Violetta Morgenstern, pensionierte Lehrerin und Auftragsmörderin im Namen des Staates, hat ihre mörderische Berufung an den Nagel gehängt und
genießt den Ruhestand. Doch dann wird sie für einen letzten Auftrag vom Killerministerium »Tell« zurückgeholt: Ihr Ex-Kollege Miguel Schlunegger
hat ohne ersichtlichen Grund einen Menschen umgebracht. Nun sitzt er im Gefängnis, schweigt eisern – und soll bald eliminiert werden. Morgenstern versucht verzweifelt herauszufinden, warum er gemordet hat. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit – und eine Reise in die dunkelsten Abgründe von Miguels Seele.
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Ilses Lesetipps
aus Wien
5/5
01.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Der Wind, der Wind, das himmlische Kind …
„Frau Morgenstern und das Vermächtnis“ von Marcel Huwyler, mittlerweile der 6. Band dieser außergewöhnlichen witzig-spannenden Serie, war wiederum ein Lese-Highlight für mich.
Worum geht es?
Violetta Morgenstern, eigentlich im Ruhestand, wird vom Killerministerium wiederum angeheuert. Denn ihr Ex-Kollege Miguel Schlunegger hat einen Menschen erschossen, grundlos wie es scheint. Denn er schweigt. Violetta soll den Grund für sein Handeln herausfinden. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Miguel droht die Todesstrafe.
Das farbenfrohe Cover, stimmig passend zu den Vorgängerbänden, zieht schon mal die Blicke auf sich. Das Buch erschien 2024, die Handlung spielt in der Gegenwart. Die kurzen Kapitel flutschen nur so dahin. Abgesehen von der durchgehend fesselnden Handlung begeistert mich an dieser Reihe immer wieder vor allem Marcel Huwylers Schreibstil, seine Wortspiele, die fantasievollen bildhaften Wortschöpfungen, die witzigen Dialoge und typisch Schweizer Ausdrücke.
Obwohl man diesen Band problemlos ohne Kenntnis der vorhergehenden lesen kann, würde ich jedem raten, sich die gesamte Reihe von Beginn an zu gönnen, vor allem um das Wesen der Protagonisten und ihre Entwicklung in all ihren Details und Facetten zu verstehen.
Bereits im Prolog ist man mitten im Geschehen, schaut dem Scharfschützen quasi über die Schulter. Und dann ist man schon mitten in Violettas Alltag auf Gozo, wo sie mit Maurice völlig zurückgezogen lebt. Doch die Ruhe hat ein Ende, als sie von Miguels Schicksal erfährt. Die Situation scheint ausweglos. Violetta stöbert alle nur erdenklichen Kontaktpersonen Miguels auf, um in Erfahrung zu bringen, was ihn zu dieser Tat getrieben haben könnte. Ich möchte nicht zu viel von den unerwarteten Wendungen verraten. Violettas Einfühlungsvermögen, ihre Kombinationsgabe, ihr Einfallsreichtum und ihr vollster Körpereinsatz sind notwendig, um letztlich in einem dramatischen Finale alles zum Guten zu wenden. Die Handlung ist stets packend, abwechslungsreich, voller Überraschungen. Ich mochte das Buch kaum noch aus der Hand legen.
In diesem Band steht eindeutig Violetta im Vordergrund. Die tiefe Freundschaft der beiden zueinander zeigt sich einmal mehr in der Intensität, mit der Violetta versucht, sein Leben zu retten. Niemand kennt Miguel so gut wie sie. Nur sie kommt dahinter, was in ihm vorging. Abgesehen von ihrer Aufgabe, Miguels Grund für die Ermordung eines Menschen zu erkunden, erlebt man Violetta wiederum voll in Action. Ich liebe Violettas raffinierte Ideen und kleine Racheaktionen. In punkto Liebe eröffnet sich für Violetta eine völlig neue Seite. Sie steht zwischen zwei Männern, die sie beide liebt.
Das Buch war wieder pures Lesevergnügen, hat mich gefesselt und unterhalten. Ein Roman voller Originalität, Fantasie, Emotionen, Spannung und skurrilen Situationen, zudem ein sprachlicher Genuss! Ich hoffe auf noch zahlreiche weitere Abenteuer dieser außergewöhnlichen Protagonisten.
