Produktbild: Der Geschmack der Freiheit

Der Geschmack der Freiheit Eine Geschichte der Kulinarik

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2024

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,4/13,8/2,5 cm

Gewicht

442 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011479-7

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

19.07.2024

Verlag

Reclam, Philipp

Seitenzahl

272

Maße (L/B/H)

21,4/13,8/2,5 cm

Gewicht

442 g

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-15-011479-7

Herstelleradresse

Reclam Philipp Jun.
Siemensstr. 32
71254 Ditzingen
DE

Email: auslieferung@reclam.de

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  • Bewertung

    5/5

    13.11.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein spannendes Buch über die…

    Ein spannendes Buch über die Geschichte der Kulinarik und weit darüber hinaus. Immer wieder gelingt es Ute Cohen der Brückenschlag zu aktuellen gesellschaftlichen Themen. Bravo. Eine Bereicherung.

  • Bewertung

    5/5

    27.07.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Rezension: "Der Geschmack der…

    Rezension: "Der Geschmack der Freiheit" von Ute Cohen Dr. Ute Cohen präsentiert in ihrem 2024 erschienenen Werk (Reclam Verlag, 272 Seiten) eine ebenso sinnlich wie intellektuell bereichernde Kulturgeschichte des Essens – von der Französischen Revolution bis zur heutigen Molekularküche. Sie verwebt kulinarische Anekdoten, philosophische Reflexionen und biografisches Erzählen zu einem „geistesgeschichtlichen Menü“ voller Geschmack und Bedeutung. Die Autorin wurde vor kurzem von mir für ein Podcast („The Entrepreneurial Adventurer“) interviewt. Thema war dieses Buch wie auch ihre neue Publikation „Glamour“. Hauptgedanken & inhaltlicher Reichtum: 1.Freiheit geht durch den Magen Cohen beginnt ihre kulinarische Reise im Paris der Revolution: Die Geburt der Restaurants war mehr als gastronomische Innovation – sie war ein Ausdruck politischer und sozialer Befreiung. Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit wurden nicht nur gedacht, sondern geschmeckt. So wurde Esskultur zum kollektiven Erlebnis – und zum Symbol gesellschaftlicher Emanzipation. 2.Kulinarik als Spiegel der Gesellschaft Mit historischer Breite schildert Cohen, wie sich Geschmack über Klassen- und Ländergrenzen hinweg wandelte. Vom aristokratischen Überfluss des Ancien Régime bis zur regionalen Bürgerküche – die Entwicklung der Gastronomie spiegelt gesellschaftliche, ästhetische und politische Veränderungen wider. 3.Esskultur trifft Geistesgeschichte Sie nimmt Anleihen bei Philosophen wie Ernst Bloch oder Ludwig Feuerbach und verbindet diese mit Küchenliteratur, Filmgeschichte und internationalen Anekdoten – etwa über Marie-Antoinette, Prousts Madeleines oder Escoffiers Kreationen. Der Genuss wird zum Vehikel für Philosophie und Utopie. Interdisziplinarität pur wie es sich gehört. Stil & Wirkung: •Sprache und Ton: Cohens Stil ist luftig, klar und elegant – eine Mischung aus Essay, Anekdote und Miniaturschilderung. Der Text lädt dazu ein, ihn appetitlich häppchenweise zu lesen. •Verankert mit erhellenden Zitaten: Die Frankfurter Allgemeine beschrieb es treffend: „Zum Preis eines Hauptgerichts erwirbt man ein abendfüllendes Tischgespräch“ – eine eloquente Eloge auf den Gesprächsgeist à la Kant. Stärken & Kritik: Einige der Stärken sind sicher die Vielfalt an Anekdoten: Proust, Escoffier, Tantris, Gangster-Gourmets und weitere interessante Geschichten. Alles amüsant wie lehrreich. Zudem ist es interdisziplinär – ein gelungener Mix aus Philosophie, Kulturgeschichte, Linguistik wie Gastronomie. Hand in Hand wird uns sprichwörtlich eine Delikatesse serviert. Genuss und Freiheit werden auf mehreren Ebenen kritisch reflektiert – ein sinnlich-politisches Ambulatorium. Der Fokus ist stark auf Frankreich ausgerichtet – man merkt die Frankophilie der Autorin – leider werden andere Traditionen oder Perspektiven nicht genügend in Betracht gezogen bzw. der Fokus nicht raufgelegt. Fazit und einige Schlussbetrachtungen: „Der Geschmack der Freiheit“ ist mehr als eine kulinarische Chronik – es ist ein philosophisches Abenteuer durch Geschichte, Geschmack und Gesellschaft. Ute Cohens Buch ist gleichermaßen intellektuell stimulierend wie essenzvoll genussreich. Es setzt einen Impuls, Essen nicht isoliert, sondern als sozialen, kulturellen und politischen Akt zu begreifen. Ein wichtiger Punkt in diesen Zeiten. Wer Genuss, Geschichte, Sinn und Freiheit zugleich verstehen möchte, findet in diesem Buch eine kultivierte Einladung zum Miteinanderdenken. Ein empfehlenswerter Titel für Feinschmecker, Kulturinteressierte und alle, die sich fragen: Was macht uns frei – und wie schmeckt diese Freiheit? Auf jeden Fall bitte probieren und einfach geniessen:)

