Zum Geburtstag wünscht Bastian sich zwei Dinge: ein Teleskop und dass sein Vater seinen Geburtstag nicht vergisst. Äußern kann er das nicht, denn seit dem Tod seiner Mutter spricht er nicht mehr. Das ersehnte Teleskop bekommt Bastian zwar nicht, dafür fahren sie zur Sternwarte. Dort blickt Bastian in die Tiefen des Weltalls – und findet eine Geschichte. Noch in derselben Nacht zeichnet er sie in sein Skizzenbuch: Sie handelt von dem Jungen Buzz, der sich mit einer selbst gebauten Rakete ins All schießt. Nach einer abenteuerlichen Reise schleudert ihn der Urknall zurück zum Mond und Buzz erkennt, dass der schönste Fleck des Universums schon immer unter seinen Füßen lag: die Erde. Und nicht nur Buzz hat der Ausflug ins Weltall verändert, sondern auch seinen Schöpfer Bastian.
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Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
Verena B.
aus Köln
5/5
08.05.2025
Buch (Gebundene Ausgabe)
Ein wunderbares Buch übers Trauern und Träumen
Zum Geburtstag hegt Bastian zwei große Wünsche: Zum einen träumt er von einem Teleskop, um die Sterne zu erkunden, und zum anderen hofft er, dass sein Vater seinen Ehrentag nicht vergisst. Doch Worte kann er kaum äußern, denn seit dem Tod seiner Mutter hat er nicht mehr gesprochen.
Das ersehnte Teleskop bleibt ihm zwar verwehrt, doch stattdessen führt die Reise ihn zur Sternwarte. Dort blickt Bastian in die unendlichen Weiten des Kosmos – und entdeckt eine faszinierende Geschichte. Diese hält er direkt in seinem Skizzenbuch fest. Die Geschichte handelt von dem Astronautenanwärter Buzz, der mit Hilfe seines Freundes Ziggy eine alte Ente zu einer Rakete umbaut, und mit dieser in die Weiten des Weltalls startet. Er erlebt so einiges und trifft die kuriosesten Wesen, aber am Ende ist er froh, wieder zur Erde zu gelangen...
Ich muss sagen, dies ist eines der schönsten Kinderbücher, die ich in den letzten Jahren gelesen habe! :-) Der Erzählstil ist einfach und kindgerecht. Der Clou, den sich der Autor überlegt hat, ist, dass die Fantasiegeschichte von Bastian auf schwarzem Papier festgehalten wird und die reale Bastian-Geschichte auf weißem. Das gesamte Buch hindurch zieren unzählige und wunderschöne Illustrationen das Buch, alle gestaltet von Svenja Kretschmer. Diese sind verrückt und lustig, amüsant anzusehen und sprechen sowohl Kinder als auch Erwachsene an! :-) Und passen vor allen Dingen perfekt zum Text! Auch das Cover ist dem Inhalt angepasst und besticht durch richtig coole Bilder. Dieses Buch ist eine wunderbare Abenteuergeschichte und der große Traum eines kleinen Jungen.
Die Trauer um die verstorbene Mutter wird nicht allzu deutlich thematisiert. Es geht um das hier und jetzt und um das, was sich Bastian am meisten wünscht: Aufmerksamkeit und Fürsorge seines Vaters. Dieser ist zwar kein Weltraumfan wie Bastian, aber er findet einen Weg, um den Traum seines Sohnes ein Stück weit wahrwerden zu lassen! Und Bastian findet in Nora, einer jungen Frau, die beim Weltraumteleskop arbeitet und seine Leidenschaft teil, eine neue Vertraute...
Dieses Buch bietet so viel: Wissen und Humor, Traurigkeit und Freude, Verrücktes und Ernstzunehmendes, Träume und die Wirklichkeit. Daher ist das Buch in meinen Augen nicht nur ein Kinderbuch, sondern auch eine schöne Lektüre für Erwachsene! :-)
"Bastian oder Wie man aus einer Ente eine Rakete baut" hat mich sehr berührt! Und ich muss gestehen, am Ende habe ich auch ein paar Tränchen im Auge gehabt!
