise auf die Krimis von Agatha Christie gefallen, die die Autorin immer mal wieder einstreut.
Die Unterhaltungen von Agatha Christie und Phyllida Bright sind authentisch und könnten so tatsächlich stattgefunden haben. Meiner Ansicht nach kann man ruhig Miss Marple, Hercule Poirot und Phyllida Bright in einem Atemzug nennen.
Wieder einmal Krimiunterhaltung vom Feinsten, ich gebe fünf Sterne und eine Leseemphehlung für alle Liebhaber des klassischen Whodunit Krimis.
Bewertung
Thalia Book Circle Community
4/5
15.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Phyllida Brights dritter Fall oder "Wie man mit Hilfe des Vac-Tric(k)s Täter entlarvt"
Mit dem Roman „Der Krimidinnermord“ legt Colleen Cambridge nach „Die Dreitagemordgesellschaft“ und „Der Cocktailmörderclub“ den bereits dritten Band ihrer Serie um die Hobbyermittlerin Phyllida Bright vor. Letztere ist nicht nur eine Meisterdetektivin im Lösen von Kriminalfällen, sondern auch die äußerst gewissenhafte Haushälterin auf Mallowan Hall - dem Anwesen der ‚Queen of Crime‘ Agatha Christie - wo sie penibel für Ordnung sorgt. Dabei gerät sie immer wieder in humorvolle und teils hitzige Auseinandersetzungen mit dem Butler Mr. Dobble sowie dem Chauffeur Bradford und dessen Hündin Myrtle. Im aktuellen Band gesellen sich zudem weitere Konkurrenten dazu, die um die Gunst von Mrs. Bright buhlen.
Wie in den vorherigen Bänden ist auch der Plot von „Der Krimidinnermord“ gleichermaßen drollig, spannend und hochinteressant. Alles beginnt mit einer kleinen Auseinandersetzung zwischen Küchenmädchen Molly und Hausmädchen Ginny, zwei von Phyllida Brights Lieblingsangestellten, bei der die beiden auf eine ungeschickte, aber niedliche Weise Tropfspuren und Aschewölkchen hinterlassen – zum Leidwesen der Haushälterin, die diese sowohl auf dem Teppich als auch in ihren Haaren wiederfindet. Natürlich hat Mr. Dobble hierbei seine Finger im Spiel.
Im Anschluss an eine Einladung der neuen Nachbarn, die mit dem sybillinischen Motto ‚Heute Abend wird in Beecham House ein Mord geschehen‘ locken, geht es dann nach einem Telefonat mit Agatha Christie – die derzeit mit ihrem Mann in London weilt - direkt in die Nachbarschaft von Mallowan Hall zum „Krimidinnermord“. Doch statt eines echten Mordes handelt es sich lediglich um ein Rollenspiel, bei dem der Gastgeber mit Begeisterung den ‚Ermordeten‘ mimt. Doch ehe sich der Leser und der Hausherr Wokesley versehen, ist der Gastgeber tatsächlich tot – erstochen mit einem spitzen Dolch. Anfänglich noch etwas gelangweilt von dem inszenierten Mord, wird der Tod des reichen Industriellen für Phyllida Bright nun der perfekte Einstieg in ihren neuen Fall. Eine Vielzahl an rätselhaften Personen kommt als Täter in Frage, und jede von ihnen hat ein überzeugendes Motiv.
Wie es typisch für das Cosy-Crime-Genre ist, versteht es die Autorin auch hier glänzend, die Protagonisten des Plots intensiv und charakterstark zu zeichnen – gepaart mit hervorragend dosiertem, ironischem Humor. Mit ihrem lockeren, leichten und dennoch ausdrucksstarken Schreibstil gelingt es Colleen Cambridge die jeweilige Kulisse stets lebendig vor den Augen der Leser*innen zu entwerfen und sie unmittelbar ins Geschehen hinein zu ziehen. Der Spannungsbogen bleibt kontinuierlich erhalten und das Buch entwickelt sich zu einem flotten Pageturner, welcher in einem rasanten, vielleicht etwas zu actionreichen Showdown gipfelt.