  • Bewertung

    5/5

    24.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lesegenuss und Rundum-Inspiration

    Mit großem Genuss habe ich dieses Buch gelesen. Der Untertitel des Werks lautet „Eine Geschichte der Kulinarik“. Was die Autorin hier vorlegt, ist aber weit mehr als eine bloße Nacherzählung von historischen Begebenheiten. In fünfzehn Essays setzt sie sich auf sehr anregende Weise mit verschiedensten Aspekten der Kochkunst im Laufe der vergangenen Jahrhunderte auseinander. So erfährt man beispielsweise nicht nur, woher der Name „Restaurant“ kommt, aus welchem Grund die ersten Restaurants im Umfeld der Französischen Revolution entstanden, durch welche Kreationen und Innovationen, Erfolge und Misserfolge berühmte Köche Geschichte schrieben und nebenbei, woher der Begriff „den Löffel abgeben“ kommt, sondern es geht etwa auch um Bereiche wie Ästhetik und Erotik in Zusammenhang mit Speisen, um den Geschmack der Kindheit und um kulinarische Utopien. Interessante philosophische Gedanken und wissenschaftliche Erkenntnisse fließen in den sich auch durch sprachliche Eleganz auszeichnenden Text mit ein, das Thema berührende Filme und Bücher werden zitiert und das eine oder andere Rezept eingestreut, zum Beispiel jenes für Madeleines. Dieses Gebäck spielt in „Auf der Suche nach der verlorenen Zeit“, dem Opus magnum des berühmten französischen Schriftstellers Marcel Proust, eine nicht unwesentliche Rolle. Der Ich-Erzähler tunkt es hier in seinen Tee. In jenem Genussmoment, in dem der Schluck, mit den Kuchenkrümeln vermischt, seinen Gaumen berührt, fühlt er sich unwillkürlich in seine behütete Kindheit zurückversetzt, die daraufhin vor seinem geistigen Auge erneut vorüberzieht. Der Geschmack der Madeleine wird bei Proust zum Antrieb für das Werk – und Ute Cohens Buch zur Rundum-Inspiration für Leserinnen und Leser.

  • Bewertung

    5/5

    21.07.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Sprachliche Brillanz und inhaltliche Tiefe

    Ute Cohen ist ein Sachbuch über die Geschichte der Kulinarik gelungen, das mit sprachlicher Leichtigkeit und informativer Tiefe bereichernd und unterhaltsam ist. Was für eine Mischung eines geschichtlichen Abrisses, von Anekdoten und philosophischen Ausflügen. Brillant finde ich ihre kurzen Kommentare, mit der sie bei dem einen oder anderen Thema am Zeitgeist kratzt. Die Kapitel sind einzeln und nach individueller Vorliebe zu lesen. Häppchenweise gut verdaulich. Das Buch ist ein wundervolles Geschenk für alle, die den Genuss, die Sinnlichkeit und die Freiheit schätzen. Und für diejenigen, die erfahren möchten, was sie schon immer über Kulinarik wissen wollten und neue Schätze entdecken möchten.

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