Produktbild: Atlas, Elena und das Ende der Welt

Atlas, Elena und das Ende der Welt Ergreifende Freundschaftsgeschichte ab 12 Jahren über den Umgang mit Cybermobbing und Trauer

6

7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

12 - 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

43221

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3236 KB

Übersetzt von

Andrea Kluitmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783646939477

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Altersempfehlung

12 - 16 Jahr(e)

Verkaufsrang

43221

Erscheinungsdatum

29.08.2024

Verlag

Carlsen

Seitenzahl

192 (Printausgabe)

Dateigröße

3236 KB

Übersetzt von

Andrea Kluitmann

Sprache

Deutsch

EAN

9783646939477

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  • Aarany

    aus Berlin

    4/5

    12.09.2024

    eBook (ePUB 3)

    Von Sonnenstürmen und Eichhörnchenpuscheln

    Cover & Klappentext Obwohl das Cover recht einfach gehalten hat, spiegelt es das Buch sehr gut wider. Die Farbgebung sorgt für die nötige Aufmerksamkeit. Der Klappentext macht neugierig, sodass ich nicht widerstehen konnte. Meinung Mit Jugendbüchern ist es so eine Sache. Normalerweise zähle ich im Grunde nicht zur Zielgruppe, aber das heißt nicht, dass ich mich in den Protagonisten nicht zum Teil wiederfinde. Ausschlaggebend ist das Alter. Mit 14 Jahren sind Elena und Atlas eigentlich für mich zu jung. Wären sie 16, hätte es für mich besser gepasst. Nichtsdestotrotz wurde ich von der Geschichte gut abgeholt. Elena muss den Sommer bei ihrer Tante verbringen, die sie nicht weiter kennt, und schon gar nicht deren Familie. Von der Stadt auf das Land trifft sie auf Atlas, ihren Nicht-Cousin, der in ihren Augen einfach nur creepy ist, aber das trifft im Grunde auf alles zu. Kurz vor ihrer Ankunft schneidet sie sich die Haare ab und entsorgt ihr Handy. Vielleicht erkennt sie so niemand. Aber als sie auf die Familie trifft, will sie nichts mehr, als ihre Geheimnisse zu erfahren. Sie weiß, sie sollte sich nicht einmischen, aber sie kann nicht aus ihrer Haut, auch wenn beim letzten Mal, als sie helfen wollte, alles schrecklich schiefgelaufen ist. Die Story ist aus zwei Sichtweisen geschrieben. Elena und Atlas verleihen dem Ganzen ihre Stimmen. Der Schreibstil ist recht einfach gehalten und passt zu den jungen Hauptprotagonisten. Ich würde ihn als solide bezeichnen. Er besticht nicht durch komplizierte Satzstrukturen oder übermäßige Eigenheiten, was aber auch nicht nötig ist und dem Buch nur geschadet hätte. Immerhin geht es hier um zwei Teenager, die beide Furchtbares erlebt haben und sich von den Erwachsenen im Stich gelassen fühlen. Die Autorin beschreibt einfühlsam, was in ihnen vorgeht, und schafft damit authentische Charaktere. Sie zeigt, dass Erwachsene für Kinder vielleicht ein Vorbild sein sollen, eine Stütze, aber eben auch nur Menschen sind und dementsprechend Fehler machen. Sie zeigt, dass Kinder ihre eigenen Problemlösungsstrategien entwickeln und einfach noch zugänglicher sind, obwohl sie schon gelernt haben eine Maske zu tragen. Eigentlich ist es traurig, wenn man es genau bedenkt. Ich habe problemlos in die Geschichte gefunden. Das Tempo war mir zwar anfangs etwas zu rasant, was sich aber gegeben hat. Mein einziger richtiger Kritikpunkt ist die etwas abgeschwächte Tiefe. Man hätte mehr herausholen können. Hier muss ich aber sagen, dass der Roman für eine bestimmte Zielgruppe gedacht ist, die das mit Sicherheit anders wahrnehmen. Alles in allem ist die Geschichte gelungen. Es geht um Freundschaft, die Überwindung von Problemen, die erste Liebe und das Leben. Fazit Ich für meinen Teil wurde toll unterhalten. Die Geschichte ist nicht allzu lang, trotzdem verliert man sich darin und schließt besonders die beiden Hauptprotagonisten in sein Herz. Das Ganze wird mit aktuellen Themen abgerundet. Von mir gibt es vier von fünf Sternen.

