Produktbild: Eva

Eva

18

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41679

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2024

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2 cm

Gewicht

191 g

Farbe

Lachs / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6181-1

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

41679

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.09.2024

Verlag

Kein & Aber

Seitenzahl

208

Maße (L/B/H)

18,5/11,6/2 cm

Gewicht

191 g

Farbe

Lachs / Rost

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-0369-6181-1

EU-Ansprechpartner

Kein & Aber Verlag
Württembergallee 12
14052 Berlin
DE
berlin@keinundaber.de

Herstelleradresse

Kein & Aber AG
Bäckerstrasse 52
8004 Zürich
CH
berlin@keinundaber.de

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  • nessabo

    5/5

    12.12.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Ein Buch rund um (Nicht-)Mutte…

    Ein Buch rund um (Nicht-)Mutterschaft, das eine herausragende Tiefe und Ambivalenz abbildet Vor der Beobachtungsgabe Verena Keßlers kann ich mich nur verneigen. Sie widmet sich in „Eva“ einem Themenfeld, das von Ambivalenz und Unverständnis geprägt ist, und liefert einfach ab. Eva Lohaus, die titelgebende Figur, ist dabei nur eine von vier Frauen, denen je ein Kapitel gewidmet wird. Ihre Geschichten sind jedoch nicht isoliert, sondern miteinander verwoben. Dieses Verweben gelingt Keßler mit einer solchen Leichtigkeit und einem gleichzeitigen Feinsinn, dass es mich nur begeistern konnte. Ergänzt wird die Handlung um ganz besondere und zarte Beziehungen, die teilweise wirklich sehr überraschend kommen. ❤️ Zurück zu Eva Lohaus, die öffentlichkeitswirksam darüber spricht, warum sie es mit Blick auf die Klimakrise für egoistisch hält, weitere Kinder zu bekommen. Dem gegenüber stehen Frauen, die keine Kinder bekommen können oder die ihr Kind verloren haben. Außerdem eine Mutter, die erschöpft ist vom Muttersein und welche versucht, sich selbst als Individuum innerhalb und außerhalb der Rolle wieder zu verorten. Die verschiedenen Positionen scheinen so konträr und konfliktbeladen zu sein, dass ich es schlicht meisterinnenhaft finde, wie Keßler sie zu verbinden vermag ohne sich selbst zu positionieren. Und nicht nur die verschiedenen Lebensperspektiven werfen einen vielschichtigen Blick auf dieses komplexe Thema, sondern auch die Figuren sind in sich von einer Ambivalenz und Tiefe geprägt, die mich beeindruckt hat. Denn wer keine eigenen Kinder haben möchte, will nicht zwangsläufig gar keine in ihrem Leben haben und wer eigene hat, kann auch abweisende Gefühle empfinden. Und nicht zuletzt darf sich die eigene Position auch einfach verändern, auch wenn das in unseren gesellschaftlichen Strukturen gar nicht so leicht ist. All das findet einen Raum in diesem großartigen Buch, das ich wirklich bedingungslos allen empfehle, weil es ein gut lesbares Plädoyer ist für Solidarität statt Abschottung bei unterschiedlichen Lebenseinstellungen. . . . TW: (ungewollte) Kinderlosigkeit, Kindstod, Fruchtbarkeitsuntersuchungen, Gewaltandrohung, M0rd an Tieren (eine Szene, nicht explizit)

  • Bewertung

    5/5

    15.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Tiefgründiges Portrait zum Thema Mutterschaft

    Verena Keßlers Roman hat mich unglaublich berührt. Ich bin keiner Erwartung an das Werk herangetragen. Es war für mich ein Zufallsfund, weil es bei mir über die Ausleihtheke in der Bibliothek lief und ich es einfach mal ausgeliehen habe. Zufallsfunde sind oft die wahren Schätze. "Eva" beleuchtet das Leben von vier Frauen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Verena Keßler hat ein nuanciertes, warmherziges und tiefgründiges Werk von Mutterschaft geschaffen. Zum Inhalt: Was, wenn Sina nicht schwanger werden kann? Wenn Mona nie Kinder bekommen hätte? Wäre die Welt dadurch ein besserer Ort? Ja, findet Klimaaktivistin Eva Lohaus: Nur ein Geburtenstopp kann unseren Planeten noch retten. Während Eva Lohhaus für ihre Ansichten angefeindet wird, hadern Sina und Mona mit ihren eigenen Schicksalen. Die vierte Frau bleibt namenlos und dennoch verändert ihre Ansicht den Blick nochmal auf das Muttersein wirklich. Fazit: Ich konnte mich mit allen Frauen zum Teil identifizieren. Keßler schafft es mit ihrer präzisen Erzählung verschiedene Blickwinkel auf das Frausein, kinderlos oder Mutter sein zu werfen. Klar bleibt am Ende, dass der Lebensentwurf nicht immer passt und von verschiedenen Faktoren abhängt. Für mich sind alle Leben authentisch nachvollziehbar. Ganz klare Leseempfehlung. ❤️

  • nessabo

    5/5

    12.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein Buch rund um (Nicht-)Mutterschaft, das eine herausragende Tiefe und Ambivalenz abbildet