Ein Stückchen Geschichte vom eigenen Leben und dazu ein spannendes Weltraumabenteuer
Bastian findet Weltraum ganz toll. Er möchte alles darüber wissen und er erfindet sogar eine Geschichte, in der jemand mit einem selbst gebauten Raumschiff ins All fliegt und dort viele Abenteuer erlebt. Bastian hat dafür ein eigenes Skizzenbuch und von ihm gezeichnete Bilder gehören auch dazu. Er selbst lebt mit seinem Vater in einer kleinen Dachgeschosswohnung. Seine Mutter ist vor einer Weile gestorben und seitdem spricht er nicht mehr. Nun hat er bald Geburtstag und fragt sich, ob sein Papa diesen wohl vergessen wird. Tut er aber nicht. Bastian bekommt zwar nicht das Teleskop, das er sich gewünscht hat, aber der Ausflug zur Sternwarte ist auch ein wirklich tolles Geschenk. Er darf dort mit großem Gerät richtig in den Himmel schauen, zusammen mit einer sehr netten Frau, die Astrophysikerin ist, sehr viel über den Weltraum weiß und auch sonst kluge Dinge sagt. Außerdem kennt sein Vater sie wohl ziemlich gut. Es wird ein sehr schöner Tag und liefert Bastian jede Menge neue Inspiration, um seine eigene Geschichte zu einem guten Ende zu bringen.
Dieses Buch, es erzählt gleich zwei Geschichten. Da ist das, was Bastian selbst so erlebt. Diese Passagen sind ganz normal auf weißem Hintergrund geschrieben. Und dann gibt es noch die schwarzen Seiten, mit natürlich heller Schrift, ein bisschen wie das Universum und seine leuchtenden Sterne. Diese halten das Abenteuer fest, das Buzz, der von Bastian erfundene Held, auf seiner Weltraumreise erlebt. Das ist sehr schön ausgedacht und funktioniert auch richtig gut, um beiden Teilen die passende Aufmerksamkeit zu schenken, in einem genau richtig austarierten Hin und Her. Dabei gibt es ganz viel über den Weltraum zu lernen, über die Unendlichkeit, die da um uns herum existiert, aber auch eine Menge über unser kleines Leben auf diesem im Vergleich auch recht kleinen Heimatplaneten Erde.
Ein tolles Buch, das beste Unterhaltung bietet, mit einer angemessen leichten und jugendlich ziemlich cool angehauchten Sprache.
Diese Geschichte zu lesen hat einfach großen Spaß gemacht.
Bewertung
aus Belm
5/5
25.11.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Wilde Reise durchs All
4.5 Sterne
Mein Sohn liebt Bücher über Raumfahrt, Planeten und Galaxien und deshalb wollte ich es unbedingt mit ihm gemeinsam lesen. Wir hatten auch ein paar sehr schöne Lesestunden und es hat viel Spaß gemacht Bastian auf seinem Weg durchs All zu begeleiten!
Darum gehts: Zum Geburtstag wünscht Bastian sich zwei Dinge: ein Teleskop und dass sein Vater seinen Geburtstag nicht vergisst. Äußern kann er das nicht, denn seit dem Tod seiner Mutter spricht er nicht mehr. Das ersehnte Teleskop bekommt Bastian zwar nicht, dafür fahren sie zur Sternwarte. Dort blickt Bastian in die Tiefen des Weltalls – und findet eine Geschichte. Noch in derselben Nacht zeichnet er sie in sein Skizzenbuch: Sie handelt von dem Jungen Buzz, der sich mit einer selbst gebauten Rakete ins All schießt. Nach einer abenteuerlichen Reise schleudert ihn der Urknall zurück zum Mond und Buzz erkennt, dass der schönste Fleck des Universums schon immer unter seinen Füßen lag: die Erde. Und nicht nur Buzz hat der Ausflug ins Weltall verändert, sondern auch seinen Schöpfer Bastian.
Der Schreibstil war recht kindgerecht und einfach und ältere Kinder dürften damit keine Probleme haben. Die Geschichte wird wirklich lebendig und bildhaft beschrieben und einiges ist auch richtig skurril und sehr fantasievoll gemacht! Anfangs hatten wir ein paar kleine Probleme richtig in die Geschichte reinzufinden, da es einerseits um Bastian geht der sich an seinem Geburtstag auf den Weg zu einer Starnwarte macht und in seiner Fantasy begleitet man noch den Raumfahrer Buzz, der sich aus einer alten Ente eine Rakete baut um damit auf den Mond zu fliegen.
