Produktbild: Im Privatwald

Im Privatwald

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26,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2024

Verlag

Zytglogge

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2 cm

Gewicht

317 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7296-5163-0

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Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.10.2024

Verlag

Zytglogge

Seitenzahl

248

Maße (L/B/H)

20,5/12,8/2 cm

Gewicht

317 g

Auflage

1

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7296-5163-0

EU-Ansprechpartner

Schwabe Verlag GmbH
Marienstraße 28
10117 Berlin
DE
info@schwabeverlag.de

Herstelleradresse

Zytglogge
Grellingerstr. 21
4052 Basel
CH
info@zytglogge.ch

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  • Bewertung

    5/5

    07.11.2024

    Buch (Taschenbuch)

    In meiner Top-Five-Liste für 2024!

    «Licht ist aus. Dachfenster sind zu. Herdplatte ist abgeschaltet.» … So beginnt «Im Privatwald von Robert Arba. Da will wohl jemand weg, dachte ich mir. In die Ferien? Auswandern? Den Planeten verlassen? Der letzte Satz im Buch klingt dann wie… Nein, den schreib ich jetzt hier nicht. Nicht alle lesen (so wie ich) nach dem ersten Satz gerne grad noch den letzten in einem Buch. Nur soviel: die Sätze passen wunderbar zusammen (wie so viele im ganzen Roman) und umspannen die ganze Geschichte. Eine Geschichte, die tief im «richtigen Leben» verwurzelt ist. Jeder oder jede könnte Mark oder Ronny sein. Das Buch liest sich sehr leicht, die Dialoge wirken echt. So reden Menschen miteinander. Unweigerlich wird man aber mit allen seinen eigenen Beziehungen zu Menschen (egal ob Freunde, Eltern, Frau/Mann oderwasauchimmer) konfrontiert. Die Gedanken, die während/nach dem Lesen im Kopf kreisen, bereichern das Leseerlebnis und genau so muss es doch bei einem guten Roman sein, oder? «Im Privatwald» ist einfach ein tolles Buch. Der Zytglogge-Verlag soll doch bitte dranbleiben, damit wir noch mehr von Robert Arba lesen können...

  • Ben @Buchkomet

    5/5

    22.10.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Starkes Werk

    Zitat: „Der Schlaf ist wie ein Wäschetrockner. Er dreht und durchwühlt einen, entzieht Feuchtigkeit und spuckt einen wieder aus; schranktrocken oder bügelfeucht. Kein Wunder, dass man danach frische Luft braucht.“ Darum geht’s: Als sich Mark und Ronald „Ronny“ in den Sommerferien im Jura kennenlernen, ist die Welt noch in Ordnung. Zwischen beiden entwickelt sich in den Jahren eine große Nähe. Doch ein schicksalhafter Unfall treibt einen Keil zwischen die beiden jungen Männer. 15 Jahre später treffen sich beide im Privatwald, dem Ort ihrer früheren Abenteuer, wieder. Anfangs noch sehr reserviert, blühen beide Männer in der Gegenwart des anderen auf. Gemeinsam spielen sie durch, was hätte sein können und was noch kommen könnte. So hat es mir gefallen: „Im Privatwald“ ist eine stille, aber zeitgleich tiefgehende Geschichte über Freundschaft, Verlust und die Suche nach der eigenen Identität. Robert Arba schafft es, mit leisen Tönen und einer ausgezeichneten Figurenzeichnung eine außergewöhnliche Nähe zu seinen beiden Protagonisten aufzubauen. Mark und Ronny könnten unterschiedlicher nicht sein: Während Mark im Laufe der Jahre einen erfolgreichen Weg geht, bleibt Ronny von den Nachwirkungen seines Unfalls nicht verschont. Die erneute Begegnung der beiden im Privatwald kennzeichnet den Wendepunkt in den Leben beider Männer. Arba zeichnet die gegensätzlichen Lebensentwürfe seiner Figuren mit ganz viel Empathie und einem präzisen Blick auf die kleinen, unspektakulären, aber umso bedeutsameren Momente im Leben. Mark scheint dabei in der Gegenwart angekommen, während Ronny mit sich und seiner Zukunft ringt. Dieser Kontrast sorgt für eine emotionale Dynamik, die sich durch die gesamte Geschichte zieht. Der Autor stellt die existenziellen Fragen in seinem Buch: Wer wollen wir sein? Was hätte sein können? Und welche Träume müssen wir endgültig loslassen? Das Ende des Buches hat mich überrascht, passt aber hervorragend zur restlichen Geschichte. Ein stiller, aber doch passender Abschluss, der zeigt, dass nicht jede Wiederbegegnung zu einem klaren Happy End führen muss – das Leben bleibt komplex, und das zeigt uns auch Robert Arba in seinem Roman. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Nach 248 Seiten ist auch schon alles vorbei. Gerne hätte ich etwas mehr Zeit mit Mark und Ronny verbracht. Alles in allem ist „Im Privatwald“ ein leises, aber starkes Werk über das Leben zweier Männer, über das Erwachsenwerden und die inneren und äußeren Narben, die uns prägen. Robert Arba liefert eine feinfühlige, nachdenkliche Geschichte, die tief berührt. 9/10

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