Neujahr 1889. In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat. Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen? Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren? Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich - bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen...
Kundinnen und Kunden meinen
4.2/5.0
A. Schneider
5/5
20.02.2022
Buch (Taschenbuch)
Intelligent. Spannend. Und Witzig.
Meinung:
Auch Band zwei hat mich wieder vollauf mit den Auseinandersetzungen der beiden Hauptfiguren begeistern können. Der Band zeigt noch mehr, dass die beiden sind wie Tag und nach – Adolphus McGray mit seinem Hang zum Okkulten – und Ian Frey mit seinem analytischen Denken. Und dennoch unterstützen sie sich und es ist durchaus ein gewisses brüchiges Vertrauen zwischen den beiden gewachsen, was jedoch aufgrund der Handlung von Band zwei direkt wieder einen gewaltigen Knacks bekommt.
Der Schreibstil ist jedenfalls wieder scharfsinnig und gerade die Dialoge passen hervorragend zusammen -unterhalten und treiben die Handlung spannend und intelligent voran. Die Dynamik zwischen den vielen neuen aber auch alten Figuren funktioniert dadurch hervorragend.
Der Fall ist erneut sehr spannend und clever. Das Thema der Hexen finde ich interessant umgesetzt und am Ende weiß man nicht so recht wie viel Übersinnliches nun doch im Spiel war. Letztendlich bleibt viel der Historie aber auch der Phantasie des Lesers überlassen.
Erneut haben wir am Ende eine eher sachliche Zusammenfassung und Erklärung des Falls und wie es zu allem kam, was ich auch diesmal nicht so toll fand, aber etwas besser in den allgemeinen Text eingebunden sah. (Mittlerweile weiß ich auch, dass es zu den Büchern einfach dazugehört und man eine solche Zusammenfassung am Ende jedes Bandes findet – und mittlerweile stört es auch nicht mehr)
Fazit:
Band 2 konnte mich mit seiner intelligenten Handlung und seinen tollen Dialogen und Figuren voll und ganz überzeugen.
Bewertung
5/5
05.12.2020
Buch (Taschenbuch)
Wieder sehr gut!
Auch der zweite Band konnte mich mit Witz und Spannung für sich gewinnen! Ich bin sehr gespannt auf den nächsten Fall!
Bewertung
5/5
27.08.2018
Buch (Taschenbuch)
humorvoll, spannend, blutig. Genau mein Ding
Ich hatte es in zwei Tagen durchgelesen. Ich konnte es einfach nicht weglegen. super geschrieben und die Charaktere schließt man schnell ins Herz.
Bewertung
aus Duisburg
5/5
31.03.2018
Buch (Taschenbuch)
Ein würdiger Nachfolger
Der Fluch von Pendle Hill - Ein Fall für Frey und McGray
von
Oscar de Muriel
Inhalt:
Neujahr 1889.
In Edinburghs berüchtigter Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Psychopath eine Krankenschwester. Kurz bevor ihm die Flucht gelingt, unterhält er sich mit einer jungen Patientin, die seit Jahren kein Wort gesprochen hat.
Wieso hat sie ihr Schweigen gebrochen?
Sind die Gerüchte von schwarzer Magie wahr, die in den Fluren der Anstalt kursieren?
Inspector McGray geht der Fall sehr nahe, denn die junge Frau ist seine Schwester. Zusammen mit seinem Partner Ian Frey verfolgt er den Mörder durch das ganze Königreich – bis zum Pendle Hill, Sitz der gefürchteten Hexen von Lancashire, wo die beiden genialen Ermittler einem furchtbaren Geheimnis auf die Spur kommen …
Cover:
Passend zur Buch-Reihe würde ich sagen.
Gefällt mir auch diesmal aufgrund seiner Schlichtheit.
Meinung:
Mit Spannung habe ich auf dieses Buch gewartet und mich sogleich auf den 2. Teil dieser Reihe gestürzt und ...ich wurde nicht enttäuscht.
