Produktbild: Sorgt, dass sie nicht zu zeitig mich erwecken

Sorgt, dass sie nicht zu zeitig mich erwecken Essays und Reden

2

21,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

10.12.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1790 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644011304

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB 3

eBooks im ePUB 3-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • alle zum Verständnis notwendigen Inhalte sind über Screenreader zugänglich
  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • entspricht der Vorgabe Epub Barrierefreiheit 1.1
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert
  • Seitennummerierung folgt dem gedruckten Werk
  • ARIA-Rollen vorhanden
  • entspricht der Vorgabe WCAG v2.1
  • entspricht der Vorgabe WCAG Level AA

Erscheinungsdatum

10.12.2024

Verlag

Rowohlt eBooks

Seitenzahl

304 (Printausgabe)

Dateigröße

1790 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783644011304

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Empfehlenswerte Sammlung

Seitenrascheln am 12.12.2024

Bewertungsnummer: 2362458

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Buch enthalten sind 27 Texte, sprich Rezensionen über Bücher und Filme, Reden und Essays. Kehlmann schreibt unglaublich klug und sehr tiefsinnig. Das ist nicht immer alles gleich verständlich für mich gewesen und ich durfte mir etwas Mühe beim nachvollziehen seiner Gedanken machen, aber das lohnte sich hundertprozentig. Überraschend für mich war auch sein Humor, der immer wieder durchblitzt. Auch sein Scharfsinn habe ich sehr bewundert. Sei es nun seine Gedanken über den Amtsantritt Trumps vor 8 Jahren oder auch den Essay über Künstliche Intelligenz. Sehr persönlich wurde er bei dem Text über Mauthausen. Aus letzterem mag ich folgendes zitieren: „Nicht vergessen, was passiert ist, das heißt eben nicht nur, an Jahrestagen in Konzentrationslagern schöner Musik zu lauschen. Es heißt auch: Menschen helfen, die Hilfe brauchen, auch wenn sie eine andere Religion haben, eine andere Kultur, andere Sprache, andere Hautfarbe, und zwar im Angedenken an die Vertriebenen und die Toten unseres eigenen Landes vor noch nicht langer Zeit.“ Bewundernswert wie er bei Reden über Autorenkollegen schreibt und mir ihre Genialität näherbringt. Überhaupt wie er ein Text ganz langsam aufbaut, dass man ihm buchstäblich beim Denken zuschaut und völlig verblüfft am Ende anlangt, um einiges klüger als zuvor. Fazit: Für mich war es eine sehr bereichernde Lektüre, wenn ich auch nicht immer alles verstanden habe. Trotzdem und gerade deshalb eine Sammlung, die ich gerne immer wieder zur Hand nehmen mag, um mich in den einen oder anderen Essay wieder vertiefen zu können.

Empfehlenswerte Sammlung

Seitenrascheln am 12.12.2024
Bewertungsnummer: 2362458
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Im Buch enthalten sind 27 Texte, sprich Rezensionen über Bücher und Filme, Reden und Essays. Kehlmann schreibt unglaublich klug und sehr tiefsinnig. Das ist nicht immer alles gleich verständlich für mich gewesen und ich durfte mir etwas Mühe beim nachvollziehen seiner Gedanken machen, aber das lohnte sich hundertprozentig. Überraschend für mich war auch sein Humor, der immer wieder durchblitzt. Auch sein Scharfsinn habe ich sehr bewundert. Sei es nun seine Gedanken über den Amtsantritt Trumps vor 8 Jahren oder auch den Essay über Künstliche Intelligenz. Sehr persönlich wurde er bei dem Text über Mauthausen. Aus letzterem mag ich folgendes zitieren: „Nicht vergessen, was passiert ist, das heißt eben nicht nur, an Jahrestagen in Konzentrationslagern schöner Musik zu lauschen. Es heißt auch: Menschen helfen, die Hilfe brauchen, auch wenn sie eine andere Religion haben, eine andere Kultur, andere Sprache, andere Hautfarbe, und zwar im Angedenken an die Vertriebenen und die Toten unseres eigenen Landes vor noch nicht langer Zeit.“ Bewundernswert wie er bei Reden über Autorenkollegen schreibt und mir ihre Genialität näherbringt. Überhaupt wie er ein Text ganz langsam aufbaut, dass man ihm buchstäblich beim Denken zuschaut und völlig verblüfft am Ende anlangt, um einiges klüger als zuvor. Fazit: Für mich war es eine sehr bereichernde Lektüre, wenn ich auch nicht immer alles verstanden habe. Trotzdem und gerade deshalb eine Sammlung, die ich gerne immer wieder zur Hand nehmen mag, um mich in den einen oder anderen Essay wieder vertiefen zu können.

