Produktbild: Das Fest der Schlangen

Das Fest der Schlangen Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

Festa

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

12,7/20,4/2,5 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Feast of Snakes

Übersetzt von

Manfred Sanders

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867613-8-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Paperback

Erscheinungsdatum

21.05.2024

Verlag

Festa

Seitenzahl

256

Maße (L/B/H)

12,7/20,4/2,5 cm

Gewicht

366 g

Auflage

1. Auflage

Originaltitel

A Feast of Snakes

Übersetzt von

Manfred Sanders

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-9867613-8-7

Herstelleradresse

Festa Verlag
Justus-von-Liebig-Straße 10
04451 Borsdorf
DE

Email: shop@festa-verlag.de

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  • TPC

    aus Offenbach

    5/5

    20.09.2024

    Buch (Paperback)

    Joe Lon war einst ein Ass im…

    Joe Lon war einst ein Ass im Highschool-Football und ihm standen alle Möglichkeiten für eine Sportkarriere an einem großen College offen. Doch im Gegensatz zu seiner damaligen Freundin, einer wunderschönen Cheerleaderin, die auf eine gute Universität gegangen ist, blieb Joe in seinem Heimatort, dem Kuhkaff Mystic, irgendwo in Georgia. Dort lebt er mittlerweile mit einer ausgemergelten Frau und zwei ewig schreienden Kindern in einem heruntergekommenen Wohnwagen auf einem Trailerpark, den er leitet. Außerdem hat er vom Vater den örtlichen Whiskey-Handel übernommen. Ansonsten besteht sein trostloses Leben nur aus Saufen, Blödsinn reden und Langeweile. Nur einmal im Jahr, wenn das Klapperschlangen-Festival stattfindet, wird Mystic aus dem Dauerdämmerzustand gerissen. Dann strömen Tausende von Touristen in den Ort und wollen mal so richtig die Sau rauslassen. Der Alkohol fließt in Strömen und es kommt immer wieder zu Schlägereien. Doch der ganze Trubel schlägt Joe noch mehr aufs Gemüt und zu allem Übel taucht dann auch noch seine hübsche und erfolgreiche Ex-Freundin auf … Wie einige Romane aus der Festa-Must-Read-Reihe hat auch diese Geschichte des US-Amerikaners Harry Crews aus dem Jahre 1976 schon einige Jahre auf dem Buckel. Dies ist für die Lektüre wichtig, denn der rohe, ungeschönte, brutale Realismus der Schilderung der amerikanischen Unterklasse entwickelte sich damals nach dem Vorbild von Charles Bukowski zu einem Gegengewicht zur Love&Peace-Mentalität der Hippie-Literaten. Und so sind dann auch die Charaktere dieser Story von schwer gestört bis zutiefst verzweifelt, für sie ist keine aussichtsreiche Zukunft möglich. Es herrscht ein inhärenter Rassismus, Sexismus und Sadismus. Probleme werden entweder mit Alkohol oder mit Gewalt oder meistens mit beidem bekämpft. Außerdem sind Tiere nur zum Fressen oder Quälen da. Das ist für den Leser oft schwer verdaulich, aber wer auf humorlosen Realismus, blutige Ekelszenen und ein ebenso fulminantes wie konsequent finsteres Ende steht, bekommt bei „Das Fest der Schlangen“ einen Vollbedienung.

  • Blaxy87

    aus Hannover

    4/5

    16.08.2024

    Buch (Paperback)

    White Trash vom Feinsten

    ...was zur Hölle habe ich da gerade gelesen? "Das Fest der Schlangen" ist eine white trash-Parade der Extraklasse. Eigentlich kann ich dieses Buch nicht rezensieren - das muss man selbst lesen. Und wird es lieben oder hassen... Ohne eine bahnbrechende Handlung erschafft Autor Harry Crews hier eine Atmosphäre, die mich mitgerissen hat. Da die dünne - aber wirkungsvolle - Story in den 1970ern spielt, ist man hier noch befreit von politcal correctness. Und erntet dafür Rassismus, Frauenfeindlichkeit, Gewalt- und Alkoholexzesse non stop. Also wirklich, so etwas rüdes habe ich schon lange nicht mehr gelesen - und hatte meinen Spaß dran. Es ist das Prinzip des Fernsehprogramms am Nachmittag: Schau dir das schlechte Programm an, sei davon fasziniert, fühle dich selbst im Endeffekt besser. Und doch war "Das Fest der Schlangen" mehr für mich: Hier und da wird deutlich, dass der Protagonist unter seinem profanen Leben leidet. Und doch außer Stande ist irgendwas daran zu ändern. Tragik, wo man sie eigentlich nicht erwartet hätte.. Mit 245 Seiten hat man hier ein kurzes Vergnügen - länger hätte man es aber auch nicht ertragen, ohne nicht auch zur nächsten Whiskeyflasche zu greifen. Ein Buch im Stil von Chuck Palahniuk, nur nicht ganz so intelligent.

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