Produktbild: Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen

Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

30316

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

495

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/4,2 cm

Gewicht

604 g

Farbe

Beere / Lachs

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

A History of the Roman Empire in 21 Women

Übersetzt von

Rita Gravert + weitere

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04238-7

Beschreibung

Rezension

»Eine interessante, niederschwellige und unterhaltsame historische Lektüre« ("Thema Magazin")
»Die englische Historikerin hat's echt drauf, mit ihrem Spezialgebiet den Leser zu begeistern; und zwar restlos über viele, viele Stunden lang!« ("literaturmarkt.info")
»Erfreulich erhellend.« ("Chemnitzer Morgenpost")
»Die Geschichte des Römischen Reiches [...] bekommt endlich Farbe, Fleisch und Leben.« ("Leipziger Zeitung (L-IZ.)")

Produktdetails

Verkaufsrang

30316

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

15.10.2024

Verlag

Aufbau

Seitenzahl

495

Maße (L/B/H)

22,1/14,5/4,2 cm

Gewicht

604 g

Farbe

Beere / Lachs

Auflage

4. Auflage

Originaltitel

A History of the Roman Empire in 21 Women

Übersetzt von

  • Rita Gravert
  • Caroline Weissbach

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-351-04238-7

Herstelleradresse

Aufbau Verlage GmbH
Prinzenstraße 85
10969 Berlin
DE

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  • SternchenBlau

    5/5

    21.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Was für ein Spaß! Ich würde SOFORT einen zweiten Band lesen!

    Bei diesem Buch überlege ich jetzt schon länger, was ich dazu schreiben soll, andauernd fallen mir Sätze ein wie: Lest es! Was für ein Spaß! Ist das witzig! Genau SO muss Geschichte sein! Southon hat SO recht! Also: Ich bin wirklich begeistert. Emma Southon ist promovierte Althistorikerin und man merkt, dass sie bei dieser Materie wirklich richtig viel Spaß hat. Sie rauscht mit uns im Buch quasi durch die komplette römische Geschichte und eigentlich in jeder Zeile wird deutlich, dass sie Stoff für mindestens zwanzig Bücher hätte. Sie serviert uns diese Reise als Schmankerl, die sie besonders berichtenswert findet, und würzt diese mit Ironie und Klugheit, Popkultur und Bezug zum Heute. Ich habe wirklich jeden einzelnen Satz genossen. Und bei der Lesung von Christiane Nothofer konnte ich erst recht viel lachen. Southon sieht dabei das größere Ganze, wenn sie einordnet, wie und warum Dinge überliefert werden (oder nicht). Das Patriarchat hat vielfältige Wege erfunden, um Frauen abzuwerden, und wenn es nur die Geschmackspolizei ist. (Wie häufig habt ihr schon gehört, dass Frauen nicht witzig sein können, oder keine Poesie können? Also ich wirklich OFT.) In Bezug auf Iulia Balbilla heißt es im Buch daraufhin so schön: »Zum Teufel, die meiste Kunst ist mittelmäßig. Darum geht es doch. Wären alle so gut wie Sappho oder Shakespeare, wäre niemand mehr wahrhaft großartig. Die durchschnittlichen Talente halten die Welt am Laufen. Für mich liegt die Bedeutung dieser Gedichte nicht in ihrem literarischen Wert, sondern in dem Aufwand, den Balbilla betrieb, um sicherzugehen, dass jeder, der diese – wie sie sagt unsterbliche – Statue bis ans Ende aller Zeiten besuchte, genau weiß, wer Iulia Balbilla war.« Und klar, vieles davon ist eigentlich nicht witzig, weil Frauen werden heute wie damals vielerorts noch heftig unterdrückt und der Backlash ist bei uns ebenfalls heftig spürbar. Aber in diesem Buch merkt man einfach auch, wie absurd es ist, wenn etwas mehr als 50 Prozent der Bevölkerung unterdrückt wird. Und wie gut es tut, wenn wir einfach mal Frauen als Heldinnen und Lenkerinnen der Geschichte feiern. Ach, ich will eigentlich gar nicht zu viel verraten. Alle, die Interesse an spannend erzählter Historie haben oder am Feminismus oder an witzigen Büchern, sollten dieses Buch lesen. Und ich werde es dieses Weihnachten gleich ein paar Mal verschenken. Eine Einschränkung habe ich allerdings noch, im Sinne einer Content Note: Wir sind in Rom, es geht um Frauen in der Geschichte: Leider gab es damals einiges an (s*xualisierter) Gewalt, Mord und Todschlag. Aber ihr bekommt immer eine pointierte, moralische Wertung dazu. Frauen sind aber definitiv nicht die sanften oder emotionalen Häschen, was uns die Geschichtsschreibung oder moderne „Tradwives“ einreden möchten. »Sie hatte keine Mühen gescheut und viel riskiert, um die Severer wieder auf den Thron zu bekommen und um sich selbst wahre kaiserliche Macht zu verschaffen, und sie verstand etwas vom römischen Game of Thrones.« Ich würde SOFORT einen zweiten Band lesen! Also bitte, lieber Aufbau Verlag, legt los. Vielleicht könnt ihr ja auch Southons Buch über Agrippina, Roms erste Kaiserin, übersetzen. Ich wäre sofort dabei! Dieses (Hör-)Buch lege ich euch wirklich an Herz. Begeistere 5 von 5 Sternen.

