Sila wartet seit Monaten in den USA auf ihre Mutter, die Probleme mit der Einwanderungsbehörde hat und deswegen in ihr Heimatland Türkei zurückkehren musste. Doch dann lernt sie Gio kennen, der sich mit seinem Lottogewinn eine Farm kauft und die Elefantendame Veda aus einem Zirkus rettet. Die Elefantin wird zum Glücksbringer in Silas Sommer. Mit ihrer Hilfe findet Sila ihre Lebenslust wieder und in ihrem Klassenkameraden Mateo einen neuen Freund.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
CK
aus Raum Stuttgart
5/5
04.02.2025
Buch (Taschenbuch)
"Es ist immer etwas drin, das…
"Es ist immer etwas drin, das du auf den ersten Blick nicht siehst." Holly Goldberg Sloan hat mit "Elefantensommer: Ein 2 ½ Tonnen schwerer Grund, morgens aufzustehen" einen wunderschönen Jugendroman geschrieben. Wir kennen schon andere Bücher der Autorin, die ebenfalls großartig waren (am allerbesten fanden wir "Short"), also mussten wir dieses Buch auch lesen. Erzählt wird hier die Geschichte der 11jährigen Sila, die seit Monaten darauf wartet, dass ihre Mutter endlich wieder aus ihrer alten Heimat, der Türkei, zurückkehrt. Es gab Probleme mit der Einwanderungsbehörde. Sila bleibt mit ihrem Vater in den USA und wird mit jedem Tag trauriger und unglücklicher. Nichts macht ihr mehr Freude, selbst mit ihren Freunden möchte sie sich nicht mehr treffen. Dann muss sie auch noch an einem Schulprojekt teilnehmen, bei dem sie den gleichaltrigen autistischen Jungen Mateo kennenlernt. Doch zwischen den beiden entwickelt sich ganz unerwartet eine Freundschaft. Außerdem lernt Sila Gio kennen, einen älteren Herrn, der sich von einem Lottogewinn eine Farm gekauft hat. Und er rettet die alte Elefantendame Veda und gibt ihr ein neues Zuhause. Dadurch findet auch Sila wieder ihre Lebensfreude zurück, und auch Mateo taut auf ... Die Geschichte bringt schwierige Themen wie Autismus, Ausgrenzung und Einsamkeit, Migration, soziale Ungerechtigkeit, Tierschutz und artgerechte Haltung so kindgerecht und leicht rüber, dass es eine wahre Freude ist. Der Schreibstil der Autorin ist wie immer großartig. Die Perspektivwechsel machen das Lesevergnügen noch größer, man kann sich sehr gut in die jeweiligen Charaktere hineinversetzen. Ein wirklich tiefgründiges und herzerwärmendes Buch, voller Mitgefühlt, Mut, Hoffnung und Glück, das rundum gelungen ist. Eine ganz klare Leseempfehlung für Kinder ab ca. 10 Jahren von uns! "Mateo nickte zustimmend und fügte hinzu: "Deswegen ist es auch sinnvoll, sich die Inhaltsstoffe auf der Verpackung durchzulesen." Sila war verwirrt. "Wie meinst du das?" "Es ist immer etwas drin, das du auf den ersten Blick nicht siehst." Sie war sich nicht sicher, ob sie in wirklich verstand. Später ertappte sie sich bei dem Gedanken, ob er vielleicht über sich selbst geredet hatte."
Bewertung
5/5
22.06.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein Buch für Kinder und Erwachsene
Meine Tochter(11) hat mir empfohlen, dieses Buch zu lesen und was soll ich sagen, nach nur zwei Tagen war ich fertig damit. Eine gefühlvolle, fesselnde Geschichte, die so viele Themen vereint, die kindgerecht erklärt und erzählt und sich einfach nur gut anfühlt. Unbedingt lesen.
Bewertung
aus Freiberg
5/5
04.02.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
"Es ist immer etwas drin, das du auf den ersten Blick nicht siehst."
Holly Goldberg Sloan hat mit "Elefantensommer: Ein 2 ½ Tonnen schwerer Grund, morgens aufzustehen" einen wunderschönen Jugendroman geschrieben.
Wir kennen schon andere Bücher der Autorin, die ebenfalls großartig waren (am allerbesten fanden wir "Short"), also mussten wir dieses Buch auch lesen.
Erzählt wird hier die Geschichte der 11jährigen Sila, die seit Monaten darauf wartet, dass ihre Mutter endlich wieder aus ihrer alten Heimat, der Türkei, zurückkehrt.
