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Band 3

Wild nach einem wilden Traum Roman | »Eine Liebeserklärung an die Liebe.« (Katja Kraft, Münchner Merkur)

Aus der Reihe Biographie einer Frau
19

23,00 €

inkl. gesetzl. MwSt., Versandkostenfrei

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Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

33042

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/2,5 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28425-7

Beschreibung

Rezension

Mutig, intelligent und unglaublich unterhaltsam. ("ARD Druckfrisch")
Die Liebe – das ›Eigentliche‹ – stellt sich spätestens in diesem dritten Band der Trilogie als Strukturprinzip des Ganzen heraus. (...) In dieser einerseits sprachmächtigen, andererseits sprachlosen Fokussierung entsteht ein intimer Raum voller Geheimnis, in dem man lesend auch sich selbst begegnet. ("NZZ am Sonntag")
Wild nach einem wilden Traum ist ein hinreißendes Buch - eines, in das man sich beim Lesen verlieben muss. ("WDR 2")
Einmal mehr zeigt sich Julia Schoch als feinsinnige Lebens-Arrangeurin, die Gegenwart und Vergangenheit vielschichtig überlagert, überraschende Bezüge und Verbindungen schafft und autofiktionales Schreiben zur Kunstform erhebt. ("Cicero")
Ein tolles Buch mit einer wunderbaren Lakonie. ("ZDF, Das Literarische Quartett")
In ihrem klugen Roman geht Julia Schoch erneut existenziellen Fragen nach und fordert zum Denken heraus. ("BÜCHER Magazin")
Ein Buch mit großer Sogwirkung. Das hängt auch damit zusammen, dass Julia Schoch ein präzises Timing und ein sicheres Gespür dafür hat, wann es nötig ist, die Handlung voranzutreiben. ("Deutschlandfunk, Büchermarkt - Buch der Woche")
„Ich setze noch einmal an, an einem anderen Punkt.“ Das ist so ein Satz, der einen sofort hat, hineinzieht in einen wohlkomponierten Strudel. ("Der Freitag")
Dieses Buch hält eine ungemütliche Wahrheit parat: Was das Leben ist, das wir geführt haben, hängt von der Entscheidung ab, an welchem Punkt wir ansetzen, um davon zu erzählen. ("Die Zeit")
Sehr spannend. ("Brigitte")

Produktdetails

Verkaufsrang

33042

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

09.01.2025

Verlag

dtv

Seitenzahl

176

Maße (L/B/H)

20,9/13,3/2,5 cm

Gewicht

306 g

Farbe

Kaffee / Beige

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28425-7

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Boockpicker

    Book Circle Community

    5/5

    06.08.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Lebenswerte Irrtümer

    Die Geschichten des eigenen Lebens, werden sie wahrer, indem man sie aufschreibt? Oder spielt einem die Erinnerung Streiche, erfindet, dichtet, vergisst, lässt aus, beschönigt, dramatisiert, oder entsteht die Erinnerung erst beim Schreiben? In ihrem dritten Band mit Geschichten ihres Lebens schreibt Julia Schoch ehrlich und tiefgründig über alle Wege und Irrwege des Lebens. Bleiben sich Menschen, auch wenn sie sich noch so gut zu kennen glauben, nicht letztlich fremd, sind letztlich getrennte Wesen im Lauf von der Geburt auf den unausweichlichen Tod hin? Die Aufhänger der Geschichten sind ein Soldat, dem sie als Kind begegnet ist und mit dem sie oft im Wald gesprochen hat, und der Katalane, ein Schriftsteller, dem sie in jungen Jahren auf einem Schreibretreat nahegekommen ist – und der ihr erst nach Jahren aus dem Kopf verschwindet. Ja, was ist die Liebe? Ein stellvertretendes Gefühl für etwas Vergangenes, Vermisstes? Ein ehrliches Gefühl für ein Gegenüber? Ein Gefühl des endlich angekommen Seins? Oder ist es nicht viel mehr so, dass wir bei aller Liebe getrennte Wesen bleiben: «Die meiste Zeit wissen wir nicht, was wir füreinander sind». Die Gedankengänge sind intensiv und ehrlich, oft beängstigend ehrlich und wahr. Und doch, auch trügerische Erinnerungen, auch Irrtümer können glücklich machen, und was wäre das Leben ohne sie? Für mich das Highlight der Trilogie, absolut lesenswert.

