Produktbild: Sturm

Sturm

15

21,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.01.2025

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1069 KB

Übersetzt von

Jürgen Brôcan + weitere

Sprache

Deutsch

EAN

9783455018769

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • ARIA-Rollen vorhanden

Erscheinungsdatum

07.01.2025

Verlag

Hoffmann & Campe

Seitenzahl

384 (Printausgabe)

Dateigröße

1069 KB

Übersetzt von

  • Jürgen Brôcan
  • Roberta Harms

Sprache

Deutsch

EAN

9783455018769

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  • drawe

    aus Landau

    5/5

    09.03.2025

    eBook (ePUB 3)

    Brandaktueller Klimaroman mit einem ungewöhnlichen Protagonisten: einem Sturm

    Ein beeindruckendes Cover – und ein beeindruckendes Buch! Ein junger Meteorologe beobachtet die allmähliche Entwicklung eines Sturms und beschreibt sein Heranwachsen so, als ob es sich um ein Lebewesen handele. Jeder Sturm ist seiner Meinung nach ein Individuum mit einer eigenen Persönlichkeit, und so gibt er „seinem“ Sturm auch einen Namen: er heißt Maria. Ein Sturm ist keine klimatische Laune, sondern entsteht durch eine Vielzahl von globalen und komplexen Bedingungen, die der Autor mit großer Genauigkeit und Expertise nachzeichnet. Das hört sich trocken an, ist aber spannend zu lesen: wie und warum sich die neugeborene Maria entwickelt, wächst, lebhafter wird und schließlich zu einer gefährlichen und verheerenden Naturgewalt die Menschen in Kalifornien bedroht. Kleinste Ereignisse haben große Auswirkungen, und diesen kleinsten Ereignissen widmet Stewart viel Raum und spart nicht an Details. Maria braust mit gewaltigen Wassermassen und Schneefällen über Kalifornien hinweg, und wir lesen z. B. von einer Eule, die den Draht einer Telefon- Hochspannungsleitung berührt und damit letztendlich den Tod eines jungen Monteurs nach sich zieht. Ebenso liebevoll, aber immer realistisch zeichnet der Autor die Auswirkungen des Schneefalls z. B. auf eine Kiefer nach, deren Astbruch ebenfalls weitreichende Konsequenzen hat. Im Mittelpunkt stehen aber die Auswirkungen auf die Menschen. Er stellt uns einzelne Menschen oder Menschengruppen vor, die nur durch den Sturm und dessen Auswirkungen miteinander verbunden werden. Es sind spannende kleine Geschichten, die der Autor erzählt: von einem jungen Paar, das im Auto unterwegs ist, vom Oberinspektor der Straßenverwaltung, der mitten im Schneechaos die Räumung eines Gebirgspasses organisiert, von einem Piloten oder von Reisenden im Zug und so fort. Der Roman ist über 80 Jahre alt und stammt aus einer Zeit, in der Telefonfräulein die Verbindungen per Hand stöpselten und in der die Wetterkarten ebenfalls per Hand gezeichnet und die Wetterprognosen aufgrund des persönlichen Erfahrungsschatzes erstellt wurden. Trotzdem hat dieser Roman nichts von seiner Aktualität verloren, im Gegenteil: ich finde ihn beeindruckend brisant. Der Sturm ist hier Teil einer Natur, die nicht nach Gut und Böse fragt und auch nicht nach wirtschaftlichen Bedürfnissen. Er setzt sich über politische Grenzen hinweg und gehorcht nur seinen eigenen Gesetzen. Stewart zeigt sehr deutlich, dass der Mensch die Naturgewalten nicht kontrollieren kann, aber – und das macht die Aktualität des Buches aus – dass mit Kooperation, mit Verantwortungsgefühl, mit menschlicher Solidarität und auch mit Opferbereitschaft die Folgen einer Naturgewalt bewältigt werden können. Fazit: Ein ungewöhnlicher Protagonist, eine spannende Lektüre zu einem hochaktuellen Thema!