Es gab Probleme mit der Einwanderungsbehörde. Sila bleibt mit ihrem Vater in den USA und wird mit jedem Tag trauriger und unglücklicher. Nichts macht ihr mehr Freude, selbst mit ihren Freunden möchte sie sich nicht mehr treffen. Dann muss sie auch noch an einem Schulprojekt teilnehmen, bei dem sie den gleichaltrigen autistischen Jungen Mateo kennenlernt. Doch zwischen den beiden entwickelt sich ganz unerwartet eine Freundschaft. Außerdem lernt Sila Gio kennen, einen älteren Herrn, der sich von einem Lottogewinn eine Farm gekauft hat. Und er rettet die alte Elefantendame Veda und gibt ihr ein neues Zuhause. Dadurch findet auch Sila wieder ihre Lebensfreude zurück, und auch Mateo taut auf ...
Die Geschichte bringt schwierige Themen wie Autismus, Ausgrenzung und Einsamkeit, Migration, soziale Ungerechtigkeit, Tierschutz und artgerechte Haltung so kindgerecht und leicht rüber, dass es eine wahre Freude ist.
Der Schreibstil der Autorin ist wie immer großartig. Die Perspektivwechsel machen das Lesevergnügen noch größer, man kann sich sehr gut in die jeweiligen Charaktere hineinversetzen.
Ein wirklich tiefgründiges und herzerwärmendes Buch, voller Mitgefühlt, Mut, Hoffnung und Glück, das rundum gelungen ist. Eine ganz klare Leseempfehlung für Kinder ab ca. 10 Jahren von uns!
"Mateo nickte zustimmend und fügte hinzu: "Deswegen ist es auch sinnvoll, sich die Inhaltsstoffe auf der Verpackung durchzulesen."
Sila war verwirrt. "Wie meinst du das?"
"Es ist immer etwas drin, das du auf den ersten Blick nicht siehst."
Sie war sich nicht sicher, ob sie in wirklich verstand. Später ertappte sie sich bei dem Gedanken, ob er vielleicht über sich selbst geredet hatte."
CorniHolmes
5/5
20.06.2023
Buch (Gebundene Ausgabe)
Berührend, herzerwärmend und märchenhaft schön. Ein wunderschönes Sommerbuch!
Da mir meine bisherigen Werke von Holly Goldberg Sloan sehr gut gefallen haben, war meine Neugierde sofort geweckt als ich von ihrem neuen Werk „Elefantensommer: Ein 2 ½ Tonnen schwerer Grund, morgens aufzustehen“ hörte. Beim Cover war es bei mir Liebe auf den ersten Blick und der Klappentext klang nach einer Story ganz nach meinem Geschmack. Für mich stand daher schnell fest, dass ich das Buch kennenlernen möchte.
Silas Eltern stammen ursprünglich aus der Türkei, leben nun aber schon seit fast 15 Jahren in Eugene, der zweitgrößten Stadt im US-Bundesstaat Oregon. Als die Mutter es wagt, ihren Arbeitgeber auf die ungleiche Bezahlung zwischen sich und einem Kollegen hinzuweisen, verliert sie prompt ihren Job. Und nicht nur das. Auf einmal bekommt sie auch Probleme mit der Einwanderungsbehörde, ihr Visum ist angeblich abgelaufen. Silas Mutter muss zurück in ihr Heimatland reisen, um dort alles zu klären. Eigentlich sollte sie nach gut einer Woche wieder zurück sein, aber aus den geplanten acht Tagen sind inzwischen acht Monate geworden. Sila vermisst ihre Mutter schrecklich, ohne sie fühlt sich einfach nichts mehr richtig an. Sie wird immer trauriger und zieht sich mehr und mehr von allen zurück. Ihr verändertes Verhalten bleibt auch in der Schule nicht unbemerkt. Um sie aus ihrer Isolation herauszuholen, soll Sila fortan ein bisschen Zeit mit dem gleichaltrigen autistischen Mateo verbringen, worüber sie nur wenig begeistert ist. Silas Leben soll sich jedoch schlagartig ändern, als sie eines Tages auf den alten Mann Gio trifft. Auch dieser ist nicht glücklich. Er hat zwar vor einiger Zeit eine Menge Geld im Lotto gewonnen und sich davon ein großes weit abgelegenes Grundstück mit einem Farmhaus gekauft, aber den Tod seiner geliebten Frau hat er immer noch nicht überwunden. Sila und Gio mögen sich auf Anhieb. Als sie ihm von ihrer Liebe zu Elefanten erzählt und kurz darauf ein Zirkus in der Stadt auftaucht, kauft Gio ganz spontan deren Elefantendame Veda. Sila freut sich riesig und überredet ihren Vater, dass sie den Sommer über bei der Pflege von Veda mithelfen darf, zusammen mit Mateo. Neue Aufgaben und Herausforderungen erwarten die Kinder. Es wird der Sommer ihres Lebens werden.