Trotz der gelungenen Kombination von Spannung und Humor bleibt der Wunsch zum ausgiebigen Miträtseln zumindest phasenweise unerfüllt. An einigen kriminalistischen Stellen wirkt die Story zudem etwas zu konstruiert. Dies steht im Gegensatz zu den beiden Vorgängerbänden, in denen sowohl das Mitraten, als auch Phyllidas brillanter Ermittler- und Kombinationsgabe einen entscheidenden Teil des Lesevergnügens ausmachten. Hier konnte man jederzeit mit falschen Fährten und unerwarteten Wendungen rechnen. In „Der Krimidinnermord“ jedoch scheint unsere Hobbyermittlerin wiedeholt etwas unaufmerksam und übersieht Details, die der Leserschaft sofort ins Auge springen. Manche Passagen wirken zudem eine Spur zu vorhersehbar, sodass das „Cosy“ an einigen Stellen das „Crime“ zu dominieren scheint.
Dessen ungeachtet weiß der „Krimidinnermord“ insbesondere auf der atmosphärischen Ebene mehr als nur zu überzeugen: Alle handelnden Personen besitzen ausreichend viel Tiefe sowie authentische Verstrickungen untereinander. Auch das Lokalkolorit wird wunderbar eingefangen. Darüber hinaus erfahren wir im aktuellen Band etwas mehr über Gefühle, Hintergründe und die Vergangenheit einiger Protagonisten, und es bleibt spannend, wie sich diese Entwicklungen in den kommenden Bänden in Bezug auf Beziehungen und Romantik aber auch Enttäuschungen entfalten werden. Zudem gibt es erste Andeutungen zu Phyllida Brights eigener Vergangenheit, die Potenzial für weitere Enthüllungen in Band 4 bietet. Kulisse, Lebensstil und -kultur der 1930‘er werden historisch korrekt wiedergegeben und und wir dürfen humorvoll erleben, wie die Menschen dieser Zeit ihre ersten Bekanntschaften mit modernen Geräten wie dem neuen Vac-Tric Staubsauger machten.
Das Cover, das vorwiegend in den Farben Rot, Blau und Schwarz mit weißen Schriftzügen gehalten ist, folgt dem Stil der Vorgängerbände und trägt so zu einem hohen Wiedererkennungswert bei. Allerdings sei darauf hingewiesen, dass es – wie schon bei den beiden vorigen Bänden – bei genauerem Hinsehen einiges über den Täter verraten könnte. Dies wurde im englischen Original deutlich besser gelöst.
Fazit: Insgesamt ist „Der Krimidinnermord“ ein weiterer gelungener Band in Colleen Cambridges Cosy-Crime-Serie um Phyllida Bright, in dem Spannung, Humor, Atmosphäre sowie Lokalkolorit auf ausgewogene Weise miteinander verknüpft werden und der im Rahmen des Genres in jeglicher Hinsicht zu gefallen weiß. Lediglich der Wunsch zum ausgiebigen Miträtseln bei den Ermittlungen kommt etwas zu kurz. Obwohl „Der Krimidinnermord“ völlig unabhängig von den beiden Vorgängerbänden gelesen werden kann, ist es für Leser, die bereits Band 1 und 2 kennen, besonders erfreulich, vertraute Figuren wiederzutreffen. Für Fans der Phyllida Bright Reihe ist dieser Band ein absolutes Muss, und auch Anhänger von Agatha Christies Serien rund um Miss Marple und Hercule Poirot finden hier eine erfrischend neue und empfehlenswerte Alternative. Der vierte Band „Murder Takes the Stage (A Phyllida Bright Mystery Book 4)“ ist im englischen Original bereits seit Oktober 2024 erhältlich, und wir dürfen der deutschen Übersetzung im kommenden Jahr entgegen fiebern. Persönlich freue ich mich bereits jetzt schon sehr darauf ihn dann lesen und genießen zu dürfen.
