Produktbild: Wir Kinder von Auschwitz - Wie ich das Todeslager überlebte

Wir Kinder von Auschwitz - Wie ich das Todeslager überlebte Eine der letzten Überlebenden des Holocaust erzählt ihre Geschichte für junge Leser

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7,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Altersempfehlung

10 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

9409

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

4378 KB

Originaltitel

Daughter of Auschwitz

Übersetzt von

Roman Stadler

Sprache

Deutsch

EAN

9783641325091

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
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Altersempfehlung

10 - 99 Jahr(e)

Verkaufsrang

9409

Erscheinungsdatum

15.01.2025

Verlag

Penguin Random House

Seitenzahl

208 (Printausgabe)

Dateigröße

4378 KB

Originaltitel

Daughter of Auschwitz

Übersetzt von

Roman Stadler

Sprache

Deutsch

EAN

9783641325091

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  • Bewertung

    5/5

    13.03.2025

    eBook (ePUB)

    erschreckend aber wichtig

    Tola wurde 1938 mitten in den vorherrschenden Antisemitismus des Naziregimes hineingeboren. Ein Leben als unbeschwertes Mädchen in Freiheit kannte sie lange Jahre nicht. Schon bald landet Tola und ihre Eltern zuerst im Ghetto und später getrennt in verschiedenen Konzentrationslagern. Tola und ihre Mama in Auschwitz wo schreckliche, menschenverachtende Zustände herrschten und Hunger und Todesangst ständige Begleiter waren. Sowohl Tola und ihre Mama als auch ihr Vater überlebten den Holocaust wie durch ein Wunder. Doch auch danach waren sie weiterhin Anfeindungen ausgesetzt und noch nicht in Sicherheit und dass diese tief liegenden seelischen Wunden nie ganz verheilen würden, versteht sich von alleine. Fazit: Das Buch ist ein Jugendbuch mit sehr eindrucksvollen Illustrationen und der Geschichte von Tova Friedmann. Ihre zu tiefst berührende Geschichte ließ mich ob ihrer Grausamkeit immer wieder erschaudern, trieb mir die Tränen in die Augen und ließ mich fassungslos zurück. Tola erzählt ihre Geschichte im Buch ihrer Freundin Lilly in ihrer neuen Heimat New York. Beschönigt wird nichts, auch wenn es sich um ein Jugendbuch handelt und genau das finde ich so wichtig. Denn was vor bald 100 Jahren der jüdischen Bevölkerung angetan worden ist, darf niemals vergessen werden, gerade in der heutigen Zeit. Am Ende des Buches beantwortet Tova Friedmann einige Fragen die ihr immer wieder gestellt werden, zudem findet sich ein kleines Glossar über Erläuterungen und wichtigen Begriffen aus dem Buch, was ich zum Schluss sehr gerne gelesen habe.

  • Bewertung

    aus Ahrensburg

    5/5

    28.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtige und emotionale Lektüre

    Dieses Buch richtet sich an Leser ab 10 Jahre, die hier die Erlebnisse von Tova Friedman nachlesen können. Tova wird 1938 in der polnischen Stadt Tomaszów Mazowiecki geboren. Ihre Kindheit wird schon sehr früh vom Nationalsozialismus überschattet. Im Alter von 5 Jahren wird Tova zusammen mit ihrer Mutter in das Lager Auschwitz-Birkenau deportiert. Tova gehört zu den wenigen Überlebenden, die zusammen mit der Kinderbuchautorin Hilary Freeman, ihre Erlebnisse festgehalten hat. Erlebnisse in denen es um ihre Kindheit in Polen, ihr Leben im Ghetto, der Alltag im Lager und auch das Leben danach geht. Auch nachdem Tova mit ihren Eltern nach dem Zweiten Weltkrieg in die USA auswandert, lassen sie die Schatten der erlebten Gräueltaten und Leiden nicht in Ruhe. In diesem Buch wird aus dem Blickwinkel eines Kindes die Zeit des Nationalsozialismus wiedergeben. Mit all seinem Leiden und Horror. Den Alltag im Ghetto und Lager kann man sich heutzutage kaum vorstellen. Vor allem für die Kinder sind die Gräueltaten kaum nachvollziehbar oder verarbeitbar. Sie müssen erleben wie nahe Verwandte und Freunde verschwinden, gedemütigt oder auf offener Straße Gewalt ausgesetzt sind. So ausweglos alles erscheint, versuchen Tova und ihre Eltern Tag für Tag zu überstehen. Wieder einen Tag Leben zu gewinnen. Dieses Buch ist wundervoll geschrieben und wird mit einigen sehr ausdrucksstarken Illustrationen untermalt. Die Erlebnisse wühlen auf, machen sprachlos und zeigen einmal mehr wie wichtig es ist nicht zu vergessen.