Als ich mit dem Lesen begann, ist mir bereits nach wenigen Seiten klar geworden, dass ich auch dieses Werk aus der Feder von Holly Goldberg Sloan lieben werde. Die US-amerikanische Autorin hat mit „Elefantensommer“ einen ganz wundervollen Roman geschrieben, der nicht nur Kinder ab 10 Jahren fesselt, bewegt und begeistert, sondern auch Erwachsene.
Hinter diesem zauberhaften Cover verbirgt sich eine berührende Freundschaftsgeschichte zwischen einem starken Mädchen, das von seiner Mutter getrennt ist; einem älteren reichen Mann, der seine Frau verloren hat; einem stillen Jungen, der Autist ist und einer Elefantendame, die aus dem Zirkus gerettet wird. Vier einsame Seelen, die auf ungeahntem Wege zueinanderfinden und gemeinsam einen unvergesslichen Sommer erleben werden. Es ist eine Erzählung voller Tiefe, Empathie und Glücksgefühle. Es geht um Kummer, Verlust und Diskriminierung am Arbeitsplatz, um Tapferkeit, Zusammenhalt, das Anderssein und Akzeptanz, um getrennte und wieder vereinte Familien und die Verbindung zwischen Mensch und Tier. Es geht darum, Verantwortung für etwas zu übernehmen und füreinander da zu sein, dem Fremden eine Chance zu geben und Veränderungen zuzulassen. Darum, das Richtige zu tun und für das zu kämpfen, was einem wichtig ist.
Es wurden zudem auch tierische Fakten gekonnt in die Handlung mit eingebaut (zusammen mit einer Portion Elefantenkacke ;). So lernt man nicht nur eine Menge über Elefanten, sondern auch über Bären und Flamingos.
Obwohl es sich hierbei um ein sehr vielschichtiges Buch mit komplexen Problemen handelt, ist es ein absolutes Wohlfühlbuch. Und genau das macht es so besonders großartig. Holly Goldberg Sloan hat es mal wieder geschafft, ernste Themen leicht und humorvoll zu verpacken, sodass man öfters auch mal breit am Schmunzeln ist und jede Zeile mit einem warmen Gefühl im Herzen liest.
Auf eine poetische Weise und aus wechselnden Perspektiven erzählt die Autorin von diesem märchenhaften Sommer. Sila, Gio, sogar Elefantendame Veda – gefühlt kommen alle Charaktere, wenn auch nur kurz zu Wort. Die Figuren werden dabei so herzlich beschrieben, dass man sie einfach gernhaben muss und nur zu gerne miterlebt, wie sie sich kennen und schätzen lernen und im Verlauf des Buches entwickeln. Sila wird dank ihrer neuen Freunde weniger traurig sein, Gio weniger einsam und Mateo weniger schweigsam. Und Elefantendame Veda wird endlich ein liebevolles Zuhause haben.
Für mich hat hier einfach alles gestimmt. Auch wenn „Elefantensommer“ ein sehr ruhig erzählter Roman ist, haben mich die Ereignisse durchweg an die Seiten gefesselt. Ich fand es spannend und faszinierend mitzuverfolgen, wie sich die verschiedenen Handlungsstränge nach und nach vereinen und am Schluss ein gelungenes Gesamtkunstwerk mit einem rührenden Happy End ergeben.
Fazit: „Elefantensommer: Ein 2 ½ Tonnen schwerer Grund, morgens aufzustehen“ ist eine herzerwärmende und unterhaltsame Geschichte über einen außergewöhnlichen Sommer und unverhoffte Freundschaften, über Mut, Hoffnung und Mitgefühl und über das Glück, das man manchmal völlig unerwartet findet. Es ist ein wunderschön geschriebenes Märchen aus dem echten Leben mit wichtigen Lektionen. Für alle Tierliebhaber*innen und Elefantenfans und für die, die es noch werden wollen. Ein wirklich ganz tolles und besonderes Buch, ich kann es jedem nur ans Herz legen. Mich hat es sehr berührt und vollkommen verzaubert. Von mir gibt es 5 von 5 Sternen!
