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Produktbild: Wer wir sind

Wer wir sind Die Erfahrung, ostdeutsch zu sein

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19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2024

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96289-227-2

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.08.2024

Verlag

Ch. Links Verlag

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

20,8/13,4/2,5 cm

Gewicht

388 g

Farbe

Weiß / Schwarz

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-96289-227-2

Herstelleradresse

Christoph Links Verlag
Prinzenstraße 85 D
10969 Berlin
DE

Email: info@aufbau-verlag.de

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  • Bewertung

    5/5

    16.08.2019

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Warum es im Osten brodelt. Was...

    Warum es im Osten brodelt. Was wurzelt in der DDR? Spannender Dialog in ungemütlichen Rechtsruckzeiten, der weit hinausreicht über deutsche Verhältnisse.

  • Bewertung

    5/5

    09.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zum Nachdenken

    Aufgrund der Empfehlung eines Buchhändler-Freundes habe ich mich an diese Gespräche herangewagt. Die befürchtete Ostalgie und Jammerei ist ausgeblieben. Stattdessen konnte ich hochinteressanten (ehrlich gesagt manchmal sehr sehr philosophischen) Gesprächen lauschen, die vieles über den Osten und seinen Menschen aufklären, benennen und diskutieren. Wobei sich Engler und Hensel längst nicht in allem einig sind. Geeignet für politisch und geschichtlich Interessierte.

  • j.h.

    aus Berlin

    5/5

    04.10.2018

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    WER WIR SIND: DIE ERFAHRUNG, OSTDEUTSCH ZU SEIN - Ein spannendes Streitgespräch

    Der Klappentext des Buches erweckt den Anschein, dem Phänomen des Ostdeutschen schlechthin auf die Spur zu kommen und generalistisch darzustellen, worin sich die Unterschiede zwischen Ost und West fast 30 Jahre nach der staatlichen Einheit noch immer (oder vielleicht auch immer mehr) manifestieren. Denn zweifellos gibt es sie - die gravierenden und in den Medien zumeist zugespitzt dargestellten Unterschiede in Wertvorstellungen und Lebensentwürfen. WER WIR SIND ist kein dröger soziologischer Diskurs und ebensowenig eine grundsätzliche Erklärung ostdeutscher Befindlichkeiten. Die Journalistin Jana Hensel (*1976) und der Soziologe Wolfgang Engler (*1952) sind Vertreter zweier Generationen, die sehr unterschiedlich durch ihr Leben in der DDR sozialisiert wurden. Und entsprechend differenziert fällt auch beider Blick aus: "Der überdurchschnittliche Erfolg der AfD in den 'neuen Ländern' findet seine so gut wie vollständige Erklärung in den Erfahrungen die sie (die Ostdeutschen, j.h.) nach 1990 sammelten und eben nicht im Rekurs auf ihren vermeintlich obrigkeitsstaatlichen, führerorientierten DDR-Habitus. Diese Dummheit grassiert noch immer und gerade jüngst wieder besonders heftig, und sie hat Methode. Indem man die Herkunftsgesellschaft der Ostdeutschen für jegliches kritikwürdiges Verhalten verantwortlich macht, legitimiert man die strukturellen Gebrechen und Ungerechtigkeiten der Ankunftsgesellschaft." (Engler, S. 51) Dazu passt natürlich, dass auch beinahe 3 Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung kaum Ostdeutsche in Führungspositionen anzutreffen sind, was kaum auf mangelhafte Ausbildung zurückgeführt werden kann: "Gleichwohl, wenn es um die fehlende Präsenz von Ostdeutschen in der gesamtdeutschen Elite geht, löst das immer große Betroffenheit aus. ... Ich glaube tatsächlich, dass die ostdeutsche Erfahrung gar nicht als wert empfunden wird, repräsentiert zu sein. In der Wissenschaft, in der Politik, in der Kunst, in den Medien. Im Prinzip ist es eine Art Marginalisierungskreislauf: Sie wird nicht erkannt, sie wird nicht erinnert, sie wird nicht repräsentiert." (S. 107 f., Hensel) Jana Hensel und Wolfgang Engler vertreten ihre Argumente durchaus streitbar und sind von Einigkeit häufig weit entfernt. Dabei ist der Leser geneigt, sich auf eine Position gewissermaßen als "Mitstreiter" einzulassen - ob für die vielfach politisch korrekte Argumentation Hensels oder die etwas abgeklärteren Positionen Englers ist stark von eigenen Ansichten abhängig. Wann und wo das von Marke Nedo moderierte und bearbeitete Gespräch (untergliedert in 10 Kapitel) stattgefunden hat, wird leider nicht kommuniziert. Einzelne Fakten legen das Frühjahr 2018 nahe. Das im AUFBAU-Verlag erschienene Buch ist eine ebenso spannende wie erhellende Lektüre, die Ost- wie Westdeutschen gleichermaßen zu empfehlen ist und Stoff für manche Diskussion bietet.

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