  • lesenmitausblick

    5/5

    27.01.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Wichtig und berührend!

    Zum 80. Jahrestag der Befreiung vom Nationalsozialismus ist es leider wichtiger denn je, gegen das Vergessen anzukämpfen. Deshalb möchte ich euch „Wir Kinder von Auschwitz – Wie ich das Todeslager überlebte“ von Tova Friedman aus dem Penguin Verlag ans Herz legen. Hier erzählt Tova Friedman für junge Leser*innen ab 10 Jahren ihre Geschichte. Unter dem Titel „Ich war das Mädchen aus Auschwitz“ hat sie ihre Geschichte bereits für Erwachsene festgehalten. Möglicherweise kennt ihr auch ihren TikTok-Kanal. In dem vorliegenden Buch hat Friedman mit Hilary Freeman zusammengearbeitet. Übersetzt aus dem Englischen hat Roman Stadler. Die Geschichte wird durch sehr berührende schwarz-weiß Zeichnungen von Manuel Sumberac begleitet. Kurz vor Kriegsbeginn 1938 geboren, kennt Tola, wie sie damals noch hieß, eigentlich nur das Leben im Krieg, zunächst versteckt, dann im Ghetto, später im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau. Die Liebe ihrer Mutter und ganz klare, fest eingeprägte Überlebensregeln sowie immer wieder eine glückliche Fügung lassen das kleine Mädchen den Überlebenskampf gewinnen. Sie ist eine der wenigen, die die Gaskammern von innen gesehen und überlebt haben. Der völlig unmenschliche Kampf ums Überleben, die Schilderungen einer Kindheit, die wir uns nicht einmal ausmalen wollen, der immerwährende bohrende Hunger – im Alter von fünf, sechs Jahren – es ist und bleibt für uns unvorstellbar und ist doch passiert. Nur noch sehr wenige Überlebende können davon erzählen und davor warnen. Denn so wie jetzt, fing es damals auch an. Da es keine Omas und Opas mehr gibt, die den Kindern von heute davon erzählen können, werden Zeitzeugenberichte immer wichtiger. Die Geschichte von Tola ist insofern „kindgerecht“ geschrieben, dass Hintergründe, Orte und Personen erklärt und eingeordnet werden. Es erklärt, wo Erklärungen nötig sind. Es beschreibt Unmenschliches, das nicht anders beschrieben werden kann. Ich habe das Buch innerhalb eines Tages verschlungen und empfinde es als geeignet, wenn Kinder ab 10 Jahren, die sich für das Thema interessieren, mit diesem Buch beginnen. Sicherlich ist es wichtig, dass sie Erwachsene an ihrer Seite haben, mit denen über das Gelesene gesprochen werden kann. Tova Friedman beginnt ihre Erzählung nach dem Krieg, als sie mit ihren Eltern in der alten Heimat in Polen nicht wieder Fuß fassen kann und sich weiterhin bösen Anfeindungen ausgesetzt sieht. Schockiert hat mich die Geschichte ihrer Tante, die Auschwitz überlebt hat und dann im polnischen Lodz von einer Gruppe antisemitischer Polen erschossen wurde, die Hi*lers Arbeit zu Ende bringen wollten. Tovas Eltern wandern schließlich nach Amerika aus. Doch auch hier ist es schwer für Tova, anzukommen. Niemand möchte an die Gräueltaten erinnert werden, schon gar nicht darüber sprechen. In der Schule legt man Tova ans Herz, lange Kleider zu tragen, damit ihre Tätowierung aus Auschwitz nicht sichtbar ist, Lehrer versuchen sogar, ihr einen anderen Namen zu geben. Mit dem Krieg war eben nicht das Leid vorbei. Ihre Mutter ist daran zerbrochen, dass kein einziges ihrer Geschwister, und es waren zwölf, aus dem Krieg zurückgekommen ist. Die gesamte Familie war ausgelöscht. Braucht es immer neue Bücher über den Holocaust? Ja! Die braucht es. Ich empfehle „Wir Kinder von Ausschwitz“, da es für Kinder verständlich und sehr bewegend geschrieben von einer Kindheit erzählt, die genau so stattgefunden hat, auch wenn es bis heute Leugner gibt. Die Geschichten müssen weitererzählt werden. Gegen das Vergessen.

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