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No Longer Human Bekenntnisse eines Gezeichneten | Der Millionenseller aus Japan in der einzigen verbindlichen Übersetzung

5

13,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

4973

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

18,9/11,7/1,4 cm

Gewicht

155 g

Farbe

Schwarz / Neon Pink

Auflage

4

Übersetzt von

Jürgen Stalph

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47452-5

Beschreibung

Rezension

»In No Longer Human werden die Dinge so benannt wie sie sind, wenn man auf den Menschen schaut, ohne dabei menschlich sein zu wollen. ... Die japanische Literatur hat dieses Programm eine Zeit lang sehr radikal verfolgt und mit Osamu Dazai womöglich auf die Spitze getrieben.« Kolja Mensing Deutschlandfunk 20241221

Produktdetails

Verkaufsrang

4973

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

14.08.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

158

Maße (L/B/H)

18,9/11,7/1,4 cm

Gewicht

155 g

Farbe

Schwarz / Neon Pink

Auflage

4

Übersetzt von

Jürgen Stalph

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-47452-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag
Torstraße 44
10119 Berlin
DE

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  • Bewertung

    5/5

    07.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Außerordentliche Erfahrung

    Die Geschichte ist einfach Toll, ja wirklich ein wahres Meisterwerk. Das Reflektieren nach dem Lesen war eine sehr angenehme Erfahrung und es ist wirklich faszinierend da man erst beim Reflektieren anfängt zu verstehen warum unser Held die Sachen tut die er eben tut. Viele meinen zwar das ein Mangel des Buches ist, das der Held sich selber bemitleidet, mich hat es aber nicht gestört. Ich empfehle es weiter

  • Bewertung

    5/5

    06.10.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Fantastisches Buch

    Dieses Buch zog mich in den Bann und las es an einem einzigen Tag zu Ende. Das, was mir das Herz berührte, war meine Vorkenntnis zur dazugehörigen Anime Adaption. Ich wollte wissen, wieso es diese bedrückende Atmosphäre hat und welche Bedeutung dahinter steckt. Ich bin ein Anfänger des Lesekults und wurde durch Aoi Bungaku reingezogen. Diese Liebe begleitete mich beim Lesen und diese Kürze und gute Formatierung halfen es mir es ohne Anstrengung zu lesen. Man fragt sich viel dazu: wieso macht er das? Wieso ist es so? Und genießt den Schreibstil. Ich kann mir vorstellen, dass es auf Japanisch noch einige Wortspiele gibt, die im Deutschen ziemlich gut übersetzt wurden.

  • Bewertung

    5/5

    01.02.2025

    Buch (Taschenbuch)

    Unglaublich

    The style is very specific and if you dont like that, this book isnt going to be for you. I would inform a little because the topic is very heavy but amazingly written like dazai’s other work.

  • Neera

    4/5

    02.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Trotz des anspruchsvollen Schreibstils hat mich das Buch in seinen Bann gezogen.