holdesschaf
4/5
15.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Tolle Charaktere, aber diesmal ein leicht durchschaubarer Fall
Agatha und ihr Mann weilen in London, als auf Mallowan Hall eine seltsame Einladung der neuen Nachbarn eintrudelt, in der ein Mord angekündigt wird. Haushälterin Phyllida Bright bekommt den Auftrag, ihre Arbeitgeber bei dieser Gelegenheit in Beecham House zu vertreten. Die Wokesleys, die seit geraumer Zeit dort wohnen, haben auch andere Dorfbewohner geladen und schnell ist klar, dass es sich um ein Krimi-Dinner handelt. Phyllida will schon wieder gehen, als sich eine der Figuren in dem Spiel als echte Leiche entpuppt. Für Agathas Haushälterin ist klar, dass sie in diesem Mordfall ermitteln und der überforderten Haushälterin der Wokesleys unter die Arme greifen muss, auch wenn ihr das gerade gar nicht gelegen kommt. Erwartet sie doch auf Mallowan Hall eine wichtige Lieferung, die sie niemand anderem überlassen kann.
Ich bin seit dem ersten Band ein Fan der Krimis mit der neugierigen und ermittlungsfreudigen Haushälterin Agatha Christies. Phyllida ist einfach eine klassische Ermittlerfigur mit gutem Spürsinn, aber auch mit eigenen Geheimnissen, die sich weder vom Butler hineinreden, noch sich von den komischen Gefühlen für den Chauffeur ablenken lässt. Die Kulisse und die Nebencharaktere sind auch in diesem Band ein tragendes Element dieses unterhaltsamen cosy Krimis. Vor allem für alle, die die Reihe noch nicht kennen, wird trotzdem ersichtlich, welche Kräfte hier wirken. Wer allerdings wie ich schon den dritten Band liest, dem wird es vielleicht ähnlich gehen, denn stellenweise wurden die Beziehungskonstellationen etwas überstrapaziert und zu breit getreten. Zwar entwickelte sich manches auch ein wenig, aber nicht stark genug für einen Aha-Effekt.
Das Setting ist wieder sehr britisch und abwechslungsreich, da Phyllida diesmal in einem fremden Haushalt ermittelt. Durch die rätselhafte Einladung startet das Buch auch sehr spannend und es dauert nicht lange, bis es eine Leiche gibt. Danach flacht das Ganze etwas ab und beschränkt sich hauptsächlich auf Befragungen von Zeugen, dem teilweisen Eintreffen der Polizei und Phyllidas weitere Schnüffeleien. Leider haben Kenner sehr früh einen Verdacht, der so einfach zu erkennen war, dass man die ganze Zeit hoffte, dass noch eine große Überraschung eintreten würde. Dem war aber nicht so und das hat mich dann doch etwas enttäuscht. Auch ein paar nicht ganz logische Elemente trübten so ein bisschen meine Begeisterung. Keine Frage, der Schreibstil der Autorin ist auch im dritten Band sehr unterhaltsam und Phyllida und die anderen geben ihr Bestes, doch der Fall ist einfach sehr leicht durchschaubar. Darüber tröstet mich auch der gefährliche Showdown nicht ganz hinweg. Zudem hätte ich mir gewünscht, dass wir endlich mehr über Phyllidas Vergangenheit erfahren, jetzt muss ich mich bis Band 4 gedulden, denn obwohl ich etwas enttäuscht bin, werde ich Mrs Bright natürlich treu bleiben. Fazit: Ein zu leicht durchschaubarer Krimi mit sympathischen Figuren und vielen Anspielungen auf die Werke von Agatha Christie. 3,5 Sterne
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