»Natürlich kann, soll, darf man alles erfinden, denn die Kunst muss alles dürfen.«

Bewertung aus Bamberg am 08.01.2025

Bewertungsnummer: 2381413

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Natürlich kann, soll, darf man alles erfinden, denn die Kunst muss alles dürfen.« Trotz der Tatsache, dass ich mit Kehlmanns Romanen – ich wünsche mir selbst, es wäre anders – überhaupt nichts anfangen kann, lese ich seine Essays und Reden gerne und bin froh diese, als ich vor drei Jahren seine sämtlichen bis dato veröffentlichten Werke las, entdeckt zu haben. Insgesamt 27 mehr oder weniger neue und aktuelle Texte Kehlmanns versammeln sich in diesem Buch. Leicht, locker, bereichernd und manchmal zum eigenen Nachdenken anregend sowie durchaus süffisant lassen sich diese Texte lesen, wenn sie auch manchmal zu theoretisch ausfallen. Eins steht jedoch fest – an Kehlmann ist ein großartiger Literaturwissenschaftler verloren gegangen! Kehlmanns Reden und Essays bringen allemal neue Erkenntnisse. So wusste ich nicht, dass Heimito von Doderer einst Mitglied der NSDAP und überzeugter Antisemit war. Fängt Kehlmann an bspw. über Kafkas Zeichnungen oder bestimmte literarische Werke zu sinnieren, hört man seine Gedanken sprechen, weil er seine Leidenschaft zur Literatur offenbart und diese mitunter ansteckend ist! Seine akribischen Abhandlungen über verschiedene Schriftsteller, darunter Franz Werfel, Ernst Lothar, Hölderlin, etc. bereiten einfach nur Freude. Doch auch das Zeitgeschehen wird beachtet. Parallelen wie Kehlmann sie zu Beginn des ersten Amtsantritts Donald Trumps bezüglich George Orwells „1984“ zieht, sind treffend! Ganz zu schweigen von seinen präzisen Einschätzungen hinsichtlich in Zukunft drohender Gefahren der Künstlichen Intelligenz oder Grenzen des Romans. Kehlmann ist ein haargenauer Beobachter, der detailliert und differenziert schreibt und sich nicht davor scheut zu kritisieren, selbst wenn es sich um von ihm angesehene Autoren handelt. Ausschließlich seine Beiträge über verschiedene Filme haben mich weniger interessiert und ich empfand diese als etwas langatmig.

»Natürlich kann, soll, darf man alles erfinden, denn die Kunst muss alles dürfen.«

Bewertung aus Bamberg am 08.01.2025
Bewertungsnummer: 2381413
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

»Natürlich kann, soll, darf man alles erfinden, denn die Kunst muss alles dürfen.« Trotz der Tatsache, dass ich mit Kehlmanns Romanen – ich wünsche mir selbst, es wäre anders – überhaupt nichts anfangen kann, lese ich seine Essays und Reden gerne und bin froh diese, als ich vor drei Jahren seine sämtlichen bis dato veröffentlichten Werke las, entdeckt zu haben. Insgesamt 27 mehr oder weniger neue und aktuelle Texte Kehlmanns versammeln sich in diesem Buch. Leicht, locker, bereichernd und manchmal zum eigenen Nachdenken anregend sowie durchaus süffisant lassen sich diese Texte lesen, wenn sie auch manchmal zu theoretisch ausfallen. Eins steht jedoch fest – an Kehlmann ist ein großartiger Literaturwissenschaftler verloren gegangen! Kehlmanns Reden und Essays bringen allemal neue Erkenntnisse. So wusste ich nicht, dass Heimito von Doderer einst Mitglied der NSDAP und überzeugter Antisemit war. Fängt Kehlmann an bspw. über Kafkas Zeichnungen oder bestimmte literarische Werke zu sinnieren, hört man seine Gedanken sprechen, weil er seine Leidenschaft zur Literatur offenbart und diese mitunter ansteckend ist! Seine akribischen Abhandlungen über verschiedene Schriftsteller, darunter Franz Werfel, Ernst Lothar, Hölderlin, etc. bereiten einfach nur Freude. Doch auch das Zeitgeschehen wird beachtet. Parallelen wie Kehlmann sie zu Beginn des ersten Amtsantritts Donald Trumps bezüglich George Orwells „1984“ zieht, sind treffend! Ganz zu schweigen von seinen präzisen Einschätzungen hinsichtlich in Zukunft drohender Gefahren der Künstlichen Intelligenz oder Grenzen des Romans. Kehlmann ist ein haargenauer Beobachter, der detailliert und differenziert schreibt und sich nicht davor scheut zu kritisieren, selbst wenn es sich um von ihm angesehene Autoren handelt. Ausschließlich seine Beiträge über verschiedene Filme haben mich weniger interessiert und ich empfand diese als etwas langatmig.

Kundinnen und Kunden meinen

Sorgt, dass sie nicht zu zeitig mich erwecken

von Daniel Kehlmann

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