Produktbild: Lebensträume. Ärztin einer neuen Zeit

Lebensträume. Ärztin einer neuen Zeit Roman

25

9,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Verkaufsrang

12221

Erscheinungsdatum

22.01.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

2764 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641312602

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ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Verkaufsrang

12221

Erscheinungsdatum

22.01.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

608 (Printausgabe)

Dateigröße

2764 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783641312602

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  • Giselas Lesehimmel

    aus Landshut

    5/5

    21.11.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Fesselnde Geschichte um eine junge, mutige Frau

    Zum Inhalt Svea Lenz gewährt uns hier Einblicke zum Mauerbau der DDR und dessen Auswirkungen. Mit Vicky hat sie eine Hauptfigur gezeichnet, die nicht nur jede Menge Power und Ehrgeiz hat, sondern auch sehr empathisch wirkt. Die junge Frau und ihre große Liebe Achim leben in Ostberlin, studieren aber im Westen Medizin. Nach dem Mauerbau gelingt beiden die Flucht in den Westen. Achim möchte anderen auch die Möglichkeit bieten, im Westen zu leben und betätigt sich als Fluchthelfer. Bei seinem letzten Einsatz wird er erwischt. Vicky beendet ihr Studium erfolgreich und landet in Frankfurt in der Flughafenambulanz. Schnell gelingt es ihr, sich in der Männerwelt zu behaupten. Sie reicht Verbesserungsvorschläge für eine moderne Flughafenklinik und einen Ambulanzwagen, mit besserer Ausstattung ein. Meine Meinung Fesselnde Geschichte um eine mutige, junge Frau. 1961 - 1972 Die Geschichte konnte mich von Anfang an fesseln und jede Unterbrechung beim Lesen empfand ich als störend. Detailliert nimmt man am Leben der Ärztin Vicky und ihren Kollegen teil. Die Ärzte wissen die Fähigkeiten der jungen Frau zu schätzen und fördern sie zusätzlich. Das hat mir sehr gut gefallen, da das zu dieser Zeit keine Selbstverständlichkeit war. Frauen als Chirurginnen waren eher eine Seltenheit, was sich bis heute nicht geändert hat. Schnell spricht sich herum, dass in der Flughafenambulanz eine Ärztin arbeitet und das lockt viele Patientinnen an. Vicky scheut sich nicht davor, auch Frauen aus dem Rotlichtmilieu zu behandeln, da ihr Vorurteile fremd sind. Vicky kann ihren Achim nicht vergessen und ist völlig verzweifelt, als sie ihn mit einem Fremden am Flughafen verwechselt. Langsam aber sicher öffnet sich ihr Herz auch für einen Anderen. Es wird spannend. Vicky vermisst ihre Mutter, die als Krankenschwester in der Charité arbeitet. In ihrer Kindheit war das Krankenhaus ihr zweites Zuhause. Fazit Detailliert, gut recherchiert und durchgehend unterhaltsam bringt uns die Autorin ein Stück Geschichte aus der ehemaligen DDR näher. Die Figuren sind gut gezeichnet, sodass ich von jedem ein genaues Bild vor Augen hatte. Die Liebe hat auch ihren Platz, ohne Kitsch und unnötige Liebesszenen. Leider habe ich eine kleine Enttäuschung erlebt. Jedes Kapitel beginnt mit einem Song von der damaligen Zeit. Ein besonderer Leckerbissen waren die Beatles am Flughafen. KREISCH! Svea Lenz hat einen sehr lebendigen Schreibstil, der mich schon bei der Stewardessen Dilogie begeistern konnte. Eine klare Empfehlung. Danke, Svea Lenz. Bitte mehr davon.