Nicole
aus Nürnberg
5/5
09.04.2023
Hörbuch (CD)
Berührende starke Geschichte
Meine Meinung zum Hörbuch:
Elefantensommer
Ein 2 1/2 Tonnen schwerer Grund, morgens aufzustehen
SPOILERGEFAHR!
Inhalt in meinen Worten:
Silas Mutter musste aufgrund ihrer Aufenthaltsgenehmigung zurück in die Türkei und dort Sachen klären, das bedeutet für den Vater erst einmal eine tiefe Traurigkeit und für Sila erst einmal verunsicherte Zeiten sowie Kummer im Herzen. Dank ihrer Schule wird sie aber auf ein besonderes Projekt aufmerksam, wo sie auch noch den seltsamen Mitschüler mitschleppen muss, der irgendwie sehr in sich gekehrt wirkt und nicht ganz so zugänglich ist, wie es Sila gewohnt ist. Doch irgendwann bricht das Eis und der Kontakt zum Mitschüler schenkt ihr besondere Zeiten. Doch wird ihre Mutter wieder kommen, und was hat das alles mit einem Elefanten zu tun? Das erzählt euch in diesem Hörbuch die Hörbuchsprecherin Barbara Auer.
Wie ich das Gehörte empfand:
Ich musste zweimal ganz bewusst diesem Hörbuch lauschen, da mir anfangs etwas durch die Ohren rauschte, zum Glück war ich aber dank der Stimme von Barbara Auer auch schnell in dieser Geschichte wieder angekommen und staunte, was mich erwartete. Es ist eine bittersüße Sommergeschichte, die nicht nur um einen Elefanten geht, der eine sehr wichtige Rolle im Hörbuch spielt, oder gar um Sila, sondern es geht darum, dem Unbekannten, was vielleicht im ersten Moment befremdlich, ja sogar fast schon störend ist, eine Chance zu geben, dem Schmerz der Traurigkeit Raum zu geben, denn Abschied tut einfach weh, und vielleicht auch darum, das manche Verhaltensweisen einen tieferen Grund haben, als nur negativ anzuecken. Es ist eine Freundschaftsgeschichte mit dem Blick zur Veränderung, Mut sich zu verändern und neue Wege zu gehen und dem Augenblick, wo Fremdheit zu Freundschaft wird. Es geht um eine Elefantendame die sich so schnell in mein Herz schmuggelte und die doch auch ein wenig mein Mitgefühl erhielt, denn ihr Schicksal ist auch nicht ohne. Und manchmal sind die Tiergeschichten uns Menschengeschichten gar nicht so unähnlich. Manchmal gibt es mehr Parallelen, als das man vermuten möchte.
Charakter:
Sila ist für mich ein starkes Mädchen, das zwar ihre Besonderheit kurzzeitig wegen dem Kummer des Verlustes verliert aber gleichzeitig auch wieder Mut fasst, und einem anderen Kind die Chance bietet aus sich selbst heraus zu kommen, ja vielleicht sogar aus sich selbst herauszufinden und das Leben anzugehen, und mit Mut und Kraft an sich selbst schaffen die Kinder das, was andere vielleicht nicht so schnell schaffen würden. Freundschaft auch wenn erst einmal gefühlt 100 Mauersteine vor einem liegen.
Das Hörbuch:
Die Geschichte ist laut und leise zugleich. Sie ist sanft und auch brutal zugleich. Sie ist aufrüttelnd, wachrüttelnd, sich an das Herz schmiegend, leise flüsternd und doch auch klar in seiner Aussage. Es ist eine Geschichte die ich gerne so erleben würde und die zeitgleich mutig an ein großes Tier heran tritt das auch nur das eine möchte, Geliebt werden um seines Selbstwillen.
Empfehlung:
Ein Hörbuch für jeden der es mag sich überraschen zu lassen, wo das Herz noch nicht abgestumpft ist sondern zarte und leise Töne vernehmen kann, das gleichzeitig warme Gefühle für das Herz schenkt aber auch klar eine Botschaft an das Herz trägt. Stark, authentisch und liebevoll gesprochen. Zudem für mich eine Sommergeschichte.
Bewertung:
Fünf Sterne für eine wirklich tolle Geschichte, die mir zwar nicht sofort in das Herz rutschte, wo es mehr Lauschen als Nachdenken brauchte, doch wenn es mal im Herzen ankam hat es mich förmlich umarmt und mir leise in das Ohr geflüstert, glaub auch an die zarten und leisen Stimmchen und höre weg vom Lärm der Welt. Deswegen gebe ich gerne fünf Sterne.
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