  • Bewertung

    5/5

    01.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Klassiker

    Der Autor schildert die Auswirkungen des Sturms Die Behörden sorgen dafür die Bucht zu schützen und die Zivilbevölkerung in Sicherheit zu bringen. In diesem Zusammenhang erfahren wir in den Kapiteln, in denen das Meteorologische Amt beteiligt ist, auch einiges über das Verhalten des Wetters. Besonders interessant ist der Konflikt zwischen dem alten Meteorologen, der sich auf Intuition und direkte Beobachtung stützt, und dem jungen Meteorologen, der Werkzeuge, Mathematik und modernste wissenschaftliche Methoden einsetzt Ein klasse Buch

  • Ben @Buchkomet

    4/5

    12.02.2025

    eBook (ePUB 3)

    Auch heute noch recht modern

    George R. Stewarts Roman Sturm (im Original Storm), erstmals 1941 erschienen, wirkt auch heute noch überraschend aktuell. Im Zentrum der Geschichte steht der aus einer anfangs unscheinbaren Wetteranomalie heranwachsende Wirbelsturm „Maria“, der seinen zerstörerischen Weg quer durch die USA nimmt. Aus der Perspektive eines jungen Meteorologen in San Francisco und verschiedener anderer Figuren – darunter ein General, ein Schneepflugfahrer, ein Liebespaar und sogar eine Eule – erleben wir, wie dieser Sturm das Leben der Menschen nach und nach aus den Fugen reißt. Besonders spannend ist, dass das Wetter selbst hier regelrecht zum Hauptcharakter wird: Maria gewinnt mit jeder Seite an Präsenz und wird beinahe menschlich, wenn sie zum Sinnbild für Naturgewalten mutiert, denen man trotz aller technischer Fortschritte nicht vollkommen gewappnet ist. Während Kalifornien monatelang von einer Dürre geplagt wird, kommt Marias Ankunft zunächst fast wie eine Erlösung daher – endlich fällt Regen, Stauseen füllen sich, die Natur kann aufatmen. Doch die erhoffte Erleichterung schlägt rasch in Schrecken um, wenn der Sturm Flüsse über die Ufer treten lässt, Täler überflutet und ganze Bergketten im Schnee begräbt. Stewart gelingt es dabei, atmosphärisch dicht zu schildern, wie eng menschliches Leben und Wettergeschehen miteinander verwoben sind. Zeitlose Aktualität und Erzähltempo Dass der Roman trotz seines Erscheinungsjahres so modern wirkt, liegt vor allem an seiner Thematik. Klimatische Extreme, unvorhersehbare Wetterphänomene und das Gefühl einer ohnmächtigen Hilflosigkeit gegenüber der Natur dürften vielen Leser*innen heutzutage sehr bekannt vorkommen. Stewarts Blick auf Meteorologie und Umwelt hat keineswegs an Relevanz verloren – im Gegenteil, in Zeiten von Klimawandel und globalen Wetterkapriolen wirkt Sturm nahezu prophetisch. Allerdings sollte man sich auf ein eher gemächliches Erzähltempo einstellen. Stewart nimmt sich viel Zeit, die Entstehung, Entwicklung und Auswirkungen des Sturms Schritt für Schritt zu beschreiben. Dieses Vorgehen ist einerseits faszinierend, weil man so einen detaillierten Einblick in die Abläufe hinter den Kulissen der Wettervorhersage und den Alltag verschiedener Figuren erhält. Andererseits kann das langsame Tempo mitunter etwas zäh wirken – gerade wenn man sich auf eine rasante Katastrophenhandlung freut, könnte man geduldiges Durchhaltevermögen brauchen. Fazit Trotz des gelegentlich langatmigen Erzählstils bleibt Sturm ein außergewöhnlich fesselnder Roman, der Wetterphänomene literarisch zum Leben erweckt und damit über die reine Unterhaltung hinaus zum Nachdenken anregt. Wer sich für Naturgewalten, Meteorologie und menschliche Schicksale in Extremsituationen interessiert, findet hier eine zeitlose, atmosphärisch dichte Geschichte, die auch heute noch (oder gerade heute) sehr gut in unsere Zeit passt. 8/10

