Produktbild: Und Wien leuchtete

Und Wien leuchtete Roman | Der große Roman über das Wien der Jahrhundertwende und seine ungekrönten Herrscherinnen

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24,00 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,8/3,6 cm

Gewicht

467 g

Farbe

Karamell / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28432-5

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

Ein großer Roman über das Wien der Jahrhundertwende und seine ungekrönten Herrscherinnen. ("Freizeit (Kurier)")
Ein Werk, das Historie und Fiktion meisterhaft miteinander verwebt. Der Roman beeindruckt nicht nur durch seine sorgfältige Recherche und die authentische Darstellung der Wiener Gesellschaft, sondern auch durch seine komplexen und tiefgründigen Charaktere. ("mediennerd.de")

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

14.11.2024

Verlag

dtv

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

21,3/13,8/3,6 cm

Gewicht

467 g

Farbe

Karamell / Anthrazit

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-423-28432-5

Herstelleradresse

dtv Verlagsgesellschaft
Tumblingerstraße 21
80337 München
DE

Email: produktsicherheit@dtv.de

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  • Blümchen

    aus Dresden

    5/5

    24.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Licht und Schatten im Wien…

    Licht und Schatten im Wien des Jahres 1928 Anna Sacher und Emilie Flöge sind in den 1920er Jahren bekannte Persönlichkeiten in Wien. „Die Sacher“ leitet seit Jahrzehnten das berühmte Hotel Sacher und ist aus der Wiener Gesellschaft nicht wegzudenken. Emilie Flöge war die Lebensgefährtin des Malers Gustav Klimt und damit genau so stadtbekannt. Auf ihren jeweiligen Lebensgeschichten beruht dieser Roman. Beziehungsweise er ist von ihren Lebensgeschichten inspiriert. Die Handlung des Romans sind frei erfunden, aber die historischen Persönlichkeiten sind seine tragenden Protagonistinnen. Ihnen stellt die Autorin noch weitere Frauen an die Seite, unter anderem eine junge Journalistin aus Berlin. Die gesetzten Damen Sacher und Flöge sind in Habacht-Stellung - denn welche Geschichten sollen denn jetzt wieder über sie ausgegraben werden? Die Spielsucht der Sacher ist allgemein bekannt, die vielen weiteren „Musen“ von Gustav Klimt sind es ebenso. Wieso also möchte die junge Frau unbedingt Interviews mit ihnen führen?   Wer das herausfinden möchte, muss diesen Roman selbst lesen… denn die eigentlichen Intentionen der Journalistin sind ganz persönlicher Natur und haben mit einem 20 Jahre zurückliegenden Skandal zu tun, der Wien einst erschütterte - und der historisch belegt ist. Hier verknüpft die Autorin geschickt Wahrheit und Fiktion und schafft ihre ganz eigene Version der Dinge… Das ist spannend zu lesen und gibt einen Einblick in die damalige Wiener Kultur und Subkultur, in das Leben oberhalb, aber auch unterhalb der Straßen Wiens.Letztendlich wird es ein Kampf der Geschlechter… aber mehr soll hier nicht verraten werden :-) Interessant fand ich den Schreibstil, den ich so noch nicht in vielen Romanen gelesen habe und der tatsächlich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig für mich war. Denn die Autorin meldet sich während der Handlung ab und an selbst zu Wort und erläutert Begebenheiten oder Zusammenhänge aus ihrer heutigen Sicht. Sie spricht dabei die Leser direkt an (natürlich im Wiener Dialekt) und macht das Buch damit auch ein bisschen zu einem persönlichen Statement. Wer damit kein Problem hat, wird ansonsten mit dem flüssigen Schreibstil gut zurecht kommen. Für mich war es mal ein etwas anderer Wien-Roman, sowohl vom Thema her als auch stilistisch, der insbesondere die gestandene Grande Dame der Gesellschaft, Anna Sacher, in den Mittelpunkt rückt. Er erzählt nicht nur eine (fiktive) Geschichte, sondern lässt auch das Leben der Sacher Revue passieren. So ist es letztlich sowohl ein unterhaltsames als auch ein lehrreiches Buch, das in doppelter Hinsicht Spaß macht.

  • rem member

    aus munich

    4/5

    12.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Charmanter und unterhaltsamer…