Eine unbedingte Leseempfehlung – nicht nur für dieses Buch, sondern für die gesamte Reihe!
haberlei
aus Wien
5/5
01.01.2025
Buch (Taschenbuch)
Der Wind, der Wind, das…
Der Wind, der Wind, das himmlische Kind … „Frau Morgenstern und das Vermächtnis“ von Marcel Huwyler, mittlerweile der 6. Band dieser außergewöhnlichen witzig-spannenden Serie, war wiederum ein Lese-Highlight für mich. Worum geht es? Violetta Morgenstern, eigentlich im Ruhestand, wird vom Killerministerium wiederum angeheuert. Denn ihr Ex-Kollege Miguel Schlunegger hat einen Menschen erschossen, grundlos wie es scheint. Denn er schweigt. Violetta soll den Grund für sein Handeln herausfinden. Es ist ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Miguel droht die Todesstrafe. Das farbenfrohe Cover, stimmig passend zu den Vorgängerbänden, zieht schon mal die Blicke auf sich. Das Buch erschien 2024, die Handlung spielt in der Gegenwart. Die kurzen Kapitel flutschen nur so dahin. Abgesehen von der durchgehend fesselnden Handlung begeistert mich an dieser Reihe immer wieder vor allem Marcel Huwylers Schreibstil, seine Wortspiele, die fantasievollen bildhaften Wortschöpfungen, die witzigen Dialoge und typisch Schweizer Ausdrücke. Obwohl man diesen Band problemlos ohne Kenntnis der vorhergehenden lesen kann, würde ich jedem raten, sich die gesamte Reihe von Beginn an zu gönnen, vor allem um das Wesen der Protagonisten und ihre Entwicklung in all ihren Details und Facetten zu verstehen. Bereits im Prolog ist man mitten im Geschehen, schaut dem Scharfschützen quasi über die Schulter. Und dann ist man schon mitten in Violettas Alltag auf Gozo, wo sie mit Maurice völlig zurückgezogen lebt. Doch die Ruhe hat ein Ende, als sie von Miguels Schicksal erfährt. Die Situation scheint ausweglos. Violetta stöbert alle nur erdenklichen Kontaktpersonen Miguels auf, um in Erfahrung zu bringen, was ihn zu dieser Tat getrieben haben könnte. Ich möchte nicht zu viel von den unerwarteten Wendungen verraten. Violettas Einfühlungsvermögen, ihre Kombinationsgabe, ihr Einfallsreichtum und ihr vollster Körpereinsatz sind notwendig, um letztlich in einem dramatischen Finale alles zum Guten zu wenden. Die Handlung ist stets packend, abwechslungsreich, voller Überraschungen. Ich mochte das Buch kaum noch aus der Hand legen. In diesem Band steht eindeutig Violetta im Vordergrund. Die tiefe Freundschaft der beiden zueinander zeigt sich einmal mehr in der Intensität, mit der Violetta versucht, sein Leben zu retten. Niemand kennt Miguel so gut wie sie. Nur sie kommt dahinter, was in ihm vorging. Abgesehen von ihrer Aufgabe, Miguels Grund für die Ermordung eines Menschen zu erkunden, erlebt man Violetta wiederum voll in Action. Ich liebe Violettas raffinierte Ideen und kleine Racheaktionen. In punkto Liebe eröffnet sich für Violetta eine völlig neue Seite. Sie steht zwischen zwei Männern, die sie beide liebt. Das Buch war wieder pures Lesevergnügen, hat mich gefesselt und unterhalten. Ein Roman voller Originalität, Fantasie, Emotionen, Spannung und skurrilen Situationen, zudem ein sprachlicher Genuss! Ich hoffe auf noch zahlreiche weitere Abenteuer dieser außergewöhnlichen Protagonisten. Eine unbedingte Leseempfehlung – nicht nur für dieses Buch, sondern für die gesamte Reihe!
Martin Schult
aus Borken
5/5
20.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannender Krimispaß
Die staatliche Auftragskillerin Violetta Morgenstern befindet sich im Ruhestand und hat mir ihrem früheren Leben eigentlich abgeschlossen. Aber als sie erfährt, dass ihr ehemaliger Kollege Schlunegger gestehend inhaftiert wurde, da er einen Menschen getötet hat und der Tat auch überführt wurde, ahnt Violetta, dass das Insiderwissen für Miguel zu einem tödlichen Problem werden kann. Kurze Zeit später hört Violetta, dass sehr kurzfristig über die Liquidierung von Miguel entschieden werden soll, und eigentlich kann es dabei nur eine logische Folgerung geben. Trotz eines persönlichen Besuchs schweigt Miguel Schlunegger und Violetta muss all ihre Erfahrung in die Waagschale legen, um das Rätsel hinter dem Mord zu lösen, um vielleicht doch noch rechtzeitig das Leben ihres ehemaligen Kollegen und Freundes zu retten...