  • Klaus

    3/5

    08.06.2025

    eBook (ePUB 3)

    Nicht ganz einfach

    Amerika im Winter 1940, in Kalifornien hoffen die Farmer verzweifelt auf Regen und damit auf ein Ende der andauernden Dürre. Leider deutet nichts darauf hin, das sich das Wetter bald ändern wird, täglich beobachten die Meteorologen im Wetteramt die Entwicklungen, tragen Daten zusammen, die ihnen von Schiffen und anderen Standorten gemeldet werden und erstellen damit Karten für ihre Vorhersagen. Ein Jung Meteorologe ist bereits etwas gelangweilt von seiner ereignislosen Tätigkeit und ärgert sich, nicht den Job am Flughafen angenommen zu haben, dort müsste er nicht die Anrufe besorgter Hausfrauen entgegennehmen, die wissen möchten, ob sie ihre Wäsche gefahrlos nach draußen hängen können. Nein, heute definitiv kein Regen, lautet seine eintönige Antwort. Um seine Tätigkeit etwas interessanter zu gestalten hat sich der JM angewöhnt den heranwachsenden Stürmen auf seiner Wetterkarte namen zu geben, Frauennamen, die auf ia enden. Einige davon verpuffen schon recht kurz nach ihrer Geburt über dem Meer, andere sind hartnäckig, nehmen auf ihrer Reise über das Wasser ständig an Fahrt auf und haben die Bezeichnung Sturm auch tatsächlich verdient, so wie Maria. Maria, der Sturm, ist die ungewöhnliche und absolut einzigartige Protagonistin dieses ebenso ungewöhnlichen und einzigartigen Romans. Erst ein kleines Lüftchen irgendwo im Pazifik, nur erkennbar durch die Werte am Barometer, später ein imposanter Sturm, der Schiffe in Seenot bringt. Und neben Maria die menschlichen Protagonisten der Geschichte, die Menschen, die beruflich mit Maria zu tun bekommen, wie die Meteorologen, der Chef der Elektrizitätswerke, der Verantwortliche für die Staudämme, der Chef der Telefongesellschaft, die Mitarbeiter der Straßenmeisterei, die Fahrer von Schneefräsen und die, auf andere Weise von Maria und ihren Folgen betroffen sind. Die Herangehensweise des Autors an dieses Buch ist wirklich sehr speziell. Unglaublich detailliert schildert er physikalische Gesetzmäßigkeiten, die Vorgänge die sie in Gang setzen und die daraus resultierenden Folgen. Der Leser begleitet so nicht nur sehr bildhaft und minutiös die Entstehung von Maria, sondern zb auch die unglückliche und letztlich tödliche Zwischenlandung einer Eule auf einer Telefonleitung, der daraus resultierenden, eigentlich unbedeutenden Beschädigung dieser Leitung bis hin zu ihrem finalen Ausfall durch weitere sturmbedingte Zufälle. Es ist wirklich unfassbar, welche Mühe hinter all dem steckt, wie der Autor so eins zum anderen bringt, vom hundertsten zum tausendsten kommt, den sogenannten Schmetterlingseffekt beschreibt. Da ist dann ein Unfall, eben nicht nur ein Unfall, sondern eine Verkettung vieler kleiner Zufälle, wie einem morschen Baum an dem ein Eichhörnchen nagt und der vom Regen unterspült wird und deshalb ein Stück verrutscht und, ach, lesen sie es doch einfach selbst. All diese Beschreibungen sind zwar sehr kleinteilig, aber unglaublich interessant. Weniger interessant, sondern für mich eher langatmig waren hingegen die wissenschaftlichen Beschreibungen. Seitenweise darüber zu lesen, wie Luftmassen sich an Berghängen verhalten, oder welche Wetterlage bei welchem Barometerstand zu erwarten ist, ist wahrscheinlich für Leser interessant, die einen Bezug zu dieser Thematik haben, ich mochte es nur bedingt. Zum Glück waren die Kapitel von recht unterschiedlicher Länge, manchmal sogar überraschend kurz und eben immer wieder unterbrochen von den persönlichen Geschichten zu den anderen Figuren, oder auch durch Schlagzeilen aus der Tagespresse, oder Radiomeldungen. Egal aber um welche Thematik es sich handelt, George R. Stewart schreibt so wunderbar opulent, bildhaft, atmosphärisch, philosophisch und poetisch, wie ich es bisher nur selten gelesen habe. Wortwörtlich kann man hier sagen, sogar der Wetterbericht klingt bei ihm wie ein Poem. Warum, wird sich mancher jetzt allerdings fragen, habe ich das Buch dann nur mit drei Sternen bewertet? Einfach, weil ich es, trotz dieser Sprachgewalt, stellenweise als unglaublich schwer, langatmig, ermüdend und anstrengend empfunden habe. Ich glaube ich habe noch nie ein Buch gelesen, an dem ich so lange festgehangen habe. Obwohl die Kapitel oft so kurz waren, habe ich es nie geschafft längere Abschnitte zu lesen, meist war mir das Ganze schon nach zwanzig, dreißig Minuten zu viel und ich habe das Buch zur Seite gelegt und pausiert, mehr als einmal war ich tatsächlich kurz davor abzubrechen, weil ich dachte ich würde es nie schaffen das Buch zu beenden. Es war ein Kampf, anders kann ich es nicht beschreiben. Das Buch hat mich in seiner Gesamtheit an meine Grenzen gebracht, es ist auf der einen Seite ein literarischen Kunstwerk, ein gelungenes Experiment, ein Novum, aber auf der anderen Seite einfach Arbeit, richtig harte Arbeit für mich als Leser und trotzdem bin ich froh, dass ich es gelesen habe und das ist letztlich auch der Grund für nicht weniger als solide drei Sterne.