  • Bewertung

    5/5

    11.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Eine Zeitreise in die 60er Jahre

    Es ist das Jahr 1961: Für Vicky und Achim gehört es - wie bei so vielen anderen Ostberlinern - zum Alltag, tagtäglich in den Westen zu pendeln. Denn das junge Paar studiert in Westberlin gemeinsam Medizin. Doch als plötzlich eine Mauer genau zwischen den beiden Teilen Berlins errichtet wird, sind die beiden gezwungen, ihre Zelte in der Heimat abzubrechen und in den Westen zu fliehen. Während Achim kurz darauf verhaftet wird, gelingt es Vicky, ihr Studium erfolgreich abzuschließen. Trotz zahlreicher Widrigkeiten verschlägt es sie an die Flughafenambulanz Frankfurt am Main - immer mit der Hoffnung, dass ihr geliebter Achim doch noch zu ihr zurückkehrt... Wo soll ich bei einem solch außergewöhnlich dichten, allumfassenden Roman bloß anfangen? Denn "Lebensträume. Ärztin einer neuen Zeit" ist sicherlich alles andere als ein gewöhnlicher historischer Roman. Ich würde ihn vielmehr als Zeitkapsel beschreiben: Gleich in den ersten wenigen Kapiteln erkennt man als Leser die Arbeit und das Herzblut, die in diese tiefgehende Recherche der Autorin geflossen sein müssen. Den Rahmen der Geschichte bilden dabei einschlagende historische Ereignisse der 60er Jahre. Ausgeschmückt werden diese durch historische Persönlichkeiten, musikalische Untermauerungen und kleine Details wie beispielsweise entsprechende Dialekte. Und - was wohl ein Herzstück der Geschichte sein dürfte - natürlich exzellent dargestellte medizinische Feinheiten der damaligen Zeit. Während man den Alltag der Protagonistin Vicky mitverfolgt, fühlt es sich immer wieder an, als würde man gleich neben ihr in der Sanitätsbaracke des Flughafens stehen. Es werden spannende medizinische Fälle (teils sogar inspiriert von wahren Begebenheiten) präsentiert, welche wiederum vom akkurat recherchierten medizinischen Fortschritt zu dieser Zeit begleitet werden. Und auch auf Ebene der einzelnen Figuren lässt diese Buch definitiv nicht zu wünschen übrig: Während der knapp 600 Seiten erlebt man Vickys Entwicklung bis hin zu einer statthaften jungen Ärztin mit. Aller Widrigkeiten zum Trotz kämpft sie sich durch und wächst dem Leser so ans Herz. Auch weitere Charaktere wie Vickys Freund Achim, ihr Chefarzt oder ihre teuren Freundinnen kommen nicht zu kurz, präsentieren ihre Ecken und Kanten und erhalten ausreichend Raum, um gemeinsam mit Vicky zu wachsen. Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für Liebhaber von historischen Romanen, die viel Wert auf Details legen und Lust auf ein paar medizinische Abenteuer haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass sich dieses Buch gerade für Kinder der 60er Jahre ein wenig wie "Nach-Hause-Kommen" anfühlen dürfte! 5/5 Sterne

  • Eva_G

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein beeindruckender, fesselnder Roman, der mich noch lange beschäftigen wird!

