Produktbild: Nachspielzeit

Nachspielzeit Sätze und Gedichte | Selbstgespräche für Zuhörer

1

19,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

17.07.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1702 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518780220

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Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Ja

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt
  • alle Texte können angepasst werden

Erscheinungsdatum

17.07.2024

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

112 (Printausgabe)

Dateigröße

1702 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783518780220

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Der Schriftsteller Jürgen…

MaWiOr aus Halle am 05.08.2024

Bewertungsnummer: 2875261

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schriftsteller Jürgen Becker (1932 in Köln geboren) hat zahlreiche bedeutende Literaturpreise erhalten, ist Mitglied der Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des PEN-Zentrums Deutschland. In seinen letzten Prosawerken hat Becker seine literarischen Ausdrucksmittel reduziert, indem er die Formen von Roman, Tagebuch, Reisebericht und journalistischem Text vermischte. So entstanden Miniaturen, Beobachtungen und Reflexionen, die dem Alltag abgewonnen waren. In der vorliegenden Neuerscheinung „Nachspielzeit – Sätze und Gedichte“, die kurz nach seinem 92. Geburtstag erschien, werden seine Prosaäußerungen noch sparsamer, mitunter sind sie auf einen einzigen Satz minimiert. Meist sind es alltägliche Beobachtungen und Wahrnehmungen, die der Autor festhält. Oft ist es nur ein neugieriger Blick aus dem Fenster. Oder es tauchen frühere Begebenheiten und Erinnerungen auf. Bilder aus der Kindheit, aus dem Krieg, den Becker als Jugendlicher erlebt hat. Neben den gegenwärtigen Beobachtungen will er das Vergessene festhalten … und wenn es nur mit einem Satz ist. „Und jeder Satz sollte haben und hat sie doch nicht, die Eigenschaft einer Lupe, eines Fernrohrs.“ Die Prosagedichte sind dagegen eher Selbstgespräche über das eigene Leben. Hier schweifen die Gedanken zurück an verschiedene Lebensorte, an die Kriegskindheit in Thüringen oder die Schulzeit in Köln. Die Gedichte sind in dem unverwechselbaren Becker-Sound verfasst, der den Leser/die Leserin schnell gefangen nimmt. Während der Lektüre erstaunt es, wie es Becker immer wieder versteht, die deutsche Sprache für scharf pointierte Kürze und feine Nuancierungen zu nutzen. Ein Buch, das zum stetigen Blättern einlädt. Der Titel „Nachspielzeit“ hat zwar etwas Endgültiges, wie eine letzte Bestandsaufnahme; doch Beckers Leser*innen hoffen auf eine Verlängerung. Dazu wünschen sie Gesundheit und Schaffenskraft.

Der Schriftsteller Jürgen…

MaWiOr aus Halle am 05.08.2024
Bewertungsnummer: 2875261
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Der Schriftsteller Jürgen Becker (1932 in Köln geboren) hat zahlreiche bedeutende Literaturpreise erhalten, ist Mitglied der Akademie der Künste, der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und des PEN-Zentrums Deutschland. In seinen letzten Prosawerken hat Becker seine literarischen Ausdrucksmittel reduziert, indem er die Formen von Roman, Tagebuch, Reisebericht und journalistischem Text vermischte. So entstanden Miniaturen, Beobachtungen und Reflexionen, die dem Alltag abgewonnen waren. In der vorliegenden Neuerscheinung „Nachspielzeit – Sätze und Gedichte“, die kurz nach seinem 92. Geburtstag erschien, werden seine Prosaäußerungen noch sparsamer, mitunter sind sie auf einen einzigen Satz minimiert. Meist sind es alltägliche Beobachtungen und Wahrnehmungen, die der Autor festhält. Oft ist es nur ein neugieriger Blick aus dem Fenster. Oder es tauchen frühere Begebenheiten und Erinnerungen auf. Bilder aus der Kindheit, aus dem Krieg, den Becker als Jugendlicher erlebt hat. Neben den gegenwärtigen Beobachtungen will er das Vergessene festhalten … und wenn es nur mit einem Satz ist. „Und jeder Satz sollte haben und hat sie doch nicht, die Eigenschaft einer Lupe, eines Fernrohrs.“ Die Prosagedichte sind dagegen eher Selbstgespräche über das eigene Leben. Hier schweifen die Gedanken zurück an verschiedene Lebensorte, an die Kriegskindheit in Thüringen oder die Schulzeit in Köln. Die Gedichte sind in dem unverwechselbaren Becker-Sound verfasst, der den Leser/die Leserin schnell gefangen nimmt. Während der Lektüre erstaunt es, wie es Becker immer wieder versteht, die deutsche Sprache für scharf pointierte Kürze und feine Nuancierungen zu nutzen. Ein Buch, das zum stetigen Blättern einlädt. Der Titel „Nachspielzeit“ hat zwar etwas Endgültiges, wie eine letzte Bestandsaufnahme; doch Beckers Leser*innen hoffen auf eine Verlängerung. Dazu wünschen sie Gesundheit und Schaffenskraft.

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Nachspielzeit

von Jürgen Becker

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