  • hallobuch, Silke Schröder

    aus Hannover

    5/5

    28.01.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein echter Pionier in Sachen Klima-Katastrophenthriller

    Sehr detailgenau beschreibt George R. Stewart in seinem Katastrophenthriller “Sturm” die Entwicklung und die Auswirkungen eines gigantischen Orkans. Und, festgehalten: Geschrieben hat er den “Sturm” bereits 1940, denn schon damals litt Kalifornien unter einer enormen Dürreperiode. So stellt Stewart das Wetter in den Mittelpunkt seiner actiongeladenen Story und zeigt, wie die Menschen versuchten, mit den enormen Naturgewalten umzugehen. Wie das meteorische Phänomen entwickelt sich auch die Handlung zunächst ganz allmählich, bevor sie plötzlich Fahrt aufnimmt und sich schließlich zu einem echten Katastrophen-Action-Szenario wandelt. Dabei wechselt George R. Stewart immer wieder die Perspektive. Er erzählt aus der Sicht von Meteorologen, die vor der Aufgabe stehen, den Sturm möglichst genau vorherzusagen. Oder von Menschen, die um ihr Überleben kämpfen. Von einem unkonventionellen Liebespaar, das sich ebenfalls zu retten versucht. Oder aber auch von einer Eule, die letztlich vor der gleichen Herausforderung steht: die Naturgewalt zu überleben. Auch wenn seine menschlichen Figuren etwas blass bleiben, ist “Sturm” von George R. Stewart mit seiner Inszenierung der Naturgewalt Maria ein echter Pionier in Sachen Klima-Katastrophenthriller.

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