Produktbild: Erntedank in Vertikow
Band 1

Erntedank in Vertikow

Aus der Reihe Die Toten von Vertikow
20

15,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

Lieferung nach Hause

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Drachenmond Verlag GmbH

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

20,9/14,9/2,8 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Bernstein / Champagner

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95991-841-1

Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

27.02.2026

Verlag

Drachenmond Verlag GmbH

Seitenzahl

294

Maße (L/B/H)

20,9/14,9/2,8 cm

Gewicht

352 g

Farbe

Bernstein / Champagner

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-95991-841-1

Herstelleradresse

Drachenmond-Verlag
Auf der Weide 6
50354 Hürth
DE

Email: astrid@drachenmond.de

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  • Carmen Vicari

    aus Dossenheim

    5/5

    20.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Herausforderungen des Lebens

    Der Kirchenorganist Peer Wesendonk sitzt nach einem Motorradunfall im Rollstuhl. Frustriert und verbittert versucht er, mit der neuen Situation klar zu kommen. Doch er fühlt sich zunehmend nutzloser, zumal er auch seinen Beruf und seine Berufung als Organist nicht mehr nachkommen kann. Als er dann jedoch sieht, wie die alte Frau Kuhn zu Tode kommt, ist für ihn klar, das war kein Unfall, das war eindeutig Mord. Doch niemand will ihm so recht glauben. Immerhin ist er der zugezogene Wessi und kein Einheimischer. So schnell gibt Peer jedoch nicht auf und versucht, mit ein wenig Hilfe, sich in die Rolle eines Detektives einzufinden. In den ersten Fall von Peer Wesendonk wurde ich regelrecht reingeworfen. Dank des Klappentextes wusste ich zumindest, dass der Protagonist einen schweren Schicksalsschlag hinter sich hatte und er damit zunächst klar kommen muss. Diese Verarbeitung steht auch ein wenig im Vordergrund der Geschehnisse, denn Peer muss sich erst an sein neues Leben als Rollstuhlfahrer gewöhnen. Für mich war dieser Part auch recht interessant, da man sich selbst wenig Gedanken dazu macht und durch die Hürden, die Peer nun nehmen muss, sich dessen erst einmal bewusst wird. Zeitgleich steht natürlich der Kriminalfall im Raum, bei dem Peer zunächst niemand Glauben schenken mag. Die einen sagen, es war ein Unfall, die anderen sehen die Schuld sogar beim Opfer. Doch Peer hat seine Zweifel, denen ich selbst sogar folgen mochte, mich aber auch fragte, wo findet man für diese These die notwendigen Beweise? Der Autor Frank Friedrichs hat die Geschichte in einem fiktiven Ort in Mecklenburg-Vorpommern angesiedelt und dort auch gut verwurzelt. So bekommt man Regionalkolorit mit, den ich gerade bei Cosy Crime sehr schätze. Der Fall ist verzwickt und oft hatte ich das Gefühl, Peer jagt einem Gehirngespinst hinterher, wusste es aber zeitgleich besser. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war die Tatsache, dass Peer wirklich ein Anfänger ist. Er kann einfach nicht alles sofort bei seinem ersten Fall, sondern muss sich die Vorgehensweise, die nächsten Schritte und Handlungen zunächst erarbeiten. Was in seinem Fall eine zusätzliche Herausforderung ist, ist seine Behinderung, mit der er auch erst einmal leben lernen muss. Der Fall ist in sich rund und abgeschlossen und macht eindeutig Lust auf mehr. Fazit: Authentisch, emotional und berührend, spannend und vielschichtig hat mich dieser Cosy Crime nach Mecklenburg-Vorpommern entführt, mir die Stärken und Schwächen eines ehemaligen Kirchenorganisten aufgezeigt und mich mit der Hoffnung zurückgelassen, dass es ein baldiges Wiedersehen im schönen Vertikow geben wird.

  • elafisch

    aus Rimbach

    4/5

    11.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Skurriler Charme trifft Tiefgang: Ein Cosy Crime, der unter die Haut geht!