    WICHTIG: Für Personen, die Depressionen haben oder schwere Phasen durchleben, kann dieses Buch schwere Kost sein. Dazai wird dir hier keine Ratschläge geben! Er wird dir die Welt nicht in bunten Farben zeigen! Wenn es dir bereits sehr schlecht geht, könnte das Buch dich sogar noch mehr runter ziehen und deinen mentalen Zustand verschlimmern. Sei dir dessen bewusst, wenn du überlegst es zu lesen. In dieser Rezension beschreibe ich, wie das Buch meine Gefühlswelt beeinflusst hat. Wenn du glaubst, dass dir auch das zu nahe gehen könnte, solltest du ab hier nicht weiter lesen. ___ Zu Beginn weise ich dich auf noch eines hin: Beim Lesen dieses Buches müssen wir den feministischen Teil unseres Gehirns leider zeitweilig abstellen. Einige Abschnitte im Buch, in denen Yōzō Ōbas Umgang mit Frauen und Ansichten zu ihnen beschrieben werden, hinterließen in mir, milde ausgedrückt, einen bitteren Beigeschmack und ich musste beim Lesen gelegentlich die Stirn runzeln. Obwohl mich dies als Frau etwas gestört hat, macht es das Buch für mich nicht per se schlecht, da es mir in anderen Aspekten dennoch sehr gut gefallen hat. Generell trifft Yōzō (oder auch als "Dazais literarisches Alter Ego" bekannt) in dem Buch viele schlechte Entscheidungen, beleuchtet seine eigenen negativen Charakterzüge und schändlichen Handlungen, die er keineswegs versucht zu beschönigen oder zu entschuldigen. Im Gegenteil. Er erzählt davon auf eine herablassende Weise. An dieser Stelle: Yōzō ist kein Vorbild und tut verwerfliche Dinge. Ich hatte Mitleid und Mitgefühl mit ihm, während ich ihn zugleich für seine Haltung gegenüber anderen manchmal nicht ausstehen konnte. ...Und doch hat mich etwas an der Gefühls- und Gedankenwelt des Protagonisten (oder des Schriftstellers) fasziniert. In der Nachbemerkung von Irmela Hijiya-Kirschnereit wird nochmal die beschriebene "...kalte Welt, die für ihn nur noch Angst bedeutet - Leere, Nicht-Handeln, Selbsterniedrigung und Schmerz" erwähnt und ich kann bestätigen, dass genau diese Eindrücke bei mir als Leserin angekommen sind. Obwohl man das Leiden des Protagonisten infolge einiger schmerzhafter Ereignisse spürt, geht dieses immer mit der bereits erwähnten Leere einher, lässt seinen Schmerz beinahe so erscheinen, als wäre er nicht wichtig genug, und wird davon überschattet. Oft werden die Ereignisse aber auch nur kurz angeschnitten, als wären sie kaum von belang. Ich weiß nicht, ob das so von Dazai gewollt ist, doch manchmal hat er etwas in den Text geworfen, eine Zeile. Eine Zeile, die mich mit geweiteten Augen und offenem Mund hier sitzen gelassen hat. Ich musste kurz das Buch zuklappen, durchatmen, und als ich es wieder aufgeklappt habe... ging es einfach weiter. Er ist nicht näher darauf eingegangen, erwähnt es beiläufig und tut so als hätte er gerade keine Bombe abgeworfen, die mich erschüttert hat. Tut so, als wäre es egal. Und doch, obwohl viele Ereignisse nicht explizit beschrieben sind, reichen Yōzōs Gedanken und Gefühle manchmal aus, um zu verstehen - auch wenn man hin und wieder über die genaue Bedeutung dahinter nachdenken muss, da einiges sehr komplex geschrieben ist. Manchmal aber, verstand ich es und schüttelte trotzdem den Kopf darüber. Und dann gab es Momente, da wollte ich ihn nicht verstehen. Durch die Art, wie der Protagonist sich selbst erniedrigt, nahm ich in mir eine Schwere wahr, die mich beim Lesen oft innehalten ließ. Das "Nicht-Handeln" Yōzōs, seine Tatenlosigkeit, löste bei mir meist Entsetzen aus, doch zugleich fühlte ich die Hilflosigkeit des Protagonisten, die zeigt wie wenig er mit den Menschen und vielen Situationen umzugehen weiß. Beim Lesen habe ich mich oft zerissen gefühlt. Stand zwischen Empathie und Verurteilung. Trösten wollen und tadeln wollen. Dieses Buch hat mich berührt und gefordert. ___ Abschließen möchte ich hinzufügen, dass für Menschen, die diese Leere nicht so gut nachempfinden können, der Schreibstil eben genau so auf einen wirken kann: Leer. Trocken. Fern. Doch Menschen, die mit diesem Gefühl vertraut sind, könnten möglicherweise in diesem Buch Trost finden. Trost darin, nicht mit dieser Empfindung allein zu sein. Das ganze Buch über begleitete mich Yōzōs Einsamkeit und Unzugehörigkeit. Eine Unzugehörigkeit, die ich sehr gut nachempfinden konnte. Das Anderssein. Ich fühle mich oft fehl am Platz und nicht "normal" zwischen all den Menschen um mich herum. Und in diesem Buch habe ich einen Teil meiner Selbst wiedererkennen können. Es hat auf seltsame Weise gut getan und gleichzeitig geschmerzt. - Das Buch beinhaltet Themen, die triggern könnten und die ich hier nicht benennen werde, um nicht zu spoilern. Wenn du Triggerwarnungen benötigst, informiere dich bitte vor dem Lesen darüber.