    Vor der Beobachtungsgabe Verena Keßlers kann ich mich nur verneigen. Sie widmet sich in „Eva“ einem Themenfeld, das von Ambivalenz und Unverständnis geprägt ist, und liefert einfach ab. Eva Lohaus, die titelgebende Figur, ist dabei nur eine von vier Frauen, denen je ein Kapitel gewidmet wird. Ihre Geschichten sind jedoch nicht isoliert, sondern miteinander verwoben. Dieses Verweben gelingt Keßler mit einer solchen Leichtigkeit und einem gleichzeitigen Feinsinn, dass es mich nur begeistern konnte. Ergänzt wird die Handlung um ganz besondere und zarte Beziehungen, die teilweise wirklich sehr überraschend kommen. ❤️ Zurück zu Eva Lohaus, die öffentlichkeitswirksam darüber spricht, warum sie es mit Blick auf die Klimakrise für egoistisch hält, weitere Kinder zu bekommen. Dem gegenüber stehen Frauen, die keine Kinder bekommen können oder die ihr Kind verloren haben. Außerdem eine Mutter, die erschöpft ist vom Muttersein und welche versucht, sich selbst als Individuum innerhalb und außerhalb der Rolle wieder zu verorten. Die verschiedenen Positionen scheinen so konträr und konfliktbeladen zu sein, dass ich es schlicht meisterinnenhaft finde, wie Keßler sie zu verbinden vermag ohne sich selbst zu positionieren. Und nicht nur die verschiedenen Lebensperspektiven werfen einen vielschichtigen Blick auf dieses komplexe Thema, sondern auch die Figuren sind in sich von einer Ambivalenz und Tiefe geprägt, die mich beeindruckt hat. Denn wer keine eigenen Kinder haben möchte, will nicht zwangsläufig gar keine in ihrem Leben haben und wer eigene hat, kann auch abweisende Gefühle empfinden. Und nicht zuletzt darf sich die eigene Position auch einfach verändern, auch wenn das in unseren gesellschaftlichen Strukturen gar nicht so leicht ist. All das findet einen Raum in diesem großartigen Buch, das ich wirklich bedingungslos allen empfehle, weil es ein gut lesbares Plädoyer ist für Solidarität statt Abschottung bei unterschiedlichen Lebenseinstellungen. . . . TW: (ungewollte) Kinderlosigkeit, Kindstod, Fruchtbarkeitsuntersuchungen, Gewaltandrohung, M0rd an Tieren (eine Szene, nicht explizit)

  • Bewertung

    Book Circle Community

    5/5

    01.06.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    «Kommt ein Pferd in die Kneipe...»

    Was dieses Rätsel mit dem Thema Kinderkriegen zu tun hat, wurde mir erst im letzten Satz des Buches bewusst. Verena Kessler portraitiert in ihrem Roman vier Frauen, vier ganz unterschiedliche Lebensrealitäten, welche ein Thema verbindet – die Frage danach, ob sie Mutter sein werden, können und wollen. Die Frauen werden nacheinander porträtiert, irgendwo gibt’s in ihrem Leben eine Schnittstelle, sodass sie miteinander zu tun haben, die Leben irgendwie miteinander vernetzt sind. Die Fragen, Themen und Argumente jeder einzelnen Frau, sind unfassbar gut auf den Punkt gebracht. So habe ich mit Sina und dem unerfüllten Kinderwunsch mitgelitten, Eva auf ihrer Flucht begleitet und auch ihren Standpunkt – konträr zu Sinas nachvollziehen können. War mit Mona frustriert und trauerte gemeinsam mit der vierten, namenlosen Frau. Für mich war dieses Buch eine tolle Entdeckung, welches viele Emotionen ausgelöst hat. Selber beschäftige ich mich auch mit meinem Kinderwunsch, bin mir nicht sicher und wurde von allen vier Frauen abgeholt.

  • hamburg.lesequeen

    aus Bargfeld-Stegen

    5/5

    29.07.2023

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Emotionen und Gefühle

    EVA Verena Kessler Vier Frauen erzählen in jeweils einem Kapitel nacheinander ihre Geschichten: - Sina und ihr Mann wünschen sich Kinder - am besten gleich ganz viele, doch der ersehnte Kindersegen bleibt aus. Sex nach Fahrplan und Fieberthermometer bestimmen ihr Leben. - Eva Lohaus will keine Kinder. Und andere sollten ihrem Beispiel dringend und schnellstmöglich folgen. Ein Kind in Deutschland stößt durchschnittlich 58,6 Tonnen CO² pro Jahr aus und verbraucht im Schnitt dreißigmal so viele Ressourcen wie ein Kind in Subsahara-Afrika. Sie fragt sich, wie man in diese Welt noch Kinder setzen kann, wo man doch weiß, dass diese Generation demnächst nicht genug zu Essen haben wird. - Mona hat drei Kinder. Was würde sie für ein paar Stunden alleine geben, ein paar Minuten ohne Verantwortung? Ehemann Milo sieht die Warnsignale nicht. - Die vierte Frau hat ihre Tochter gerade verloren. Sie waren ein Team, dann kam der Tod. Alle Frauen und deren Geschichten sind miteinander verbunden und verwoben. Ein Buch mit gerade einmal 200 Seiten, das unglaublich viele Emotionen in mir ausgelöst hat. Es geht um Mutterschaft, um Klimaschutz und um die Stellung der Frau - mit all ihren Erwartungen von außen in dieser Welt. Ein faszinierendes Buch, ein wahrer Pageturner und es wird direkt auf die Liste #highlights2023 einziehen. Große Leseempfehlung! 5/ 5

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