    Charmanter und unterhaltsamer Roman über die illustre Wiener Gesellschaft Wien 1928 - Anna Sacher ist die Seele des berühmten Hotels, das sie bislang sicher auch durch schwierige Zeiten gelenkt hat. Doch ihr schwant nichts Gutes als sich eine Klatschreporterin namens Elisabeth Wimmer aus Berlin ankündigt, die sie und andere illustre Wienerinnen interviewen möchte. Aufgeregt berät sich Anna mit ihren illustren Freundinnen Modeschöpferin Emilie Flöge und die Zuckerbaronin Helene Stein-Kleiner um ihre Strategien für die Interviews zu beraten, denn jede von ihnen hat so ihre kleinen Geheimnisse. Ganz langsam kommen die drei Damen hinter die wahren Ambitionen von Fräulein Wimmer, auch Dank des loyalen Oberkellners Wagner und dem cleveren Pagen Paul! „Und Wien leuchtete“ ist ein Roman über Frauenpower, starke Frauenrollen und emanzipierte Vorgehensweisen. Die Autorin Henny Arland, entführt ihre Leser nach Wien, in die Zeit des Jugendstils und bevölkert ihre Handlung mit fiktiven aber auch bekannten Namen wie Klimt, Sacher, Flöge und Komtess Mizzi. Deren Schicksale Geschichten und Skandale sind geschickt eingeworben und ergeben ein stimmiges Ganzes. Teils ist das ganze Geschehen vielleicht etwas ausschweifend geschildert, dabei aber äußerst anschaulich, amüsant und charmant formuliert. Man bekommt so einiges mit, von vergangenem Klatsch und Tratsch, von Skandalen oder eigenwilligen Gewohnheiten der "Haute Volée". Anna Sacher erzählt gerne aus dem Nähkästen, alles wird in diesem Ton wieder gegeben, sie gibt dabei auch selbst ihre Schwächen zu, ganz unverblümt. Mein Fazit: Eine kurzweilige Lektüre, die einige Klatschgeschichten der damaligen Zeit charmant aufbereitet und sie dabei zu einer eigenen Geschichte entwickelt. Habe mich gut unterhalten gefühlt, ich mag die Epoche und brenne darauf, selbst bald einmal Wien zu erkunden.

  • Helga Pamminger

    aus Wiener Neustadt

    4/5

    12.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Licht und ganz viel Schatten

    3 Damen der Wiener Gesellschaft des Jahres 1928 sind die Hauptpersonen dieses historischen Romans, zwei davon sind reale Figuren. Anna Sacher, die Chefin des Hotels Sacher, die eine für eine Frau dieser Zeit eine höchst beeindruckende Position innehat. Leicht hat sie es aber nicht, die politische und gesellschaftliche Situation der Zeit beeinflusst auch das Luxushotel. Die zweite reale Person ist Emilie Flöge, Modeschöpferin, Befreierin der Frauen aus dem Korsett und Muse von Gustav Klimt. Sie bleibt leider in der Geschichte etwas blass. Und dann ist da noch Helene Stein-Kleiner, fiktive Zuckerindustrielle, die immer mehr von der unterdrückten und ungeliebten Gattin zu einer selbstbewussten Frau wird, sogar zu einer Rächerin. Ein Fräulein Wimmer, Journalistin aus Berlin, kommt nach Wien, um die sogenannten Königinnen von Wien zu portraitieren, hat aber einen ganz anderen Plan. Gut recherchiert, viel Lokalkolorit, auch der armen Leute, aber leider etwas langatmig und nicht sehr lebendig. Trotzdem, gut zu lesen und interessant.

  • Gertie G.

    aus Wien

    4/5

    01.12.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Schatten der Vergangenheit

    Als die junge Berliner Journalistin Elisabeth Wimmer im Jahr 1928 nach Wien kommt und im renommierten Hotel Sacher absteigt, macht unter drei der „Königinnen Wiens“ Unruhe breit. Was will die von Anna Sacher, Emilie Flöge und Helene Stein-Kleiner? Einen Bericht über die bekannte, wohlhabende Frauen schreiben? Oder steckt da mehr dahinter? Anna Sacher, die mächtige Eigentümerin des Hotels beginnt ihre Fäden zu spinnen und lässt Paul Berger, einen jungen Lehrling, der jungen Frau nachspionieren. Dabei entdeckt die Sacher, dass es eine Verbindung zwischen Elisabeth Wimmer und dem Skandal rund um die Komtess Mizzi, der in den Jahren 1908 und 1909 Gesprächsthema Nr. 1 war, geben muss. Meine Meinung: Henny Arland nimmt den Prozess um den angeblichen Grafen Marcell Veith, der seine noch minderjährige Tochter Komtess Marie „Mizzi“ über vier Jahre lang höchstpersönlich, älteren und vermögenden Männern in diversen Separées zuführt, als Aufhänger für ihren historischen Roman, der 20 Jahre später spielt. Mizzi kann im Prozess nicht aussagen, da sie sich kurz zuvor aus Schande im Donaukanal ertränkt hat. Die Kunden werden von der Justiz mit Samthandschuhen angefasst. Der Vater wird zu einem Jahr Kerker verurteilt. Der Skandal folgt auf dem Fuß, denn nach seiner Entlassung, veröffentlicht Veith mehr als 200 Namen, darunter Aristokraten, hohe Richter, Mäzene, Staatsanwälte und nicht zuletzt auch der Name des Polizeipräsidenten. Soweit die Vorgeschichte, die im Buch „Komtess Mizzi“ von Walter Schübler, sehr gut beschrieben ist, und hier den Hintergrund der Recherchen der Berliner Journalistin bildet. Daher kann ich die Andeutungen und Hinweise in Henny Arlands historischen Roman sehr gut folgen. Doch bis sich den Damen Sacher, Flöge und Stein-Kleiner die Zusammenhänge enthüllen, haben sie noch einige bange Wochen zu überstehen. Allerdings muss auch Elisabeth Wimmer Lehrgeld zahlen. Hauptfigur ist diesem historischen Roman ist die Frau Sacher, die mit ihrer unkonventionellen Art zu leben und in ihrem Hotel zu herrschen, bereits zu Lebzeiten eine Legende war. Es scheint, als hätte Frau Sacher der Autorin die Zügel aus der Hand genommen, denn die fiktive junge Journalistin, von der es zunächst den Anschein hat, als würde sie die sogenannte bessere Gesellschaft aufmischen, gerät ein wenig ins Hintertreffen. Wir begegnen zahlreichen historischen Persönlichkeiten, die im Personenverzeichnis aufgelistet sind. Elisabeth Wimmer, Helene Stein-Kleiner sowie Paul Berger sind fiktive Charaktere, die die Geschichte lebendig machen. Dieser historische Roman lässt sich leicht lesen und gibt ein authentisches Bild der Großstadt Wien um 1928 wieder. Hier bitterste Armut und dort nach wie vor Reichtum, auch wenn der auf Grund von Inflation und falschem Investment (Kriegsanleihen!) geschrumpft ist. Die Lebensmittelknappheit macht auch vor dem Hotel Sacher nicht Halt. Sehr gut ist die Bigotterie von Wien um 1910 beschrieben, die auch einen verlorenen Weltkrieg, eine Spanische Grippe und den Zerfall der Donaumonarchie überlebt hat. So müssen auf Grund der Armut und Wohnungsnot zahlreiche Menschen, wie der Lehrling Paul Berger, im Kanalsystem übernachten. Dieser Figur hätte ich gerne mehr Raum geschenkt gewusst. Fazit: Ein gelungener historischer Roman aus dem Wien der Zwischenkriegszeit. Gerne gebe ich hier 4 Sterne.