  • Betty Literatur

    5/5

    06.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Wild nach einem wilden Traum…

    Wild nach einem wilden Traum – Julia Schoch „An die Liebe zu denken, sich in sie zu verbeißen, das ganze Leben nach ihr auszurichten, sich von ihr zugrunde richten zu lassen - was sollte verachtenswert daran sein?“ In einer Künstlerkolonie in den USA begegnet die Erzählerin „dem Katalanen“. „Zu jener Zeit, die inzwischen Jahre zurückliegt und von der hier die Rede sein soll, wollte ich diesen Mann, den Katalanen, unbedingt. Dabei gab es doch schon einen in meinem Leben. Einen Mann, meine ich. Genauer gesagt: meinen Mann.“ Inspiriert durch die Begegnung mit ihm setzt sie sich mit ihrer Arbeit und ihren Ansprüchen als Schriftstellerin auseinander und schreibt ihre Geschichte über „den Soldaten“, der sie bereits als Jugendliche zum Schreiben ermuntert hat. „Ich bin sicher, du schaffst es, bestimmt. Man muss wild danach sein. Wild nach einem wilden Traum.“ In wunderbaren, klugen Sätzen setzt sich die Erzählerin mit dem Phänomen der Liebe auseinander. „Manchmal habe ich den Eindruck, ich hätte alles im Leben so gemacht, en passant. Rasch fertig werden, um Zeit für das Eigentliche zu haben: den Wahn der Liebe.“ Auch die Faszination der sexuelle Begegnung findet in ihr eine eigen Sprache. „Wir taten es schnell, schnell und gründlich.“ Die Begegnung mit dem Katalanen, wirkt sich, trotz der kurzen Episode, auf ihr weiteres Leben aus. Sie erlebt „… eine Mischung aus hilflosem Verlangen, Sehnsucht und Wut.“ Das erinnernde Erzählen der Autorin, die sehr kluge Reflexionen ihres Handelns, dieser „glücklicher Irrtum“, nichts daran war falsch. Und so werden Erinnerung und Erzählung Eins, verschmelzen, das ist für sie der Prozess des Schreibens. Rückblickend ändert sich oft der Blick auf das Geschehene, auf Ursache und Wirkung. Die Beziehung zwischen der Erzählerin und ihrem Mann wird distanzierter, jeder geht seinen Weg, viele Dinge bleiben unklar in der Erinnerung. „Jeder für sich und jeder in eine andere Richtung begannen wir, wie an sehr langen Bändern über den Erdball zu wandern.“ Aber das Band bleibt bestehen. Aus diesem Buch möchte ich ständig zitieren. „Mehr als alles andere hat die Liebe dazu geführt, dass ich mein Leben als eine Geschichte wahrnehme.“ „Vermutlich ist sie genau dafür da, die Liebe. Nicht, damit sie ein Leben lang dauert - das würde wohl niemand erwarten -, sondern damit wir uns an sie erinnern, wenn sie nicht mehr da ist.“ „Es geht nicht um Verrat, nie. Man will etwas haben, das einem allein gehört. Und zugleich will man sein Leben mit jemandem teilen. Wie es aussieht, wollen manche Menschen alles. So verrückt ist das.“ „Und wie ich sie liebe, meine Irrtümer. All die wunderbaren, falschen Vorstellungen.“ Und ich möchte sagen: „Ja, genauso ist es!“ Danke für dieses wunderbare Buch, Julia Schoch. Dieser Roman ist der 3. Teil ihrer Trilogie „Biographie einer Frau“.

  • Bewertung

    5/5

    06.04.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Ein wunderbares Buch

    „An die Liebe zu denken, sich in sie zu verbeißen, das ganze Leben nach ihr auszurichten, sich von ihr zugrunde richten zu lassen - was sollte verachtenswert daran sein?“ In einer Künstlerkolonie in den USA begegnet die Erzählerin „dem Katalanen“. „Zu jener Zeit, die inzwischen Jahre zurückliegt und von der hier die Rede sein soll, wollte ich diesen Mann, den Katalanen, unbedingt. Dabei gab es doch schon einen in meinem Leben. Einen Mann, meine ich. Genauer gesagt: meinen Mann.“ Inspiriert durch die Begegnung mit ihm setzt sie sich mit ihrer Arbeit und ihren Ansprüchen als Schriftstellerin auseinander und schreibt ihre Geschichte über „den Soldaten“, der sie bereits als Jugendliche zum Schreiben ermuntert hat. „Ich bin sicher, du schaffst es, bestimmt. Man muss wild danach sein. Wild nach einem wilden Traum.“ In wunderbaren, klugen Sätzen setzt sich die Erzählerin mit dem Phänomen der Liebe auseinander. „Manchmal habe ich den Eindruck, ich hätte alles im Leben so gemacht, en passant. Rasch fertig werden, um Zeit für das Eigentliche zu haben: den Wahn der Liebe.“ Auch die Faszination der sexuelle Begegnung findet in ihr eine eigen Sprache. „Wir taten es schnell, schnell und gründlich.“ Die Begegnung mit dem Katalanen, wirkt sich, trotz der kurzen Episode, auf ihr weiteres Leben aus. Sie erlebt „… eine Mischung aus hilflosem Verlangen, Sehnsucht und Wut.“ Das erinnernde Erzählen der Autorin, die sehr kluge Reflexionen ihres Handelns, dieser „glücklicher Irrtum“, nichts daran war falsch. Und so werden Erinnerung und Erzählung Eins, verschmelzen, das ist für sie der Prozess des Schreibens. Rückblickend ändert sich oft der Blick auf das Geschehene, auf Ursache und Wirkung. Die Beziehung zwischen der Erzählerin und ihrem Mann wird distanzierter, jeder geht seinen Weg, viele Dinge bleiben unklar in der Erinnerung. „Jeder für sich und jeder in eine andere Richtung begannen wir, wie an sehr langen Bändern über den Erdball zu wandern.“ Aber das Band bleibt bestehen. Aus diesem Buch möchte ich ständig zitieren. „Mehr als alles andere hat die Liebe dazu geführt, dass ich mein Leben als eine Geschichte wahrnehme.“ „Vermutlich ist sie genau dafür da, die Liebe. Nicht, damit sie ein Leben lang dauert - das würde wohl niemand erwarten -, sondern damit wir uns an sie erinnern, wenn sie nicht mehr da ist.“ „Es geht nicht um Verrat, nie. Man will etwas haben, das einem allein gehört. Und zugleich will man sein Leben mit jemandem teilen. Wie es aussieht, wollen manche Menschen alles. So verrückt ist das.“ „Und wie ich sie liebe, meine Irrtümer. All die wunderbaren, falschen Vorstellungen.“ Und ich möchte sagen: „Ja, genauso ist es!“ Danke für dieses wunderbare Buch, Julia Schoch. Dieser Roman ist der 3. Teil ihrer Trilogie „Biographie einer Frau“.

