Samstags ist frei. Für mich. Nicht für Mama. Sie muss heute arbeiten. Ich begleite sie. Wie jeden Samstag. Susies Mama arbeitet im Supermarkt, doch wo soll Susie bleiben, wenn sie am Samstag arbeiten muss? Susie kommt mit, aber Mamas Chefin möchte das nicht. „Wir sind kein Hort“, sagt die Chefin. Wo aber soll Susie denn bleiben? Also ist sie NICHT da. Susie versteckt sich.Sie ist NICHT beim Gemüse, NICHT bei den Getränken und Susie ist auch NICHT beim Brot. Frech und charmant erzählt Susie von dem, was sie im Supermarkt beobachten: Den Stammkunden, dem Gedrängel an der Käsetheke und denen, die dafür sorgen, dass die Regale nicht nur Lücken haben.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
papa.hirsch.liest
5/5
05.11.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Geschichten die das Leben schreibt
Worum geht es?
Im Buch geht es um Susie die ihre Mama wie jeden Samstag zur Arbeit begleitet. Susies Mama arbeitet in einem Supermarkt, doch wie jeden Samstag findet es die Chefin weniger gut, dass Susie mit dabei ist. Also ist Susie einfach nicht da. Nicht beim Fisch, nicht beim Käse und nicht in der Süßigkeitenabteilung.
Mein Eindruck:
Eine Geschichte, so wie es das Leben schreibt. Was sollen Alleinerziehende machen, wenn sie niemanden am Wochenende haben um auf ihre Kinder aufzupassen? Sie nehmen sie, sofern es möglich ist, mit auf Arbeit. Susie zeigt hier wie einfallsreich und vor allem achtsam Kinder sein können, denn sie beobachtet ihr Umfeld und weiß genau wer wer ist und was sie am liebsten im Supermarkt kaufen. Ich war früher selbst oft bei meiner Mama auf Arbeit und habe dort viel Zeit verbracht. Für mich war es einfach normal. Heute ist es unvorstellbar, dass meine Kinder zu mir auf Arbeit kommen könnten. Die Welt hat sich verändert. Das Buch zeigt ein Stück Kindheit. Danke
Bewertung:
Viel Freude beim Lesen, Vorlesen und Träumen.
Daggy
5/5
12.07.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Unsichtbar im Supermarkt
Auf dem Cover sehen wir die kleine Susie, wie sie schon in den Supermarkt geht, während Mama noch das Fahrrad abschließt.
Samstags geht Susie immer mit Mama in den Supermarkt, dort arbeitet Mama an der Kasse. Susie fährt mit ihrem Rad über den große Parkplatz auf die eckige Supermarktrückseite zu. Mamas Chefin möchte nicht, dass Susie mitkommt, deshalb meint Susie „Also bin ich nicht hier. Wie jeden Samstag.“ So sieht man sie ganz still vor der Kasse sitzen, als Mama ihren Arbeitsplatz einnimmt. Sie zwängt sich zwischen zwei Gemüsebehälter und beobachtet die Käufer*innen, Frau Riebel kennt sie, sie kauft immer rote Tomaten. „Ich bin nicht bei den Fischen.“ So beginnt auch die nächste Seite, Herr Wrobel bedient hier. Natürlich ist Susie auch nicht beim Brot. Hier streckt sie ihre Nase hinter einer Wand hervor und sieht Herrn Herrlich, der eine kleine Rente hat. Bei den Saucen ist Susie schlecht zu finden, sie sitz in einer Regal und Robert füllt die Waren auf. So geht es durch alle Abteilungen und am Ende ist Susie die letzte Kundin bei Mama mit ihren Einkäufen und dann geht es bei Laternenschein mit den Rädern heim.
Natürlich ist es ein bisschen traurig, dass Susie am Samstag den ganzen Tag im Supermarkt verbringen muss, ohne gesehen zu werden. Aber ich habe den Eindruck, dass sie das Beste daraus macht und irgendwie ist es auch etwas Besonderes dort seinen Tag zu verbringen. Auf den Bilder ist ein ganze Menge zu sehen und zu entdecken. Zuerst muss man immer nach Susie sehen, aber auch die Menschen, über die sie berichtet muss man zuordnen.
Ein nichtalltägliches Buch über den Alltag in einem Supermarkt, gesehen mit den Augen eines kleinen Mädchens.
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