  • Lea

    3/5

    02.09.2024

    Buch (Taschenbuch)

    Dazai’s Düstere Welt

    Content-Warnung für das Buch: „No Longer Human“ behandelt Themen wie tiefe emotionale Verzweiflung, Selbstmord, Alkoholismus und psychische Krankheit. „No Longer Human“ erzählt die Geschichte von Yozo Oba, einem jungen Mann, der sich als „nicht mehr menschlich“ empfindet. Durch seine Augen erleben wir ein Leben, das von einer tiefen Gefühllosigkeit und Selbstverachtung geprägt ist. Yozo stammt aus einer wohlhabenden Familie, doch seine intellektuelle Begabung und äußeren Vorzüge können seine innere Leere nicht überdecken. Stattdessen lebt er in einem selbsterschaffenen Schauspiel, um die Menschen um ihn herum zu täuschen und seine eigene Verzweiflung zu verbergen. Seine Versuche, in der Gesellschaft Fuß zu fassen, führen ihn in einen Teufelskreis aus Alkoholismus und Selbstmordgedanken, während er seine Beziehungen und beruflichen Chancen immer wieder selbst sabotiert. Die Geschichte ist eine schmerzhafte Erkundung des menschlichen Elends und der Unfähigkeit, sich selbst und andere zu verstehen. Durch Yozo’s Perspektive erleben wir eine endlose Serie von Fehlern und Missverständnissen, die ihn zunehmend isolieren. Dazais Schreibstil ist durchzogen von langen, verschachtelten Sätzen und einer introspektiven, fast poetischen Sprache. Er schafft es, die innere Zerrissenheit und die Verzweiflung des Protagonisten eindringlich zu vermitteln. Diese detaillierte und oft melancholische Schilderung hat jedoch auch ermüdend gewirkt, da die dichte Prosa manchmal mehr den Eindruck von „Stimmung“ als von klarem Plot vermittelt. Die wiederholten Rückblicke und Reflexionen über Yozo’s Zustand verstärken das Gefühl der inneren Leere, aber sie haben mich auch in eine emotional anstrengende Schleife gezogen. ✍️ Als ich „No Longer Human“ gelesen habe, hinterließ das Buch gemischte Eindrücke. Die düstere Darstellung von Yozo’s Leben und seine ständige Selbstkritik rüttelten an meinen eigenen Gefühlen der Empathie und Verzweiflung. Die intensive, fast quälende Reflexion über die menschliche Existenz und die Unfähigkeit, sich in der Welt zurechtzufinden, war sowohl faszinierend als auch belastend. Obwohl die emotionale Tiefe und die scharfsinnige Analyse von Einsamkeit und Isolation beeindruckend sind, blieb bei mir das Gefühl, dass die Geschichte etwas verloren wirkte. Der ständige Fokus auf die Qualen des Protagonisten führte zu einer gewissen Überdrüssigkeit, und die wiederholte Melancholie nahm dem Buch manchmal die erzählerische Dynamik, die nötig gewesen wäre, um eine nachhaltige Wirkung zu erzielen. ⏳ Fazit: „No Longer Human“ bietet eine kraftvolle Darstellung der menschlichen Tragödie, deren Intensität und tiefgehende Reflexionen mich jedoch nicht vollständig fesseln konnten. Während Dazai’s literarisches Können nicht zu leugnen ist, fehlte mir persönlich die Balance zwischen der emotionalen Schwere und einem greifbaren Plot, was zu meiner Bewertung von 3/5 Sternen führte. ⭐️⭐️⭐️

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