  • Marlen

    aus Dresden

    4/5

    24.11.2024

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Licht und Schatten im Wien des Jahres 1928

    Anna Sacher und Emilie Flöge sind in den 1920er Jahren bekannte Persönlichkeiten in Wien. „Die Sacher“ leitet seit Jahrzehnten das berühmte Hotel Sacher und ist aus der Wiener Gesellschaft nicht wegzudenken. Emilie Flöge war die Lebensgefährtin des Malers Gustav Klimt und damit genau so stadtbekannt.   Auf ihren jeweiligen Lebensgeschichten beruht dieser Roman. Beziehungsweise er ist von ihren Lebensgeschichten inspiriert. Die Handlung des Romans sind frei erfunden, aber die historischen Persönlichkeiten sind seine tragenden Protagonistinnen. Ihnen stellt die Autorin noch weitere Frauen an die Seite, unter anderem eine junge Journalistin aus Berlin. Die gesetzten Damen Sacher und Flöge sind in Habacht-Stellung - denn welche Geschichten sollen denn jetzt wieder über sie ausgegraben werden? Die Spielsucht der Sacher ist allgemein bekannt, die vielen weiteren „Musen“ von Gustav Klimt sind es ebenso. Wieso also möchte die junge Frau unbedingt Interviews mit ihnen führen?   Wer das herausfinden möchte, muss diesen Roman selbst lesen… denn die eigentlichen Intentionen der Journalistin sind ganz persönlicher Natur und haben mit einem 20 Jahre zurückliegenden Skandal zu tun, der Wien einst erschütterte - und der historisch belegt ist. Hier verknüpft die Autorin geschickt Wahrheit und Fiktion und schafft ihre ganz eigene Version der Dinge… Das ist spannend zu lesen und gibt einen Einblick in die damalige Wiener Kultur und Subkultur, in das Leben oberhalb, aber auch unterhalb der Straßen Wiens.Letztendlich wird es ein Kampf der Geschlechter… aber mehr soll hier nicht verraten werden :-)   Interessant fand ich den Schreibstil, den ich so noch nicht in vielen Romanen gelesen habe und der tatsächlich anfangs etwas gewöhnungsbedürftig für mich war. Denn die Autorin meldet sich während der Handlung ab und an selbst zu Wort und erläutert Begebenheiten oder Zusammenhänge aus ihrer heutigen Sicht. Sie spricht dabei die Leser direkt an (natürlich im Wiener Dialekt) und macht das Buch damit auch ein bisschen zu einem persönlichen Statement. Wer damit kein Problem hat, wird ansonsten mit dem flüssigen Schreibstil gut zurecht kommen.       Für mich war es mal ein etwas anderer Wien-Roman, sowohl vom Thema her als auch stilistisch, der insbesondere die gestandene Grande Dame der Gesellschaft, Anna Sacher, in den Mittelpunkt rückt. Er erzählt nicht nur eine (fiktive) Geschichte, sondern lässt auch das Leben der Sacher Revue passieren. So ist es letztlich sowohl ein unterhaltsames als auch ein lehrreiches Buch, das in doppelter Hinsicht Spaß macht.

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