Produktbild: Deutsche Dinge

Deutsche Dinge Eine Geschichte in 75 Objekten | Was Birkenstock, Prilblume und Tamagotchi über Deutschland erzählen - die Geschenkidee

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32,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

8340 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426561133

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

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  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • alle Texte können angepasst werden
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  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

01.10.2024

Verlag

Droemer eBook

Seitenzahl

432 (Printausgabe)

Dateigröße

8340 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783426561133

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  • Dani12143

    aus Oldenburg

    5/5

    03.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Das Buch Deutsche Dinge: Eine…

    Das Buch Deutsche Dinge: Eine Geschichte in 75 Objekten von Andreas Matlé bietet eine originelle Perspektive auf die deutsche Geschichte der letzten 75 Jahre. Statt einer klassischen historischen Abhandlung wählt Matlé einen ungewöhnlichen, aber eindrucksvollen Zugang: Er erzählt die Geschichte der Bundesrepublik anhand von 75 Alltagsobjekten, die für das Leben, Denken und Fühlen in Deutschland symbolisch sind. Jedes Objekt repräsentiert ein Jahr seit der Gründung der Bundesrepublik und zeigt, wie sich Gesellschaft und Kultur durch diese vertrauten Dinge widerspiegeln und weiterentwickelt haben. Ein zentraler Aspekt des Buches ist die gleichberechtigte Betrachtung von Ost- und Westdeutschland. Matlé nimmt sich Zeit, um auf die kulturellen Unterschiede und Gemeinsamkeiten beider Teile Deutschlands einzugehen und dadurch ein umfassendes Bild des geteilten und wiedervereinten Landes zu zeichnen. So findet sich neben der Birkenstock-Sandale, die ein Symbol westdeutscher Freizeitkultur wurde, das „Sternchen“-Transistorradio aus der DDR – ein beliebtes Gerät, das die technischen und kulturellen Eigenheiten des Ostens widerspiegelt. Durch die Gegenüberstellung von Objekten aus Ost und West zeigt Matlé nicht nur die Unterschiede zwischen den Lebenswelten der Menschen auf beiden Seiten der Mauer, sondern verdeutlicht auch, wie sich ein gesamtdeutsches Lebensgefühl entwickelt hat. So entsteht ein „kulturgeschichtliches Panorama“, das die Geschichte beider Teile Deutschlands auf anschauliche Weise vereint. Eines der faszinierendsten Elemente des Buches ist, wie bestimmte Objekte zu Symbolen ihrer Zeit wurden und kollektive Erinnerungen wachrufen. Die Pril-Blume, die ab den 1970er Jahren die Küchen der Republik schmückte, oder der gelbe Sack, der für die Umweltbewegung und das wachsende Bewusstsein für Recycling in den 1990er Jahren steht, sind Beispiele dafür, wie Alltagsgegenstände über ihren ursprünglichen Zweck hinaus eine ideelle Bedeutung gewinnen können. Matlé zeigt, dass diese Dinge oft mehr über ihre Epoche und die Denkweisen der Menschen aussagen, als es nüchterne Jahreszahlen und politische Ereignisse könnten. Matlé beschreibt auch, wie diese Objekte die Sehnsüchte, Sorgen und Hoffnungen der Menschen repräsentieren. So wird der Weber-Grill zum Symbol für das Streben nach einer neuen Art von Freizeitkultur und Genuss, während das Tamagotchi die beginnende Digitalisierung und die damit einhergehende Veränderung in der Lebens- und Spielkultur der Kinder und Jugendlichen widerspiegelt. Durch diese Betrachtung werden scheinbar banale Objekte zu Zeitzeugen, die den Wandel in den Lebensstilen und Werten der deutschen Gesellschaft dokumentieren. Eine große Stärke des Buches ist, dass es die Geschichte Deutschlands auf eine anschauliche und lebendige Art vermittelt. Andreas Matlé hat eine klare und prägnante Sprache, die auch komplexe kulturelle Entwicklungen und Unterschiede verständlich macht. Durch die pointierten Beschreibungen gelingt es ihm, historische Hintergründe in den Vordergrund zu rücken, ohne dabei belehrend oder trocken zu wirken. Auch die durchgehende Bebilderung verleiht dem Buch eine visuelle Qualität, die das Leseerlebnis bereichert und die beschriebenen Objekte direkt zugänglich macht. Ein möglicher Kritikpunkt könnte jedoch darin liegen, dass das Konzept der Objektauswahl stellenweise subjektiv wirken mag und vielleicht nicht immer eine vollständige Abbildung der deutschen Geschichte gewährleistet. Auch wenn die Auswahl 75 interessante und abwechslungsreiche Objekte umfasst, könnten einige Leser*innen spezifische Themen oder Objekte vermissen, die ebenfalls ein prägender Teil der bundesdeutschen Kultur waren. Doch gerade diese Subjektivität macht das Buch einzigartig und spiegelt die persönliche Perspektive des Autors wider, die Raum für eigene Interpretationen lässt. Deutsche Dinge: Eine Geschichte in 75 Objekten von Andreas Matlé ist ein originelles und informatives Buch, das die Entwicklung der Bundesrepublik Deutschland auf eine kreative und zugängliche Weise beleuchtet. Matlé gelingt es, das alltägliche Leben, die kulturellen Eigenheiten und die sozialen Veränderungen Deutschlands anhand bekannter und vergessener Objekte zu veranschaulichen. Die Auswahl der Objekte und die anschaulichen Erklärungen bieten eine spannende Perspektive auf die deutsche Geschichte, die durch ihre Alltagsnähe besonders zugänglich wird. Das Buch ist für alle geeignet, die an Kulturgeschichte interessiert sind und einen neuen Zugang zur Geschichte Deutschlands suchen. Deutsche Dinge ist eine Hommage an die kleinen Dinge, die oft übersehen werden, aber dennoch das Leben und die Identität einer Nation prägen. Es lädt dazu ein, die eigene Vergangenheit durch die Augen der Dinge zu betrachten, die uns im Alltag begleiten und mehr über uns und unsere Kultur aussagen, als es auf den ersten Blick scheint. Rezension von: Die Magie der Bücher