  • Bewertung

    5/5

    14.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein neuer Blickwinkel mit Humor

    Vorab muss ich erwähnen das mich das Buchcover sehr angesprochen hat, es zieht sofort den Blick darauf. Ich werde hier keine Inhaltsangabe machen, diese kann jeder Nachlesen. Aber ich habe noch nie ein Sachbuch gelesen und soviel dabei gelacht. Es ist lehrreich, spannend und sehr humorvoll. Der Humor kann natürlich nicht jeden Geschmack treffen, mich hat es sehr amüsiert. Dadurch ist das Buch aufgelockert und obwohl es ein Sachbuch ist fliegt man durch die Seiten. Einzig hat mich das Gendern gestört, wäre das nicht gewesen hätte es noch mehr Spaß gemacht. Für mich eine klare Empfehlung an alle Geschichts Interessierten die Lust auf einen neuen spannenden Blickwinkel haben.

  • Bewertung

    4/5

    09.02.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Römische Geschichte aus einem anderen Blickwinkel

    Von Romulus, der seinen Bruder Remus erschlug, über Julius Cäsar bis hin zu Kaiser Konstantin – die spannende und facettenreiche Geschichte des römischen Reichs wurde in unzähligen Büchern aufbereitet. Doch zwischen all den Herrschern, Feldherren oder Attentätern wurden Frauen oft als Randfiguren dargestellt. Emma Southon, Dozentin für antike und mittelalterliche Geschichte, möchte dies nicht so stehen lassen und stellt 21 Frauen vor, die am Geschehen maßgeblich teilhatten und ebenso mitgestaltet haben. Eine Bereicherung und ein anderer Blickwinkel aus weiblicher Sicht auf die Geschichte!

  • S.

    aus Berlin

    4/5

    02.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Frauenschicksale Kein…

    Frauenschicksale Kein langweiliges Geschichtsbuch, sondern die Korrektur weit verbreiteter Ansichten: auch die Frauen hatten großen Einfluss auf die römische Gesellschaft, aber sicher! Emma Southon hat sehr gründlich recherchiert, viele Fakten ausgegraben, Irrtümer richtig gestellt und mit Humor, Ironie und spitzer Feder die Bedeutung weiblichen Einflusses wie eine unterhaltsame Geschichte erzählt. Nun, man muss sich schon für Historie interessieren, ansonsten kann es zur Übersättigung kommen. Häppchenweise gelesen bekommt man hier jedoch sinnvolles und weitgehend unbekanntes Wissen dargelegt. Zahlreiche Fußnoten werden in einem umfangreichen Anhang erklärt und nachgewiesen. Fazit: eine fundierte Aufklärung über die Frauen, die wichtig, aber in der römischen Geschichte bislang unerwähnt waren. Wunderbar, dass sich Emma Southon dieser Aufgabe angenommen hat.

  • Galladan

    4/5

    30.10.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Humorvoller Blick in die…

    Humorvoller Blick in die weibliche römische Geschichte Eine Geschichte des Römischen Reiches in 21 Frauen von Emma Southon, gesprochen von Christiane Nothofer. Erschienen als ungekürztes Hörbuch im Aufbau Verlag am 15. Oktober 2024. Geschichte wird aus männlicher Sicht erzählt. Frauen hatten da schon immer nichts zu suchen, da sie selten offen Kriege und Eroberungen geleitet haben. Die Autorin erzählt uns trotzdem die römische Geschichte auch aus Sicht der Frauen und über Frauen und Familien. Christiane Nothofer macht einen unglaublich guten Job, ich hätte gedacht, dass die Autorin das selbst eingelesen hätte, wenn es nicht übersetzt worden wäre. Ich hatte durchgehend im Vortrag die Einbildung, da erzählt mir jetzt jemand die Geschichte, die sie selbst verfasst hat. Was mir nicht so gut gefallen hat, sind die ziemlich dümmlichen Genderings, wenn es völlig unlogisch ist zu gendern, weil mit Sicherheit keine Frau daran beteiligt war UND es gerade gezeigt werden soll, dass da mal wieder Misogynie ist. Ja, 21 Frauen und ihre sozialen Umfelder erschlagen einen fast mit Namen, zum Glück wurde da beim wiederholten Auftauchen einer Person auf die vorherige Stelle im Buch hingewiesen. Das ist schon etwas mehr als nur einige Schlachten und Intrigen, wobei da auch Frauen dran beteiligt waren. Insgesamt ein sehr schönes Hörbuch, welches ich mir gerne als Printausgabe ins Regal stellen würde, um die bestellen Stellen zum Zitieren ankreuzen zu können. Ich würde mehr davon lesen.

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