    Bei diesem Buch habe ich genau das bekommen, was ich mir erhofft hatte: einen herrlich skurrilen Detektiv, einen etwas eigenwilligen Kriminalfall und eine Dorfgemeinschaft, hinter deren Fassade sich tiefe Abgründe auftun. Obwohl Peer als "Wessi" im Dorf noch immer als Außenseiter gilt, wird er nach seinem Unfall und der Reha von seinen Freunden mit rührender Fürsorge empfangen. Dass er selbst das (noch) nicht so ganz annehmen kann, macht die Dynamik besonders spannend. Überhaupt war das Zwischenmenschliche für mich das absolute Highlight der Geschichte: Diese schroffe und doch tief verbundene Art, mit der die Dorfbewohner hier miteinander umgehen, hat mich sofort abgeholt. Gepaart mit einer ordentlichen Portion Humor gab es für mich viele wunderbare Schmunzelmomente. Protagonist Peer hat es mir dabei nicht immer leicht gemacht. Sein Umgang mit seiner Frau oder seine Voreingenommenheit machten ihn nicht durchweg sympathisch - aber genau das hat ihn so authentisch gemacht. Gerade in seiner Unperfektheit fand ich ihn als Charakter unheimlich gelungen. Besonders hervorheben möchte ich, wie sensibel und zugleich selbstverständlich die Details über das Leben als querschnittsgelähmte Person in die Handlung eingeflossen sind. Ohne belehrend zu wirken, wird hier ganz nebenbei auf die vielen Hürden aufmerksam gemacht, die der Alltag bereithält. Auch die Spannung kam definitiv nicht zu kurz! Bis kurz vor Schluss habe ich mitgerätselt, wer für den Tod von Frau Kuhn verantwortlich war und welches Motiv dahintersteckte. Das Buch hat mir wirklich schöne Lesestunden bereitet und ich bin jetzt schon gespannt auf Peers nächste Fälle! Fazit: Ein bisschen schräg, total charmant und absolut fesselnd. Wer Cosy Crime mit Tiefgang sucht, ist in Vertikow genau richtig. Ich freue mich auf die Fortsetzung! Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

  • Bewertung

    aus Uslar

    4/5

    10.05.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Für Cozy Crime Fans

    Darum geht es: <<Mecklenburgische Idylle. Ein Mord. Und ein Rollstuhlfahrer als einziger Zeuge.>> »Erntedank in Vertikow« ist Peer Wesendonks erster Fall. Peer Wesendonk ist nach einem Motorradunfall an den Rollstuhl gebunden, und seinen Job hat er auch verloren. Er fühlt sich nutzlos, ohne eine Aufgabe zu haben. Dann wird er Zeuge wie die alte Frau Kuhn totgefahren wird. Das war kein Unfall, das war Absicht, ist er sich sicher. Doch niemand schenkt ihm Glauben. Er wird mehr gewarnt, dass er keinen Unfrieden im Dorf stiften soll. Doch für Peer bestehen keine Zweifel und er will den Mörder finden. Meine Meinung: Ich finde diesen Cozy Crime hier wirklich gut, auch wenn es eine Sache gibt, mit der ich mich ein bisschen schwer getan habe. Aber dazu komme ich später noch. Den Krimi an sich finde ich sehr gut. Es ist spannend und auch unterhaltsam, lädt wundervoll zum Miträtseln ein. Ja und mit Peer haben wir hier einen nicht geschulten „Ich spiel dann mal Detektiv“, was die Dorfbewohner ziemlich erzürnt hat. Mir hat Peer damit immer mal wieder ein Schmunzeln entlockt. Teilweise war schon sehr komisch, wie ich persönlich finde. Als nicht Profi können Fehler und Missgeschicke passieren, wie der Hobbydetektiv hier definitiv unter Beweis stellt. Peer sitzt im Rollstuhl. Damit hat ihn das Leben gebeutelt. Dass das schwer ist, eine große Herausforderung, das ist natürlich völlig verständlich. Für meinen ganz persönlichen Geschmack versank er mir aber dennoch viel zu sehr im Selbstmitleid und hat damit auch andere mit heruntergezogen. Natürlich können und sollen solche Themen angesprochen werden. Das ist zweifellos wichtig. Allerdings hat es für mich Grenzen, wenn ich ein Cozy Crime lesen möchte. Hier war mir zu viel Gejammer. Auch wenn ich nochmals betonen möchte, dass es grundsätzlich natürlich nachvollziehbar ist. Dadurch, dass die Geschichte auf dem Dorf spielt und ein Mörder gesucht wird, lernt man viele Bewohner kennen. Ich musste immer ein wenig aufpassen, dass ich nicht durcheinander komme. Aber mit der nötigen Konzentration war es dann keine große Hürde mehr. Besonders hervorheben möchte ich gerne die Dialoge. Herrlich kann ich da nur sagen. Ob humorvoll oder bissig, die haben es immer in sich, und haben mich sehr gut unterhalten. Insgesamt fand ich den Schreibstil von Frank Friedrichs sehr angenehm zu lesen. Fazit: Eine spannende und unterhaltsame Cozy Crime Geschichte, mit der ich schöne Lesestunden verbringen konnte. Auch wenn für mich nicht alles perfekt war, fühlte ich mich richtig gut beim Lesen. Daher empfehle ich das Buch auch gerne weiter.