Ich konnte sofort in die Story eintauchen und den Schimpftiraden von Frey und MacGray amüsiert folgen.
Der Schreibstil ist wie gewohnt leicht und locker gehalten und auch der Erzählstil ist wieder sehr fesselnd, an Spannung mangelt es dem Buch nicht im Geringsten.
Die Story beginnt am Neujahrstag 1889 in Edinburgh und geht sogleich in die Vollen.
Nachdem ein Patient in der hiesigen Irrenanstalt eine Krankenschwester um die Ecke gebracht hat und türmt, beginnt eine wilde Verfolgungsjagd bis nach England.
Dort machen sich die beiden alles andere als beliebt und stecken auch diesmal jede Menge Prügel und Häme ein.
Ich empfand dieses Buch diesmal sehr viel actionlastiger als den Vorgänger.
Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen, weil ich wissen wollte, wer oder was hinter alldem steckt.
Ich hatte mir gewünscht, mehr über die Hintergründe der Tat von McGrays Schwester zu erfahren. Aber da muss ich wohl noch ein wenig warten oder es ist schlicht und einfach so, wie es McGray nicht wahr haben will.
Es bleibt weiterhin spannend und mysteriös.
Viele haben bemängelt, dass Frey und McGray sich immer noch nicht riechen können und sich immer noch ständig beschimpfen und verprügeln.
Dazu kann ich nur sagen: Das Verhältnis der beiden zueinander hat sich ja nicht geändert.
Die beiden sind halt keine dicken Freunde, auch weil sie sich erst seit ein paar Wochen kennen.
Frey findet McGray immer noch in jeglicher Art widerlich und McGray findet Frey arrogant und schnöselig.
Sie mögen sich nicht, aber sie respektieren die Qualität der Arbeit des anderen
( was ja schon ein kleiner Fortschritt ist, wenn man es genau nimmt ).
In diesem Band gehen beide aber über ihre Grenzen und beide wissen nicht, ob sie dem anderen je wieder vertrauen können.
Der Spannungsbogen wird hier sehr hoch gehalten und endet in einem tollen Finale.
Dem Nebencharakteren wurde viel Leben eingehaucht, keine der Personen blieb irgendwie blass oder platt.
Ich war ja schon beim Vorgänger von der Atmosphäre begeistert und kann sagen dass der Stil und die Atmosphäre hier beibehalten wurde.
Fazit:
Ein sehr würdiger Nachfolger und ich bin sehr verliebt in diese beiden schrulligen Inspectors, in die Atmosphäre ,die hier vermittelt wird, die ungewöhnlichen Fälle, die skurrilen Nebencharaktere.
Das Buch enthält alles, was ich von einem viktorianischen Krimi erwarte.
Für mich übertrifft der zweite Teil den ersten.
Ich empfand ihn noch um einiges besser, spannender und dunkler.
Deshalb bekommt er auch alle Sternchen, die ich habe.
Empfehlung:
Auf jeden Fall für alle, die den 1. Teil gelesen haben und für alle die skurrile und mysteriöse viktorianische Krimis mögen.