  • Bewertung

    aus Villach

    5/5

    24.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Eine kluge Reflexion

    In diesem Roman denkt die namenlose Ich-Erzählerin zurück an die Zeit, als sie in Amerika in einer Künstlerkolonie eine Affäre mit einem Katalanen hatte. Diese Affäre begleitet sie gedanklich ihr weiteres Leben, mal mehr mal weniger. Von Beginn an ist ihr bewusst, dass dies keine dauerhafte Beziehung sein wird, wie einen Rausch erlebt die Protagonisten diese Zeit. Der Schreibworkshop, den sie in der Künstlerkolonie erlebt, ist jedoch so prägend und nachhaltig, dass sie sich nach dem Aufenthalt in Amerika dazu entschließt Schriftstellerin zu werden. Die Begegnung mit dem Katalanen hat für sie somit Folgen – im positiven Sinn. Bald nach ihrer Rückkehr aus Amerika beendet sie ihren Job an der Uni als Assistentin und widmet sich nur noch dem Schreiben. In ihrer Beziehung mit ihrem späteren Mann muss sie sich neu herantasten. In ihrem Roman erzählt Julia Schoch, wie es oft die zufälligen Begegnungen sind, die über das weitere Leben entscheidend, insprierend und daher so prägend sind. Diese Zeit liegt jedoch lange zurück. Der Roman ist in einer klaren Sprache geschrieben, die Gedanken sind sehr reflektiert, über Leidenschaft, Liebe, das Schreiben und das Leben überhaupt. Es war für mich das erste Buch dieser Trilogie, habe mir aber schon die Vorgänger besorgt und freue mich wahnsinnig darauf, diese zu lesen.

  • Lesemanege

    5/5

    07.03.2025

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Highlight & Inspiration

    „Die Wirklichkeit ist nie eine Begründung für die Literatur!“ S. 63 End.lich! Der dritte Teil, der letzte. Die Biografie einer Frau endet mit „Wild nach einem wilden Traum“. Welch Freude! Welch Tragik. Darum geht’s: Die noch immer Namenlose lernt in einem abgelegenen Camp den Katalanen kennen, der der einzige Katalane ihres Lebens bleiben wird. Die Begegnung ist aufwühlend und hallt nach. Der zweite Mann dieser Geschichte ist der Soldat. Es ist eine andere Zeit, eine andere Art der Begegnung, doch nicht weniger bezeichnend. Geht es nun also um Liebe? Ja! Um die Liebe zur Liebe, um Selbstverwirklichung, um Chancen und um das, was ungesagt bleibt. Und natürlich geht es ums Schreiben. Meine Meinung: Lese ich Julia Schoch so schwebe ich. Irgendwo zwischen den Welten, ihrer und meiner. Hungrig macht mich die Lektüre. Nach Liebe. Nach Kreativität. Nach Leben. Wach macht mich die Lektüre. Empfindsam. Aufmerksam. Der Blick verändert sich und öffnet den Geist. Schon der erste Satz, was will man sagen, genial wie einfach, und ich bin sofort wieder drin in Julia Schochs ganz eigener Realität. Ich denke, das Besondere ist diese Intimität, diese Offenheit, völlig ohne Scham und warum auch Scham, und doch mit einer gewissen Distanz. Für mich ist das alles höchst nachvollziehbar, vor allem dieses Staunen. Wie gern wäre ich dazu in der Lage solch innere Komplexitäten derart nahbar und auf den Punkt zu formulieren, wie Julia Schoch es vermag. Fazit: Ein Lehrstück der Autofiktion. Ein würdiger Abschluss. Highlight & Inspiration.

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