  • LichtundSchatten

    5/5

    09.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine Reise durch Alltagsgegens…

    Eine Reise durch Alltagsgegenstände der jüngsten Vergangenheit, vom Kassettenrekorder bis zum e-Scooter, vom Billy Regal bis zum Lebertran. Die Dinge wurden nicht notwendigerweise in Deutschland entwickelt oder erfunden, sondern sie haben sich nachdrücklich mit unserem Leben verbunden, sie wurden hier mithin nahtlos integriert. So zum Beispiel das Billy-Regal von Ikea, das auch mein Studentenleben begleitete. Das Duzen der Ikea Werbung kam damals radebrechend komisch daher, heute stört mich die Imitation dieser Ansprache in fast allen Lebensbereichen massiv. Alle, die mich kalt duzen, werden umgehend aus Kauferwägungen eliminiert, auch Ikea inzwischen. Von 1949 an (Schellackplatte Capri-Fischer) und Rudi Schurickes Leben (er geriet in Vergessenheit, betrieb in München einen Waschsalon) werden pro Jahr Erinnerungen wach, die ich mit Spannung durchschritt. Tatsächlich kannte ich den Henkelmann noch, mit dem man die frische Milch bei der Bäuerin in der Nähe holte. Aber auch das Mittagessen wurde von Kindern im Henkelmann an ihre Väter (noch warm) in die Fabrik gebracht oder von diesen morgens schon mitgenommen. „Mit der Zeit boten größere Betriebe ihren Arbeitern an, ihre morgens abgegebenen Speisen in der Fabrikkantine zu erwärmen.“ Später wurde Essen dann in immer mehr Kantinen angeboten und Andreas Malté erwähnt die Spiegel Kantine in ihren unnachahmlichen Farben und Objekten. Sie verursachen bei Besuchern wohl oft „Aquaplaning im Auge“. Seit dem Umzug der Kantine 2011 steht diese Kantine im Museum. „Ein Novum, fristet doch kaum eine Kantine ihren Ruhestand in einem Museum.“ Heute steht die alte Spiegel Kantine im Hamburger Museum für Kunst und Gewerbe. Das Buch „Die Spiegel-Kantine“ (von Ina Grätz) dokumentiert die Geschichte dieser begehbaren Stilikone. Eine Frage zum Rätseln: welches Auto wurde früher Henkelmann genannt? Die nach Jahren geordneten Dinge sind in diesem Buch Zugriffspunkte, anhand derer die deutsche Geschichte entfaltet und in ihren Alltagswirkungen über einen längeren Zeitraum vermittelt wird. So wurde der Lebertran (1951) abgelöst durch den leichter einnehmbaren Sirup „Multi-Sanostol“, das kindgerechte Multi-Vitamin-Präparat für die Aufbaujahre. Viele hören die Werbung noch: „Wenn ein Kind lustlos ist, wenig Appetit hat und oft erkältet ist, braucht es Multi-Sanostol.“ Das Ampelmännchen (hier eingeordnet in 1990) wurde von Karl Peglau 1961 erfunden, mit Knollennase und Bauchansatz bzw. mit einem Strohhut bedeckt, den Karl Peglau bei Erich Honecker gesehen hatte. Heute ist dies die zentrale Idee einer Nostalgie, weltweit vermarktet mit vielen Produkten, auch in Ampelännchen-Shops in Tokio und Seoul. Spannend, lehrreich Hintergründe aus der nahen Vergangenheit - ein Immer-Wieder-Lesbares Buch, insbesondere auch für Diskussionen, Treffen mit Freunden. In jedem Fall besser, als irgend eine Serie im TV/Stream anzuschauen.

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