"Frau Morgenstern und das Vermächtnis" ist bereits der sechste Band aus der Reihe um die charmante und impulsive Hauptprotagonistin Violetta Morgenstern. Der vorherige Band hatte mir ausgesprochen gut gefallen, so dass ich mit viel Vorfreude und einer gewissen Erwartungshaltung in ihren neuen persönlichen Fall gestartet bin. Der Schweizer Autor Marcel Huwyler erzählt die Geschichte wieder in seinem markanten und mehr als unterhaltsamen Schreibstil, der vor Wortwitz nur so strotzt. Die hervorragende Mischung aus Spannung und akzentuiertem Humor hat einen aus meiner Sicht extrem hohen Unterhaltungswert. Der Spannungsbogen wird mit dem gescheiterten Attentats-Versuch von Miguel Schlunegger gekonnt aufgebaut und über die holprigen und sehr kurzweiligen Ermittlungsarbeiten der toughen Auftragskillerin auf einem für mich hohen Niveau gehalten. Gerade der exzentrische Charakter von Frau Morgenstern trägt zum Gelingen des Kriminalromans bei. Das Ganze konnte mich bis zu fulminanten Finale in den Bann ziehen und eine clever konzipierte Auflösung rundet die Geschichte gelungen ab.
Insgesamt ist "Frau Morgenstern und das Vermächtnis" die perfekt gelungene Fortsetzung einer völlig außergewöhnlichen Krimi-Reihe, in der der Leser, ohne sich dagegen wehren zu können, mit einer Auftragskillerin sympathisiert und bei ihren Ermittlungen mitfiebert. Ich würde mich sehr freuen, wenn noch einige knackige Fälle auf diese besondere Ermittlerin zukommen. Von mir erhält das Buch daher eine absolute Leseempfehlung und in der Bewertung die vollen fünf von fünf Sternen!!! Ein Lesehighlight in diesem Jahr!!!
Bewertung
aus Borken
5/5
20.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Spannender Krimispaß Die…
Spannender Krimispaß Die staatliche Auftragskillerin Violetta Morgenstern befindet sich im Ruhestand und hat mir ihrem früheren Leben eigentlich abgeschlossen. Aber als sie erfährt, dass ihr ehemaliger Kollege Schlunegger gestehend inhaftiert wurde, da er einen Menschen getötet hat und der Tat auch überführt wurde, ahnt Violetta, dass das Insiderwissen für Miguel zu einem tödlichen Problem werden kann. Kurze Zeit später hört Violetta, dass sehr kurzfristig über die Liquidierung von Miguel entschieden werden soll, und eigentlich kann es dabei nur eine logische Folgerung geben. Trotz eines persönlichen Besuchs schweigt Miguel Schlunegger und Violetta muss all ihre Erfahrung in die Waagschale legen, um das Rätsel hinter dem Mord zu lösen, um vielleicht doch noch rechtzeitig das Leben ihres ehemaligen Kollegen und Freundes zu retten... "Frau Morgenstern und das Vermächtnis" ist bereits der sechste Band aus der Reihe um die charmante und impulsive Hauptprotagonistin Violetta Morgenstern. Der vorherige Band hatte mir ausgesprochen gut gefallen, so dass ich mit viel Vorfreude und einer gewissen Erwartungshaltung in ihren neuen persönlichen Fall gestartet bin. Der Schweizer Autor Marcel Huwyler erzählt die Geschichte wieder in seinem markanten und mehr als unterhaltsamen Schreibstil, der vor Wortwitz nur so strotzt. Die hervorragende Mischung aus Spannung und akzentuiertem Humor hat einen aus meiner Sicht extrem hohen Unterhaltungswert. Der Spannungsbogen wird mit dem gescheiterten Attentats-Versuch von Miguel Schlunegger gekonnt aufgebaut und über die holprigen und sehr kurzweiligen Ermittlungsarbeiten der toughen Auftragskillerin auf einem für mich hohen Niveau gehalten. Gerade der exzentrische Charakter von Frau Morgenstern trägt zum Gelingen des Kriminalromans bei. Das Ganze konnte mich bis zu fulminanten Finale in den Bann ziehen und eine clever konzipierte Auflösung rundet die Geschichte gelungen ab. Insgesamt ist "Frau Morgenstern und das Vermächtnis" die perfekt gelungene Fortsetzung einer völlig außergewöhnlichen Krimi-Reihe, in der der Leser, ohne sich dagegen wehren zu können, mit einer Auftragskillerin sympathisiert und bei ihren Ermittlungen mitfiebert. Ich würde mich sehr freuen, wenn noch einige knackige Fälle auf diese besondere Ermittlerin zukommen. Von mir erhält das Buch daher eine absolute Leseempfehlung und in der Bewertung die vollen fünf von fünf Sternen!!! Ein Lesehighlight in diesem Jahr!!!
Bewertung
5/5
18.10.2024
Buch (Taschenbuch)
Da wartet man doch gerne auf die Fortsetzung...
Die lila Lady, ihre Männergeschichten und eine grosse Portion Ironie, gespickt mit schwarzem Humor und stillen Schmunzlern beim lesen.
Ich bin gespannt, was die lila Lady noch alles erlebt oder ist es etwa doch ermordet...?
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