  • TheWhisperingchapters

    3/5

    20.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    Die Grundidee ist super

    Ein kleines Dorf, wo jeder jeden kennt und direkt merkt man, dass jemand was zu verheimlichen hat. Überall hat man die Blicke der Bewohner im Blick und dein Nachbar beobachtet dich ganz genau. Die Spannung die dadurch entsteht, gibt einen im ersten Moment erstmal den Vibe, den das Buch auf jedenfall braucht! Peer als Charakter war sehr tiefgründig. Durch seinen Unfall, konnte man ihn fühlen und nachempfinden. Er hat extreme Tiefe bekommen und sehr viel Authentizität. Trotzdem habe ich das Gefühl gehabt, dass man ihm nur vor den Kopf gucken kann und nicht genug im Detail drinnen hängt. Gerade der Anfang des Buches zog sich für mich leider wie Kaugummi und ich brauchte extrem lange um dran hängen zu bleiben. Aber ich blieb hartnäckig. Es ist alles sehr umfangreich beschrieben und ich glaub da lag einfach genau mein Problem. Trotz das es ein Krimi ist, werden Themen wie Diskrimierung und Zugehörigkeit nochmal verdeutlicht. Es ist wirklich ein tolles Buch, wenn man die Mischung aus Krimi und einem ausführlichen Worldbuilding mag und die Geschichte sich auch eher mal in die Länge ziehen darf. Für mein leseverhältnis war es einfach nichts wirklich was.

  • Bewertung

    aus Lörrach

    3/5

    12.04.2026

    Buch (Taschenbuch)

    am Ende ergibt dann aber alles ein stimmiges Gesamtbild

    1. Satz: „Benzin war keine gute Idee gewesen.“ ✨Der Inhalt✨ Peer ist erst seit kurzem im Rollstuhl und hat noch sehr mit seiner neuen Situation zu kämpfen. Für sich selbst, aber auch im Dorf ist das nicht ganz einfach. Die Menschen dort sind eher ruppig, aber auf ihre Art auch herzlich. Und als Peer frisch ais der Reha zurück ist, passiert ein Unfall mit Fahrerflucht... Oder war es doch Mord? Peer kommt die Ablenkung eigentlich gelegen und nach anfänglicher Skepsis möchte er der toten Frau Kuhn Gerechtigkeit verschaffen und beginnt selbst zu ermitteln. ✨Die Charaktere✨ Man bekommt viel Einblick in Peers Gedanken und seine emotionale Zerrissenheit nach dem Unfall. Er ist oft sarkastisch und abfällig, was für mich wie eine Art Schutz wirkt, um mit allem klarzukommen. Ich mochte seine Entwicklung sehr, genauso wie die der Dorfbewohner:innen! Denn Peer hat immer wieder Unterstützung aus dem Dorf, aber er macht sich mit seinen Ermittlungen auch nicht nur Freunde... Allgemein finde ich, die Figuren passen gut in dieses eher raue Dorfsetting und sie sind sehr passend dargestellt! Was ich allerdings etwas komisch fand, war die Spannung zwischen Peer und der Kommissarin. Das hat sich für mich nie rund angefühlt. ✨Der Schreibstil✨ ist angenehm und leicht zu lesen, passt perfekt zum Setting! Es gibt einen klaren roten Faden, man kann miträtseln und die Figuren nach und nach kennenlernen. In meinen Aigen genau richtig für einen Cozy Crime! Dennoch fand ich es stellenweise fast etwas zu ruhig und ich hätte mir zwischendurch etwas mehr Spannung gewünscht. ✨Mein Fazit✨ Die Grundidee hat mir gut gefallen und auch die Mischung aus Dorfleben und Ermittlungen funktioniert. Ich finde das Buch ist ein sehr angenehmer Cozy Crime mit einer mal etwas anderen Hauptfigur. Peer wirkt zwischendurch allerdings auch etwas planlos und übersieht zT auch eher offensichtliche Dinge, am Ende ergibt dann aber alles ein stimmiges Gesamtbild. Leider hatte ich relativ früh eine Vermutung, die sich im Laufe der Geschichte immer mehr bestätigt hat, nur Peer sah es nicht so früh wie ich. Für mich ein gelungenes Buch, das sich gut lesen lässt und super in das Cosy Crime Genre passt!

Kundinnen und Kunden meinen

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Bewertungen (20)

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