    Berlin, 1961: Vicky ist Anfang 20 und träumt von einer Karriere als Thoraxchirurgin. Um sich diesen Traum zu erfüllen, pendelt sie täglich von Ost- nach Westberlin. Denn die Freie Universität dort hat sie angenommen, wohingegen im Osten einzig ein Veterinärmedizin-Studium möglich gewesen wäre. Auch ihr Verlobter Achim begibt sich täglich auf diesen Weg. Doch als plötzlich mitten in der Nacht eine Mauer quer durch Berlin errichtet wird, ändert sich alles. Vicky und Achim bangen um ihr Examen, das in wenigen Wochen ansteht. So begeben sie sich auf den gefährlichen Weg in den Westen, indem sie mit einem fremden Pass die Grenze überqueren. Als es gelingt, sind Beide überglücklich. Allerdings ist das Achim nicht genug und er macht sich nochmals auf den Weg in den Osten, um weitere Studenten in den Westen zu bringen. Hierbei wird er aber geschnappt und Vicky ist ab nun allein im Westen und bangt um ihren Verlobten. Leider gelingt es Vicky nach ihrem abgeschlossenen Studium aber nicht, sofort eine Stelle als Medizinalassistenz zu bekommen und sie hält sich mit der Arbeit als Barfrau in einem eher zwielichtigen Lokal über Wasser, dass ihre Mutter davon nichts erfahren darf, ist selbstverständlich. Erst durch einen Zufall gelingt es Vicky doch noch, eine Stelle für 20 Monate in der Ambulanz des Frankfurter Flughafens zu bekommen. Nur mit viel Courage, Wissen und Ausdauer kann sie sich im bestehenden, ausschließlich männlichen Team etablieren. Svea Lenz ist das Pseudonym der bekannten Autorin Nicole C. Vosseler. Ihr Erzählstil ist flüssig und weißt in keinem Moment Längen auf, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Aufgrund der gründlichen Recherche die historischen, politischen und medizinischen Begebenheiten betreffend, bekommen die Leser schnell das Gefühl, selbst Teil der Handlung zu sein und direkt neben Vicky und ihren Kollegen zu stehen. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an so gefesselt, dass aus einem "schnell ins Buch reinlesen" eine ganze Stunde geworden ist und ich hundert Seiten später und mitten in der Nacht wirklich gezwungenermaßen, mit einem Blick auf den zeitigen Wecker am nächsten Morgen aufhören musste. Vicky war mir sofort sympathisch und ist mir im Laufe der Handlung immer mehr ans Herz gewachsen, sodass ich das Buch nach der letzten Seite nur widerstrebend zugeschlagen habe. Aufgrund meiner bestehenden medizinischen Kenntnisse, war ich wirklich gespannt, wie sich der Beruf als Ärztin im Buch wiederfinden würde und ich muss sagen, ich bin begeistert, wie fundiert und realistisch die einzelenen Notfälle geschildert werden. Da ich den Roman innerhalb von nur zwei Tagen beendet habe und am liebsten immer weiterlesen möchte, bekommt er eine ganz klare Leseempfehlung und gehört auf jeden Fall zu meinen Lesehighlights 2025!

  • Eva_G

    5/5

    10.09.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Ein beeindruckender, fesselnde…

