Eine Seniorenreisegruppe ermittelt – skurril-lustige Cosy Crime mit Sonne und Italienflair. Für Fans von Luca Fontanella und Gisa Pauly
»Da waren Palmen! Echte Palmen mit Wedeln und allem. Die Fußgängerzone, in die sie einen Blick warf, war filmreif. Mit Marmor verkleidete Gebäude, antik wirkende Säulen, üppige Blumenbeete, perfekt gestutzter Rasen – Antonia wusste nicht, wohin sie zuerst schauen sollte.«
Von ihrer Freundin erbt die scheue Antonia eine Busreise in die Toskana. Bereits im Reisebus kommt sie sich zwischen den Senioren, die über ihre diversen Beschwerden und Diagnosen sprechen und Fotos von ihren Vorgärten tauschen, deplatziert vor. In dem charmanten, wenn auch etwas baufälligen Hotel in der Toskana wird es besser – doch dann wird Reiseleiterin Tanja tot im Hotelpool aufgefunden. War es Mord? Und warum sind gleichzeitig mehrere Wertgegenstände, unter anderem Antonias geliebte Halskette, verschwunden? Statt Gelato, Sonne und Dolce Vita beginnt Antonia mit den umtriebigen Senioren zu ermitteln und dem örtlichen Carabiniere Frederico auf die Nerven zu gehen.
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
18 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne
(0)
Humorvoll, spannend
Bewertung am 21.04.2026
Bewertungsnummer: 3115760
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Dolche Vita Mortale - Toscana Krimi von Marie Kärsting @clairecursed hat mich ab der ersten Seite in einen humorvollen Kriminalfall entführt bis zur letzten Seite wusste ich nicht, wer den Mord begangen hat, absolut toll, unterhaltsam geschrieben.
Antonia, knapp vierzig, ist bereit für ihre erste Busreise in ihrem Leben, dies, weil ihre beste Freundin Christine gestorben ist, die Reise nicht mehr antreten kann.
Der Bus voller Rentner, Tanja die Reiseleiterin zu laut, Gespräche über alles mögliche, unmögliche.
Diesen Satz fand ich zum Schmunzeln; Kapitel 2, Seite 5:
Bloss weg von dieser Frau, die so tolerant war, wie ein Schwan in der Brutzeit.
Marie schreibt so humorvoll, gut vorstellbar, war mitten drin und habe mich göttlich amüsiert.
So ideenreich, die Mimik bildlich sichtbar.
Die Busfahrt abwechslungsreich, die Hektik, Pausen, das Konsumieren und die Rentner wunderbar beschrieben.
In Montecatini im Hotel Invidia, bekam Antonia ein Zimmer mit Balkon, sie war glücklich, endlich Ruhe, erholen, geniessen.
Antonia war Vegetarierin, allergisch auf Oregano und Trauben. Sie versuchte dies dem Kellner zu erklären, der nicht begeistert war, so steuerte sie die Küche an und teilte dies der Köchin Giulia selbst mit.
Antonia fand kaum Schlaf, fremdes Bett, Geräusche, die ihr fremd waren, so lief sie mit dem Morgenmantel durch ein ruhiges Hotel, aus einer Seitentüre auf die Terrasse und genoss den erfrischenden Duft der Zitronenbäume.
Ihr Blick auf den Pool gerichtet fand es seltsam, da auf dem Grund lag etwas. Hilfe!
Polizei, Krankenwagen, Verhöre, Schock, Mord.
Wie konnte das passieren?
Paula, Annegret, zwei Rentnerinnen und Antonia unterhielten sich, da meinte Paula, wir sollten Fall selber klären.
Agente Vian, den Polizisten unterstützen bei den Ermittlungen.
Super spannend die Recherchen, das manchmal in die Irre führen, aufdecken.
Eine abwechslungsreiche Geschichte, für mich Premiere, habe bis zu diesem Krimi noch nie einen gelesen und war so positiv überrascht, den Humor trotz Ernst hat mir sehr zugesagt, war bis zum guten Schluss wundervoll unterhalten.
Einen Dank an Marie für diese „Mordsgeschichte“, die ich gerne allen weiter empfehlen kann.
Spannend und unterhaltsam
aebbies.buechertruhe am 01.04.2025
Bewertungsnummer: 2455238
Bewertet: Buch (Taschenbuch)
Antonia erbt von ihrer verstorbenen Freundin eine Busreise in die Toskana. Das wahre Ausmaß dieser Reise wird ihr erst im Bus klar. Sie findet sich zwischen Senioren wieder, die über ihre Krankheiten reden, Profis in Sachen Busreise sind und ihre Sitzplätze mit Vehemenz verteidigen. Das Hotel kommt dann charmant und leicht baufällig herüber. Bereits am ersten Tag wird Reiseleiterin Tanja tot im Hotelpool gefunden und mehrere Wertgegenstände wurden gestohlen. Antonia beginnt mit den Senioren zu ermitteln und geht damit dem örtlichen Carabiniere Frederico gehörig auf die Nerven
Mit "Dolce Vita Mortale" von Marie Kärsting begleitet man die eher scheue Antonia auf ihrer Busreise in die Toskana. Auf herrlich humorvolle Art wird hier eine Busreise beschrieben, wie ich sie mir im wahren Leben vorstelle. Rüstige Senioren, die jeden Kniff einer Busreise kennen und mit Vehemenz für Ordnung sorgen. Hierdurch entstehen einige skurrile Szenen. Antonias Allergien und ihr Verzicht auf Fleisch machen die Lage für sie dabei auch nicht gerade besser. Dabei ist sie absolut sympathisch und ihre Entwicklung vom schüchternen Wesen zur Frau, die weiß, was sie will, ist hier hervorragend dargestellt. Bei diesem Krimi bekommt man ganz viel Urlaubsflair geboten, denn man nimmt an Ausflügen teil, findet sich in einer Pizzeria wieder und lernt Land und Leute kennen. Der Mordfall ist nicht überladen spannend, sondern punktet durch ruhige Ermittlungen.
Marie Kärsting hat hier eine Geschichte geschaffen, die einfach alles hat: Spannung, Urlaubsfeeling und auch ein wenig Liebe ist hier im Spiel!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.