Von mir gibt's:
5 von 5 Sternen
tassieteufel
5/5
12.02.2018
Buch (Taschenbuch)
Kaum hat das Jahr 1889…
Kaum hat das Jahr 1889 begonnen, werden Ian Frey und Adolphus McGray mit einem neuen Fall konfrontiert. In der berüchtigten Edinburgher Irrenanstalt ermordet ein gefährlicher Patient eine Krankenschwester und flüchtet aus der Anstalt. Kurz vor seiner Flucht beobachtet eine Krankenschwester, wie der Mörder noch mit einer anderen Patientin spricht und das ist ausgerechnet McGrays Schwester Pansy, die schon seit Jahren kein Wort mehr gesprochen hat. Daher geht der Fall McGray besonders nahe und er verfolgt ihn mit besonderer Beharrlichkeit, erst recht als er erfährt, dass der geflüchtete Patient schon jahrelang als tot gilt. Ihre Suche führt den kultivierten Engländer und den rauhbeinigen Schotten bis in die Grafschaft Lancashire zum Pendle Hill, einem berüchtigten Ort an dem immer noch Hexen ihr Unwesen treiben sollen. Trotz ihres ersten erfolgreich abgeschlossenen Falles sind die beiden gegensätzlichen Ermittler immer noch wie Hund und Katze, scheinen keinerlei freundschaftliche Gefühle füreinander zu hegen, sondern nutzen vielmehr jede Gelegenheit sich zu beharken und vor allem McGray wird nicht müde, reichlich Schimpfworte über Frey auszugießen. Auch als sie am Neujahrsmorgen zu ihrem nächsten Fall gerufen werden, trauen sie sich gegenseitig keinen Zentimeter über den Weg, noch dazu wo scheinbar McGrays geliebte Schwester in den Fall verwickelt ist. Die Ermittlungen in der Irrenanstalt gestalten sich schwierig, der flüchtige Mörder galt schon seit Jahren als tot und seine einflußreiche Familie macht ihre ganze Macht geltend, damit das auch so bleibt. Das erschwert zusätzlich die Ermittlungen, zumal sich McGray mit dem Familienoberhaupt des Entflohenen eine Art Privatfehde liefert. Frey möchte das McGray von dem Fall abgezogen wird, wegen seiner privaten Verwicklungen in die Sache, doch der ungehobelte Schotte denkt gar nicht dran, den Fall abzugeben, scheinen sich doch all seine Befürchtungen was Hexen betrifft, zu bestätigen. Während McGrey seinen okkulten und übersinnlichen Ermittlungen nachgeht, versucht Frey mit Logik und wissenschaftlichen Erkenntnissen dagegen zu halten. Diese unterschiedliche Herangehensweise führt dazu, dass sie am Ende auch diesen Fall gemeinsam lösen können. Bis es aber so weit ist, müssen die ungleichen Ermittler im tiefsten Winter und bei eisiger Kälte einen wahren Parforceritt absolvieren, der sie nicht nur durch Schottland, sondern auch halb England bis nach Lancashire zum Pendle Hill führt. Dabei müssen die beiden Ermittler so einiges einstecken, dass ihnen sowohl körperlich als auch geistig alles abverlangt. Der Schreibstil des Autors ist flott und angenehm zu lesen, dabei aber bis auf kleine Ausnahmen durchaus an die viktorianische Zeit angepaßt. Gerade die teils etwas deftigen Wortgefechte des ungleichen Duos sorgen auch wieder für Humor und ein wenig Auflockerung in dem ansonsten recht düsteren Geschehen. Der Storyaufbau ist dem Autor sehr geschickt gelungen, denn es gibt doch einige Wendungen, die nicht vorhersehbar waren und der Geschichte mehrmals eine andere Richtung geben. Nicht jeder ist der, der er zu sein scheint und so haben Frey und McGray mit reichlich Fallstricken zu kämpfen, müssen sich mit Gift, sprühendem Feuer, Flüchen und bösartigen Hexen herumschlagen. Am Ende wird alles stimmig zusammengeführt und insgesamt ist der Schluß eine runde Sache, der kaum Fragen offen läßt. Beide Hauptfiguren bekommen in diesem 2. Teil ein wenig mehr Profil, trotzdem bleibt vieles noch im Dunklen, also reichlich Raum für weitere Fälle des ungleichen Duos, die hoffentlich nicht zu lange auf sich warten lassen. FaziT: rasante und wendungsreiche Mörderjagd im viktorianischen England, die keine Wünsche offen läßt und mit einem ungleichen Ermittlerduo überzeugt, das sich einfach herrliche Schlagabtäusche liefert.
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