Das Buch sprüht auf jeden Fall von lustigen und skurrilen Ideen und Buzz trifft nicht nur Ausserirdische, sondern noch allerlei andere sonderbare Gestalten auf seinem Weg durchs All. Es war einerseits spannend sein Abenteuer zu begleiten, es war aber manchmal auch humorvoll und vorallem am Ende wurde es noch richtig emotional und actionreich! Es war für uns ein sehr ungewöhnliches Abenteuer durchs All, indem man ganz nebenbei noch etwas über den Urknall und das Weltall lernt, aber nicht immer alles ganz genau nehmen sollte ;)
Begleitet wird die Geschichte von ganz wundervollen Bildern, die perfekt zum Text passen und diesen unterstützen und auflockern. Die Bilder laden zum betrachten ein und fügen sich toll in die Handlung ein!
Fazit: Ein aussergewöhnliches, machmal skurriles, spannendes und auch emotionales Abenteuer durchs All, das uns Spaß gemacht hat. Wirklich ein besonderes Buch.
Lissi_Filibuster
aus NRW
4/5
19.12.2024
Buch (Gebundene Ausgabe)
Fantasievolle Geschichte über Bastian auf der Erde und Buzz im Weltraum
Geschichten über Abenteuer im Weltraum gibt es viele. Das Buch "Bastian oder Wie man aus einer Ente eine Rakete baut" von Nils und Svenja Kretschmer ist eine ganz besonders fantasievolle Reise in die Weiten des Universums.
Bastian bekommt von seinem Vater zum Geburtstag einen Ausflug in eine Sternwarte geschenkt. Einmal den Weltraum ganz nah erleben, ist für ihn ein toller Gedanke. Auch wenn Bastian das und all seine anderen Gefühle und Gedanken nicht äußern kann, da er seit dem Tod seiner Mutter nicht mehr spricht. Dafür zeichnet er ganz viel und schreibt Geschichten, die er jedoch mit niemandem teilt.
Bastians eigene Geschichte wird auf eine ganz besondere Weise erzählt. Denn während seiner Reise und des Besuchs in der Sternwarte schreibt Bastian selbst an einer ganz anderen Story, die den jungen Astronauten Buzz zum Mond, am Mars vorbei und dann noch viel weiter schickt.
So wechselt sich Bastians Geschichte auf der Erde mit der von Buzz im Weltraum ab. Sie könnten im Grunde unabhängig voneinander gelesen werden. Doch sind sie nah miteinander verbunden, da Bastian seine Gefühle, Gedanken und vor allem seine Kreativität und Fantasie in Buzz Geschichte hineinfließen lässt.
So trifft der Astronaut im Weltraum auf eine Mondhäsin, kollidiert mit Asteroiden, begegnet einem Polarbären, der mit dem Polarstern verwandt ist und landet sogar in einem schwarzen Loch. Buzz Geschichte ist originell und man merkt, dass sie Bastians Gedankenwelt entspringt und von seinen Erlebnissen beeinflusst wird.
Die Illustrationen von Svenja Kretschmer hierzu haben uns besonders gut gefallen. Sie sind fantasievoll und passen sehr gut zur Geschichte, die Bastian auf den schwarzen Seiten aufschreibt und zeichnet. Buzz Reise durch den Weltraum und die Figuren werden durch die Bilder noch lebendiger und man kann sich durch die Bilder zum Beispiel gut vorstellen, wie aus der Ente eine Rakete gebaut wird.
Bastians eigene Geschichte ist hingegen eher ernst und stimmt nachdenklich. Man kann sehr gut mit Bastian mitfühlen, der so viele Gedanken hat und dem es so schwerfällt, diese zu äußern. Die Geschichte schafft somit ein Verständnis für Menschen, die durch eine schwere Phase in ihrem Leben gehen und gibt gleichzeitig Hoffnung, dass man auch schwierige Situationen überwinden kann.
Für jüngere Kinder ist vor allem Buzz fantasievolle Reise durch den Weltraum spannend und durch die tollen Illustrationen ansprechend. Ältere Kinder (ab ca. 9 Jahren) werden hingegen auch schon einige der tieferen Botschaften verstehen und durch Bastians Geschichte zum Nachdenken angeregt.
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