  • Tobi

    5/5

    30.12.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wunderbare Enemies-to-Friends Geschichte

    Das Buch Atlas, Elena und das Ende der Welt hat mir persönlich sehr gut gefallen, da die Geschichte detailreich und nachvollziehbar geschrieben wurde und ich mir so die ganzen Menschen und Orte sehr gut vorstellen konnte. Der Handlungsverlauf ist sehr spannend und abwechslungsreich und greift wichtige soziale und emotionale Themen auf. Insgesamt fand ich das Buch sehr schön zu lesen!

  • Daggy

    5/5

    11.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Überraschende Entwicklung

    Elenas Mutter macht sich für einen Monat auf nach Indien und Elena muss zu ihrer Tante in die Einöde eines heruntergekommenen Bauernhofs. Ihr Quartier ist ein Raum in einem Holzschuppen, dass ihre „Cousine“ Kennedy mit Bildern aus einem Handwerkerkatalog verschönert hat. Überall im Haus gibt es Weihnachtssachen und Tante Maude leidet unter Long COVID, deshalb kann sich wenig um ihre neue Familie kümmern. Neben ihrem zurückhaltenden Freud, gibt es noch Atlas, den 14jährigen Sohn. Während Kennedy scheinbar lustig plappernd über alles berichtet, ist Atlas sehr verschlossen und schnell wird klar, dass er ein Geheimnis hat, denn er schleicht sich nachts immer aus dem Schuppen. Aber auch Elena hat einen Grund ihr Handy am Bahnhof zu entsorgen. Es dauert einige Zeit, bis die beiden offen miteinander reden können und dann wird der Sommer doch noch schön, denn Mauds neuen Familie ist nicht creepy, trotz der eigenartigen Unterkunft und der komischen Namen. Der Anfang des Buches hat mich zunächst ein wenig ratlos gemacht, denn die Geheimnisse der Jugendlichen sind schon ungewöhnlich, oder vielleicht sind sie das gar nicht? Es hat mir gut gefallen, wie sich die Geschichte und die beiden Protagonisten sich entwickelt haben. Eine spannende, ungewöhnliche Geschichte voller Blamagen und mit noch mehr Gefühl.

  • Jinah

    5/5

    17.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Poetisch bis zum letzten Satz

    Mit das poetischste Buch, das ich in letzter Zeit gelesen habe. Das Buch behandelt eine innige, tiefe enemy-to-friend-Beziehung, zwischen zwei Jugendlichen, die jeder auf eigene Weise traumatisiert und einsam sind und daraus versuchen das beste zu machen. Ihre Unsicherheiten, Gedanken, Gefühle kommen manchmal deutlich, manchmal genau in sich verkehrt zum Vorschein, wie das bei Teenagern ab und zu eben so ist, und die absichtsvolle in sich gebrochenen Clichée-Bilder kommen völlig ohne Schwulst aus. Sie zieht sich gezwungenermaßen nach einem Shitstorm in den sozialen Medien zu einer abgelegen wohnenden Tante zurück, er ist ihr Stiefsohn, der über den Verlust seiner Mutter profunde Apokalypse-Ängste entwickelt hat, die er pragmatisch, aber heimlich als Prepper auslebt. Ein Buch über Familienloyalität, Prioritäten, Verständnis und Gemeinschaft. Inhaltlich wie sprachlich sehr, sehr schön!

  • CorniHolmes

    5/5

    15.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein typisches Anna Woltz-Buch, bin mal wieder richtig begeistert!