    Ein beeindruckender, fesselnder Roman, der mich noch lange beschäftigen wird! Berlin, 1961: Vicky ist Anfang 20 und träumt von einer Karriere als Thoraxchirurgin. Um sich diesen Traum zu erfüllen, pendelt sie täglich von Ost- nach Westberlin. Denn die Freie Universität dort hat sie angenommen, wohingegen im Osten einzig ein Veterinärmedizin-Studium möglich gewesen wäre. Auch ihr Verlobter Achim begibt sich täglich auf diesen Weg. Doch als plötzlich mitten in der Nacht eine Mauer quer durch Berlin errichtet wird, ändert sich alles. Vicky und Achim bangen um ihr Examen, das in wenigen Wochen ansteht. So begeben sie sich auf den gefährlichen Weg in den Westen, indem sie mit einem fremden Pass die Grenze überqueren. Als es gelingt, sind Beide überglücklich. Allerdings ist das Achim nicht genug und er macht sich nochmals auf den Weg in den Osten, um weitere Studenten in den Westen zu bringen. Hierbei wird er aber geschnappt und Vicky ist ab nun allein im Westen und bangt um ihren Verlobten. Leider gelingt es Vicky nach ihrem abgeschlossenen Studium aber nicht, sofort eine Stelle als Medizinalassistenz zu bekommen und sie hält sich mit der Arbeit als Barfrau in einem eher zwielichtigen Lokal über Wasser, dass ihre Mutter davon nichts erfahren darf, ist selbstverständlich. Erst durch einen Zufall gelingt es Vicky doch noch, eine Stelle für 20 Monate in der Ambulanz des Frankfurter Flughafens zu bekommen. Nur mit viel Courage, Wissen und Ausdauer kann sie sich im bestehenden, ausschließlich männlichen Team etablieren. Svea Lenz ist das Pseudonym der bekannten Autorin Nicole C. Vosseler. Ihr Erzählstil ist flüssig und weißt in keinem Moment Längen auf, sodass die Seiten nur so dahinfliegen. Aufgrund der gründlichen Recherche die historischen, politischen und medizinischen Begebenheiten betreffend, bekommen die Leser schnell das Gefühl, selbst Teil der Handlung zu sein und direkt neben Vicky und ihren Kollegen zu stehen. Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an so gefesselt, dass aus einem "schnell ins Buch reinlesen" eine ganze Stunde geworden ist und ich hundert Seiten später und mitten in der Nacht wirklich gezwungenermaßen, mit einem Blick auf den zeitigen Wecker am nächsten Morgen aufhören musste. Vicky war mir sofort sympathisch und ist mir im Laufe der Handlung immer mehr ans Herz gewachsen, sodass ich das Buch nach der letzten Seite nur widerstrebend zugeschlagen habe. Aufgrund meiner bestehenden medizinischen Kenntnisse, war ich wirklich gespannt, wie sich der Beruf als Ärztin im Buch wiederfinden würde und ich muss sagen, ich bin begeistert, wie fundiert und realistisch die einzelenen Notfälle geschildert werden. Da ich den Roman innerhalb von nur zwei Tagen beendet habe und am liebsten immer weiterlesen möchte, bekommt er eine ganz klare Leseempfehlung und gehört auf jeden Fall zu meinen Lesehighlights 2025!

  • Bewertung

    5/5

    12.05.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Muss man Lesen!

    Dieses Buch hat mich von der ersten Seite an regelrecht in seinen Bann gezogen! Der Schreibstil ist wunderbar lebendig und bildhaft – ich hatte ständig das Gefühl, mitten im Geschehen dabei zu sein. Vicky und Achim wachsen einem sofort ans Herz: Zwei junge Menschen, voller Träume und Hoffnung, die dann vom plötzlichen Mauerbau brutal auseinandergerissen werden. Ich habe mit Vicky gelitten, gehofft und gebangt. Ihre Entschlossenheit, trotz aller Widrigkeiten ihren Weg als Ärztin zu gehen, hat mich tief beeindruckt. Besonders faszinierend fand ich, wie authentisch die Autorin die Zeit eingefangen hat: Themen wie Impfungen, die Einführung der Pille, Contergan und der §218 verleihen der Geschichte eine ungeheure Tiefe und lassen das gesellschaftliche Klima der frühen 60er Jahre lebendig werden. Auch die Schwierigkeiten, als Frau in einer von Männern dominierten Berufswelt Fuß zu fassen, wurden eindrücklich und zugleich sensibel dargestellt. Vickys Weg in der Flughafenambulanz, die rauen Töne, die spannenden Einsätze – all das hat mich nicht nur bestens unterhalten, sondern auch bewegt. Besonders schön fand ich, wie sie trotz allem Anschluss findet und sich behaupten kann. Die Hoffnung auf ein Wiedersehen mit Achim hält dabei immer unterschwellig die Spannung hoch, ebenso wie die Möglichkeit einer neuen Liebe. Ich habe die Geschichte regelrecht aufgesogen und konnte das Buch kaum aus der Hand legen. Jetzt hoffe ich sehr auf einen zweiten Teil – ich möchte unbedingt wissen, wie es mit Vicky weitergeht! Eine absolute Leseempfehlung für alle, die fesselnde historische Romane lieben, die sowohl Herz als auch Verstand ansprechen.

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