Rezension
Ein sich nicht in der Idylle gefallender Familienroman, der überzeugend veranschaulicht, dass es geschichtliche Niederungen gibt, die nicht oft genug erzählt werden können. ("Neue Zürcher Zeitung")
Eine literarische Forschungsarbeit, ein geistesgeschichtliches Kompendium, das noch einmal nachdenkt über die Genese von Faschismus, Großmachtphantasien und kapitalistischer Skrupellosigkeit – aus der es nur einen Ausweg geben kann: die Phantasie. ("Deutschlandfunk, Büchermarkt - Buch der Woche")
Ein anspielungsreicher und literaturgesättigter Roman über eine Familie, die ihren Reichtum mit Schulmöbeln in der Kaiserzeit begründet und das Imperium im Nationalsozialismus ausgebaut hat, als der Großvater die Fabrik einer befreundeten jüdischen Familie im Zuge der Zwangsarisierung übernahm. ("SWR Kultur")
Ein wuchtiges, intellektuelles und fantasievolles Buch, das viel will und viel kann. ("SRF 1")
Anders als man vermuten könnte, hat das Buch eine durchaus positive Botschaft. Wenn nämlich Kriege nichts Naturgegebenes sind, sondern ein Ergebnis einer späteren, kulturellen Entwicklung, dann könnte es uns auch eines Tages gelingen, sie abzuschaffen (…). Ein bisschen Balsam in diesen kriegerischen Zeiten! ("Kölnische Rundschau")
Ein Roman, ergreifend wie Epos, melodisch wie ein Lied. ("Für Sie")
Ein grandioses Familienepos über Generationen. (…) Monika Zeiner hat einen würdigen Anwärter für den Titel „Buch des Jahres 2024“ geschrieben. ("Emder Zeitung")
So fein gewebt und humorvoll, so spannend und berührend war lange kein Roman der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. ("Welt am Sonntag")
Sätze, die einen einfach nur umhauen – in der philosophischen Tiefe, aber auch in der Sprachmelodie. Erzählerisch hat das Wucht, ein zeitloses Buch. ("rbb Radio 3")
Die unabgeschlossene Vergangenheit und der Versuch ihrer erinnerungspolitischen Beschwichtigung (...) ist selten auf so eigenwillige und vielschichtige Weise abgehandelt worden wie hier. ("Stuttgarter Zeitung")