    4,5 Sterne Die 13-jährige Elena soll während ihrer Sommerferien einen ganzen Monat irgendwo im Nirgendwo verbringen, bei ihrer Tante Maud, zu der sie bisher kaum Kontakt hatte, und deren neuer Familie, die sie überhaupt nicht kennt. Elenas Begeisterung hält sich sehr in Grenzen. Doch nach der Sache mit dem Video ist sie zugleich auch froh darüber, von zu Hause wegzukommen. Weg von den ganzen Hasskommentaren und Mobbingattacken im Internet. Noch im Zug schneidet sie sich ihre langen Haare ab, in der Hoffnung, dass sie so niemand erkennt, und wirft ihr Handy weg. Am Bahnhof trifft sie nicht wie erwartet auf ihre Tante, sondern auf deren 14-jährigen Stiefsohn Atlas, der genauso creepy ist wie alles andere auf der Farm. Es gibt kein Warmwasser (es ist also kalt duschen angesagt), sie soll im Haushalt helfen und zu ihrem Entsetzen muss sie in einem alten Schuppen schlafen. Auf einer Luftmatratze. Direkt neben dem Zimmer von Atlas, der seine Fenster vernagelt hat und sich regelmäßig nachts nach draußen schleicht. Elena möchte unbedingt wissen, was Atlas zu verbergen hat und beschließt ihm eines Nachts zu folgen. Anna Woltz zählt für mich schon längst zu den Autor*innen, von denen ich mir jedes neue Buch blind zulege. Die preisgekrönte niederländische Schriftstellerin ist einfach immer ein Garant für großartig erzählte Kinder- und Jugendbücher. Sie schafft es immer wieder, starke Charaktere zu erschaffen und schwierige Themen mit einer unnachahmlichen Leichtigkeit zu verpacken. Und ihr neuester Roman „Atlas, Elena und das Ende der Welt“ (übersetzt von Andrea Kluitman) bildet da keine Ausnahme. Schon nach den ersten Seiten wird einem klar, dass es sich hierbei um ein typisches Anna-Woltz-Buch handelt. Die Geschichte wird in recht kurzen Kapiteln aus zwei Perspektiven erzählt. Abwechselnd kommen die zwei Hauptpersonen Atlas und Elena als Ich-Erzähler zu Wort und man weiß zunächst nicht genau, woran man bei ihnen ist. Anna Woltz beweist einmal mehr ihr Händchen fürs Geheimnisvolle. Es wird schnell deutlich, dass sowohl Elena als auch Atlas ein schweres Päckchen zu tragen, aber was sie mit sich herumschleppen und wie die Antworten auf die weiteren Heimlichkeiten lauten, kann man sich erst nach und nach zusammenreimen. Dies erhöht die Spannung und das Tempo ungemein, sodass es schwer fällt, mit dem Lesen wieder aufzuhören. Je weiter die Handlung voranschreitet, desto mehr zeigt sich, wie viel Tiefgang in diesem Büchlein steckt. Es kommen einige ernste und aktuelle Themen zur Sprache wie Cybermobbing, Ängste, Trauer, Einsamkeit und Long Covid. Allen voran geht es aber um Freundschaft und Kommunikation. Darum, wie schnell Missverständnisse und Vorurteile entstehen können, wenn man nicht miteinander spricht. Wie wichtig es darum ist, offen und ehrlich zueinander zu sein und über seine Probleme zu reden. Wie man es von Anna Woltz gewohnt ist, liest sich die Geschichte einfach wunderbar. Bewegend, mitreißend und authentisch und genau richtig witzig-selbstironisch. Auch die Charaktere sind mal wieder sehr gelungen und wirken mit ihren Ecken und Kanten wie aus dem Leben gegriffen. Atlas und Elena sind zwei ziemlich gegensätzliche Protagonist*innen – sie eine berühmte Influencerin aus der Stadt, er ein nerdiger Eigenbrötler vom Land. Zwei Gegenpole, die sich eine lange Zeit voneinander abgestoßen, zugleich aber auch zueinander hingezogen fühlen und deren Entwicklung und allmähliche Annäherung man mit Freude mitverfolgt. Das Ende kommt etwas schnell und lässt einige Fragen offen, hat mir trotz allem aber gefallen, sodass ich das Buch zufrieden schließen konnte. Fazit: „Atlas, Elena und das Ende der Welt“ ist eine berührende, fesselnde und vielschichtige Geschichte über eine langsam wachsende Freundschaft, ein Sommer voller Geheimnisse und die Dinge, die man erst erkennt, wenn man richtig hinschaut. Ein wunderschön erzählter Roman ab 11 Jahren, der trotz ernster Themen humorvoll und leicht daherkommt. Ich habe auch dieses Buch von Anna Woltz mit Begeisterung gelesen und freue mich schon sehr auf ihr nächstes. Von mir gibt es 4,5 – hier gerundet auf 5 von 5 Sternen!

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